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Die Haenyeo auf Jeju-do. Immaterielles Kulturerbe seit 2016

Welche Maßnahmen nimmt die UNESCO vor, um die Haenyeo vor dem Aussterben zu bewahren?

Título: Die Haenyeo auf Jeju-do. Immaterielles Kulturerbe seit 2016

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2021 , 20 Páginas , Calificación: 14

Autor:in: Anonym (Autor)

Estudios de Asia del Sur y Sureste Asiático
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Die Arbeit geht der Frage nach, welche Maßnahmen die UNESCO vornimmt, um die Haenyeo vor dem Aussterben zu bewahren. Im Zuge dessen wird zunächst die Haenyeo-Kultur selbst, deren Eigenschaften sie dazu qualifiziert, beispielhaft die weltweite Vielfalt des immateriellen Kulturerbes zu zeigen und zur größeren Sichtbarkeit und wachsendem Bewusstsein für die Bedeutung von immateriellem Kulturerbe weltweit beizutragen und welchen Bedrohungen sie ausgesetzt ist, dargestellt, um daraufhin Schutzvorkehrungen vorzustellen.

Diese setzen sich zum einen aus dem Mehrwert durch die Aufnahme in die Repräsentative Liste zusammen, zum anderen aus dem Beitrag, den die Haenyeo selbst und die Regierung zum Erhalt der Haenyeo-Kultur leisten. Der Grund für die letzteren beiden Kapiteln liegt darin, dass die Rolle der UNESCO im Schutz einzelner Elemente hauptsächlich bei der Aufmerksamkeitserregung und Überwachung der von den Trägern immateriellen Kulturerbes selbst und dem Regierungsgebiet, in deren Hoheitsgebiet sie sich befinden, vorgenommenen Erhaltungsmaßnahmen liegt.

Die Arbeit widmet sich also dem Konzept zum Erhalt der Haenyeo-Kultur, das mit der Bewerbung zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit vorgelegt und erweitert werden muss, auf Grundlage offizieller UNESCO-Dokumente, die sich hierfür anbieten, da die UNESCO sich selbst zu Transparenz verpflichtet und diese daher online kostenlos zur Verfügung stellt. Überdies wird in diesen ein guter Überblick über die gesamten Vorkehrungen geboten, die zum Erhalt der Haenyeo-Kultur getroffen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedrohung und Schutz der Haenyeo-Kultur

2.1. Vorstellung der Haenyeo-Kultur

2.2. Gefährdung durch Überalterung

2.3. UNESCO Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

2.3.1.Eigenständige Erhaltungsmaßnahmen

2.3.2.Regierungsmaßnahmen

2.3.2.1.Schutz auf regionaler Ebene

2.3.2.2.Schutz auf nationaler Ebene

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Maßnahmen die UNESCO ergreift, um die Haenyeo-Kultur auf Jeju-do vor dem Aussterben zu bewahren, und analysiert dabei sowohl die soziokulturellen Hintergründe als auch die praktischen Erhaltungsstrategien auf regionaler und nationaler Ebene.

  • Geschichte und soziokulturelle Bedeutung der Haenyeo-Gemeinschaft
  • Bedrohungsfaktoren durch Industrialisierung, Demografie und Überalterung
  • Rolle der UNESCO bei der Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe
  • Strategien und Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Haenyeo-Tradition

Auszug aus dem Buch

2.1. Vorstellung der Haenyeo-Kultur

Die Kultur der Haenyeo ist auf ganz Jeju-do verbreitet, mit Wanderarbeit ab dem 19. Jahrhundert lässt sich eine Ausweitung auch in andere Gegenden feststellen, und umfasst zum einen die Taucherinnen selbst, die allgemein „Haenyeo“, „Jamnyeo“ oder „Jamsu“ genannt werden, zum anderen „Muljil“, die Taucharbeit, die von den Frauen einer Familie zwischen Generationen weitergegeben wird, aber auch „Jamsugut“, ein schamanistisches Ritual für die Meeresgöttin sowie „Haenyeo Norae“, das „Haenyeolied“, das bei der Fahrt auf das Meer gesungen wird (vgl. CHA, Haenyeo)

Ein Eintrag im „Samguk Sagi“ legt nahe, dass bereits zur Zeit der drei Königreiche an den Küsten Jejudos nach Meeresfrüchten getaucht wurde. Da Jejus natürliche Gegebenheiten für Landwirtschaft weniger geeignet sind, waren die Inselbewohner gezwungen, im Meer für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. (vgl. Preston, 2017) Bis zu Steuererhöhungen im 18. Jahrhundert wurde die Taucharbeit sowohl von Männern als auch Frauen durchgeführt, aufgrund von Steuerbegünstigungen wurde diese Branche jedoch zunehmend von Frauen dominiert (vgl. ebd.), die wegen ihres Beitrages zum Wohlstand der Inselwirtschaft in Familie und Gesellschaft eine emanzipierte Stellung einnahmen, die sich von den konfuzianischen Geschlechterrollen des Festlandes grundlegend unterscheidet und das Ansehen von Frauenarbeit steigere (vgl. Ko, 2013)

Die Haenyeo verfügen zudem über ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl: In den ca. 100 Fischerei-Dorf-Genossenschaften („Eochongye“) auf Jejudo, – es gibt eine pro Küstendorf – in die die Haenyeovereine („Haenyeohoe“) eingegliedert sind, regeln sie die Grenzen der Fanggründe, die Fangmethoden und -perioden sowie die Qualifikationen zum Fischen in den einzelnen Dörfer gemeinsam, wodurch eine feinere Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten erfolgen kann (vgl. Lee & Lee, 2014) Um einander bei der gefährlichen Arbeit zu schützen, tauchen Haenyeo in Gruppen, weisen älteren Genossinnen sichere Tauchgebiete zu, um auch diesen einen hinlänglichen Fang zu ermöglichen und entscheiden gemeinschaftlich über den Anfang und das Ende der Erntesaison (vgl. Yoo, 2006)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Haenyeo-Kultur auf Jeju-do und Darlegung der Fragestellung bezüglich der Schutzmaßnahmen durch die UNESCO.

2. Bedrohung und Schutz der Haenyeo-Kultur: Detaillierte Analyse der soziokulturellen Merkmale der Haenyeo, der Risiken durch Überalterung sowie der verschiedenen UNESCO-Schutzmaßnahmen und nationaler Bemühungen zur Erhaltung.

3. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse zur Wirksamkeit der Erhaltungsvorkehrungen und Ausblick auf zukünftige Berichte zur demografischen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Haenyeo, Jeju-do, Immaterielles Kulturerbe, UNESCO, Taucherinnen, Muljil, Eochongye, Nachhaltigkeit, Geschlechterrollen, Kulturerhalt, Meeresökologie, Tradition, Überalterung, Südkorea, Fischereigenossenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Tradition der Haenyeo, den sogenannten „Seefrauen“ auf der koreanischen Insel Jeju-do, und ihrem Status als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit seit 2016.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die kulturelle Identität der Haenyeo, die ökologische Bedeutung ihrer Fangmethoden, die soziökonomischen Bedrohungen durch Überalterung und die verschiedenen Maßnahmen zu ihrem Schutz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Schutzmaßnahmen der UNESCO und der koreanischen Regierung zu untersuchen, um zu beurteilen, wie diese dazu beitragen, die Haenyeo-Kultur für kommende Generationen zu bewahren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, insbesondere unter Heranziehung offizieller UNESCO-Dokumente, Nominierungsberichte und wissenschaftlicher Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die kulturellen Merkmale der Haenyeo, die Gründe für ihre Gefährdung, die theoretische Definition des Kulturerbe-Begriffs und die konkreten Erhaltungsinitiativen auf regionaler sowie nationaler Ebene erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Haenyeo, Immaterielles Kulturerbe, UNESCO, Jeju-do, Tradition, Nachhaltigkeit und soziale Gemeinschaft.

Welche Rolle spielt das Alter für die Zukunft der Haenyeo?

Die Überalterung stellt eine existenzielle Bedrohung dar, da nur ein sehr geringer Prozentsatz der aktiven Taucherinnen unter 50 Jahre alt ist, was die Weitergabe der Tradition gefährdet.

Welche Bedeutung haben die Fischerei-Genossenschaften (Eochongye)?

Sie sind zentral für die Struktur der Haenyeo-Kultur, da sie Fanggründe und -methoden regeln, soziale Unterstützung leisten und somit zur organisatorischen Stärke und zum Schutz der Taucherinnen beitragen.

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Detalles

Título
Die Haenyeo auf Jeju-do. Immaterielles Kulturerbe seit 2016
Subtítulo
Welche Maßnahmen nimmt die UNESCO vor, um die Haenyeo vor dem Aussterben zu bewahren?
Universidad
Wilhelm-Raabe-Schule Hannover
Calificación
14
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
20
No. de catálogo
V1189602
ISBN (PDF)
9783346621429
Idioma
Alemán
Etiqueta
haenyeo jeju-do immaterielles kulturerbe welche maßnahmen unesco aussterben Überalterung Korea Ostasien ICH
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Die Haenyeo auf Jeju-do. Immaterielles Kulturerbe seit 2016, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1189602
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