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Wissensnetzwerke als Ressource für resiliente soziale Organisationen. Chancen und Risiken beim Einsatz von Social Media

Title: Wissensnetzwerke als Ressource für resiliente soziale Organisationen. Chancen und Risiken beim Einsatz von Social Media

Bachelor Thesis , 2021 , 65 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diana Schmunk (Author)

Pedagogy - Social pedagogy
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Soziale Organisationen haben die Möglichkeit, durch ihre Handlungen auf die Umwelt zurückzuwirken und diese so zu gestalten. Dadurch ergeben sich für die Arbeit folgende Forschungsfragen: Welchen Anteil und Einfluss haben Wissensnetzwerke an der Entwicklung resilienter sozialer Organisationen? Können soziale Medien einen Beitrag dazu leisten, gewonnenes Wissen zu teilen, wirksam anzuwenden und weiterzuentwickeln?

In der Wissenschaft existieren mehrere gut erforschte Modelle für den Bereich der personalen und der organisationalen Resilienz. Der Akzent der Arbeit liegt auf der Entwicklung organisationaler Resilienz durch Wissensnetzwerke und fokussiert ein Element der ISO- Norm 22316, das Teilen von Informationen und Wissen und das Lernen aus Fehlern und Erfahrungen zu unterstützen. Dabei werden Wissensnetzwerke als Ressource betrachtet und der Einsatz sozialer Medien für eine effiziente Arbeit in Wissensnetzwerken untersucht.

Im Mittelpunkt des zweiten Kapitels steht die Beschreibung organisationaler Resilienz und eine Gegenüberstellung unterschiedlicher theoretischer Modelle. Gegenstand von Kapitel drei sind die Wissensnetzwerke. Dabei wird besonders auf die Art der virtuellen Netzwerke eingegangen. Im vierten Kapitel werden die verschiedenen Social Media Plattformen und deren Nutzen in der Wissensverteilung und Wissensnutzung für soziale Organisationen dargestellt. Schließlich werden im fünften Kapitel Wissensnetzwerke und andere Schutzfaktoren für resiliente soziale Organisationen erläutert. Im Fazit werden die Auswirkungen von Wissensnetzwerken in sozialen Organisationen auf deren Resilienz und ein möglicher zukünftiger Forschungsschwerpunkt beschrieben.

Soziale Organisationen sind gefordert auf interne und externe Einflüsse, seien es Impulse, Krisen, Störungen oder Veränderungen, angemessen und zeitnah zu reagieren. Resilienz fördernde Aspekte im personalen und organisationalen Bereich stehen dabei im Vordergrund. Wissensnetzwerke können eine Ressource dafür sein, um organisationale Resilienz aufzubauen und in turbulenten Zeiten widerstandsfähig zu sein, leistungsfähig zu bleiben oder sich sogar weiter zu entwickeln. Neue Technologien im Social Media Bereich können auf Grund ihrer einfachen Anwendung und damit massenhafter Verbreitung einen positiven Beitrag dazu leisten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Resilienz – Widerstandsfähigkeit für Individuen und Organisationen

2.1 Personale Resilienz

2.1.1 Arbeitsplatz als Schutzfaktor

2.1.2 Verlauf von individuellen Krisen

2.2 organisationale Resilienz

2.2.1 Resiliente soziale Organisationen

2.2.2 ISO 22316 – Diagnoseinstrumente für organisationale Resilienz

2.2.3 Wissen in Netzwerken teilen

2.3 Zusammenspiel personale und organisationale Resilienz

3 Wissensnetzwerke in sozialen Organisationen

3.1 Begriffsabgrenzung Daten – Informationen – Wissen

3.1.1 Wissensarten und Wissensträger

3.1.2 Wissensbasis in sozialen Organisationen

3.1.3 Entwicklung von nützlichem Wissen

3.2 Netzwerke

3.3 Wissensnetzwerke

3.3.1 Merkmale, Aufgaben und Formen

3.3.2 Wissensnetzwerke als Projektmanagement Organisation

3.3.3 Anwendungen und Verortung im Management

3.3.4 Entwicklungsphasen und Regeln von Wissensnetzwerken

3.3.5 persönlich oder virtuell

4 Social Media in sozialen Organisationen

4.1 Social Media Formen

4.2 Wandel in der Anwendung von Social Media

4.3 Beitrag zu einer effektiven und effizienten Wissensverteilung und Wissensnutzung

4.4 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen

4.5 Risiken und Hindernisse durch die Anwendung

5 Schutzfaktoren für resiliente soziale Organisationen

5.1 Wissenskultur und Organisationsstruktur

5.2 Wiki, Mikroblogging und ShareNet als mögliche Anwendungen

5.3 Wissensnetzwerke, Wissensspirale und Ebenen der organisationalen Resilienz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Wissensnetzwerken auf die Entwicklung organisationaler Resilienz in sozialen Organisationen zu untersuchen und zu analysieren, ob soziale Medien einen Beitrag zur effektiven Wissensverteilung und -nutzung leisten können.

  • Analyse der Bedeutung von Wissensnetzwerken als Ressource für Organisationen.
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen personaler und organisationaler Resilienz.
  • Erforschung von Einsatzmöglichkeiten von Social Media in der sozialen Arbeit.
  • Bewertung von Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wissenskultur.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Wissensarten und Wissensträger

Wissen kann im Allgemeinen nach Träger und Art unterschieden werden. Individuelles Wissen, kollektives Wissen und organisationales Wissen beziehen sich auf die unterschiedlichen Wissensträger. Individuelles Wissen beschreibt den Wissensgrad eines Einzelnen. Das kollektive Wissen beschreibt eine Summe an Wissen das sich gesellschaftlich, kulturell und medial in einem bestimmten geografischen Raum entwickelt hat. Das organisationale Wissen umfasst das Wissen einer Organisation in Bezug auf Abläufe, Regeln, Gewohnheiten oder Strukturen. Organisationen besitzen demnach Erfahrungs- und Reflexionswissen (vgl. Wiater 2007: S. 21).

Eine weitere Möglichkeit ist es, Wissen in seiner Mehrdimensionalität mit einer Metapher, dem Wasser, zu beschreiben. Wissen ist somit wie Wasser beinahe überall vorzufinden und lebenswichtig. Es kommt in den drei Aggregatszuständen flüssig, fest und gasförmig vor. Fest wie Eis und somit greifbar in Form von Dokumentationen oder dem Intranet. Diese häufig textbasierte Form muss für Mitarbeiter*innen häufig noch in den entsprechenden Kontext gebracht werden. Denn diese Form des Wissens ist schwer direkt in der Praxis anwendbar. Flüssiges Wissen wird häufig verwendet und entsteht in Weiterbildungen oder Schulungen wie Einführungsveranstaltungen und wird teilweise dokumentiert. Dieses Wissen ist zwar greifbar wie Wasser, doch ebenso flüchtig. Es rinnt durch die Finger davon. Denn es stellt sich häufig die Frage der Kosten-Nutzen-Relation von Fortbildungen für deren Anwendung in der Praxis. Für die Abläufe in der Organisation bildet dieses Wissen jedoch das Gerüst. Dampfförmiges Wissen ist sprachlich schwer zu vermitteln, unbewusst und prozesshaft. Es zeigt sich erst in seinen Handlungen und Wirkungen (Werte, kollektive Erfahrungen oder geteilte Routinen). Wissen in diesen drei Aggregatszuständen gilt es für die Entwicklung resilienter sozialer Organisationen nutzbar zu machen (vgl. Pircher 2014: S. 19-22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Wissensgesellschaft, die Bedeutung von Resilienz in der VUKA-Welt und die Forschungsfragen der Arbeit.

2 Resilienz – Widerstandsfähigkeit für Individuen und Organisationen: Theoretische Herleitung von Resilienzkonzepten auf persönlicher und organisationaler Ebene sowie die ISO-Norm 22316.

3 Wissensnetzwerke in sozialen Organisationen: Definition und Abgrenzung von Wissen, Netzwerken und Wissensnetzwerken sowie deren Bedeutung im Wissensmanagement.

4 Social Media in sozialen Organisationen: Analyse verschiedener Social Media Formen und deren Beitrag zur Wissensverteilung unter Berücksichtigung organisatorischer Rahmenbedingungen.

5 Schutzfaktoren für resiliente soziale Organisationen: Diskussion über Unternehmenskultur, Lernprozesse und spezifische Anwendungen wie Wikis zur Stärkung der Resilienz.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Wissensnetzwerken und Social Media für die organisationale Resilienz in sozialen Einrichtungen.

Schlüsselwörter

Wissensnetzwerke, Resilienz, soziale Organisationen, Social Media, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Fehlerkultur, Kollaboration, Wissensspirale, Communities of Practice, Wissensbasis, digitale Transformation, VUKA, soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie soziale Organisationen Wissensnetzwerke als Ressource nutzen können, um in einem dynamischen Umfeld resilient und widerstandsfähig zu agieren.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind organisationale und personale Resilienz, Wissensmanagement, der Einsatz von Social Software und die Bedeutung einer lernfördernden Organisationskultur.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird erforscht, welchen Einfluss Wissensnetzwerke auf die Entwicklung resilienter sozialer Organisationen haben und ob soziale Medien einen Beitrag zur wirksamen Wissensanwendung leisten können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die verschiedene theoretische Modelle zur organisationalen Resilienz und zum Wissensmanagement gegenüberstellt und auf den Kontext sozialer Organisationen anwendet.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Resilienz, die detaillierte Beschreibung von Wissensnetzwerken sowie die Analyse von Social Media Anwendungen und deren Nutzen im sozialen Sektor.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissensnetzwerke, organisationale Resilienz, soziale Organisationen, Social Software und Wissensspirale.

Wie trägt Social Software konkret zur Resilienz bei?

Social Software kann Barrieren abbauen, den informellen Austausch fördern und schnelles Lernen durch kollektive Intelligenz ermöglichen, was die Organisation agiler auf Krisen reagieren lässt.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur in diesem Zusammenhang?

Eine gelebte Fehlerkultur ist ein kritischer Schutzfaktor, da sie Vertrauen schafft und es den Mitgliedern ermöglicht, Wissen zu teilen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen.

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Details

Title
Wissensnetzwerke als Ressource für resiliente soziale Organisationen. Chancen und Risiken beim Einsatz von Social Media
College
FHM University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Diana Schmunk (Author)
Publication Year
2021
Pages
65
Catalog Number
V1170867
ISBN (eBook)
9783346588579
ISBN (Book)
9783346588586
Language
German
Tags
Resilienz soziale Organisationen social media wissensnetzwerke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Schmunk (Author), 2021, Wissensnetzwerke als Ressource für resiliente soziale Organisationen. Chancen und Risiken beim Einsatz von Social Media, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170867
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