Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle

Erlebnispädagogik in der Berufsschule

Der Hochseilgarten als Medium für die Ausbildung der beruflichen Handlungskompetenz

Titre: Erlebnispädagogik in der Berufsschule

Epreuve d'examen , 2008 , 126 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Wagner (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Insbesondere der technologische Wandel und die Entwicklung von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs- bzw. Wissensgesellschaft bedeutet ein Umdenken für die berufliche Bildung. Waren gerade in den 70er Jahren sog. „Hard Skills“ (Fachwissen) in der Ausbildung junger Menschen gefragt, sind heutzutage Soft Skills (Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit) und Meta Skills (Kommunikationsfähigkeit, innere Haltung) immer bedeutsamer. Diese geforderten Schlüsselqualifikationen lassen sich nicht mehr mit den bisherigen, doch sehr „kopflastigen“ Unterrichtsformen erreichen. Die Heterogenität in den Klassen und die Einsicht, dass jeder Schüler und jede Schülerin seinen/ihren individuellen Lernweg hat, lassen den Frontalunterricht beim dem Ziel der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen scheitern. Für die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen wird verstärkt auf handlungsorientierte Lehr-Lernmethoden verwiesen. So haben sich vor wenigen Jahren die Rahmenrichtlinien im berufsbildenden Bereich von einem fächerspezifischen Curriculum zu einem lernfeldorientierten Curriculum entwickelt. Demzufolge haben sich stark fachorientierte Rahmenrichtlinien, die stark input-orientiert waren, zu Handreichungen ausgebildet, die die Orientierung an die berufliche Tätigkeit in den Vordergrund stellen, also outcome-orientiert sind. Das Kernfeldcurriculum ist durch zwei Merkmale gekennzeichnet. Zum einen ist es der fachübergreifende Ansatz, sowie die Kompetenzorientierung und der Tätigkeitsbezug. Bei diesem Wandel der beruflichen Bildung kann das berufliche Bildungswesen auf den ganzheitlichen Ansatz der Erlebnispädagogik zurückgreifen. Der Seilgarten kann als ein Stilmittel der Erlebnispädagogik angesehen werden. Im Seilgarten wird der Schüler bzw. die Schülerin als ganzer (Kopf Herz und Hand) Mensch angesprochen, in für ihn spannende reale Szenarien geführt, bei denen die Kommunikation und Kooperationsbereitschaft in der Gruppe, aber auch das Kennenlernen der eigenen Grenzen (physisch und psychisch) erlebt und reflektiert wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Das Erlebnis

1.1 Die inflationäre Nutzung des Begriffes „Erlebnis“

1.2 Ein Defintionsversuch des Erlebnisbegriffes

1.2.1 Alltägliche und außergewöhnliche Erlebnisse

1.2.2 Die soziologische Sicht auf den Begriff Erlebnis

1.2.3 Die psychologische Sicht auf den Begriff Erlebnis

1.2.4 Die pädagogische Sicht auf den Begriff Erlebnis

1.2.5 Zusammenfassung des Definitionsversuch „Der Erlebnisbegriff“

2. Historische Wurzeln der Erlebnispädagogik

2.1 Jean Jacques Rousseau (1712-1778)

2.2 John Dewey (1859-1952)

2.3 Kurt Hahn (1886-1972)

2.3.1 Biografische Daten von Kurt Hahn

2.3.2 Das Erziehungskonzept

3. Die Erlebnispädagogik der Gegenwart

3.1 Erlebnispädagogik- ein Defintionsversuch

3.2 Methodische Prinzipien in der Erlebnispädagogik

3.3 Reflexionsmodelle der Erlebnispädagogik

3.4. Das Lernmodell nach Simon Priest

4. Transfer in der Erlebnispädagogik

4.1 Begriffsbestimmung Transfer

4.2 Transfermodelle in der Erlebnispädagogik

4.3 Hemmende und Fördernde Faktoren für den Transfer

4.3.1 Transferhemmende Faktoren in der Erlebnispädagogik

4.3.2 Transferfördernde Faktoren in der Erlebnispädagogik

5. Die Berufsschule

5.1 Der Begriff der beruflichen Bildung

5.2 Zur Geschichte der Berufsausbildung in Deutschland vor dem 20. Jahrhundert

5.3 Georg Kerschensteiner

5.4 Drei Entwicklungsphasen der Berufsschule

5.5. Die berufliche Handlungskompetenz

5.5.1 Der Kompetenzbegriff

5.5.2 Der Kompetenzbegriff in der Berufsbildenden Schule

6. Der Seilgarten

6.1 Definition des Begriffes Seilgarten

6.2 Beschreibung der einzelnen Elemente

6.2.1 Die hohen Elemente

6.2.1.1 Team Beam

6.2.1.2 Coaching Bridge

6.2.1.3 Der Lianengang

6.2.1.4 Flying Bridge

6.2.1.5 Pamper Pole

6.2.2 Die Sicherungstechniken

6.2.3 Die niedrigen Elemente

6.2.3.1 Mohak Walk

6.2.3.2 Die Wippe

6.2.3.3 The Wall

6.3. Grundsätzliche Prinzipien im Seilgarten

6.3.1 Einsatzmöglichkeiten von Seilgärten

6.3.2 Grundüberlegungen zur Durchführung eines Seilgartenttraining

6.3.3 Der Wertevertrag

6.3.4 Prinzip der frei gewählten bzw. selbstbestimmten Herausforderung

6.3.5 Spiele

6.3.6 Vertrauensbildenen Maßnahmen

6.3.7 Problemlöseaufgaben

6.4. Das ABC Konzept von Project Adventure

6.4.1 Die Phasen des ABC Konzeptes

6.4.1.1 Die Vorbesprechung

6.4.1.2 Die Durchführungsphase

6.4.1.3 Die Nachbesprechung

6.5 Die Wirksamkeit von Seilgartenaktivitäten

6.6 Die Bedeutung des Seilgartens für die Ausbildung der beruflichen Handlungskompetenz

7. Zusammenfassende Thesen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Erlebnispädagogik, insbesondere durch das Medium Hochseilgarten, für die Ausbildung beruflicher Handlungskompetenz in der berufsbildenden Schule. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie handlungsorientierte Konzepte, die ursprünglich in der Erlebnispädagogik verankert sind, in das moderne Lernfeldkonzept der Berufsschule integriert werden können, um eine ganzheitliche Förderung der Schüler zu erreichen.

  • Historische Grundlagen der Erlebnispädagogik (Rousseau, Dewey, Hahn)
  • Methodische Prinzipien, Reflexionsmodelle und Transferstrategien
  • Berufliche Handlungskompetenz im Kontext des Lernfeldkonzepts
  • Einsatzmöglichkeiten und pädagogisches Potenzial von Seilgartenaktivitäten
  • Verbindung von Erleben, Reflexion und beruflicher Praxis

Auszug aus dem Buch

6.2.1.1 Team Beam

Zwei V-förmig aufgehängte Baumstämme bilden eine Brücke, die zu Zweit überquert werden soll. Da die Stämme divergierend aufgehängt sind, ist das Erfüllen der Aufgabe nur möglich, wenn die Teilnehmer sich an den Hände fassen und sich, im wahrsten Sinne des Wortes, einander (unter) stützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Erlebnis: Dieses Kapitel definiert den Erlebnisbegriff aus soziologischer, psychologischer und pädagogischer Sicht und grenzt alltägliche Erlebnisse von für die Pädagogik relevanten, außergewöhnlichen Erlebnissen ab.

2. Historische Wurzeln der Erlebnispädagogik: Es werden die theoretischen Fundamente durch die Ansätze von Jean-Jacques Rousseau, John Dewey und Kurt Hahn beleuchtet, die als Wegbereiter der Erlebnispädagogik gelten.

3. Die Erlebnispädagogik der Gegenwart: Hier werden Definitionsversuche moderner Erlebnispädagogik sowie methodische Prinzipien wie Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit und verschiedene Reflexionsmodelle vorgestellt.

4. Transfer in der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel widmet sich der zentralen Herausforderung der Übertragung erlebnispädagogischer Lernerfahrungen in den Berufsalltag durch verschiedene Transfermodelle und Maßnahmen.

5. Die Berufsschule: Eine Analyse des beruflichen Bildungswesens, des Lernfeldkonzepts und der beruflichen Handlungskompetenz im Kontext moderner Bildungsstandards.

6. Der Seilgarten: Dieses zentrale Kapitel beschreibt das Medium Seilgarten, seine Elemente, Sicherungstechniken und die konkrete Anwendung im Rahmen von Erlebnispädagogik zur Förderung der Handlungskompetenz.

7. Zusammenfassende Thesen: Eine prägnante Auflistung der zentralen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den vorherigen Kapiteln der Arbeit.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Hochseilgarten, berufliche Handlungskompetenz, Berufsschule, Erfahrungslernen, Transfer, Reflexion, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Lernfeldkonzept, Kurt Hahn, John Dewey, Projekt Adventure, Schlüsselqualifikationen, Selbstbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Erlebnispädagogik, insbesondere durch den Einsatz von Seilgärten, als ergänzende Methode in der berufsbildenden Schule zur Stärkung der beruflichen Handlungskompetenz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Erlebnispädagogik, moderne Methoden und Reflexionsmodelle, das berufliche Bildungssystem in Deutschland sowie die didaktische Einbindung des Seilgartens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie erlebnispädagogische Maßnahmen genutzt werden können, um den Anforderungen moderner Bildungsstandards gerecht zu werden und Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Eigenverantwortung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die aktuelle fachwissenschaftliche Diskurse und Literatur zur Erlebnispädagogik und Berufspädagogik analysiert, zusammenführt und auf die Praxis des Seilgartens bezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Erlebnisbegriffs, die historische Einordnung wichtiger Pädagogen, die Analyse aktueller didaktischer Modelle des Transfers und die detaillierte Beschreibung der Anwendung des Seilgartens in der Schule.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erlebnispädagogik, Handlungskompetenz, Transfer, Reflexion, ganzheitliches Lernen und das Lernfeldkonzept in der Berufsschule.

Welche Bedeutung hat das „ABC-Konzept“ in dieser Arbeit?

Das ABC-Konzept (Adventure Based Counseling) von Project Adventure dient als methodische Grundlage für die Strukturierung von Erlebniseinheiten in den Phasen Vorbesprechung, Durchführung und Nachbesprechung.

Warum spielt die Reflexion eine so wichtige Rolle?

Reflexion ist essenziell, um aus einem „unwillkürlichen“ Erlebnis eine bewusste Erfahrung zu generieren, die in den beruflichen oder persönlichen Alltag übertragen werden kann.

Wie unterscheidet sich der Seilgarten von der „Erlebnisindustrie“?

Im Gegensatz zu reinen kommerziellen „Adventure Parks“, bei denen Spaß im Vordergrund steht, findet im schulischen Seilgartentraining eine zielorientierte Vor- und Nachbereitung statt, um pädagogische Lerneffekte zu sichern.

Fin de l'extrait de 126 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Erlebnispädagogik in der Berufsschule
Sous-titre
Der Hochseilgarten als Medium für die Ausbildung der beruflichen Handlungskompetenz
Université
University of Lüneburg
Note
1,0
Auteur
Andreas Wagner (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
126
N° de catalogue
V121662
ISBN (ebook)
9783640263202
Langue
allemand
mots-clé
Seilgarten Hochseilgarten Berufsschule Erlebnispädagogik berufliche Handlungskompetenz Ropes-Courses
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Wagner (Auteur), 2008, Erlebnispädagogik in der Berufsschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121662
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  126  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint