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Situation der deutschen Automobilindustrie: Eine Branchenstrukturanalyse

Título: Situation der deutschen Automobilindustrie: Eine Branchenstrukturanalyse

Trabajo de Seminario , 2008 , 33 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Paul Krull (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Die Automobilindustrie stellt traditionell einen der bedeutendsten Industriezweige in Deutschland und damit auch den Motor der deutschen Volkswirtschaft dar. Jedes fünfte neu zugelassene Auto weltweit gehört heute zu einer deutschen Konzernmarke und jeder siebte Arbeitsplatz Deutschlands hängt heute am Automobil. Welche sind jedoch die grundlegenden Faktoren, durch die sich die deutsche Automobilindustrie in dieser hervorragenden Stellung behaupten konnte und ist sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen?

Im Moment greifen auch bei den deutschen Automobilherstellern konjunkturelle und strukturelle Probleme ineinander. Vor allem der Konkurrenzkampf unter den Platzhirschen der Automobilindustrie könnte momentan nicht heftiger sein. Nahezu alle Hersteller tragen derzeit einen Positionskampf aus, der die gesamte Branche negativ beeinflusst, da die Aufwendungen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit schwindelerregende Höhen angenommen haben. Zwar bleiben auch die deutschen Hersteller nicht vom aggressiven Marktverhalten Ihrer Konkurrenten verschont, jedoch verfügen sie in diesem Kampf über entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die strukturellen Gegebenheiten der deutschen Automobilindustrie hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit in ihrem weiten Wettbewerbsumfeld zu analysieren, um die Attraktivität der Branche aus deutscher Sicht beurteilen zu können.

Im ersten Teil der Arbeit wird ein Analyseinstrument – das Fünf-Kräfte-Modell von Prof. Michael E. Porter - vorgestellt, mit dessen Hilfe in der strategischen Planung eines Unternehmens die eigene Position innerhalb des Unternehmensumfelds ausgelotet werden kann. Hier werden alle strukturellen Determinanten der Wettbewerbsintensität innerhalb einer Branche im theoretischen Ansatz erläutert, um im zweiten Teil der Arbeit die Wettbewerbsposition der deutschen Automobilindustrie im internationalen Kontext unter Zuhilfenahme des vorgestellten Analyseinstruments systematisch zu untersuchen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2. Das Modell der fünf Wettbewerbskräfte

2.1 Abgrenzung des Analyseinstruments

2.2 Strukturelle Determinanten der Wettbewerbsintensität

2.2.1 Der Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern

2.2.2 Die Gefahr des Markteintritts

2.2.3 Druck durch Substitutionsprodukte

2.2.4 Die Verhandlungsstärke der Abnehmer

2.2.5 Die Verhandlungsstärke von Lieferanten

3. Branchenstrukturanalyse der deutschen Automobilindustrie

3.1 Der Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern

3.2 Die Gefahr des Markteintritts

3.3 Druck durch Substitutionsprodukte

3.4 Die Verhandlungsstärke der Abnehmer

3.5 Die Verhandlungsstärke von Lieferanten

4. Schlussbetrachtung

4.1 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

4.2 Kritische Beurteilung des Modells der fünf Wettbewerbskräfte

4.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die strukturellen Gegebenheiten der deutschen Automobilindustrie mithilfe des Fünf-Kräfte-Modells von Michael E. Porter zu analysieren, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Branche im internationalen Kontext fundiert bewerten zu können.

  • Analyse der Wettbewerbsintensität mittels des Branchenstrukturmodells nach Porter
  • Untersuchung der deutschen Automobilindustrie mit Fokus auf den Pkw-Markt
  • Bewertung von Markteintrittsbarrieren und Substitutionsdruck
  • Analyse der Machtverhältnisse zwischen Herstellern, Lieferanten und Abnehmern
  • Kritische Würdigung der strategischen Position der deutschen Automobilhersteller

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern

Positionskämpfe in Form von Preisschlachten, erhöhten Werbeaufwendungen, Einführung neuer Produkte sowie verbesserten Service- oder ausgedehnten Garantieleistungen stellen Konkurrenzformen dar, welche die Nachfrage nach den Produkten der gesamten Branche ausweiten und hierdurch die Branche als Ganzes attraktiver gestalten. Laut Michael E. Porter entsteht Rivalität, „ [...] weil einer oder mehrere Konkurrenten sich entweder dazu gedrängt fühlen oder die Möglichkeit sehen, ihre Position zu verbessern.“ Da sich die Maßnahmen eines Unternehmens spürbar auf seine Konkurrenten auswirken, führt dies häufig zu Vergeltungs- oder Gegenmaßnahmen. Wird der Konkurrenzkampf unter den aggressiv operierenden Platzhirschen jedoch zu heftig, kann dies die Attraktivität der gesamten Branche negativ beeinflussen, da die Aufwendungen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen schwindelerregende Höhen annehmen können.

Der Grad der Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern ist dann besonders hoch, wenn zahlreiche oder gleich ausgestattete Wettbewerber am Markt positioniert sind, da einzelne Wettbewerber durch aggressives Marktverhalten versuchen, ihre Position zu stärken. Die Situation stagnierender, schrumpfender oder nur langsam wachsender Märkte intensiviert die Rivalität, da sich die Umsätze der einzelnen Unternehmen nur durch den Gewinn von Marktanteilen – auf Kosten der Wettbewerber - erhöhen lassen. Existieren in der Branche hohe Fixkosten, führt dies durch den Druck zur Auslastung vorhandener Kapazitäten unweigerlich zu Überschusskapazitäten und damit auch zu schnell eskalierenden Preissenkungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und legt die methodische Vorgehensweise anhand des Porter-Modells dar.

2. Das Modell der fünf Wettbewerbskräfte: Das Kapitel erläutert das theoretische Analyseinstrument der Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter und definiert die fünf zentralen Triebkräfte des Wettbewerbs.

3. Branchenstrukturanalyse der deutschen Automobilindustrie: Hier erfolgt die konkrete Anwendung des Fünf-Kräfte-Modells auf den deutschen Pkw-Markt, unterteilt in Rivalität, Markteintritt, Substitute sowie Verhandlungsmacht von Kunden und Lieferanten.

4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, führt eine kritische Beurteilung des Modells durch und zieht ein Fazit zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Branchenstrukturanalyse, Wettbewerbskräfte, Porter, Markteintrittsbarrieren, Wettbewerbsintensität, Pkw-Markt, Strategisches Management, Substitutionsprodukte, Lieferantenmacht, Abnehmermacht, Globalisierung, Kostendruck, Innovation, Made in Germany

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsintensität und die strukturelle Attraktivität der deutschen Automobilindustrie unter Anwendung wissenschaftlicher Managementtheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die fünf Wettbewerbskräfte nach Michael E. Porter, die auf die Besonderheiten des Pkw-Marktes angewendet werden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die strukturellen Gegebenheiten der Branche zu untersuchen, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilhersteller im internationalen Vergleich beurteilen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin bzw. der Autor nutzt das "Modell der fünf Wettbewerbskräfte" (Branchenstrukturanalyse) von Michael E. Porter als zentrales Analyseinstrument.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Anwendung der fünf Triebkräfte – Rivalität, Markteintritt, Substitutionsdruck sowie die Verhandlungsmacht von Abnehmern und Lieferanten – auf die deutsche Automobilbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Automobilindustrie, Branchenstrukturanalyse, Wettbewerbsvorteile, Markteintrittsbarrieren und strategisches Management.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Marktsituation der deutschen Hersteller?

Die Arbeit stellt fest, dass deutsche Hersteller zwar durch einen harten Konkurrenzkampf und hohe Anforderungen gefordert sind, durch ihre Technologieführerschaft und Premiumstrategie jedoch wichtige Wettbewerbsvorteile besitzen.

Welche Rolle spielen ausländische Markteinsteiger?

Es wird analysiert, dass Wettbewerber aus Schwellenländern wie China oder Indien durch niedrige Kostenstrukturen in den Markt drängen, dabei aber auf hohe regulatorische und qualitätsbezogene Eintrittsbarrieren stoßen.

Wie wird die Verhandlungsmacht der Lieferanten eingeordnet?

Die Arbeit zeigt eine zunehmende Bedeutung von Modul- und Systemlieferanten auf, deren Abhängigkeit und Machtverhältnis zu den Automobilherstellern im Zuge der Wertschöpfungsketten-Integration komplexer geworden ist.

Welchen Einfluss haben Flottenkunden auf die Branche?

Flottenkunden besitzen aufgrund ihrer Nachfragekonzentration eine signifikante Verhandlungsmacht, die oft zu hohen Rabatten führt und als Ventil für Kapazitätsauslastungen der Hersteller dient.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Situation der deutschen Automobilindustrie: Eine Branchenstrukturanalyse
Universidad
Nürtingen University
Curso
Grundseminararbeit Automobilwirtschaft
Calificación
1,0
Autor
Paul Krull (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
33
No. de catálogo
V120086
ISBN (Ebook)
9783640240579
ISBN (Libro)
9783640244669
Idioma
Alemán
Etiqueta
Automobilindustrie Grundseminararbeit Automobilwirtschaft Automobilbranche Branchenstrukturanalyse Fünf-Kräfte-Modell Wettbewerbsanalyse Michael E. Porter Five-Forces-Model
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Paul Krull (Autor), 2008, Situation der deutschen Automobilindustrie: Eine Branchenstrukturanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120086
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