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Einstieg ins Thema Diversity

Título: Einstieg ins Thema Diversity

Trabajo Escrito , 2019 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Didier Eribon verknüpft autobiografische Erzählungen mit einer Sozialanalyse der französischen Gesellschaft und reflektiert die politischen Entwicklungen in Frankreich. Seine Erzählungen folgen dabei zwei Schwerpunkten, die untrennbar mit seinem Leben verknüpft sind. Zum einen die Loslösung aus dem von Homophobie geprägten familiären Milieu einer armen Arbeiterfamilie hin zu einer Karriere als Intellektueller und Akademiker, zum anderen das Abwenden seiner Familie von der traditionellen kommunistischen Arbeiterpartei hin zur politischen rechten Front National. Eribons frühe Erfahrungen von sozioökonomischer Ungleichheit im Arbeitermilieu prägten und beeinflussten seine Identitätsentwicklung, was in dieser Arbeit näher betrachtet werden soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spaziergangswissenschaftliche Erkundungen in einer Jugendhilfeeinrichtung unter Betrachtung diversitätsorientierter Grenzbearbeitung und -verschiebung

2.1 Beschreibung der Umgebung

2.2 Beobachtungen

2.3 Reflexion und Fazit

2.4 Forumsbeitrag unter Diskus v. Aufgabe

3. Rückkehr nach Reims- RRP

3.1 Einleitung

3.2 Kerninhalt des Textes

3.3 Feedback zum Text

3.4 Erfahrungen sozialer Ungleichheit auf verschiedenen Ebenen

3.5 Bezüge zum Text

3.6 Fazit und Ausblick

4. Vertiefung des Portfolios

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Konzepten sozialer Ungleichheit, Klassenzugehörigkeit und der Macht von Institutionen auseinander. Dabei wird Didier Eribons Werk "Rückkehr nach Reims" als theoretische Grundlage genutzt, um im Kontext der Sozialen Arbeit aufzuzeigen, wie soziale Herkunft und Bildungsbiografien die Identitätsentwicklung prägen und wie Institutionen Ungleichheiten reproduzieren oder abmildern können.

  • Soziale Ungleichheit und Klassenzugehörigkeit nach Didier Eribon
  • Diversitätsorientierte Beobachtungen in einer Jugendhilfeeinrichtung
  • Theorie des "Doing Class" und soziale Reproduktion
  • Pierre Bourdieus Kapitalformen (ökonomisches, kulturelles, soziales Kapital)
  • Historische Entwicklung und Bedeutung der Arbeiterbewegung

Auszug aus dem Buch

2.2 Beobachtungen

Ich stehe zunächst vor dem Haus und betrachte es. Es ist ca. 15.30 Uhr, als ich die Wohngruppe betrete. Im Eingang begegnet mir sofort ein Jugendlicher, der gerade das Haus verlassen möchte. Ich gehe weiter hinein und sehe gleich auf der linken Seite das Büro. Etwas weiter entfernt entdecke ich eine Wandtafel, an der Termine und Aufgaben der Jugendlichen hängen. Abgesehen davon habe ich, als ich weiterlaufe, den Eindruck mich in einem normalen Wohnhaus zu befinden. Ich betrete die Küche, wobei mir sofort ein lebendiges Durcheinander vom Geschirr ins Auge springt - Spuren, die auf den Alltag der Jugendlichen verweisen. Ich setze mich in das Wohnzimmer und sehe viele Spiele, darunter für die Playstation, was ein Hinweis darauf gibt, dass hier männliche Jugendliche leben. Als ich mich im Wohnzimmer aufhalte, kommen zwei Jugendliche dazu, die gerade aus der Schule gekommen sind. Sie stürmen in die Küche und ins Wohnzimmer, da dort der Kühlschrank steht. Sie nehmen sich ihr Essen aus dem Kühlschrank, das sie gestern bereits gekocht haben und möchten es nun aufwärmen. Sie sind sehr hungrig und als sie im Wohnzimmer essen, schauen sie dabei ein YouTube-Video in einer für mich fremden Sprache, ihrer Muttersprache Fula, in der sie sich auch nebenbei unterhalten. Als die Jugendlichen mich sehen, laden sie mich zum Essen ein. Ich bedanke mich und sage, dass ich schon gegessen habe. Dennoch geben sie mir einen Teller. Wir sitzen zusammen, die Jugendlichen machen Späße und wir lachen gemeinsam. Sie wirken nicht schüchtern und betrachten mich in der Situation als einer von ihnen und nicht als ein Fremder, ein pädagogischer Betreuer oder jemand der aus einem anderen Land kommt als sie. Die Situation ist sehr heiter entspannt und familiär.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk von Didier Eribon ein und verknüpft dessen biografische Erfahrungen mit der Analyse sozioökonomischer Ungleichheit.

2. Spaziergangswissenschaftliche Erkundungen in einer Jugendhilfeeinrichtung unter Betrachtung diversitätsorientierter Grenzbearbeitung und -verschiebung: In diesem Kapitel werden Beobachtungen in einer Wohngruppe geschildert, um Machtverhältnisse und soziale Grenzziehungen im pädagogischen Alltag zu reflektieren.

2.1 Beschreibung der Umgebung: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte räumliche Bestandsaufnahme der untersuchten Wohneinrichtung.

2.2 Beobachtungen: Hier werden die unmittelbaren, alltäglichen Interaktionen und die Atmosphäre innerhalb der Wohngruppe aus der Perspektive des Autors beschrieben.

2.3 Reflexion und Fazit: Dieser Abschnitt analysiert die vorangegangenen Beobachtungen im Hinblick auf Machtgefälle zwischen Betreuern und Jugendlichen.

2.4 Forumsbeitrag unter Diskus v. Aufgabe: Ein ergänzender Beitrag, der die Herausforderung der Beobachterrolle in der stationären Jugendhilfe thematisiert.

3. Rückkehr nach Reims- RRP: Dieses Kapitel stellt das Buch von Didier Eribon vor und analysiert dessen zentrale Thesen zur sozialen Identität und politischen Entwicklung.

3.1 Einleitung: Eine Hinführung zum Werk "Rückkehr nach Reims" und dessen Relevanz für die vorliegende Arbeit.

3.2 Kerninhalt des Textes: Zusammenfassung der autobiografischen und sozialanalytischen Schwerpunkte von Didier Eribon.

3.3 Feedback zum Text: Der Autor reflektiert seine persönliche Einschätzung zu Eribons differenzierter und sensibler Darstellung seiner Lebensgeschichte.

3.4 Erfahrungen sozialer Ungleichheit auf verschiedenen Ebenen: Analyse der subjektiven und strukturellen Auswirkungen von Klassenzugehörigkeit basierend auf dem Eribon-Text.

3.5 Bezüge zum Text: Herstellung einer Verbindung zwischen Eribons Aussagen und der Theorie des "Doing Class" von Karl August Chassé sowie eigenen Praxisbeispielen.

3.6 Fazit und Ausblick: Eine abschließende Reflexion über die Macht von Institutionen und die Bedeutung sozialer Herkunft für die Bildungsbiografie.

4. Vertiefung des Portfolios: Dieses Kapitel vertieft die theoretische Basis durch die Einführung von Bourdieus Kapitalbegriff und einen historischen Überblick über die Arbeiterbewegung.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Diversity, Didider Eribon, Pierre Bourdieu, Klassenidentität, Doing Class, Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Machtverhältnisse, Bildungsbenachteiligung, Arbeiterbewegung, Soziale Reproduktion, Inkorporiertes kulturelles Kapital, Sozialkapital, Digitale Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen sozialer Herkunft, Klassenzugehörigkeit und individuellen Bildungsbiografien. Sie verbindet dabei theoretische Ansätze der Soziologie mit praktischen Erfahrungen aus der stationären Jugendhilfe.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentral sind die Analyse von sozialen Machtverhältnissen, die Bedeutung des Bildungssystems als Reproduktionsinstanz von Ungleichheit sowie die historische und gegenwärtige Rolle der Arbeiterbewegung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie tiefgreifend soziale Herkunft (nach Bourdieu und Eribon) Lebenswege beeinflusst und welche Rolle Institutionen wie Schule oder Wohngruppen dabei spielen, diese Ungleichheiten entweder zu manifestieren oder abzumildern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse (Eribon, Bourdieu, Chassé) und spaziergangswissenschaftlicher Beobachtung in einem pädagogischen Arbeitsfeld angewendet.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtungsreflexion einer Wohngruppe, die theoretische Auseinandersetzung mit Eribons "Rückkehr nach Reims" und eine Vertiefung durch Bourdieus Kapitaltheorien sowie einen historischen Exkurs zur Arbeiterbewegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, "Doing Class", kulturelles Kapital, Klassenzugehörigkeit und institutionelle Machtstrukturen charakterisieren.

Wie beeinflusst die "digitale Revolution" die beschriebenen Konzepte?

Der Autor stellt die These auf, dass durch digitale Medien und die "digitale City" traditionelle Klassengrenzen infrage gestellt werden und neue, teils unabhängige Beteiligungsmöglichkeiten für die junge Generation entstehen.

Welche Rolle spielt die Schule als Institution laut den Analysen?

Die Schule wird kritisch als eine Institution betrachtet, die durch "kulturelles Kapital" Kinder aus ärmeren Schichten abwertet und so ungleiche Berufschancen und Klassenherrschaft legitimiert und aufrechterhält.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Einstieg ins Thema Diversity
Universidad
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
22
No. de catálogo
V1194622
ISBN (PDF)
9783346639769
ISBN (Libro)
9783346639776
Idioma
Alemán
Etiqueta
einstieg thema diversity
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2019, Einstieg ins Thema Diversity, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1194622
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