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Wissensmanagement. Potenziale und Grenzen von Social Software.

Titre: Wissensmanagement. Potenziale und Grenzen von Social Software.

Mémoire (de fin d'études) , 2008 , 73 Pages , Note: 2,1

Autor:in: Jan Boris Schenkenbach (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dass „Wissen“ in der heutigen Zeit für die Unternehmen zunehmend eine wettbewerbsrelevante Ressource darstellt, lässt sich nicht mehr bestreiten, wenn man bedenkt, dass eine Mehrzahl der deutschen Manager schätzt, dass der Produktionsfaktor Wissen mehr als die Hälfte der Wertschöpfung ausmacht, die Produktivität durch Wissensmanagement um die Hälfte erhöht werden könnte und Unternehmen nur die Hälfte des ihnen zur Verfügung stehenden Wissens auch nutzen . Das verfügbare „Wissen“ hat sich exponentiell erhöht. Wobei allerdings zu sehen ist, dass der Anstieg der Informationsprodukte den Anstieg des wirklichen bzw. gesicherten „Wissens“ bei weitem übersteigt. Gleichzeitig hat sich die Gültigkeitsdauer des zur Verfügung stehenden Wissens drastisch verkürzt. So sind die Unternehmen vor die Herausforderung gestellt, zügig die ihnen zur Verfügung stehenden Informationen auszuwerten, in ihren Wissensbestand zu transferieren und zu nutzen. Dabei ist das Wissen in einer Organisation häufig sehr stark verteilt und unstrukturiert. Nicht nur das elektronische, sondern auch das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter muss daher aufbereitet und so kommunizierbar werden.
Als vielversprechende neue Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeit bieten sich Social-Software-Anwendungen an, weil diese Applikationen die Voraussetzungen bieten, Wissen von oder über die Mitarbeiter und externen Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten und Handelspartner) zur Verfügung zu stellen und so die Nutzung der kollektiven Intelligenz zu bewirken.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Allgemeine Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Gang der Untersuchung

2. Definitionen und Grundlegende Begriffe

3. Ausprägungsformen der Social Software

3.1 Weblogs

3.2 Wikis

3.3 Sonstige Formen

4. Potentiale und Grenzen von Social Software für das Wissensmanagement

4.1 Prozessorientierter Ansatz

4.1.1 Wissensziele

4.1.1.1 Potentiale

4.1.1.2 Grenzen

4.1.2 Wissensidentifikation

4.1.2.1 Potentiale

4.1.2.2 Grenzen

4.1.3 Externer Wissenserwerb

4.1.3.1 Potentiale

4.1.3.2 Grenzen

4.1.4 Wissensentwicklung

4.1.4.1 Potentiale

4.1.4.2 Grenzen

4.1.5 Wissensverteilung

4.1.5.1 Potentiale

4.1.5.2 Grenzen

4.1.6 Wissensnutzung

4.1.6.1 Potentiale

4.1.6.2 Grenzen

4.1.7 Wissensbewahrung

4.1.7.1 Potentiale

4.1.7.2 Grenzen

4.1.8 Wissensbewertung

4.1.8.1 Potentiale

4.1.8.2 Grenzen

4.2 Zusammenfassender Überblick und Zwischenfazit

4.3 Netzwerkorientierter Ansatz

4.3.1 Monitoring

4.3.1.1 Potentiale

4.3.1.2 Grenzen

4.3.2 Evaluation

4.3.2.1 Potentiale

4.3.2.2 Grenzen

4.3.3 Erwerb

4.3.3.1 Potentiale

4.3.3.2 Grenzen

4.3.4 Speicherung

4.3.4.1 Potentiale

4.3.4.2 Grenzen

4.4 Zusammenfassender Überblick und Zwischenfazit

5. Schlussbetrachtung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit moderne Kommunikationstechnologien, insbesondere Social-Software-Anwendungen, Wettbewerbsvorteile im Wissensmanagement von Unternehmen ermöglichen können. Das primäre Ziel ist es, den Wertbeitrag dieser Anwendungen durch die Analyse ihrer Potentiale und Grenzen in verschiedenen Wissensmanagementprozessen aufzuzeigen.

  • Unterstützung des Wissensmanagements durch Web 2.0 Technologien
  • Strukturierter Vergleich zwischen prozessorientierten und netzwerkorientierten Ansätzen
  • Analyse von Social Software Kategorien wie Weblogs, Wikis und Instant Messaging
  • Bewertung der Nutzbarkeit von Social Software in den Kernprozessen des Wissensmanagements
  • Einfluss von sozio-psychologischen Rahmenbedingungen auf den Wissenstransfer

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Wissensziele

Die Wettbewerbsrelevanz der Ressource Wissen ist nicht mehr in Frage stellen (siehe allgemeine Problemstellung). So ergibt sich die Herausforderung, das verfügbare Wissen zu erwerben, zu entwickeln, zu verteilen, zu nutzen und zu bewahren. Der Baustein Wissensziele findet bei dem Prozessorientierten Ansatz von Probst außerhalb der eigentlichen Kernprozesse statt und gehört zum Managementkreislauf. Zuerst müssen die Ziele des Wissensmanagements definiert werden, um den kollektiven Lernanstrengungen eine Richtung zu geben, festzulegen, auf welchen Ebenen welche Fähigkeiten ausgebildet werden sollen und seine Wissensbasis für die Zukunft planen zu können. Diese Wissensziele müssen konform mit den Unternehmenszielen sein bzw. mit diesen abgestimmt sein. Dadurch ist es dem Unternehmen möglich, seine Ressourcen zielbezogen einzusetzen und später eine Erfolgskontrolle über den Zielerreichungsgrad durchführen zu können.

Wie bei der unternehmerischen Zielsetzungen generell unterscheidet man auch in wissensmanagementbezogenener Hinsicht zwischen normativer, strategischer und operativer Zielebene.

Bei der normativen Zielformulierung soll versucht werden, die Vision und Mission des Unternehmens - also ein Leitbild zur Schaffung einer „wissensbewussten Unternehmenskultur“ - zu kreieren und kulturelle Leitlinien zu formulieren, die die Einstellung und Bereitschaft jedes Einzelnen des Kollektivs fördern, sich im Wissensmanagementprozess zu engagieren. Sie manifestieren sich in der Unternehmensverfassung (rechtliche Strukturen, Auswirkung auf WM), der Unternehmenspolitik (Wissensleitbild, Identifikation von kritischen Wissensfeldern) und der Unternehmenskultur (Wissensteilung, Innovationsgeist, Kommunikationsintensität).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Wettbewerbssituation ein, in der Unternehmen durch Globalisierung und den Hyperwettbewerb vor neue Herausforderungen bei der Wissensnutzung gestellt werden.

2. Definitionen und Grundlegende Begriffe: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Wissen, Daten und Informationen sowie kommunikationstheoretische Konzepte erarbeitet, die für das Verständnis der Arbeit notwendig sind.

3. Ausprägungsformen der Social Software: Das Kapitel definiert verschiedene Social-Software-Typen, darunter Weblogs, Wikis und weitere multimediale Netzwerkformen sowie deren spezifische Funktionalitäten.

4. Potentiale und Grenzen von Social Software für das Wissensmanagement: Der Hauptteil analysiert detailliert die Eignung verschiedener Social-Software-Tools für die Prozessstufen des Wissensmanagements anhand von prozess- und netzwerkorientierten Ansätzen.

5. Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Nutzen von Social Software stark von der Unternehmenskultur und den spezifischen Rahmenbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Social Software, Web 2.0, Wissensprozesse, Prozessorientierter Ansatz, Netzwerkorientierter Ansatz, Weblogs, Wikis, Wissenstransfer, Unternehmenskultur, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Kollaboration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von Social-Software-Anwendungen (wie Blogs und Wikis) als unterstützende Instrumente für das moderne betriebliche Wissensmanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Kommunikationstechnologie, Wissensmanagement-Theorien (Prozess- und Netzwerkansätze) sowie der organisationalen Einbettung dieser Tools.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Potentiale und Grenzen aufzuzeigen, die beim Einsatz von Social-Software-Tools zur Unterstützung verschiedener Stufen des Wissensmanagements auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die eine strukturierte Analyse und einen Vergleich von Social-Software-Applikationen vor dem Hintergrund etablierter Wissensmanagement-Ansätze nach Probst sowie Alpar/Kalmring durchführt.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden die Kernprozesse (z.B. Identifikation, Erwerb, Entwicklung, Nutzung) analysiert und bewertet, inwieweit Social-Software-Kategorien diese Prozesse in der Praxis unterstützen oder behindern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Wissenstransfer, kollektive Intelligenz, Social Networking, Wissensbasis und Unternehmenskultur stehen im Zentrum der begrifflichen Auseinandersetzung.

Wie unterscheidet sich der prozessorientierte vom netzwerkorientierten Ansatz?

Der prozessorientierte Ansatz fokussiert auf die internen Phasen der Wissensbearbeitung, während der netzwerkorientierte Ansatz das Unternehmen als offenes System in einem Geflecht aus externen Partnern betrachtet.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Erfolg von Social Software?

Die Arbeit identifiziert eine vertrauensfördernde Kultur als essenzielle Voraussetzung, da offene Kommunikation und der Austausch von implizitem Wissen soziale Hemmschwellen und Ängste vor Machtverlust überwinden müssen.

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Résumé des informations

Titre
Wissensmanagement. Potenziale und Grenzen von Social Software.
Université
University of Applied Sciences Düsseldorf
Note
2,1
Auteur
Jan Boris Schenkenbach (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
73
N° de catalogue
V121724
ISBN (ebook)
9783640263561
ISBN (Livre)
9783640263684
Langue
allemand
mots-clé
Potenziale Grenzen Social Software Wissensmanagement Social Media
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Boris Schenkenbach (Auteur), 2008, Wissensmanagement. Potenziale und Grenzen von Social Software., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121724
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Extrait de  73  pages
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