In dieser Einsendeaufgabe werden zunächst der Begriff der Macht definiert und das Machtmodell näher erläutert. Die Auswirkungen von Machtmotiven auf die Führungspersönlichkeit und welche Herausforderungen Mitarbeiter mit machtmotivierten Führungskräften haben, wird anschließend näher beleuchtet.
Wie wir Entscheidungen treffen und wie unsere Bedürfnisse und Motive dabei eine Rolle spielen, soll im darauffolgenden Kapitel anhand des Risikowahlmodells nach Atkinson und das VIE Modell nach Vroom näher erläutert werden.
Das abschließende Kapitel umfasst die intrinsische und extrinsische Motivation, die Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme sowie Empfehlungen bei mangelnder intrinsischer Motivation.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe B1 – Machtmotivation
1.1 Definition und theoretische Hintergründe: Machtmotiv
1.2 Deskriptives Modell des Machthandelns
1.3. Auswirkungen auf den Führungsstil
1.4. Herausforderungen für die Führungskräfteentwicklung
1.5. Herausforderungen für die Mitarbeiter
Aufgabe B 2 – Risikowahlmodell
2.1 Risikowahlmodell nach Atkinson
2.2 VIE Modell nach Vroom
2.3 Begründung Einsendeaufgabe anhand Risikowahl Modell
Aufgabe B 3 – Motivation
3.1 Intrinsische & extrinsische Motivation
3.2. Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme
3.3. Empfehlungen bei mangelnder intrinsischer Motivation
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert zentrale psychologische Motivationskonzepte und deren praktische Anwendung im beruflichen Kontext, insbesondere im Hinblick auf Führung und Leistungsverhalten.
- Machtmotivation und ihre Auswirkungen auf Führung und Unternehmenskultur
- Risikowahlmodell nach Atkinson und VIE-Modell nach Vroom
- Entscheidungsfindung bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen
- Unterscheidung und Wechselwirkung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
- Gestaltungsmöglichkeiten zur Steigerung der Mitarbeitermotivation
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition und theoretische Hintergründe: Machtmotiv
Die Macht hat die Menschen seit jeher fasziniert. Berühmte Persönlichkeiten wie Caesar, Napoleon oder Putin waren oder sind immer noch bekannt für ihre Macht. Doch wie entsteht Macht und wovon ist sie abhängig?
In dem Zitat von Robbins (1993): “Power refers to the capacity that A has to influence the behavior of B, so that B does something, he or she would not otherwise do.” wird deutlich, dass Macht ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen einem Machthaber A und einem „Beherrschten“ B beschreibt. Zu berücksichtigen ist, dass keinerlei Wertung in dieser Definition zu finden ist, obwohl sozialwissenschaftlich mit dem Wort „Macht“ einige negative Assoziationen entstehen.
Dabei ist Macht nicht zwangsläufig als etwas Negatives anzusehen. Neben den bekannten und einprägsamen Machtmissbrauch, den wir seit geraumer Zeit in den Nachrichten mitverfolgen können, ist es durchaus möglich etwas Positives in einer Machtposition zu bewirken. Dies ist alles eine Frage der Motive.
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe B1 – Machtmotivation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Macht, erläutert die verschiedenen Machtquellen sowie das Modell des Machthandelns und beleuchtet die Folgen für Führungskräfte und Mitarbeiter.
Aufgabe B 2 – Risikowahlmodell: Hier werden das Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE-Modell nach Vroom vorgestellt, um Entscheidungsprozesse und die Wahl von Aufgaben anhand von Erwartung und Wert zu erklären.
Aufgabe B 3 – Motivation: Das Kapitel differenziert zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, diskutiert die Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme und gibt Empfehlungen zur Motivationsförderung.
Schlüsselwörter
Machtmotivation, Machtquellen, Risikowahlmodell, VIE-Modell, Leistungsmotiv, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Variable Vergütungssysteme, Selbstwirksamkeit, Führung, Arbeitsmotivation, Korrumpierungseffekt, Zielerreichung, Anreiz, Entscheidungsprozess
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt grundlegende Konzepte der Motivationspsychologie, insbesondere Machtmotivation, das Risikowahlmodell sowie die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation im Arbeitskontext.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Machtpsychologie in Führungssituationen, Erwartungs-Wert-Theorien zur Entscheidungsfindung und der praktischen Anwendung dieser Theorien auf die Mitarbeiterführung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe von Motivationsmodellen zu erläutern und deren Auswirkungen auf das tägliche Handeln von Führungskräften und Mitarbeitern praxisnah aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine reflexive Anwendung der Modelle auf berufliche Praxiserfahrungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Machtmotiven, die Anwendung von Risikowahlmodellen auf persönliche Entscheidungssituationen und die Diskussion von Motivationsmethoden bei Mitarbeitern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Machtmotivation, Leistungsmotiv, Risikowahlmodell, VIE-Modell, intrinsische sowie extrinsische Motivation und Arbeitszufriedenheit.
Wie unterscheidet Atkinson zwischen erfolgs- und misserfolgsmeidenden Personen?
Erfolgsmotivierte suchen meist mittelschwere Herausforderungen zur Kompetenzsteigerung, während misserfolgsmeidende Personen sehr leichte oder sehr schwere Aufgaben wählen, um ein Scheitern zu vermeiden oder auf externe Faktoren zu schieben.
Was ist der Korrumpierungseffekt in Bezug auf Motivation?
Dieser Effekt beschreibt das Phänomen, dass extrinsische Anreize (z.B. Geld) die bereits vorhandene intrinsische Motivation für eine Tätigkeit verringern oder sogar langfristig zerstören können.
- Citar trabajo
- Virginia Pohlemann (Autor), 2021, Matchmotivation, Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE Modell nach Vroom, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184655