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Die berufliche Orientierung Jugendlicher in Zeiten gesellschaftlichen Wandels

Stellt das Freiwillige Soziale Jahr im Bezug auf die berufliche Orientierung eine hilfreiche Institution dar?

Titre: Die berufliche Orientierung Jugendlicher in Zeiten gesellschaftlichen Wandels

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Daniela Becker (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Berufliche Orientierung, Berufsausübung und spätere berufliche Umorientierung sind
Themen, denen sich kaum ein Mitglied der modernen Gesellschaft entziehen kann. Vor
allem der erste prägende Schritt, die Berufsfindung, ist von besonderem Interesse, da
hier meist die Weichen für die weitere berufliche Entwicklung gestellt werden. Die
Berufsfindung fällt in die Jugendphase, in der Autonomie und die Ausbildung einer Ich-
Identität angestrebt werden.
Die Gesellschaft und mit ihr auch die Berufsarbeit hat sich stark gewandelt. Zunächst
durch die Industrialisierung, welche Arbeitsteilung, Bürokratisierung sowie die
Entstehung neuer Industriezweige und Berufe mit sich brachte, und schließlich durch
den Übergang zu einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft. Auch wenn der
mittlerweile ständige und immer schneller sich vollziehende Wandel zur Folge hat, dass
der einmal gewählte Beruf nicht ein Leben lang ausgeübt wird, bildet die zunächst
ergriffene Tätigkeit die Startposition, von der aus Spezialisierung, Aufstieg,
Neuorientierung, Berufs- oder Betriebswechsel überhaupt erst möglich werden. Damit
hat die nach dem Schulabschluss getroffene Entscheidung über den zu ergreifenden
Beruf einen sehr hohen Stellenwert.
Es gibt neben allgemeinen Konzepten zur Orientierung und Wertfindung Jugendlicher
einige spezifische Theorien und empirische Studien, die sich mit den Leitmotiven für
eine Berufswahl im sozialen Bereich beschäftigen. Sie sollen im Rahmen dieser Arbeit
dargestellt werden.
Nach dem eher theoriegeleiteten Teil wird der eher praxisorientierten Frage
nachgegangen, ob das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) eine besondere Hilfestellung im
Übergang zwischen Schule und Beruf darstellen kann. Die Idee zu dieser Arbeit ist
durch meine Aufgabe entstanden, pädagogische Begleitseminare für junge Menschen
im FSJ zu gestalten. Die dadurch gegebene Orientierung scheint nach meinen
Erfahrungen den Jugendlichen mehr Sicherheit bezüglich der Fragen zu geben, welche
Wertvorstellungen sie für sich als verbindlich annehmen wollen und wie diese ihre
Berufswahl beeinflussen können. Um zu überprüfen, wie die Jugendlichen diese
mögliche Hilfestellung selbst beurteilen, habe ich abschließend eine junge Frau
interviewt, die gerade ein FSJ absolviert hat.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Wandel der Gesellschaft und seine Auswirkungen auf die berufliche Orientierung

3. Psychologisches Konzept zur Orientierung

4. Das Freiwillige Soziale Jahr als Hilfe zur Berufsfindung?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des gesellschaftlichen Wandels auf die berufliche Orientierung Jugendlicher und analysiert, inwieweit das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) als unterstützende Institution bei der Berufsfindung fungieren kann.

  • Wandel der Arbeitswelt und Anforderungen an Flexibilität
  • Psychologische Grundlagen der Identitätsfindung im Jugendalter
  • Motivstrukturen von FSJ-Teilnehmenden
  • Stützende Funktion pädagogischer Begleitseminare
  • Empirische Einblicke durch Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

Das Freiwillige Soziale Jahr als Hilfe zur Berufsfindung?

Viele Jugendliche haben nach der Schule nur eine vage Berufsvorstellung. Das FSJ stellt, nach Behauptung der Träger dieser Institution, für einige von ihnen, die eine berufliche Orientierung im sozialen Bereich suchen, eine wertvolle Zwischenstation dar.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Freiwilligendienst der in seiner heutigen Form seit 1964 besteht. Er bietet jungen Menschen zwischen dem 17. und 27. Lebensjahr die Möglichkeit, sich für sechs bis zwölf Monate in einer sozialen Einrichtung zu engagieren und sich dabei sowohl für andere Menschen einzusetzen, als auch persönliche und berufliche Orientierung zu gewinnen. Die Lernprozesse im FSJ sind nicht formalisiert, sie unterliegen keinem Lehrplan und keiner Prüfungsordnung. Allerdings werden die TeilnehmerInnen durch einen anerkannten Träger pädagogisch begleitet, hierbei ist ein Minimum von 25 Bildungstagen verpflichtend. Den TeilnehmerInnen kommt eine finanzielle Entschädigung und soziale Absicherung, sowie meist freie Unterkunft und Verpflegung von Seiten der Träger zu (vgl. hierzu insgesamt RAHRBACH 1998, S.53; EBERHARD 2001, S.14; DÜX 2006, S.206).

ANGELA EBERHARD führte eine Studie mit ehemaligen TeilnehmerInnen durch, um nach der langfristigen Bedeutung des Freiwilligendienstes zu forschen. Sie wollte ein Profil der TeilnehmerInnen entwerfen, wobei die Motive ein solches Jahr abzuleisten eine zentrale Stellungen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Berufsfindung für Jugendliche im Kontext einer sich wandelnden Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage zur Hilfestellung durch das FSJ vor.

2. Der Wandel der Gesellschaft und seine Auswirkungen auf die berufliche Orientierung: Dieses Kapitel analysiert anhand der Theorien von Sennett und Beck, wie Flexibilitätsanforderungen und Individualisierungsprozesse den Übergang ins Erwerbsleben prägen.

3. Psychologisches Konzept zur Orientierung: Hier werden theoretische Ansätze zur Orientierungsfähigkeit und Identitätsentwicklung Jugendlicher im sozialen Raum diskutiert.

4. Das Freiwillige Soziale Jahr als Hilfe zur Berufsfindung?: Dieser Hauptteil untersucht empirisch die Beweggründe für ein FSJ und bewertet dessen Nutzen für die berufliche Orientierung durch Literaturvergleiche und ein eigenes Interview.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Jugendliche den gesellschaftlichen Wandel flexibel bewältigen und das FSJ insbesondere durch seine pädagogischen Begleitseminare eine wertvolle Unterstützung bei der Identitäts- und Berufswahl bietet.

Schlüsselwörter

Berufliche Orientierung, Freiwilliges Soziales Jahr, FSJ, Identitätsfindung, Gesellschaftlicher Wandel, Flexibilität, Sozialer Bereich, Arbeitswelt, Jugendphase, Berufsfindung, Pädagogische Begleitseminare, Individualisierung, Bildung, Soziale Arbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der beruflichen Orientierung für Jugendliche in einer sich schnell wandelnden Gesellschaft und prüft, ob das Freiwillige Soziale Jahr hierfür eine wirksame Hilfestellung bietet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen der gesellschaftliche Wandel, psychologische Konzepte der Orientierung sowie die praktische Bedeutung des Freiwilligen Sozialen Jahres als Orientierungsjahr.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen des FSJ für die Berufsfindungsphase Jugendlicher theoretisch und praxisnah zu untersuchen und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden soziologische und psychologische Theorien sowie empirische Studien analysiert und durch ein qualitatives Interview mit einer ehemaligen FSJ-Teilnehmerin ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Anforderungen moderner Arbeitswelten, die psychologischen Bedingungen für Orientierung sowie die verschiedenen Motive und Ergebnisse der FSJ-Teilnahme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Berufliche Orientierung, Freiwilliges Soziales Jahr, Identitätsentwicklung, gesellschaftlicher Wandel und Flexibilität sind die zentralen Begriffe der Publikation.

Warum ist laut Sennett die heutige Berufswelt problematisch für die Identität?

Sennett argumentiert, dass die Forderung nach ständiger Flexibilität und kurzfristigen Lebensentwürfen es dem Einzelnen erschwert, langfristige Ziele zu verfolgen und einen stabilen inneren Kern ("Charakter") zu bewahren.

Wie bewerten die befragten Jugendlichen das FSJ nach dem Interview?

Das Interview unterstreicht, dass vor allem die Begleitseminare und der Austausch mit Gleichgesinnten einen signifikanten Beitrag zur Selbstständigkeit und zur reflektierten Studien- bzw. Berufswahl leisten.

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Résumé des informations

Titre
Die berufliche Orientierung Jugendlicher in Zeiten gesellschaftlichen Wandels
Sous-titre
Stellt das Freiwillige Soziale Jahr im Bezug auf die berufliche Orientierung eine hilfreiche Institution dar?
Université
University of Tubingen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Cours
Hauptseminar
Note
1,7
Auteur
Daniela Becker (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
17
N° de catalogue
V121920
ISBN (ebook)
9783640265022
ISBN (Livre)
9783640320271
Langue
allemand
mots-clé
Orientierung Jugendlicher Zeiten Wandels Hauptseminar
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Citation du texte
Daniela Becker (Auteur), 2008, Die berufliche Orientierung Jugendlicher in Zeiten gesellschaftlichen Wandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121920
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Extrait de  17  pages
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