Beim Betreten eines Geschäftes, eines Krankenhauses oder einer anderen
dienstleistenden Einrichtung ist es für uns selbstverständlich, dass wir von den in
diesen Einrichtungen tätigen Personen freundlich empfangen werden. Weiters ist es
für uns ganz selbstverständlich, dass die von den Mitarbeitern erbrachten Leistungen
unseren Ansprüchen Genüge werden.
Wenn das nicht so ist, weil es den Beschäftigten an Kompetenz mangelt, oder weil
sie sogar die Arbeit streikend niederlegen, wird uns erst ins Bewusstsein gerufen,
was wir alles als selbstverständlich erachten. Dann erst kann man erahnen was für
eine wertvolle Arbeit das Personalmanagement im Normalfall leistet. Und genau
diese gilt es im Zuge dieser Arbeit dem Leser näher zu bringen.
Inhaltsverzeichnis
2. Einleitung
3. Grundlagen
3.1. Historisches
3.2. Wer ist zuständig für Personalmanagement?
3.3. Ziele des Personalmanagements
3.3.1. Wirtschaftliche Ziele
3.3.2. Soziale Ziele
4. Aufgaben des Personalmanagements
4.1. Personalbedarfserhebung
4.1.1. Ermittlung des quantitativen Personalbedarfs bzw. Probleme der quantitativen Personalermittlung
4.1.2. Ermittlung des qualitativen Personalbedarfs
4.2. Personalbeschaffung
4.2.1. Beschaffungswege
4.2.2. Personalauswahl
4.3. Personaleinsatz
4.3.1. Zeitpunktbezogener Personaleinsatz
4.3.2. Zeitraumbezogener Personaleinsatz
4.4. Personalfreistellung
4.4.1. Personalfreistellungsmaßnahmen
4.5. Personalmotivation und Personalhonorierung
4.5.1. Lohngerechtigkeit
4.5.2. Arbeitsbewertung
4.5.2. Leistungsbewertung
4.5.3. Lohnformen
4.5.4. Betriebliche Sozialleistungen
4.5.5. Betriebliches Vorschlagwesen
4.6. Personalführung
5. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über das Personalmanagement und seine zentralen Instrumente zu vermitteln, um die Bedeutung dieser Tätigkeit für den reibungslosen Ablauf in Dienstleistungsbetrieben aufzuzeigen.
- Historische Entwicklung der Personalwirtschaft
- Methoden der Personalbedarfsplanung und -beschaffung
- Konzepte des Personaleinsatzes und der Personalfreistellung
- Anreizsysteme zur Personalmotivation und -honorierung
- Grundlegende Aufgaben der Personalführung
Auszug aus dem Buch
4.1. Personalbedarfserhebung
Die Höhe des Personalbedarfs eines Unternehmens ergibt sich aus dem Ausmaß der einzelnen Leistungsbeiträge zur Erfüllung der betrieblichen Gesamtaufgabe. Der Umfang der einzelnen Beiträge ist dabei in verschiedener Hinsicht zu betrachten:
• quantitativ (Anzahl der Mitarbeiter)
• qualitativ (Qualifikationen der Mitarbeiter)
• zeitlich ( Zeitpunkt, Zeitperiode)
• örtlich (Einsatzort)
Vorerst ist zwischen dem Bruttopersonalbedarf (=Sollpersonalbestand) und dem Nettopersonalbedarf (=Istpersonalbestand) zu unterscheiden. Beim Bruttopersonalbedarf handelt es sich um den gesamten Personalbedarf in einem bestimmten Zeitpunkt. Beim Nettopersonalbedarf handelt es sich lediglich zusätzlich (zum vorhandenen Personalbestand) um die notwendigen Mitarbeiter unter Berücksichtigung der Personalfluktuationen. Der Personalbedarf wird durch verschiedene interne und externe Faktoren beeinflusst. Wichtige externe Faktoren sind:
• die sozialpolitische Situation
• die gesamtwirtschaftliche Entwicklung (Konjunktur)
• die Entwicklung innerhalb der Branche
• der technologische Fortschritt
Ist der Soll- und der voraussichtliche Ist-Personalbestand zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt, so kann sich entweder eine personelle Deckung, Überdeckung oder Unterdeckung ergeben. Die Bestimmung des Personalbedarfs erfolgt auf Grund von Informationen aus anderen verschiedenen Funktionsbereichen, hauptsächlich aus dem Marketing und der Produktion.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Personalmanagements für die Sicherung der Qualität in Dienstleistungsbetrieben.
3. Grundlagen: Beleuchtet die historischen Ursprünge der Personalwirtschaft und definiert die Verantwortlichkeiten sowie Zielsetzungen des Personalmanagements.
4. Aufgaben des Personalmanagements: Detaillierte Darstellung der Instrumente zur Bedarfsplanung, Beschaffung, dem Einsatz, der Freistellung sowie der Motivation und Führung von Personal.
5. Schlusswort: Resümiert den Überblick über die behandelten Teilbereiche des Personalmanagements.
Schlüsselwörter
Personalmanagement, Personalwirtschaft, Personalbedarfserhebung, Personalbeschaffung, Personalauswahl, Personaleinsatz, Personalfreistellung, Personalmotivation, Personalhonorierung, Lohngerechtigkeit, Arbeitsbewertung, Leistungsbewertung, Personalführung, Anreizsystem, Unternehmensorganisation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Seminararbeit behandelt das Feld des Personalmanagements, seine Funktionen und die zentralen Gestaltungsinstrumente, die Unternehmen einsetzen, um ihre Ziele durch den optimalen Einsatz von Personal zu erreichen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Personalbedarfsermittlung, der Beschaffung und Auswahl von Mitarbeitern, dem Personaleinsatz, der Freistellung sowie der Motivation und Führung des Personals.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Überblick über die wertvolle Arbeit zu geben, die das Personalmanagement leistet, um betriebliche Abläufe sicherzustellen und die Qualität in Dienstleistungsbereichen zu gewährleisten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und strukturierten Aufarbeitung etablierter personalwirtschaftlicher Theorien und Instrumente, gestützt auf relevante Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die operativen Gestaltungsaufgaben des Personalmanagements, angefangen bei der Ermittlung des Personalbedarfs bis hin zur Honorierung und Führung der Mitarbeiter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Personalmanagement, Personalbeschaffung, Personalführung, Anreizsysteme, Arbeitsbewertung und Personalfreistellung.
Wie unterscheidet sich der Bruttopersonalbedarf vom Nettopersonalbedarf?
Der Bruttopersonalbedarf bezeichnet den gesamten Personalbedarf zu einem Zeitpunkt, während der Nettopersonalbedarf den zusätzlichen Bedarf unter Berücksichtigung des bereits vorhandenen Personals und Fluktuationen darstellt.
Welche Rolle spielt das Outplacement in der Arbeit?
Outplacement wird als unterstützende Maßnahme bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen vorgestellt, um betroffenen Mitarbeitern bei der Suche nach einer neuen Stelle zu helfen und einvernehmliche Trennungen zu fördern.
Warum ist das betriebliche Vorschlagwesen relevant?
Es dient der Rationalisierung und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, erhöht die Mitarbeitermotivation und fördert kontinuierliche Innovationen in kleinen Schritten innerhalb der Unternehmensorganisation.
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- Thomas Pekar (Author), Rosemarie Kober (Author), 2008, Personalmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121468