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Begründung frühen Fremdsprachenunterrichts

Título: Begründung frühen Fremdsprachenunterrichts

Trabajo Escrito , 2005 , 16 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Kathrin Niemeyer (Autor)

Didáctica de la asignatura Inglés - Pedagogía, Lingüística
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Diese Arbeit analysiert aus gegebenem Anlass die Gründe, welche für einen frühen Fremdsprachenunterricht sprechen. Dabei werden (neuro-)physiologische und kognitive Faktoren ebenso berücksichtigt wie psychische und gesellschaftliche Aspekte. Darauf aufbauend werden pädagogische Konzepte dargestellt, welche sich aufgrund der dargestellten Zusammenhänge für den Einsatz in der Grundschule eignen. Der frühe Fremdsprachenunterricht hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Er ist inzwischen an den meisten öffentlichen deutschen Grundschulen eingeführt worden.
Englisch als „lingua franca“ gewinnt als eine internationale Verkehrssprache in einer globalisierten Welt eine zunehmende Bedeutung. Indem das Erlernen der Fremdsprache die Kommunikation zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern ermöglicht, kann sich die Bevölkerung dieser Länder zu einer europäischen Gemeinschaft vereinigen. Daneben profitiert auch der Einzelne in einer Gemeinschaft durch das lebenslange Erlernen von Fremdsprachen, indem er sich als ein aktives Mitglied in die Gemeinschaft einbringen kann. Deshalb wurde bereits 1995 die Bedeutung lebenslangen Fremdsprachenlernens vom Europäischen Parlament und vom Europäischen Rat herausgestellt und in nachfolgenden Beschlüssen beständig wieder aufgegriffen. Damit war der Weg zur Umsetzung des frühen Fremdsprachenunterrichts in Deutschland bereitet. Indem Englisch in allen europäischen Ländern als erste Fremdsprache gelehrt und gelernt wird, erfolgt der frühe Fremdsprachenunterricht überwiegend in Englisch.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Empirische Befunde zum Spracherwerbsprozess

1.1 Beschreibung des Spracherwerbsprozesses

1.2 Faktoren, die den Spracherwerbsprozess beeinflussen

2 Begründung frühen Fremdsprachenlernens

2.1 Begründungen aufgrund (neuro-)physiologischer Faktoren

2.2 Begründung aufgrund kognitiver Faktoren

2.3 Begründung aufgrund psychologischer Faktoren

2.4 Begründung aufgrund gesellschaftlicher Faktoren

3 Konsequenzen für den Unterricht

3.1 Konsequenzen aufgrund (neuro-)physiologischer Faktoren

3.2 Konsequenzen aufgrund kognitiver Begründungen

3.3 Konsequenzen aufgrund psychologischer Faktoren

3.4 Konsequenzen aufgrund gesellschaftlicher Faktoren

4 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen und empirischen Begründungen für einen frühen Fremdsprachenunterricht in der Grundschule und leitet daraus konkrete Konsequenzen für die pädagogische Praxis ab. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie physiologische, kognitive, psychologische und gesellschaftliche Faktoren den Spracherwerb von Kindern begünstigen und wie Lehrkräfte diese Erkenntnisse didaktisch umsetzen können.

  • Neurophysiologische und kognitive Voraussetzungen für den frühen Spracherwerb.
  • Psychologische Aspekte, wie Motivation und Hemmungsabbau bei Kindern.
  • Gesellschaftliche Notwendigkeit der Mehrsprachigkeit in einer globalisierten Welt.
  • Didaktisch-methodische Umsetzung im Grundschulunterricht.
  • Kritische Reflexion der aktuellen bildungspolitischen Rahmenbedingungen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begründungen aufgrund (neuro-)physiologischer Faktoren

Der Spracherwerb steht eng mit der Ausbildung des Gehirns in Verbindung. Eine große Rolle spielen dabei die Neuronenverbindungen. Bei Neugeborenen sind die Neuronen, die die Informationsverarbeitung leisten, eng miteinander verknüpft (1). Dadurch können Nervenimpulse in alle Richtungen weitergeleitet werden. Bis zum zweiten Lebensjahr wird die Zahl dieser Verbindungen ständig erweitert. In den folgenden Lebensjahren werden die bestehenden Verbindungen durch Lern- und Erkenntnisprozesse verstärkt (2). Ab dem zehnten Lebensjahr wird das Gehirn optimiert, indem starke Neuronenverbindungen erhalten bleiben und selten benötigte eliminiert werden („use it or lose it“). Je später der Fremdsprachenunterricht einsetzt, desto mehr muss beim Lernen auf bestehende neuronale Verbindungen zurückgegriffen werden (3). Die Gehirnstruktur bestimmt dann, in welchen Bereichen das Lernen leichter oder schwerer fällt. Somit kann ein früher Fremdsprachenunterricht das Erlernen einer weiteren Fremdsprache erleichtern.

Im Kindesalter arbeiten beide Gehirnhälften optimal zusammen. Dadurch werden verbale und nonverbale Stimuli im Kontext verarbeitet. Kinder besitzen eine höhere Fähigkeit, Laute beim Hören zu analysieren und zu segmentieren. Nach dem vierten bis fünften Lebensjahr beginnt eine allmähliche Versteifung der Artikulationsorgane, sodass die Lautimitation und somit der akzentfreie Zweitspracherwerb mit zunehmendem Alter schwieriger wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Empirische Befunde zum Spracherwerbsprozess: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Phasen des Spracherwerbs von der Rezeptions- bis zur Stabilisierungsphase und benennt die wesentlichen Einflussfaktoren.

2 Begründung frühen Fremdsprachenlernens: Hier werden die neurophysiologischen, kognitiven, psychologischen und gesellschaftlichen Argumente dargelegt, die einen frühen Beginn des Fremdsprachenlernens im Kindesalter rechtfertigen.

3 Konsequenzen für den Unterricht: In diesem Kapitel werden konkrete methodische Ansätze und Unterrichtsformen abgeleitet, die den zuvor genannten Voraussetzungen von Grundschulkindern gerecht werden.

4 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Erkenntnisse und reflektiert kritisch über die aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen und Herausforderungen im Grundschulsystem.

Schlüsselwörter

Früher Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Spracherwerb, Neurowissenschaften, Kognition, Motivation, Mehrsprachigkeit, Globalisierung, Interkulturelles Lernen, Sprachdidaktik, Neurophysiologie, Psychologie, Fremdsprachenerziehung, Sprachbegegnung, Lernumgebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Begründung des frühen Fremdsprachenunterrichts an Grundschulen und untersucht dabei die physiologischen, kognitiven, psychologischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit gliedert sich in die Analyse des Spracherwerbsprozesses, die theoretische Begründung für einen frühen Sprachbeginn sowie die Ableitung didaktischer Konsequenzen für die Unterrichtspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum ein früher Fremdsprachenunterricht sinnvoll ist und wie Lehrkräfte die natürlichen kindlichen Voraussetzungen durch geeignete Methoden fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische und empirische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und sprachenpolitischer Beschlüsse zur Didaktik des Grundschulenglisch.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden zunächst die Begründungen für den frühen Fremdsprachenerwerb in vier Kategorien analysiert und anschließend für jeden dieser Bereiche spezifische Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung formuliert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind früher Fremdsprachenunterricht, kognitive Entwicklung, Spracherwerbsprozess, interkulturelle Bildung und kindgerechte Lernumgebung.

Warum ist das Alter der Kinder für den Spracherwerb relevant?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Kinder im Grundschulalter aufgrund neurophysiologischer Gegebenheiten und einer höheren Offenheit beim Imitieren von Lauten und beim Erwerb einer akzentfreien Aussprache im Vorteil gegenüber Erwachsenen sind.

Welche Rolle spielt die „chaotische Phase“ im Spracherwerb?

In der „chaotischen Phase“ testen Kinder selbst konstruierte Sprachhypothesen. Die Arbeit betont, dass daraus resultierende Fehler nicht sanktioniert werden sollten, da sie notwendige Bestandteile des Lernprozesses sind.

Wie sollte der Unterricht laut der Autorin gestaltet sein?

Der Unterricht sollte handlungsorientiert, anschaulich und in eine motivierende Lernatmosphäre eingebettet sein, um den kindlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und die Angst vor Fehlern zu nehmen.

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Detalles

Título
Begründung frühen Fremdsprachenunterrichts
Universidad
University of Bremen
Curso
Foreign Language Learning in Primary Education – Einführung in die Fachdidaktik Grundschulenglisch
Calificación
1
Autor
Kathrin Niemeyer (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
16
No. de catálogo
V120471
ISBN (Ebook)
9783640242047
ISBN (Libro)
9783640245536
Idioma
Alemán
Etiqueta
früher Fremdsprachenunterricht Fremdsprachenunterricht Englisch in der Grundschule Begründung früher Fremdsprachenunterricht Bedeutung Fremdsprachenunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kathrin Niemeyer (Autor), 2005, Begründung frühen Fremdsprachenunterrichts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120471
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