In der Arbeit wird zunächst eine Definition von Macht und Erziehung vorgestellt, um anschließend die Problematik innerhalb der Geschichte der Pädagogik kurz darzustellen. Weiter werden Gedanken zum Umgang der Macht innerhalb pädagogischen Handelns offengelegt sowie ein aktueller Bezug zu Gegenwartsdiskursen aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Das Problem der Macht innerhalb pädagogischen Handelns
- Macht und Erziehung
- Die Problematik innerhalb der Geschichte der Pädagogik
- Gedanken zum Umgang mit Macht innerhalb pädagogischen Handelns
- Aktueller Bezug zu Gegenwartsdiskursen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Problematik der Macht innerhalb pädagogischen Handelns zu beleuchten und die Grenzen ihrer Ausübung zu definieren. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Notwendigkeit von Selbstkontrolle und -reflexion sowie Transparenz im Umgang mit Macht, um Machtmissbrauch gegenüber Zu-Erziehenden zu verhindern.
- Die Definition von Macht und Erziehung
- Die historische Entwicklung der Machtproblematik in der Pädagogik
- Der produktive Charakter von Macht im pädagogischen Handeln
- Die Rolle der pädagogischen Verantwortung im Kontext der Macht
- Die Einflussnahme von Rechtspopulismus auf pädagogische Handlungsfelder
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel beleuchtet die Definitionen von Macht und Erziehung und zeigt die unterschiedlichen Perspektiven auf diese beiden Konzepte auf.
- Das zweite Kapitel befasst sich mit der historischen Entwicklung der Machtproblematik in der Pädagogik, insbesondere mit der Verschleierungstechnik der Macht durch verschiedene pädagogische Denker wie Rousseau, Montessori und Steiner.
- Das dritte Kapitel untersucht den produktiven Charakter von Macht im pädagogischen Handeln und die Auswirkungen von Machtausübung auf Erziehende und Zu-Erziehende.
- Das vierte Kapitel befasst sich mit der pädagogischen Verantwortung und der Stellvertretungsproblematik, die durch die Annahme eines "noch-nicht"-Zustandes des Zu-Erziehenden entsteht.
- Das fünfte Kapitel analysiert die Einflussnahme von Rechtspopulismus auf pädagogische Handlungsfelder und die damit verbundene Gefahr der Instrumentalisierung des Individuums.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Begriffe Macht und Erziehung im pädagogischen Kontext. Die zentralen Themen umfassen die Problematik des Machtmissbrauchs, die Notwendigkeit von Selbstkontrolle und -reflexion, die historische Entwicklung der Machtproblematik, den produktiven Charakter von Macht, die pädagogische Verantwortung und die Auswirkungen von Rechtspopulismus auf pädagogische Handlungsfelder.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Problem der Macht in der Erziehung?
Erziehung impliziert immer ein Machtgefälle. Das Problem liegt darin, dieses Gefälle produktiv zu nutzen, ohne die Autonomie des Zu-Erziehenden zu verletzen oder Macht zu missbrauchen.
Haben Pädagogen wie Rousseau oder Montessori Macht verleugnet?
Die Arbeit zeigt auf, dass viele historische Pädagogen Machtstrukturen oft verschleierten, indem sie Erziehung als rein "natürlichen" Prozess darstellten.
Wie kann Machtmissbrauch in der Pädagogik verhindert werden?
Durch ständige Selbstreflexion der Erziehenden, Transparenz im Handeln und die Anerkennung der pädagogischen Verantwortung gegenüber dem Kind.
Was ist der "produktive Charakter" von Macht?
Macht ist nicht nur unterdrückend, sondern kann auch schützend und fördernd wirken, um dem Kind Entwicklungsschritte zu ermöglichen, die es allein noch nicht bewältigen kann.
Welchen Einfluss hat Rechtspopulismus auf pädagogische Felder?
Der Text warnt davor, dass rechtspopulistische Diskurse pädagogische Räume instrumentalisieren können, um Individuen ideologisch zu formen, statt sie zur Freiheit zu erziehen.
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- Michelle Preisler (Author), 2021, Das Problem der Macht innerhalb pädagogischen Handelns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191945