Es handelt sich hier um ein Portfolio zur additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen für den Beruf Koch. Am Anfang steht eine einleitende Reflexion. Es folgen die wichtigsten Beobachtungen und Punkte aus der Praxiserprobungs- und Reflexionsphase und eine Textanalyse. Im Anschluss wird das Microteaching reflektiert und kommentiert und eine Unterrichtsskizze entworfen. Die Praxiserprobungs- und Reflexionsphase wird an verschiedenen Stellen reflektiert und eine Unterrichtsplanung vorgestellt. Zudem werden die Rolle der Lehrkraft im beobachteten Unterricht und ein für BSK relevanter Aspekt analysiert.
Inhaltsverzeichnis
Einleitende Reflexion
Modul 1: Grundlagen der Berufspädagogik
Modul 2: Berufsbezogenen Linguistische Kompetenz
Modul 3: Förderung des selbstständigen Sprachenlernens und arbeitsmarktrelevanter Schlüsselkompetenzen im Erwachsenenalter
Modul 4: Didaktik und Methodik im berufsbezogenen Deutschunterricht
Modul 5: Evaluieren, Prüfen, Testen
Modul 6: Digitale Kompetenz
Modul 7: Aufgaben, Rollen und professionelles Handeln der Lehrkräfte in Berufssprachkursen
Modul 8 Interkulturalität und Integration in den Arbeitsmarkt
Abschlussreflexion
Quellenangaben
Anhang
Anhang 1: Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch
Anhang 2: Rollenspiel
Anhang 3: Feedbackbogen Modul 3
Anhang 4: Blankomenü
Anhang 5: E-Mail mit Menüvorschlag
Anhang 6: Feedback-Bogen-Modul 4
Zielsetzung & Themen
Dieses Portfolio dokumentiert die Reflexion und den Lernprozess des Autors während der additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen (BSK). Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit den Modulinhalten, die Optimierung der eigenen didaktischen Methoden sowie der gezielte Ausbau der fachlichen und interkulturellen Kompetenzen, um Lernende bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
- Grundlagen der Berufspädagogik und Sprachbedarfsermittlung
- Entwicklung linguistischer und digitaler Kompetenzen im Unterricht
- Förderung eigenverantwortlichen Lernens und Schlüsselkompetenzen
- Didaktik, Methodik und professionelles Handeln in BSK
- Interkulturelle Kompetenz und Prüfungsvorbereitung
Auszug aus dem Buch
Modul 1: Grundlagen der Berufspädagogik
Die Ermittlung der Sprachbedarfe der Teilnehmenden in berufsbezogenen Sprachkursen ist von großer Bedeutung. Zu dieser Erkenntnis kommt auch Jens Weißenberg in seinem Leitfaden über die Sprachbedarfsermittlung in Berufssprachkursen. Diese Ermittlung der Sprachbedarfe ist für die Kursleitenden wichtig, weil es hierdurch möglich wird, individuell auf die Kursteilnehmenden einzugehen und diese entsprechend zu fördern und auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Wichtig ist, dass sich hierbei wie bei den allgemeinen Integrationskursen auch am Alltag der Teilnehmenden orientiert und dieser im Unterrichtsgeschehen berücksichtigt wird. Für die Ermittlung der Sprachbedarfe gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. das Job-Shadowing, bei dem es darum geht, eine Person am Arbeitsplatz zu beobachten und so ihren Sprachbedarf zu ermitteln. Eine andere Methode zur Ermittlung der Sprachbedarfe unserer Kursteilnehmenden stellt ein Interview dar, dass zu Beginn eines Kurses geführt werden könnte. Ich habe mich für ein Interview zur Sprachbedarfsermittlung entschieden.
Ich habe mein Interview mit meinem Arbeitskollegen Abdul am 08.11.2021 um 10:00 Uhr in meinem Büro in Bad Kreuznach geführt. Ziel des Interviews war es herauszuarbeiten, ob die von ihm besuchten Sprachkurse hilfreich waren, um auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland Fuß zu fassen bzw. um aufzuzeigen, wo es in der Konzeption von Berufssprachkursen noch Optimierungsbedarf gibt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitende Reflexion: Der Autor stellt seine berufliche Erfahrung vor und evaluiert seinen anfänglichen Kenntnisstand im Hinblick auf die Anforderungen in Berufssprachkursen.
Modul 1: Grundlagen der Berufspädagogik: Fokus auf die Bedeutung der Sprachbedarfsermittlung durch Interviews und die Notwendigkeit handlungsorientierten Unterrichts.
Modul 2: Berufsbezogenen Linguistische Kompetenz: Analyse der Sprachregister und deren Relevanz anhand eines praxisnahen Beispiels aus dem Kochberuf.
Modul 3: Förderung des selbstständigen Sprachenlernens und arbeitsmarktrelevanter Schlüsselkompetenzen im Erwachsenenalter: Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema Kommunikation und Vorstellungsgespräche.
Modul 4: Didaktik und Methodik im berufsbezogenen Deutschunterricht: Reflexion über den Einsatz des 3-Phasen-Modells bei der Erstellung von Menüvorschlägen.
Modul 5: Evaluieren, Prüfen, Testen: Auseinandersetzung mit Prüfungsformaten, Bewertungskriterien und der Notwendigkeit von Kompensationsstrategien.
Modul 6: Digitale Kompetenz: Reflexion über den Einsatz digitaler Medien wie Jamboard und Answergarden im Online-Unterricht.
Modul 7: Aufgaben, Rollen und professionelles Handeln der Lehrkräfte in Berufssprachkursen: Analyse der Lehrkraftrolle durch Hospitationen und Zielableitungen für die Zukunft.
Modul 8 Interkulturalität und Integration in den Arbeitsmarkt: Vergleichende Lehrwerksanalyse im Hinblick auf den Umgang mit interkulturellen Konfliktsituationen.
Abschlussreflexion: Zusammenfassende Bilanz der Qualifizierung mit Ausblick auf die weitere berufliche Entwicklung und Methodenentwicklung.
Schlüsselwörter
Berufssprachkurse, BSK, Didaktik, Methodik, Sprachbedarfsermittlung, Handlungsorientierung, Sprachregister, Interkulturelle Kompetenz, Digitale Medien, Prüfungsvorbereitung, Eigenständiges Lernen, Schlüsselkompetenzen, Berufspädagogik, Lehrkraftrolle, GER
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um ein Portfolio, das die Lernerfahrungen und Reflexionen einer Lehrkraft im Rahmen einer Zusatzqualifizierung für Berufssprachkurse (BSK) dokumentiert.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen u.a. die Sprachbedarfsermittlung, didaktische Modelle, digitale Kompetenz im Unterricht, Prüfungsvorbereitung sowie den Umgang mit interkulturellen Aspekten im Arbeitsmarktkontext.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die professionelle Weiterentwicklung der Lehrkraft durch kritische Reflexion des eigenen Unterrichtshandelns und die Anwendung neuer didaktischer Methoden.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Der Autor nutzt die Selbstreflexion, die Analyse von Lehrwerken, das kritische Hinterfragen von Unterrichtssituationen sowie Hospitationsfeedback von Kollegen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in acht Module, die von den pädagogischen Grundlagen über fachspezifische Didaktik bis hin zur interkulturellen Kompetenz reichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Berufssprachkurse, Didaktik, Handlungsorientierung, Sprachbedarfsermittlung und Lehrkraftrolle geprägt.
Warum spielt der Kochberuf eine besondere Rolle in diesem Dokument?
Der Kochberuf dient als roter Faden für praktische Fallbeispiele, Textanalysen und Menüerstellungen, um die Relevanz berufsbezogener Sprachinhalte zu verdeutlichen.
Wie bewertet der Autor den Einsatz digitaler Medien?
Der Autor schätzt den Einsatz digitaler Medien als sehr sinnvoll ein, um Unterricht interaktiver zu gestalten, betont jedoch die Notwendigkeit, Teilnehmende vorher technisch und organisatorisch gut vorzubereiten.
- Citation du texte
- Johannes Schreiber (Auteur), 2022, Portfolio zur additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen für den Beruf Koch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190749