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Die Bilanzierung latenter Steuern

Ein kritischer Vergleich von IAS 12 mit den zugehörigen Regelungen des deutschen Bilanzrechts

Titre: Die Bilanzierung latenter Steuern

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 40 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Schmalz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Die vorliegende Arbeit soll im Wesentlichen die Unterschiede der Bilanzierung latenter Steuern nach dem deutschen HGB und den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS/IFRS erläutern. Das komplizierte Thema latente Steuern wurde bisher in Deutschland nur unzureichend betrachtet, es gewinnt jedoch vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass seit dem 01.01.2005 kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU ihren Jahresabschluss grundsätzlich nach IAS/IFRS aufzustellen haben.1 In diesem Rechnungslegungssystem haben latente Steuern schon wesentlich länger eine besondere Bedeutung, auf die Gründe hierfür soll ebenfalls im Weiteren eingegangen werden. Zunächst sollen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen dem deutschen und dem angelsächsisch geprägten internationalen Ansatz herausgestellt werden und anschließend die rechtlichen Rahmenbedingungen hierfür erläutert werden. Im nächsten Schritt werden die einzelnen, dem Ansatz und der Bewertung zugrunde liegenden Theorien erläutert und verglichen. Außerdem wird der Ausweis latenter Steuern in der Bilanz beschrieben und demonstriert. Schließlich sollen ausgewählte Praxisprobleme die hohe Aktualität des Themas unterstreichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffsabgrenzung

1.2 Problemstellung

2 Rechtsquellen und Ziele der Steuerabgrenzung

2.1 Anwendungsbereich

2.2 Rechtliche Normierungen

2.2.1 Regelungen des HGB

2.2.2 Regelungen der IAS

2.3 Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

3 Vergleichende Analyse der Bilanzierung latenter Steuern nach IAS 12 und HGB

3.1 Theorien der Steuerabgrenzung

3.1.1 Das Timing- Konzept

3.1.2 Das Temporary-Konzept

3.1.3 Bewertung der Konzepte anhand der Vorgaben der Rechnungslegungsstandards

3.2 Bewertung latenter Steuern

3.2.1 Deferred-method

3.2.2 Liability-method

3.2.3 Einzeldifferenz- und Gesamtdifferenzbetrachtung

3.3 Ausweis latenter Steuern in Bilanz und Anhang

3.4 Praxisprobleme

3.4.1 Abzinsung

3.4.2 Verlustvorträge

3.4.3 Saldierung aktiver und passiver Posten

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Unterschiede in der Bilanzierung latenter Steuern zwischen dem deutschen HGB und den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS/IFRS kritisch zu vergleichen und zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die abweichenden methodischen Ansätze auf die Aussagekraft der Jahresabschlüsse auswirken.

  • Gegenüberstellung des Timing-Konzepts (HGB) und des Temporary-Konzepts (IAS).
  • Bewertung der unterschiedlichen Bewertungsmethoden wie Deferred-method und Liability-method.
  • Analyse der praktischen Problemfelder, insbesondere Abzinsung, Verlustvorträge und Saldierung.
  • Untersuchung der Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die deutsche Bilanzierungspraxis.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Das Temporary-Konzept

Das Temporary-Konzept ist, anders als das Timing-Konzept, bilanzorientiert und soll so eine möglichst zutreffende Darstellung der Vermögenslage gewährleisten. In dem Konzept wird zwischen zwei Arten von Differenzen unterschieden, zwischen den temporären- und anderen Differenzen. Die anderen Differenzen führen zu keiner Abgrenzung von latenten Steuern. Die temporären Differenzen hingegen entstehen durch alle unterschiedlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden zwischen der Handels- und der Steuerbilanz und diese zu künftigen Steueraufwendungen- bzw. Erträgen führen. Hierfür ist es unerheblich ob die temporären Bilanzdifferenzen erfolgswirksam oder erfolgsneutral entstanden sind.

Zudem ist es unerheblich wann sich diese Differenzen wieder ausgleichen werden. Somit sind hier, für alle vorübergehenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, latente Steuern abzugrenzen. Damit wird deutlich, dass hier die Möglichkeiten für die Entstehung von latenten Steuern wesentlich größer sind, als bei dem GuV-orientierten Timing-Konzept. Dies zeigt sich insbesondere darin, dass auch quasi-permanente Differenzen für den Ansatz latenter Steuern herangezogen werden. Zusätzlich kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar eine permanente Differenz berücksichtigt werden. Das Anwendungsbeispiel hierfür entsteht, insbesondere bedingt durch das deutsche Bilanzrecht. Da Sachanlagen etwa, nach IFRS, nach dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind und dieser Wert über den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegt (IAS 16.31 und IAS 38.75), ist im IFRS Abschluss der Vermögenswert nachzubewerten (IAS 12.18 (b)).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein für den Vergleich zwischen HGB und IAS/IFRS und definiert das Ziel, die Bedeutung latenter Steuern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rechnungslegungssysteme aufzuzeigen.

2 Rechtsquellen und Ziele der Steuerabgrenzung: Dieses Kapitel erläutert die Anwendungsbereiche sowie die verschiedenen rechtlichen Grundlagen für die Steuerabgrenzung und thematisiert die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes.

3 Vergleichende Analyse der Bilanzierung latenter Steuern nach IAS 12 und HGB: Hier erfolgt die tiefgehende theoretische und praktische Analyse, die Konzepte wie das Timing- und Temporary-Konzept gegenüberstellt sowie Bewertungsmethoden und Praxisprobleme wie Abzinsung und Saldierung erörtert.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung internationaler Regelungen für deutsche Unternehmen durch Gesetzesanpassungen.

Schlüsselwörter

Latente Steuern, IAS 12, HGB, Bilanzierung, Temporary-Konzept, Timing-Konzept, Liability-method, Deferred-method, Steuerabgrenzung, BilMoG, Jahresabschluss, Steuerlatenzen, Eigenkapital, Ertragsteuern, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert kritisch die Unterschiede bei der Bilanzierung latenter Steuern zwischen dem deutschen Handelsrecht (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS 12).

Welche sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Konzepte der Steuerabgrenzung, die Bewertungsmethoden, der Ausweis in Bilanz und Anhang sowie spezifische Praxisfragen wie die Behandlung von Verlustvorträgen und die Saldierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Vergleichsmaßstäbe für die beiden Rechnungslegungssysteme zu finden und aufzuzeigen, wie sich die unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften auf die Aussagekraft von Unternehmen über ihre wirtschaftliche Lage auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es wird ein rechtsystematischer Vergleich der Bilanzierungsvorschriften durchgeführt, unterstützt durch die Analyse der einschlägigen Fachliteratur und der Auswirkungen aktueller Gesetzesänderungen wie dem BilMoG.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Abgrenzungskonzepte, eine detaillierte Gegenüberstellung der Bewertungsmethoden sowie die Diskussion aktueller Praxisprobleme.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie latente Steuern, Temporary-Konzept, Timing-Konzept, HGB, IAS 12 und BilMoG.

Wie unterscheidet sich das HGB vom IAS bei der Bewertung latenter Steuern?

Während das HGB historisch stark am GuV-orientierten Timing-Konzept festhielt, verfolgt der IAS-Standard einen bilanzorientierten Ansatz, der eine umfassendere Erfassung temporärer Differenzen verlangt.

Welche Bedeutung hat das BilMoG für die Bilanzierung latenter Steuern?

Das BilMoG führt dazu, dass sich das deutsche Recht den internationalen Standards annähert, indem es unter anderem das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern abschafft und auf ein bilanzorientiertes Konzept umstellt.

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Titre
Die Bilanzierung latenter Steuern
Sous-titre
Ein kritischer Vergleich von IAS 12 mit den zugehörigen Regelungen des deutschen Bilanzrechts
Université
University of Applied Sciences Essen
Cours
Internationale Rechnungslegung
Note
1,7
Auteur
Daniel Schmalz (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
40
N° de catalogue
V119444
ISBN (ebook)
9783640231515
ISBN (Livre)
9783640231683
Langue
allemand
mots-clé
Bilanzierung Steuern Internationale Rechnungslegung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Schmalz (Auteur), 2008, Die Bilanzierung latenter Steuern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119444
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