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Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Familien in Bezug auf frühkindliche Bildung

Título: Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Familien in Bezug auf frühkindliche Bildung

Trabajo Escrito , 2021 , 25 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Mirjam Mockenhaupt (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
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Ausgangspunkt dieser Hausarbeit soll die stetig wachsende öffentliche Verantwortung von Erziehung und Sorge sein, welche sich besonders an die frühkindliche Bildung richtet. Insbesondere soll dabei die Konzentration auf dem Verhältnis zwischen pädagogischer Fachkraft und Eltern liegen. Dabei wird ein besonderer Bezug auf einen Forschungsbericht zu Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, der die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Familie darstellt, genommen.

In der Öffentlichkeit und wissenschaftlichen Literatur stehen unterschiedliche Auffassungen und Aussagen bezüglich der Erziehung und Sorge, sowie frühkindlicher Bildung einander gegenüber. Resultierend steigen die gesellschaftlichen Anforderungen an den Erziehungs- und Bildungsauftrag von Kindern.

Der öffentlichen Verantwortung in institutionellen Einrichtungen für Kinder, wird eine immer größere Bedeutung zugeschrieben, denn Kindheiten finden auch schon in frühen Lebensjahren, in Bildungsinstitutionen statt. In diesem Zusammenhang ist vor allem der gesellschaftliche Wandel von Bedeutung. Frauen gehen, im Gegensatz zu früher, immer mehr einer Erwerbstätigkeit nach.

Durch die zunehmende öffentliche Verantwortung in Bezug auf frühkindliche Bildung, ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen und Anforderungen an pädagogische Fachkräfte und Familien. Zwar wird die Kernfamilie als zentraler Fokus für das Aufwachsen eines Kindes gesehen, doch auch hier rücken aus staatlicher und politischer Sicht die elterlichen Erziehungspraktiken und -kompetenzen zunehmend in die kritische Beobachtung und Diskussion.

Der Alltag von vielen Familien ist durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie Förderung und Bildung des Kindes, vor allem mütterlicherseits, geprägt. In der wissenschaftlichen Literatur stehen die Eltern, als auch die pädagogischen Fachkräfte im Fokus, eine „beste“ Bildung des Kindes zu ermöglichen. Es soll eine Erziehungs-, und Bildungspartnerschaft zum Wohle des Kindes entstehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was wird unter frühkindlicher Bildung verstanden?

3. Bedeutung der pädagogischen Fachkraft für eine frühkindliche Bildung in einer Kindertageseinrichtung

4. Bedeutung der Eltern für das Kind in Bezug auf frühkindliche Bildung einer Kindertageseinrichtung

5. Erziehungs-, und Bildungspartnerschaft

5.1 Was wird unter Erziehungs- und Bildungspartnerschaft verstanden?

5.2 Welchen Nutzen soll Erziehungs- und Bildungspartnerschaft erbringen?

6. Anforderungen und Herausforderungen für eine Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischer Fachkraft in Bezug auf Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

6.1 „Kinder zwischen Chancen und Barrieren“

6.2 Probleme bei der Umsetzung von Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

6.3 Gegenpositionen von Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

7. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Kindertageseinrichtungen und Familien vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Anforderungen an die frühkindliche Bildung und das Ziel, eine gelingende Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes zu definieren.

  • Gesellschaftlicher Wandel und öffentliche Bildungsverantwortung
  • Rolle und Anforderungen an pädagogische Fachkräfte
  • Elternschaft und ihre Bedeutung für die frühkindliche Förderung
  • Konzeptualisierung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
  • Barrieren und Herausforderungen in der praktischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

6.1 „Kinder zwischen Chancen und Barrieren“

Anfangs werde ich auf die Vorstellungen von Erziehungs- und Bildungspartnerschaft aus Sichtweise der Eltern und pädagogischen Fachkräfte eingehen. Durch Interviews wurden die Beteiligten befragt, was die Thematik bedeutet und wie diese umgesetzt wird.

Zum Konzept von Erziehungs- und Bildungspartnerschaft konnten sich nicht alle Befragten, sowohl Eltern als auch Fachkräfte, etwas vorstellen. Deutlich wurde, dass die Umsetzung mehrheitlich der Institution zugeschrieben wird. Auch konnten nur wenige konkrete Zielsetzungen genannt werden. Wahrgenommen wird Erziehungs und Bildungspartnerschaft bei den Befragten als eine Haltung, wie der Umgang miteinander verlaufen soll: „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft als Beziehungsaufbau und -pflege“ (vgl. Betz et. al., 2019, S. 35-39).

„Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wird hier von Fachkräften und Eltern als ein herzustellendes bzw. bestehendes und dauerhaft, zu erhaltenes positives Verhältnis zueinander beschrieben“ (Betz et. al., 2019, S. 40). Aus Fachkraftsicht wird deutlich, dass diese sich bei beispielsweise Projektarbeit zur Entlastung der Institution, eine Zusammenarbeit mit Eltern vorstellen können und die Verantwortung eines positiven Beziehungsaufbau und -pflege bei ihnen liegt (vgl. Betz et. al., 2019, S. 42).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Verantwortung institutioneller Einrichtungen für die frühkindliche Bildung.

2. Was wird unter frühkindlicher Bildung verstanden?: Dieses Kapitel definiert Bildung als lebenslangen Prozess, der eng mit Beziehungsarbeit und soziokultureller Teilhabe verknüpft ist.

3. Bedeutung der pädagogischen Fachkraft für eine frühkindliche Bildung in einer Kindertageseinrichtung: Es werden die hohen Anforderungen an Fachkräfte im Kontext gesetzlicher Vorgaben und der notwendigen pädagogischen Professionalisierung thematisiert.

4. Bedeutung der Eltern für das Kind in Bezug auf frühkindliche Bildung einer Kindertageseinrichtung: Dieser Teil betrachtet die elterliche Rolle und die Erwartungen an Familien als primäre Bildungsorte im Verhältnis zur institutionellen Betreuung.

5. Erziehungs-, und Bildungspartnerschaft: Hier wird der Begriff der Partnerschaft theoretisch hergeleitet und dessen Nutzen für die Entwicklungsförderung des Kindes dargelegt.

6. Anforderungen und Herausforderungen für eine Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischer Fachkraft in Bezug auf Erziehungs- und Bildungspartnerschaft: Das Kapitel analysiert empirische Erkenntnisse zu Barrieren, praktischen Problemen und kritischen Gegenpositionen zur Umsetzung der Partnerschaft.

7. Reflexion: Der Autor reflektiert das Thema kritisch aus fachlicher sowie persönlicher Sicht und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen.

Schlüsselwörter

Erziehungspartnerschaft, Bildungspartnerschaft, frühkindliche Bildung, Kindertageseinrichtung, Elternarbeit, Bildungsauftrag, Erziehungsauftrag, soziale Ungleichheit, Partizipation, Professionalisierung, Kindeswohl, Bildungslandschaften, Kooperation, Entwicklungsförderung, Frühpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Eltern im Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen der gesellschaftliche Wandel, das Bildungsverständnis in Kitas, die Rolle der Eltern und die praktische Umsetzung sowie die Barrieren der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die leitende Fragestellung lautet: „Wie kann in Bezug auf frühkindliche Bildung, eine Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Familie gelingen?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die insbesondere auf aktuelle Forschungsberichte und wissenschaftliche Studien zur Elternarbeit und pädagogischen Fachpraxis zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Definition des Partnerschaftskonzepts sowie eine Analyse von Herausforderungen und Gegenpositionen basierend auf empirischen Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, frühkindliche Bildung, Elternarbeit, Partizipation und pädagogische Professionalität.

Warum wird die elterliche Rolle oft kritisch diskutiert?

Diskussionen entstehen häufig aus der Annahme, Eltern könnten die notwendigen Fördermöglichkeiten nicht immer in dem Maße bieten wie pädagogische Fachkräfte, was oft mit sozialen Ungleichheitsfaktoren korreliert.

Welche Probleme bei der Umsetzung werden im Text genannt?

Es werden Personalmangel, bürokratische Hürden, mangelnde zeitliche Ressourcen auf Elternseite sowie unterschiedliche Vorstellungen über die Bildungsziele als Hauptprobleme identifiziert.

Welche Rolle spielt die „Reflexion“ für die Autorin?

Die Reflexion dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen aus dem Kita-Alltag und der persönlichen Perspektive als Mutter zu verknüpfen.

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Detalles

Título
Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Familien in Bezug auf frühkindliche Bildung
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,3
Autor
Mirjam Mockenhaupt (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
25
No. de catálogo
V1214914
ISBN (PDF)
9783346646033
ISBN (Libro)
9783346646040
Idioma
Alemán
Etiqueta
zusammenarbeit kindertagesstätten familien bezug bildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mirjam Mockenhaupt (Autor), 2021, Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Familien in Bezug auf frühkindliche Bildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214914
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