Zukunftsfähiges Leitbild oder veraltetes Schlagwort?

Zum Konzept der „Nachhaltigkeit“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die „Entdeckung“ der Nachhaltigkeit: Zum Ursprung des Begriffes

3 Konzepte der Nachhaltigkeit
3.1 Der Brundtland-Report
3.2 Weitere Definitionen der Nachhaltigkeit
3.3 Die drei „Säulen“ der Nachhaltigkeit
3.4 Starke oder schwache Nachhaltigkeit ?

4 Das Verhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit

5 Zur Kritik am Nachhaltigkeits-Konzept

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Mission Sustainability – Wir nehmen die Herausforderung an“: Unter diesem Titel hat der 2001 von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung einen Wettbewerb im Jahr 2007 gestartet, in dem Ideen und Projekte zum Thema Nachhaltigkeit besonders auf den Gebieten Kunst, Kultur und Bildung gesucht werden.[1] Doch was genau ist unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“, der in den letzten 30 Jahren eine starke Konjunktur in Wissenschaft und Medien erlebte und in politische Programme - sogar als „Mission“ - integriert wurde, zu verstehen? Gibt es unterschiedliche Auffassungen über Nachhaltigkeit? Welche Dimensionen und Aspekte umfasst dieses Konzept? In welchem Verhältnis steht Nachhaltigkeit zu Generationengerechtigkeit?

Dies sind die Fragen, denen in dieser Arbeit nachgegangen wird. Neben den Stärken, wird auf die Schwächen des Konzeptes der Nachhaltigkeit hingewiesen und schließlich auf Grundlage dessen seine Brauchbarkeit als zukunftsfähiges Leitbild beurteilt. Dafür wird im Folgenden das Konzept der Nachhaltigkeit in der wissenschaftlichen Literatur, vor allem in Texten der Philosophie und des Umweltschutzes, analysiert. Inzwischen sind zahlreiche Publikationen zum Kontext der Nachhaltigkeit zu finden, was ebenso auf das aktuelle Interesse an dieser Thematik hinweist. Als besonders hilfreich für diese Arbeit erwiesen sich die Werke von Felix Ekhardt einerseits und Jörg Tremmel andererseits, die sich beide eingehend mit sowohl dem Begriff der Nachhaltigkeit, als auch mit dem der Generationengerechtigkeit beschäftigt haben und daher auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen beiden Konzeptionen hinweise. Ebenso muss ergänzend auf das „Umweltgutachten 2002“ des Rats von Sachverständigen für Umweltfragen hingewiesen werden, da es einen detaillierten Überblick über das Nachhaltigkeitskonzept beinhaltet, sowie auf die Monographie „Nachhaltigkeit und Macht“ von Helga Eblinghaus und Armin Stickler, die wichtige Impulse für eine kritische Betrachtung der Konzeption Nachhaltigkeit liefert.[2]

Zunächst werden der Ursprung des Nachhaltigkeits-Begriffes und die Umstände seiner Entstehung und Rezeption erläutert. Anschließend sollen Konzepte der Nachhaltigkeit betrachtet werden. In diesem Zusammenhang wird auf den 1987 veröffentlichten Brundtland-Report der UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung eingegangen. Im Weiteren sollen die Dimensionen der Ökologie, der Ökonomie und der Gesellschaft, die Nachhaltigkeit umfassen soll, beschrieben werden, sowie der Frage nach ihrem Verhältnis zueinander nachgegangen werden. Zusätzlich ist die Beziehung zwischen dem Konzept der Nachhaltigkeit und dem oftmals ähnlich gebrauchten Begriff der intergenerationellen Gerechtigkeit, das heißt der Gerechtigkeit zwischen Generationen, zu klären. Abschließend werden kritische Einwände gegenüber dem Nachhaltigkeits-Konzept erläutert. Praktische Problematiken der einzelnen Bereiche, die vom Nachhaltigkeitskonzept erfasst werden, und die Herausforderung der Operationalisierung von „Nachhaltigkeit“ müssen im folgenden Text jedoch weitgehend ausgeblendet bleiben, da ihre Betrachtung den Rahmen dieser Arbeit übersteigen würde.

2 Die „Entdeckung“ der Nachhaltigkeit: Zum Ursprung des Begriffes

In den 1970er Jahren entwickelte sich nicht zuletzt durch die Ölkrise von 1973 und 1979/80 ein neues Umwelt- und Risikobewusstsein. Die Schwierigkeiten bei der Nutzung des Gemeingutes Natur wurden zunehmend interessant. In zahlreichen kritischen Publikationen wurden Umweltprobleme, vor allem die großflächigen Umweltverschmutzungen und die Übernutzung von Ökosystemen, thematisiert und dadurch nicht zuletzt auch der Erfolg des kapitalistischen Wirtschaftssystems in Frage gestellt. Mit der „Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen“ in Stockholm 1972 tagte erstmals eine größere internationale Konferenz, die sich im globalen Maßstab mit Umweltproblematiken auseinandersetzte. Größere Aufmerksamkeit wurde allerdings der „Meadows-Studie“ „The Limits to Growth“ von 1972 zu Teil.[3] Auf der Grundlage computergestützter statistischer Berechnungen, in deren Fokus der exponentielle Charakter der kritischen Wachstumsgrößen Bevölkerung, Umweltzerstörung und Ressourcenabbau standen, wurden ein Ressourcenmangel in naher Zukunft und ein damit einhergehender Wirtschaftszusammenbruch prognostiziert.[4] Die Umweltverschmutzung und der Ressourcenverbrauch würden die absoluten Tragfähigkeitsgrenzen des Ökosystems unseres Planeten in sehr naher Zukunft übersteigen. Im Gegensatz zum zeitgenössischen Wirtschaftsparadigma wurden in der Meadows-Studie große Zweifel an einer immerwährenden Ressourcenversorgung geäußert und als Konsequenz dessen für ein Nullwachstum der Bevölkerung und des Industriekapitals plädiert. Der Vorbildcharakter der Entwicklung der Industrieländer wurde hinterfragt.

Obwohl Nachhaltigkeit erst zu dieser Zeit wieder ein bekannter Begriff wurde, wurde das Adjektiv „nachhaltig“ von Hans Carl von Carlowitz 1713 in seinem forstwirtschaftlichem Werk „Sylvicultura oeconomica, oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht“ zum ersten Mal verwendet. Eine nachhaltige Forstwirtschaft nutze in diesem Sinn den Wald in dem Maß als Ressource, in dem ein konstanter Baumbestand durch die natürliche Wachstumsrate gesichert werden kann. Dieses Nachhaltigkeitskonzept wurde im 18. Jahrhundert schnell zur Leitlinie der kursächsischen Forstwirtschaft und galt als so vorbildlich, dass die Idee im angelsächsischem Sprachraum unter dem Schlagwort „sustainable yield“ Verbreitung fand.[5]

Auf Grund der inhaltlichen Verwandtschaft mit dem kursächsischen forstwirtschaftlichen Konzept wird die Wendung „Sustainable Development“ aus dem Bericht „Our common future“ der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung 1987 unter dem Vorsitz der ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, nach welcher der einstimmig verabschiedete Report benannt wurde, mittlerweile hauptsächlich mit „Nachhaltigkeit“ in die deutsche Sprache übertragen. Es muss betont werden, dass den 22 Kommissionsmitgliedern der sächsische Ursprung des Nachhaltigkeitsbegriffes wahrscheinlich nicht bekannt war. Insgesamt existieren über sechzig Übersetzungen von Sustainable Development ins Deutsche; angefangen von der „dauerhaft umweltgerechten“ über die „zukunftsfähige“ bis hin zur „dauerhaft umweltverträglichen“ Entwicklung.[6] Der „Brundtland-Bericht“ entstand als Kompromiss zwischen dem Interesse der Industrieländer nach dem Erhalt des erreichten Lebensstandards und dem Streben der „unterentwickelten“ Länder nach aufholender Entwicklung und repräsentiert somit das „Nord-Süd-Gefälle“.[7] Bemerkenswert ist die Vielzahl öffentlicher Anhörungen, die für die dreijährige Erarbeitung des Berichtes durchgeführt worden sind.[8] In der deutschen Version des Berichts, „Unsere gemeinsame Zukunft“, wird Sustainable Development mit „stabiler Entwicklung“ übersetzt und definiert als „[…] eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne aufs Spiel zu setzten, daß die künftigen Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können.“[9] Neben dem Postulat einer Ressourcennutzung, welche die natürliche Regenerationsrate nicht übersteigt und sich bezogen auf das Forstwesen schon in der sächsischen Definition von Nachhaltigkeit wiederfindet, werden im Brundtlandreport eine Orientierung der Schadstoffabgaben an der Aufnahmefähigkeit der Biosphäre und eine Nutzung nicht-erneuerbarer Ressourcen in dem Maß, wie dafür substituierbare erneuerbare Ressourcen nachwachsen können, gefordert. Die Umwelt soll aus Gründen der intergenerationellen Gerechtigkeit bewahrt werden. Ebenso sollen intragenerationelle Gerechtigkeit, d.h. Gerechtigkeit innerhalb der Generationen und hierbei vor allem internationale Gerechtigkeit, sowie die Gewährleistung politischer Partizipation sichergestellt werden. Im Gegensatz zur sächsisch-forstwirtschaftlichen Definition von Nachhaltigkeit bezeichnet Jörg Tremmel dies als die „weite“ Nachhaltigkeitsbedeutung.[10]

Intergenerationelle Gerechtigkeit kann als Kerngedanke der Nachhaltigkeit definiert werden. Nachfolgenden Generationen sollen die gleichen Entwicklungspotentiale und Lebenschancen erhalten werden, wie sie der heutigen Generation zur Verfügung stehen. Dies umfasst die Verpflichtung, künftigen Generationen eine intakte Natur zu hinterlassen. Als „nachhaltige Entwicklung“ fand die Brundtland-Definition Eingang in die „Agenda 21“, die neben anderen Umweltkonventionen 1992 auf dem so genannten „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro auf der Konferenz der Vereinten Nation für Umwelt und Entwicklung (UNCED) als Nachhaltigkeitsprogramm für die nationale und lokale Politik verabschiedet wurde. Sustainable Development wurde als Leitidee in den EU-Gründungsvertrag aufgenommen und wurde damit auch Leitlinie deutscher Regierungspolitik.[11] Kaum ein deutsches Parteienprogramm enthält nicht die Begriffe „Nachhaltigkeit“ oder „nachhaltig“. Nach Stefan Hermann Siemer ist „Nachhaltigkeit“ zu einer neuen integrierenden Kollektivsemantik bzw. einer „[…]globalen Sinnklammer[…]“ nach dem Kalten Krieg geworden, die den Gegenpol zum „Kampf der Kulturen“ bildet.[12] Obwohl Nachhaltigkeit somit seit den späten 1980er Jahren zu dem Leitbild politischen Handelns avancierte, scheint es ein Sammelbegriff für alles Wünschenswerte ohne konkrete inhaltliche Bedeutung geworden zu sein und inflationär und willkürlich verwendet zu werden.[13] Der starke politische Erfolg wird allerdings häufig gerade auf diesen unbestimmten Inhalt und seine positiven emotionalen Konnotationen zurückgeführt.[14] Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass trotz der politischen und wissenschaftlichen Konjunktur des Nachhaltigkeitsbegriffes weniger als 15% der deutschen Bevölkerung mit diesem etwas „anzufangen“ wissen.[15] Deswegen soll im Folgenden auf inhaltliche Bestimmungen des Konzepts der Nachhaltigkeit näher eingegangen werden.

3 Konzepte der Nachhaltigkeit

3.1 Der Brundtland-Report

Bei der Beschäftigung mit Konzepten nachhaltiger Entwicklung bietet sich ein Einstieg mit den Bestimmungen des Brundtland-Berichtes an, da diese in der wissenschaftlichen und politischen Debatte den Dreh- und Angelpunkt sowohl für Bestätigung und Weiterentwicklung, als auch Kritik des Nachhaltigkeitskonzeptes darstellen. Dieser Bericht gliedert sich in drei Hauptteile: Gemeinsame Sorgen, gemeinsame Herausforderungen und gemeinsame Anstrengungen. In jedem dieser Abschnitte wird zunächst das Problemfeld erläutert und im Anschluss daran Handlungsanweisungen dargestellt. Definitionen sind jedoch sehr breit über den Text gestreut. Auch die Empfehlungen sind undeutlich und die Vorstellung eines umfassenden, sowie geschlossenen Konzeptes der Nachhaltigkeit wird nicht geleistet.

Positiv ist die Vernetzung bisher voneinander getrennt betrachteter Problemfelder, wobei zunächst vor allem die der Umweltverschmutzung, der Hochrüstung, der Schuldenkrise der „Entwicklungsländer“, der Bevölkerungsentwicklung und der Wüstenexpansion zu erwähnen sind. Ökologische, soziale und ökonomische Gerechtigkeit bilden ein Zieldreieck nachhaltiger, zukunftsfähiger Entwicklung. Ebenso wird die zeitliche Dimension der Verantwortung heutiger Generationen durch den Anspruch intergenerationeller Gerechtigkeit hervorgehoben. In diesem Bericht wird betont, dass eine nachhaltige Entwicklung den Erhalt von Biodiversität erfordert und die demografische Entwicklung in ein Gleichgewicht mit dem Regenerations- und Produktionskapital des Ökosystems zu bringen ist.[16] Ziel sei es, einen gerechten Ressourcenzugang zu sichern und eine Neuorientierung technologischer Anstrengungen anzustreben, bevor die äußersten Grenzen der Tragfähigkeit des Ökosystems erreicht werden. Dafür werden im Brundtland-Report die Belebung eines allgemeinen wirtschaftlichen Wachstums, die Veränderung der Wachstumsqualität, die Sicherung stabiler Bevölkerungszahlen, sowie die Erhaltung bzw. Verbesserung des natürlichen Kapitalbestandes empfohlen. Zunächst gilt es inter- und intragenerationell elementare Bedürfnisse, definiert als die Bedürfnisse nach Nahrung, Energie, Arbeit, Wasser und sanitären Einrichtungen, zu befriedigen, sowie Leiden und Notlagen zu vermeiden. Deshalb bezeichnet Dieter Birnbacher das brundtlandsche Nachhaltigkeitskonzept als eine intergenerationelle Variante des negativen Utilitarismus.[17] Eine langfristige Orientierung am Lebensstandard der Industrienationen wird im Brundtlandbericht allerdings nicht explizit ausgeschlossen.

[...]


[1] Rat für Nachhaltige Entwicklung (Hg.): Mission Sustainability. Wir nehmen die Herausforderung an – Das Buch zum Wettbewerb, Berlin 2007., S. 2-3. Die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „nachhaltige Entwicklung“ (bzw. „Sustainability“ und „Sustainable Development“) werden in dieser Arbeit, falls nicht ausdrücklich anders vermerkt, als Synonyme verwendet, da sie ohne eindeutige Unterscheidung zusammen in einem Diskurs Anwendung finden.

[2] Ekardt, Felix: Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Freiheit, Demokratie – ein philosophischer Begründungsversuch und ein Neuinterpretationsversuch westlicher Verfassungsprinzipien. Zugleich ein Blick auf Institutionen der Nachhaltigkeit, in: Ders. (Hg.): Generationengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit. Philosophische, juristische, ökonomische, politologische und theologische Neuansätze Studien zu Gerechtigkeit, (= Verfassung und Steuerung, Bd. 2), Hamburg/ Münster 2006, S. 83-107; Ders.: Das Prinzip Nachhaltigkeit. Generationengerechtigkeit und globale Gerechtigkeit, München 2005; Tremmel, Jörg: „Nachhaltigkeit“ - definiert nach einem kriteriengebundenen Verfahren, in: GAIA. Ecological Perspectives in Science, Humanities and Economics 13 (2004), S. 26-34; Ders.: Generationengerechtigkeit – Versuch einer Definition, in: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (Hg.): Handbuch Generationengerechtigkeit, 2., überarb. Aufl., München 2003; Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen: Umweltgutachten 2002. Für eine neue Vorreiterrolle, Stuttgart 2002; Eblinghaus, Helga/ Stickler, Armin: Nachhaltigkeit und Macht. Zur Kritik von Sustainable Development. Mit einer Dokumentation der Debatte um die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", 3. Aufl., Frankfurt am Main 1998.

[3] Die Meadows-Studie war vom 1986 begründeten „Club of Rome“, einer internationalen nichtkommerziellen Organisation, in Auftrag gegeben worden.

[4] Vgl. Harborth, Hans-Jürgen: Dauerhafte Entwicklung statt globaler Selbstzerstörung. Eine Einführung in das Konzept des "Sustainable Development", 2., durchges. u. erw. Aufl., Berlin 1993, S. 24-25.

[5] Vgl. Nutzinger, Hans G.: Starke versus schwache Nachhaltigkeit. Zugleich zum Problemkreis „Ökologie und Ökonomie“ bzw. „Nachhaltigkeit und Eigennutzen“, in: Ekardt, Felix (Hg.): Generationengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit. Philosophische, juristische, ökonomische, politologische und theologische Neuansätze Studien zu Gerechtigkeit, (= Verfassung und Steuerung, Bd. 2), Hamburg/ Münster 2006, S. 186-187.

[6] Vgl. BUND/ MISEREOR (Hg.): Zukunftsfähiges Deutschland. Ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung. Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH Basel/ Boston/ Berlin 1996, S. 24.

[7] Vgl. Sieferle, Rolf Peter: Nachhaltigkeit – eine Utopie? Kommentar 3 zu Jörg Tremmels Beitrag „Nachhaltigkeit - definiert nach einem kriteriengebundenen Verfahren“, in: GAIA. Ecological Perspectives in Science, Humanities and Economics 13 (2004), S. 40.

[8] Vgl. Luks, Fred: Nachhaltigkeit, Hamburg 2002, S. 47.

[9] Vgl. Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Hg.): Unsere gemeinsame Zukunft. Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, Berlin 1988, S. 57.

[10] Vgl. Tremmel: „Nachhaltigkeit“, in: GAIA. 13 (2004), S. 27.

[11] Vgl. Rogall, Holger: Neue Umweltökonomie - ökologische Ökonomie. Ökonomische und ethische Grundlagen der Nachhaltigkeit, Instrumente zu ihrer Durchsetzung, Opladen Verlag 2002, S. 305.

[12] Siemer, Stefan Hermann: Nachhaltigkeit unterscheiden: Eine systemtheoretische Gegenposition zur liberalen Fundierung der Nachhaltigkeit, in: Ekardt, Felix (Hg.): Generationengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit. Philosophische, juristische, ökonomische, politologische und theologische Neuansätze Studien zu Gerechtigkeit, (= Verfassung und Steuerung, Bd. 2), Hamburg/ Münster 2006, S. 143.

[13] Vgl. Grunwald, Armin: Nachhaltigkeit begreifen: Zwischen Leitbild und Trugbild, in: GAIA. Ecological Perspectives in Science, Humanities and Economics 13 (2004), S. 1; Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen: Umweltgutachten 2002. Für eine neue Vorreiterrolle, Stuttgart 2002, S. 21.

[14] Vgl. Nutzinger: Starke versus schwache Nachhaltigkeit, in: Ekardt (Hg.): Generationengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit, S. 189.

[15] Vgl. Luks: Nachhaltigkeit, S. 6.

[16] Vgl. Weltkommission (Hg.): Unsere gemeinsame Zukunft, S. 58-59.

[17] Vgl. Birnbacher, Dieter: Vorsorge statt Nachhaltigkeit – ethische Grundlagen der Zukunftsverantwortung, in: Ders./ Brudermüller, Gerd (Hg.): Zukunftsverantwortung und Generationensolidarität, München 2001, S. 17-34.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Zukunftsfähiges Leitbild oder veraltetes Schlagwort?
Untertitel
Zum Konzept der „Nachhaltigkeit“
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Ethik und Geschichte
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V118826
ISBN (eBook)
9783640221448
ISBN (Buch)
9783640223398
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zukunftsfähiges, Leitbild, Schlagwort, Ethik, Geschichte, Nachhaltigkeit, Sustainability, nachhaltige Entwicklung, sustainable development, Langzeitverantwortung, Generationengerechtigkeit
Arbeit zitieren
Evelyn Ehle (Autor), 2008, Zukunftsfähiges Leitbild oder veraltetes Schlagwort?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118826

Kommentare

  • Sabine Forkel am 14.6.2014

    Ich würde gern mal Kontakt mit der Autorin aufnehmen. Bitte mal eine Mail an SabineForkel@posteo.de Danke!

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