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Lernen an fremden Religionen – der Buddhismus

Titre: Lernen an fremden Religionen – der Buddhismus

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Wolfgang Gaßner (Auteur)

Didactique - Théologie, Pédagogie de Religion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für den westeuropäisch geprägten Menschen trägt der Buddhismus in der Regel etwas fremdes,
oft auch etwas geheimnisvolles in sich. Dies hängt nur allzu oft mit dem fehlenden Wissen
über die Religion selbst und die gänzlich unterschiedliche Lebensweise ihrer Anhänger
zusammen. Für einen Europäer ist es nur schwer vorstellbar, dass es keinen allmächtigen
Gott gibt, der den Problemen und Sorgen der Menschen ein offenes Ohr schenkt. Es ist also
nicht weiter verwunderlich, dass das Vorwissen von Schülern über den Buddhismus meist
sehr vage ist. Da aber der Buddhismus auch im Westen immer mehr Anhänger gewinnt, sei es
nun durch Zuwanderung oder Glaubenswechsel, ist es absolut notwendig Kinder schon im
Religionsunterricht mit dieser fremden Religion bekannt zu machen. In dieser Arbeit wird
dabei ein Schwerpunkt auf die Grundregeln des interreligiösen Lernens gelegt. Zudem wird
die Person Buddhas selbst und an exemplarischen Beispielen die Lern- und Lehrziele des
Buddhismus in der Schule behandelt. Nach einem Ausblick über die Interessen und Einstellungen
der Lernenden zu dieser Religion folgt als Abschluss eine persönliche Stellungnahme
zu den Herausforderungen des Buddhismus.

Extrait


Gliederung

Der Buddhismus – eine fremde Religion

I Grundregeln „interreligiösen Lernens“

1. Was ist „interreligiöses Lernen“?

2. Grundregeln interreligiösen Lernens

3. Ein Weg interreligiösen Lernens

4. Ziele interreligiösen Lernens

II Der Mensch Gautama auf der Suche nach Erlösung

1. Die vier Ausfahrten und die erste Meditation

2. Gautama auf der Suche nach Erlösung

3. Gautama findet die Erlösung

III Lern-/Lehrziele zum Thema „fremden Religionen achtsam Begegnen – der Buddhismus“

IV Interessen, Vorkenntnisse und Einstellungen der Lernenden zum Buddhismus

Schlussreflexion: Was mich am Thema Buddhismus herausfordert

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen des interreligiösen Lernens am Beispiel des Buddhismus, um Schülern einen respektvollen und fachlich fundierten Zugang zu dieser für sie fremden Religion in einem multireligiösen Kontext zu ermöglichen.

  • Grundlagen und Didaktik des interreligiösen Lernens
  • Biografische Stationen Buddhas auf der Suche nach Erlösung
  • Lehrplanziele und methodische Vermittlung im Religionsunterricht
  • Analyse der Vorkenntnisse und Einstellungen von Schülern zum Buddhismus

Auszug aus dem Buch

3. Gautama findet die Erlösung

Nachdem alle Versuche Gautamas die Erleuchtung zu erlangen fehlgeschlagen waren, erinnerte er sich wieder an das Meditationserlebnis aus seiner Jugend. Dieses Erlebnis verknüpft er dann mit der Meditationspraxis seines ersten Lehrers; die genaue Form der Übung ist heute unbekannt, es dürfte sich aber um „die später systematisierte vierstufige Versenkungsübung“ gehandelt haben.

Während sich Gautama durch die Meditation der Erleuchtung näherte, wurde er von Mara, einem Totendämon angegriffen, der das Erwachen Siddhartas verhindern wollte. Durch drei Arten der Versuchung sollte der Buddha von seinem Weg abgebracht werden. Als erstes kam die Versuchung der Macht. Mara griff mit seinem Heer Buddha an. Das Motiv dabei ist der klassische Kampf Licht gegen Finsternis, wobei der Dämon aber mehrfach durch die Strahlkraft Buddhas zurückgeschlagen wurde. Die Waffen des Bösen wurden jedoch nicht vernichtet, sondern integriert. Andernfalls würde das Böse verdrängt und würde in noch destruktiverer Form an anderer Stelle erneut auftauchen: Licht und Dunkel sind voneinander abhängig und „werden [durch Buddha] füreinander fruchtbar gemacht“.

Zusammenfassung der Kapitel

Der Buddhismus – eine fremde Religion: Das Kapitel führt in die Wahrnehmung des Buddhismus als fremde Religion in der westlichen Welt ein und begründet die Notwendigkeit, Kinder im Religionsunterricht mit dieser Thematik vertraut zu machen.

I Grundregeln „interreligiösen Lernens“: Hier werden Definition, didaktische Prinzipien und Ziele des Modells „interreligiöses Lernen“ sowie dessen Einbettung in eine religiös plurale Gesellschaft dargelegt.

II Der Mensch Gautama auf der Suche nach Erlösung: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Siddharta Gautamas von seiner Kindheit über die vier Ausfahrten bis hin zur Erleuchtung unter Anwendung meditativer Praktiken nach.

III Lern-/Lehrziele zum Thema „fremden Religionen achtsam Begegnen – der Buddhismus“: Das Kapitel analysiert anhand des bayerischen Hauptschullehrplans, wie der Buddhismus unterrichtlich so vermittelt werden kann, dass er über reines Faktenwissen hinausgeht und Begegnung ermöglicht.

IV Interessen, Vorkenntnisse und Einstellungen der Lernenden zum Buddhismus: Der Text beleuchtet die kindlichen Vorstellungsmuster, die Rolle der Medien und die generelle Haltung von Schülern gegenüber buddhistischen Inhalten.

Schlussreflexion: Was mich am Thema Buddhismus herausfordert: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Auseinandersetzung mit der Sachlichkeit des Buddhismus und der Schwierigkeit, diese Religion aus einem christlich geprägten Horizont heraus vollständig zu begreifen.

Schlüsselwörter

Interreligiöses Lernen, Buddhismus, Religionsunterricht, Gautama Buddha, Erleuchtung, Didaktik, multireligiöse Gesellschaft, Weltreligionen, Meditation, Lebensgestaltung, Erlösung, Christentum, Achtfacher Pfad, Vorwissen, Schülersubjekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration des Buddhismus als „fremde“ Religion in den schulischen Religionsunterricht unter Berücksichtigung des Konzepts des interreligiösen Lernens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die didaktischen Grundregeln interreligiösen Lernens, der Lebensweg Buddhas sowie die spezifischen Chancen und Herausforderungen bei der Vermittlung buddhistischer Inhalte in der Schule.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Schüler einer multireligiösen Gesellschaft ein fundiertes und respektvolles Verständnis für den Buddhismus entwickeln können, ohne dabei in oberflächliches Faktenlernen zu verfallen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse religionspädagogischer Fachquellen sowie einer Untersuchung aktueller Lehrpläne und schulpraktischer Anforderungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des interreligiösen Lernens, eine biografische Analyse von Gautama Buddha und die methodische Aufarbeitung von Lehrzielen am Beispiel von Lehrplänen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie interreligiöses Lernen, Buddhismus, Didaktik, multireligiöse Gesellschaft und Schülersubjekt geprägt.

Warum wird der Buddhismus im Unterricht oft als „fremd“ empfunden?

Dies liegt meist an der mangelnden Wissensgrundlage der Schüler und der Tatsache, dass der Buddhismus ohne einen allmächtigen Schöpfergott auskommt, was für westeuropäisch geprägte Schüler eine große Herausforderung darstellt.

Welche Rolle spielt die Person Buddhas in der Didaktik?

Buddhas Leben dient als exemplarisches Beispiel, um Schülern durch die Erzählung seines Weges zur Erlösung abstrakte buddhistische Konzepte zugänglicher und lebensnäher zu machen.

Wie gehen Schüler laut der Arbeit mit dem Buddhismus um?

Die Schüler begegnen dem Buddhismus häufig mit einer „gleichgültigen Neugier“, wobei sie oft dazu neigen, die neuen Inhalte vorschnell mit christlichen Konzepten zu vergleichen.

Was ist die größte persönliche Herausforderung der Autorin beim Thema Buddhismus?

Die Autorin hebt die Sachlichkeit des Buddhismus und seine vollständige Andersartigkeit hervor, die es aus einer christlich geprägten Perspektive schwierig macht, die tieferen Dimensionen der Erlösung vollends zu erfassen.

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Résumé des informations

Titre
Lernen an fremden Religionen – der Buddhismus
Université
University of Regensburg  (Katholisch-theologische Fakultät)
Cours
Lernen an „fremden“ Religionen? Auseinandersetzung mit dem Prinzip des „Interreligiösen Lernens“ am Beispiel des buddhistischen Sinnsystems
Note
2,0
Auteur
Wolfgang Gaßner (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
13
N° de catalogue
V119386
ISBN (ebook)
9783640234103
ISBN (Livre)
9783640234417
Langue
allemand
mots-clé
Lernen Religionen Buddhismus Lernen Religionen Auseinandersetzung Prinzip Lernens“ Beispiel Sinnsystems
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Wolfgang Gaßner (Auteur), 2006, Lernen an fremden Religionen – der Buddhismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119386
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Extrait de  13  pages
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