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Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) – Wundermittel für klamme Kommunen?

Titre: Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) –  Wundermittel für klamme Kommunen?

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 26 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Torsten Kühne (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Öffentlich Privaten Partnerschaften, mit dem Ziel Informationen aus verschiedener Perspektive zusammen zutragen, um eine Übersicht über das Thema zu erhalten und die Frage zu beantworten, ob Öffentlich Private Partnerschaften die Rettung für finanzschwache Kommunen sind, wenn es darum geht, die öffentlichen Aufgaben trotz leerer Kassen wahr zu nehmen.

Dafür werden Texte aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen sowie graue Literatur ausgewertet und die angeführten Argumente einander gegenübergestellt. Der Aufbau der Arbeit möchte auch dem mit der Materie nicht vertrauten Leser einen guten Einstieg in das Thema ermöglichen. Deshalb wird im ersten Teil des Textes eine Begriffsklärung vorgenommen, um Klarzustellen um was es sich bei einer Öffentlich Privaten Partnerschaft handelt, welche Konstellationen sich hinter dem Begriff verbergen und wer die dabei handelnden Akteure sind. Zudem werden die verschiedenen Modelle, die als „tool box“ für eine Privat Public Partnership zur Verfügung stehen, mit ihren Unterschieden vorgestellt und graphisch veranschaulicht.

Die Faktoren, die eine Öffentlich Private Partnerschaft begünstigen, und zu einem Anwachsen derselben in der Bundesrepublik geführt haben sowie die positivern Effekte einer solchen Partnerschaft werden in Kapitel 4 dargelegt. Darauf aufbauend werden im Abschnitt „Chancen und Risiken“ die Chancen, welche eine Öffentlich Private Partnerschaft für die Beteiligten bietet, den Risiken und Gefahren für eine Kommune beim Abschluss einer solchen Kooperation entgegen gestellt. Hierbei werden die Probleme, die im Vorfeld, während der Projektphase, sowie nach Ende der Vertragslaufzeit auftreten können, näher spezifiziert. Anhand der betrachteten Argumente wird im Teil 6 auf die eingangsgestellte Frage eingegangen, welche Chancen Öffentlich Private Partnerschaften den Kommunen zur Auflösung des Investitionsstaus geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. ÖPP, was ist das?

3. ÖPP Modelle

3.1 Erwerbermodell

3.2 Inhabermodell

3.3 Leasingmodell

3.4 Mietmodell

3.5 Contractingmodell

3.6 Konzessionsmodell

3.7 Gesellschaftsmodell

4. Warum ÖPP?

4.1 Finanzielle Aspekte

4.2 Betriebswirtschaftliche Aspekte

5. Chancen und Risiken von ÖPP

5.1 Chancen

5.2 Risiken

5.2.1 Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalyse

5.2.2 Kommunaler Handlungsspielraum und Intergenerationen Gerechtigkeit

5.2.3 Finanzierung

5.2.4 Handlung am Kapitalmarkt

6. Wundermittel für klamme Kommunen?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Rolle von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) als Instrument zur Bewältigung des Investitionsstaus in finanzschwachen Kommunen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage behandelt, ob ÖPP tatsächlich eine ökonomisch sinnvolle Lösung für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben bei knappen Kassen darstellen oder lediglich eine verdeckte Verschuldung und neue Risiken bergen.

  • Grundlagen und Definitionen von ÖPP-Modellen
  • Analyse der finanziellen und betriebswirtschaftlichen Motivationsfaktoren
  • Gegenüberstellung von Chancen und Risiken für die öffentliche Hand
  • Kritische Beleuchtung von Risikoverteilung und Finanzierungsstrukturen (z. B. Forfaitierung)
  • Bewertung der Leistungsfähigkeit von ÖPP im Vergleich zur kommunalen Eigenrealisierung

Auszug aus dem Buch

3.5 Contractingmodell

Bei diesem Modell handelt es sich meist um eine Vertragsform, die bei Bauarbeiten und betriebswirtschaftlichen Optimierungsmaßnahmen von technischen Anlagen, durch das private Unternehmen, in Gebäuden der Kommune Anwendung findet. Der Unternehmer übernimmt Planung, Durchführung und Finanzierung. Die Laufzeit ist meist deutlich kürzer als bei den vorherigen Modellen (ca. 5 -15 Jahre). Das Entgelt besteht aus regelmäßigen, bei Vertragsabschluss festgesetzten Zahlungen (S.36).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Öffentlich-Private Partnerschaften ein und umreißt die Zielsetzung, den Aufbau sowie die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Relevanz für finanzschwache Kommunen.

2. ÖPP, was ist das?: Dieses Kapitel definiert den Begriff ÖPP, beleuchtet die fehlende Legaldefinition in Deutschland und erläutert das Grundkonzept der privatwirtschaftlichen Beteiligung an öffentlichen Infrastrukturvorhaben.

3. ÖPP Modelle: Es werden verschiedene Kooperationsmodelle (von Erwerber- bis Gesellschaftsmodell) vorgestellt, die als „Toolbox“ für die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Investoren dienen.

4. Warum ÖPP?: Hier werden die wesentlichen Gründe für den Einsatz von ÖPP analysiert, insbesondere der Investitionsbedarf bei schlechter kommunaler Finanzlage, Effizienzgewinne und strategische Standortkonkurrenz.

5. Chancen und Risiken von ÖPP: Das Kapitel kontrastiert die potenziellen Vorteile wie Synergieeffekte mit den Risiken, darunter komplexe Risikoanalysen, drohende Intransparenz und die langfristige Bindung öffentlicher Finanzmittel.

6. Wundermittel für klamme Kommunen?: Das Fazit stellt klar, dass ÖPP kein Allheilmittel sind und nur nach gründlicher Einzelfallprüfung gegenüber kommunaler Eigenregie als wertneutrale Alternative in Betracht gezogen werden sollten.

Schlüsselwörter

Öffentlich-Private Partnerschaften, ÖPP, Kommunen, Finanzierung, Investitionsstau, Risikoverteilung, Lebenszyklusansatz, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, Contractingmodell, Infrastruktur, Vertragsgestaltung, Privatisierung, Wohlfahrtsmaximierung, Haushaltsspielraum, Projektgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Wirksamkeit von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) für deutsche Kommunen, insbesondere unter dem Aspekt angespannter kommunaler Haushaltslagen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die verschiedenen ÖPP-Modelle, deren finanzielle und betriebswirtschaftliche Begründung, die Chancen einer effizienteren Aufgabenwahrnehmung sowie die damit verbundenen Risiken für die öffentliche Hand.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob ÖPP ein taugliches „Wundermittel“ für finanzschwache Kommunen sind, um öffentliche Aufgaben trotz knapper Kassen zu erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Untersuchung verwendet?

Der Autor wertet Texte aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen sowie graue Literatur aus und stellt die verschiedenen Argumente einander gegenüber.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der verschiedenen ÖPP-Modelle, die Analyse der Beweggründe für deren Nutzung sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken, wie z.B. Finanzierungsfragen und Auswirkungen auf den kommunalen Handlungsspielraum.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie ÖPP-Modelle, Investitionsstau, Risikomanagement, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und kommunale Finanzverantwortung geprägt.

Warum wird im Dokument vor einem "Einredeverzicht" bei der Forfaitierung gewarnt?

Ein Einredeverzicht erschwert es der Kommune massiv, bei mangelhafter Leistung des privaten Partners die Zahlungen zu kürzen oder einzubehalten, da Forderungen an Banken verkauft wurden, was die Kommune in langwierige Rechtsstreitigkeiten zwingt.

Können ÖPP die Haushaltsnotlage einer Kommune beheben?

Nein, das Dokument betont, dass ÖPP die fehlende Finanzkraft einer Kommune nicht herbeizaubern können; sie verschieben die Finanzierungslast lediglich in die Zukunft und binden langfristig Mittel.

Was bedeutet das "Lebenszykluskonzept" im Kontext von ÖPP?

Es bezeichnet die Berechnung der Projektkosten über die gesamte Laufzeit, also von der Planung über den Bau und Betrieb bis hin zur Verwertung, um eine Gesamtkostenoptimierung zu erreichen.

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Résumé des informations

Titre
Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) – Wundermittel für klamme Kommunen?
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Cours
Hauptseminar Local Governance
Note
2,3
Auteur
Torsten Kühne (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
26
N° de catalogue
V116623
ISBN (ebook)
9783640184743
ISBN (Livre)
9783640184903
Langue
allemand
mots-clé
Private Partnerschaften Wundermittel Kommunen Hauptseminar Local Governance
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Torsten Kühne (Auteur), 2008, Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) – Wundermittel für klamme Kommunen? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116623
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Extrait de  26  pages
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