Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Investment and Finance

Messung von Liquidität

Title: Messung von Liquidität

Seminar Paper , 2008 , 30 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Martin Klinckwort (Author)

Business economics - Investment and Finance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die individuellen Anforderungen eines jeden Anlegers an einen Wertpapiermarkt und deren Erfüllung bestimmen seine Investitionsentscheidungen. Zu diesen zählt sowohl die Transparenz, die Effizienz, die Transaktionskosten als auch die Liquidität eines Marktes. Da sie Informationen enthält, die Auskunft darüber erteilen, wie schnell und zu welchem Preis ein Wertpapier ge- und verkauft werden kann, gilt Liquidität als „Lebenselixier“ für Finanzmärkte und somit als eines der wichtigsten Kriterien der Marktbeurteilung. Obwohl jeder Anleger an größtmöglicher Liquidität interessiert ist, ist es umso bemerkenswerter, dass es kein exaktes Verfahren zur Ermittlung von Liquidität gibt. Vielmehr weist die gängige Literatur eine Fülle an Messkonzepten auf, die alle für sich in unterschiedlicher Art und Weise versuchen, Liquidität zu messen.
Die vorliegende Arbeit versucht eine umfassende Darstellung der Liquidität von Finanzmärkten und deren Messkonzepte zu liefern, um diesen anschließend einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen. Dabei soll im folgenden Kapitel zur Einführung Liquidität als das zu untersuchende Kennzeichen definiert und bestimmt werden. Ebenfalls sollen ihre Dimensionen hervorgehoben sowie die möglichen Marktformen und ihre Einflusskraft auf die Liquidität dargestellt werden.
Auf Basis der in Kapitel 2 gewonnenen Erkenntnisse, werden im dritten Kapitel ausgewählte Konzepte, ihre Annahmen und, teilweise auch, ihre Vorgehensweise der Berechnung zur Bestimmung der Dimension(en) und somit der Messung von Liquidität vorgestellt. Diese erheben aber keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollen hier die in der Literatur und Praxis gängigsten Konzepte dargestellt werden.
Abschließend wird im vierten Kapitel eine kritische Würdigung der vorgestellten Methoden die Arbeit abrunden, mit dem Ziel einer potenziellen Bestimmung des bestmöglichen Messkonzepts von Liquidität zu identifizieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 DEFINITION LIQUIDITÄT

2.2 DIMENSIONEN DER LIQUIDITÄT

2.2.1 Tiefe

2.2.2 Breite und Zeit

2.2.3 Erneuerungskraft

2.2.4 Enge

2.3 DIE MARKTMIKROSTRUKTUR

2.3.1 Definition

2.3.2 Auktions- und Dealermärkte

3 MESSUNG VON LIQUIDITÄT

3.1 MESSKONZEPTE

3.2 AUSGEWÄHLTE MESSKONZEPTE ZUR BESTIMMUNG DER LIQUIDITÄT

3.2.1 Handelsvolumen

3.2.2 Geld-Brief-Spanne

3.2.3 Liquiditätsraten

3.2.4 Hui-Heubel - Liquidität

3.2.5 Marktangeglichene Liquidität

3.2.6 Markteffizienzkoeffizient

4 WÜRDIGUNG DER KONZEPTE

4.1 KRITISCHE BETRACHTUNG DES HANDELSVOLUMENS

4.2 KRITISCHE BETRACHTUNG DER GELD-BRIEF-SPANNE

4.3 KRITISCHE BETRACHTUNG DER LIQUIDITÄTSRATEN

4.4. KRITISCHE BETRACHTUNG DER HUI-HEUBEL-LIQUIDITÄT

4.5 KRITISCHE BETRACHTUNG DER MARKTANGEGLICHENEN LIQUIDITÄT

4.6 KRITISCHE BETRACHTUNG DES MARKTEFFIZIENZKOEFFIZIENTEN

5 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, eine umfassende Darstellung der Liquidität von Finanzmärkten sowie der gängigen Messkonzepte zu liefern, um diese anschließend einer kritischen wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu unterziehen.

  • Definition und Bestimmung des Begriffs Liquidität im Finanzmarktkontext.
  • Analyse der verschiedenen Dimensionen der Liquidität (Tiefe, Breite, Zeit, Erneuerungskraft, Enge).
  • Vorstellung ausgewählter Messkonzepte zur Bestimmung der Liquidität.
  • Kritische Würdigung der vorgestellten Messmethoden hinsichtlich ihrer Aussagekraft.
  • Identifikation von Ansätzen zur Bestimmung eines bestmöglichen Messkonzepts.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Tiefe

Ein Markt wird als „tief“ bezeichnet, wenn sowohl eine hinreichend große Anzahl von noch nicht ausgeführten Kauf- und Verkaufsaufträge vorliegt. Diese Aufträge können zu einem gewissen Preislevel, das sowohl über als auch unter dem bzw. des bestehenden Marktpreises liegt, ausgeführt werden ohne dabei die aktuellen Kurse oder die Menge an Aufträgen in den Auftragsbüchern der Market Maker zu einer bestimmten Zeit zu beeinflussen.

Findet in einem tiefen Markt Handel statt, kann ein auftretendes Ungleichgewicht zwischen Kauf- und Verkaufsträgern mit Hilfe der im Markt vorhandenen Aufträge ausgeglichen werden, ohne dass es zu erheblichen Kurssprüngen kommt. Generell lässt sich sagen, dass je größer das relative Ungleichgewicht von Kauf- oder Verkaufsaufträgen ist, desto weiter muss der Kurs von dem Standard-Geld- oder Briefkurs abweichen, um das Ungleichgewicht auszugleichen.

Dementsprechend bezieht sich die Dimension Tiefe auf das Definitionselement Preiskontinuität. Je tiefer ein Markt ist, desto konstanter sind die Wertpapierkurse und desto geringer ist sowohl die Geld-Brief-Spanne als auch unbeträchtlicher sind Preisrundungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Liquidität für Anleger sowie Finanzmärkte ein und umreißt das Ziel der Arbeit, verschiedene Messkonzepte zu untersuchen und kritisch zu hinterfragen.

2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel definiert den Begriff Liquidität, erläutert dessen verschiedene Dimensionen sowie die Rolle der Marktmikrostruktur und Handelsmechanismen.

3 MESSUNG VON LIQUIDITÄT: Hier werden ausgewählte Konzepte vorgestellt, wie etwa Handelsvolumen, Geld-Brief-Spanne, Liquiditätsraten, die Hui-Heubel-Liquidität, marktangeglichene Liquidität und der Markteffizienzkoeffizient.

4 WÜRDIGUNG DER KONZEPTE: In diesem Teil findet eine kritische Auseinandersetzung mit den in Kapitel 3 vorgestellten Messkonzepten statt, wobei deren Vorteile, Nachteile und methodische Grenzen analysiert werden.

5 FAZIT UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel resümiert die Problematik der Liquiditätsmessung und identifiziert den Vergangenheitsbezug der aktuellen Methoden als zentrale Herausforderung für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Liquidität, Finanzmärkte, Messkonzepte, Marktliquidität, Marktmikrostruktur, Geld-Brief-Spanne, Handelsvolumen, Liquiditätsraten, Hui-Heubel-Liquidität, Markteffizienzkoeffizient, Preiskontinuität, Transaktionskosten, Marktbreite, Markttiefe, Börsenorganisationen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse und Messung von Liquidität auf Wertpapiermärkten sowie der kritischen Bewertung verschiedener existierender Messansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Fundierung des Liquiditätsbegriffs, die Auswirkungen von Marktstrukturen auf den Handel sowie die Anwendung und Validität diverser quantitativer Liquiditätsmaße.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, eine fundierte Übersicht über gängige Methoden zur Liquiditätsmessung zu geben und deren Stärken sowie Schwächen kritisch zu beleuchten, um die Eignung der Konzepte bewerten zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Modelle der Marktmikrostruktur und verschiedene quantitative Messkonzepte (z. B. Geld-Brief-Spanne, Hui-Heubel-Liquidität) systematisch untersucht und würdigend gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Liquiditätsdimensionen (wie Tiefe, Breite und Enge) und eine detaillierte Vorstellung und anschließende kritische Würdigung der ausgewählten liquiditätsbasierten Messkonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe, die die Arbeit charakterisieren, sind Liquidität, Marktmikrostruktur, Geld-Brief-Spanne, Handelsvolumen, Markteffizienzkoeffizient und Transaktionskosten.

Warum ist die Messung von Liquidität laut Autor so problematisch?

Der Autor weist darauf hin, dass Liquidität ein mehrdimensionales Konzept ist, für das es kein einheitliches oder allumfassendes Messverfahren gibt; zudem führen unterschiedliche Maße oft zu widersprüchlichen Ergebnissen.

Welchen wesentlichen Nachteil sieht der Autor in den aktuellen Messkonzepten?

Ein zentraler Kritikpunkt ist der starke Vergangenheitsbezug der meisten Methoden, wodurch diese keine eindeutigen Aussagen über die aktuelle oder zukünftige Liquidität eines Wertpapiers zulassen.

Excerpt out of 30 pages  - scroll top

Details

Title
Messung von Liquidität
College
University of Bayreuth  (Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre)
Course
Seminar zur Speziellen Betriebswirtschaftslehre "Finanzmärkte und Liquidität"
Grade
2,0
Author
Martin Klinckwort (Author)
Publication Year
2008
Pages
30
Catalog Number
V120516
ISBN (eBook)
9783640242276
ISBN (Book)
9783640245666
Language
German
Tags
Messung Liquidität Seminar Speziellen Betriebswirtschaftslehre Finanzmärkte Liquidität Market Maker Marktmikrostruktur Geld-Brief-Spanne Markteffizienzkoeffizient Dimensionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Klinckwort (Author), 2008, Messung von Liquidität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120516
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  30  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint