Die Arbeit befasst sich mit der Theorie über Blockchain-Technologie, Smart Contracts und NFTs. Es soll im Zuge der Arbeit die Forschungsfragen geklärt werden: "Was ist ein NFT und worin liegt der Unterschied zu einem Fungible Token (FT)“ und "Macht die Umsetzung von digital Arts mit NFTs Sinn und welche weiteren Anwendungsfälle können mit NFTs und Smart Contracts abgedeckt werden?" Zusätzlich soll auf Basis der Analyse ein Fazit und ein Ausblick in die Zukunft sowohl für NFTs als auch Kryptowährungen verfasst werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Die Geschichte des Bitcoins
1.2 Hinführung zum Thema
1.3 Themeneingrenzung und Forschungsfrage
2 Theoretische Fundierung
2.1 Blockchain-Technologie
2.2 Smart Contracts
2.3 Non-Fungible Tokens vs. Fungible Tokens
3 Methodik
4 Die Entwicklung von Kunst und Fälschungen
5 Anwendungsfälle durch NFTs und Smart Contracts
6 Praxisbeispiel: Erstellung eines NFTs
7 SWOT Analyse NFTs
8 Kritik an Kryptowährungen und NFTs
9 Fazit und Ausblick in die Zukunft
10 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Funktionsweise der Blockchain-Technologie und analysiert deren Anwendungspotenzial durch Smart Contracts sowie Non-Fungible Tokens (NFTs), wobei insbesondere der Mehrwert im Bereich digitaler Kunst im Fokus steht.
- Grundlagen und Wirkungsweise der Blockchain-Technologie und Smart Contracts
- Differenzierung zwischen Fungible und Non-Fungible Tokens
- Analyse des Nutzens von NFTs zur Bekämpfung von Kunstfälschungen
- Praktische Demonstration der Erstellung eines NFTs auf der Solana-Blockchain
- Kritische Bewertung der aktuellen Herausforderungen (Nutzerfreundlichkeit, Ressourcenverbrauch)
Auszug aus dem Buch
2.1 Blockchain-Technologie
Bitcoin und Blockchain-Technologie sind mittlerweile den meisten Menschen ein Begriff, allerdings wissen nur wenige, was dahintersteht und wie diese funktionieren. Eine allgemeine und einfache Definition für die Blockchain-Technologie liefert Julian Hosp (2018): Eine Blockchain ist eine digitale Datei, in der dieselben Informationen von allen Mitgliedern einer Gesellschaft abgespeichert und Updates in regelmäßigen Zeitblöcken an die bereits bestehende Information gehängt werden, sodass jeder Teilnehmer die gesamte Information besitzt und sich nicht auf andere verlassen muss.
Um diese Funktionsweise im Detail zu verstehen, müssen die Begriffe Konsensus, Dezentralisierung und Blockchain definiert und anschließend ihr Zusammenspiel erklärt werden.
„Der Konsensus ist die Übereinstimmung darüber, was passiert ist und was nicht“ (Hosp, 2018). Aktuell wird dies vor allem zentral beschlossen, zum Beispiel durch eine Person, eine Firma, den Staat. Ein Beispiel hierfür ist, dass eine Internetfirma wie Facebook oder Google die Entscheidung trifft, ihre Kundendaten abzuspeichern oder nicht. Bei einer zentralen Konsens Findung besteht allerdings nicht die Gefahr, dass zwei gegensätzliche Fälle als Realität gelten. Dies wird im Folgenden noch vertiefend erläutert.
„Die Dezentralisierung ist das Antonym von Zentralisierung und bedeutet, dass etwas wie Macht, Kontrolle, oder Vertrauen nicht nur auf einige wenige fokussiert ist, sondern sich auf viele oder sogar alle verteilt.“ (Hosp, 2018). In einem dezentralen System speichern nicht Facebook oder Google zentralisiert die Daten ihren Kunden, sondern jeder Nutzer speichert dezentralisiert einen Teil der Daten von jedem anderen. So wird ein Vertrag zwischen zwei Parteien auch nicht zentral in einem Grundbuch gespeichert, sondern von jeder anderen Partei, die auch einen Vertrag eingehen will, dezentral abgespeichert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Entstehung des Bitcoins als Antwort auf das Vertrauensproblem bei Zentralbanken und führt in die Thematik der Blockchain und NFTs ein.
2 Theoretische Fundierung: Erläutert die technischen Grundpfeiler wie Konsensus, Dezentralisierung, Smart Contracts und die Unterscheidung zwischen Fungible und Non-Fungible Tokens.
3 Methodik: Definiert das methodische Vorgehen der Arbeit unter Verwendung von Fachliteratur sowie Whitepapers und gibt einen Ausblick auf den Praxisteil.
4 Die Entwicklung von Kunst und Fälschungen: Beleuchtet die Historie des Kunsthandels und das wachsende Problem der Fälschungen und Produktpiraterie.
5 Anwendungsfälle durch NFTs und Smart Contracts: Zeigt praktische Einsatzgebiete für NFTs auf, etwa in der digitalen Kunst, im Gaming oder bei der Tokenisierung von Immobilien.
6 Praxisbeispiel: Erstellung eines NFTs: Dokumentiert die technische Erstellung eines NFTs auf der Solana-Blockchain zu Demonstrationszwecken.
7 SWOT Analyse NFTs: Analysiert die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der NFT-Technologie in einer übersichtlichen Matrix.
8 Kritik an Kryptowährungen und NFTs: Thematisiert kritisch Aspekte wie die Einstiegshürden für Nutzer, mangelnden Support und den hohen Energieverbrauch bei Proof-of-Work-Verfahren.
9 Fazit und Ausblick in die Zukunft: Fasst die Ergebnisse zusammen und prognostiziert eine zunehmende Massenadaption durch den Einstieg großer Institutionen und technologischer Optimierungen.
10 Literaturverzeichnis: Listet sämtliche für die Arbeit herangezogenen Quellen auf.
Schlüsselwörter
Blockchain, Bitcoin, Smart Contracts, Non-Fungible Tokens, NFT, Kryptowährung, Dezentralisierung, Konsensus, Proof of Work, Digitale Kunst, Kunstfälschung, Solana, Ethereum, Tokenisierung, Wallet
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Blockchain-Technologie und untersucht, wie diese durch Smart Contracts und NFTs innovative Anwendungsfälle ermöglicht.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von Kryptowährungen, das Konzept der Smart Contracts, die Differenzierung von Tokens sowie die Anwendung von NFTs im Bereich Kunst und weitere Branchen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfragen, was NFTs sind, wie sie sich von Fungible Tokens unterscheiden und welchen Mehrwert sie bei der Sicherung von digitaler Kunst sowie in anderen Anwendungsfeldern bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur und Whitepapers vorgenommen, ergänzt durch eine praktische Demonstration und eine SWOT-Analyse.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Blockchain, eine historische Betrachtung von Kunstfälschungen, eine Analyse von Anwendungsmöglichkeiten für NFTs sowie ein Praxisbeispiel für die Erstellung eines eigenen Tokens.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Blockchain, Smart Contracts, NFTs, Dezentralisierung, Tokenisierung und digitale Kunst.
Wie unterscheidet sich ein NFT technisch von einem Fungible Token?
Während Fungible Tokens wie Bitcoins beliebig austauschbar sind, ist ein NFT aufgrund seiner spezifischen Metadaten und Token-ID einzigartig und kann daher nicht in identische Einheiten unterteilt werden.
Warum ist die Nutzung von NFTs im Bereich Digital Arts sinnvoll?
NFTs ermöglichen es, Eigentumsrechte und Echtheitszertifikate dezentral und manipulationssicher auf der Blockchain zu speichern, was den Handel mit digitaler Kunst schützt und Fälschungen erschwert.
Welche Kritikpunkte werden an der Blockchain-Technologie geäußert?
Zu den Kritikpunkten gehören die Nutzerunfreundlichkeit für Einsteiger, die hohe Eigenverantwortung beim Schlüsselmanagement und der ökologische Fußabdruck aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei bestimmten Konsens-Verfahren.
Was zeigt das Praxisbeispiel in der Arbeit?
Das Praxisbeispiel demonstriert den Erstellungsprozess eines NFTs auf der Solana-Blockchain, um die Transparenz und die technische Verknüpfung von Assets mit Metadaten zu visualisieren.
- Citar trabajo
- Michael Dördrechter (Autor), 2021, Grundlagen der Blockchain Technologie und deren Anwendungsfälle durch Smart Contracts und Non Fungible Tokens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1168273