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Lernen und Lehren im institutionalisierten Kontext

Lernbereiche Mathematik, Deutsch und Sachunterricht

Title: Lernen und Lehren im institutionalisierten Kontext

Seminar Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: Anne-Kathrin Buse (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Hierbei handelt es sich um eine dreiteilige Hausarbeit (als Modulabschlussprüfung in Grundschulpädagogik) zu den drei Lernbereichen Deutsch, Mathematik und Sachunterricht der Grundschule. Ein Teil besteht immer aus der Bearbeitung einer Aufgabe zu je einem der drei Lernbereiche: Teil I bezieht sich auf Mathematik, Teil II bezieht sich auf Deutsch, und Teil III bezieht sich auf Sachunterricht.

Die bearbeitete Aufgabe zum Bereich MATHEMATIK lautet wie folgt:
A. Tobias rechnet 44 + 32 = 4432.
A.a) Welches grundlegende mathematische Konzept hat Tobias nicht verstanden, so dass es zu diesem Fehler kommen konnte?
A.b) Welche Kenntnisse muss ein Schüler bis zum Ende der Behandlung der Natürlichen Zahlen in der Grundschule erworben haben, damit ein solcher Fehler nicht mehr entstehen kann?
B. Mehmet rechnet die Aufgabe 73 – 45 so: „Siebzig minus Vierzig ist Dreißig. Drei minus Fünf geht nicht, aber Drei sind schon --- also noch Zwei. Dreiundsiebzig minus Fünfundvierzig ist Achtunddreißig.“
B.a) Welche Rechenstrategie verwendet Mehmet zum Lösen der Aufgabe? Beschreiben Sie diese!
B.b) Welche Fehler hat Mehmet gemacht?
B.c) Welches mentale Bild könnte Mehmet helfen, diesen Fehler zu vermeiden?

Die bearbeitete Aufgabe zum Bereich DEUTSCH lautet wie folgt:
"Beschreiben Sie die wichtigsten Positionen in der Schreib-Entwicklung des Deutschunterrichts: Vom Aufsatzunterricht im Konzept der muttersprachlichen Bildung bis hin zu aktuellen Ansätzen des 'authentischen Schreibens'. Geben Sie mindestens zwei Beispiele für Schreibprojekte in der Grundschule".

Die bearbeitete Aufgabe zum Bereich SACHUNTERRICHT lautet wie folgt:
"Stellen Sie an einem ausgewählten Thema in Anlehnung an den Rahmenlehrplan Sachunterricht der Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern das Konzept des handlungsorientierten Sachunterrichts dar. Charakterisieren Sie das Konzept und skizzieren Sie ausgehend von den von ihnen angestrebten Zielen eine didaktische Miniatur zum ausgewählten Thema, in der deutlich wesentliche Elemente des Konzeptes umgesetzt werden".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Lernbereich Mathematik

1.1 Aufgaben zu Teil I/III

1.2 „Fall“ Tobias

1.2.1 Zu a)

1.2.2 Zu b)

1.3 „Fall“ Mehmet

1.3.1 Zu a)

1.3.2 Zu b)

1.3.3 Zu c)

2. Lernbereich Deutsch

2.1 Aufgabe zu Teil II/III

2.2 Schreibprojekte in der Grundschule

3. Lernbereich Sachunterricht

3.1 Aufgabe zu Teil III/III

3.2 „Handlungorientierter Unterricht“ – Definitionsversuch

3.3 Gründe für „Handlungsorientierten Unterricht“

3.4 Merkmale des „Handlungsorientierten Unterrichts“

3.5 Skizzierung einer didaktischen Miniatur zum Thema „Bauen und Konstruieren“ mit Schwerpunkt Brückenbau, Sachunterricht, Klasse 2

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich im Rahmen einer Modulabschlussprüfung mit zentralen fachdidaktischen Fragestellungen der Fächer Mathematik, Deutsch und Sachunterricht in der Grundschule auseinander, wobei der Fokus auf Lernschwierigkeiten, Schreibentwicklung sowie handlungsorientierten Unterrichtskonzepten liegt.

  • Analyse mathematischer Fehlkonzepte und Rechenstrategien bei Grundschulkindern.
  • Entwicklung des Aufsatzunterrichts hin zu authentischen Schreibformaten und Projekten.
  • Implementierung handlungsorientierter Prinzipien im Sachunterricht am Beispiel des Brückenbaus.
  • Reflexion über mentale Bilder und deren Bedeutung für den Lernprozess.
  • Verbindung von theoretischen Rahmenlehrplänen mit praktischen didaktischen Szenarien.

Auszug aus dem Buch

„Fall“ Tobias

Das grundlegende mathematische Konzept, was Tobias nicht verstanden hat, ist das des Stellenwertsystems mit seinen typischen Charakteristika wie Bündeln (bei uns im Dezimalsystem) und Stellenwert. Der Stellenwert ist der Wert einer Ziffer in einer Zahl, der durch deren Position in der Zahl bestimmt wird. Die Ziffer gibt die „Anzahl der Bündel der betreffenden Mächtigkeit an“, die „Stellung der Ziffer innerhalb des Zahlwortes gibt die Mächtigkeit des zugehörigen Bündels an“ (vgl. Padberg, S. 55).

Tobias hat offensichtlich auch generell kein Verständnis für Mengen, Größen, Zahlen („Zahlbegriff“) oder mathematische Operationen - wie hier der Addition; ihm ist nicht bewusst, dass die Zahl rechts vom Gleichheitszeichen unverhältnismäßig größer ist als die Summe der beiden zu addierenden Zahlen links vom Gleichheitszeichen. Das Ergebnis von Tobias besteht aus einer Aneinanderreihung von den vier Ziffern der beiden zweistelligen Zahlen, die er addieren soll, eine „Rechnung“ im eigentlichen Sinne fand gar nicht statt. Ihm fehlt die Einsicht, dass es sich bei der Zahl „44“ (1. Summand) um eine Menge handelt, also um 4 Zehner und 4 Einer, genauso ist es vermutlich der Fall mit der „38“ (2. Summand).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lernbereich Mathematik: Untersuchung von Rechenfehlern bei Grundschulkindern im Bereich der natürlichen Zahlen sowie Analyse notwendiger mathematischer Basiskonzepte.

2. Lernbereich Deutsch: Überblick über die historische Entwicklung der Aufsatzdidaktik von normativen Vorgaben bis hin zu modernen, schülerzentrierten Schreibprojekten.

3. Lernbereich Sachunterricht: Herleitung und Anwendung des handlungsorientierten Unterrichtskonzepts durch die Planung einer konkreten Unterrichtseinheit zum Brückenbau.

Schlüsselwörter

Grundschulpädagogik, Mathematikdidaktik, Deutschdidaktik, Sachunterricht, Stellenwertsystem, Rechenstrategien, Aufsatzunterricht, authentisches Schreiben, Handlungsorientierter Unterricht, Projektunterricht, mentale Bilder, Konstruktion, Brückenbau, Fachdidaktik, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit umfasst drei fachdidaktische Schwerpunkte für die Grundschule: Mathematik, Deutsch und Sachunterricht, in denen jeweils aktuelle Konzepte und fachspezifische Herausforderungen analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Umgang mit Rechenfehlern und Stellenwertverständnis, der Wandel der Schreibdidaktik sowie die didaktische Umsetzung handlungsorientierter Lernarrangements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Reflexion und praktische Anwendung didaktischer Prinzipien, um Lernprozesse in der Grundschule gezielt zu unterstützen und zu strukturieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Fallbeispielen, den Rückgriff auf fachdidaktische Literatur sowie die Skizzierung von Unterrichtsentwürfen auf Basis geltender Rahmenlehrpläne.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Lernbereiche, wobei Fehlermuster diagnostiziert, Schreibansätze historisch eingeordnet und eine Unterrichtsreihe zum Brückenbau didaktisch geplant wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Handlungsorientierung, Stellenwertsystem, Schreibprojekte, fachdidaktische Reflexion und schülerzentrierter Unterricht.

Warum ist das Verständnis des Stellenwertsystems für Tobias so entscheidend?

Ohne dieses Verständnis kann Tobias Zahlen nur als Ziffernreihen sehen, nicht als Mengen aus Zehnern und Einern, was zu fehlerhaften Rechenergebnissen bei der Addition führt.

Welche Rolle spielen „mentale Bilder“ beim Mathematiklernen nach der Autorin?

Mentale Bilder ersetzen konkrete Handlungen und ermöglichen es Schülern, abstrakte Zahlenbeziehungen geistig zu erfassen und Rechenfehler durch eine Vorstellung des Zahlenraums zu vermeiden.

Wie unterscheidet sich das „authentische Schreiben“ vom traditionellen Aufsatzunterricht?

Während der traditionelle Unterricht an Normen und künstlichen Mustern festhielt, rückt das authentische Schreiben die eigene Intention des Kindes, die Kommunikation und den Schreibprozess in den Mittelpunkt.

Wie wird das Prinzip der Handlungsorientierung im Brückenbau-Projekt umgesetzt?

Durch das praktische Experimentieren mit Papier, um eine physikalische Problemstellung (Tragfähigkeit) eigenständig zu lösen, wird Denken und Handeln ganzheitlich verknüpft.

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Details

Title
Lernen und Lehren im institutionalisierten Kontext
Subtitle
Lernbereiche Mathematik, Deutsch und Sachunterricht
College
Humboldt-University of Berlin  (Erziehungswissenschaften (Abteilung Grundschulpädagogik))
Grade
2,2
Author
Anne-Kathrin Buse (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V117303
ISBN (eBook)
9783640197569
ISBN (Book)
9783640197798
Language
German
Tags
Lernen Lehren Kontext
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne-Kathrin Buse (Author), 2006, Lernen und Lehren im institutionalisierten Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117303
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