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Konkurrenz durch Direktbanken. Folgen für das Privatkundengeschäft der „klassischen“ Filialbanken

Titre: Konkurrenz durch Direktbanken. Folgen für das Privatkundengeschäft der „klassischen“ Filialbanken

Dossier / Travail , 2008 , 15 Pages , Note: 2

Autor:in: Björn Evelt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit stellt die Entwicklung der letzten Jahre im deutschen Privatkundengeschäft dar. Hieraus leiten sich Handlungsmöglichkeiten für klassische Filialbanken ab, um auch zukünftig dem Wettbewerb stand zu halten und erfolgreich am Markt zu agieren.

(...)Während in früheren Zeiten der Kunde regelmäßig die gleiche Bankverbindung wie seine Eltern einging und an dieser in der Regel auch dauerhaft festgehalten wurde, kam es in jüngerer Zeit dazu, dass die Bankverbindung der Eltern nicht zwingend die Bankverbindung der Kinder wurde. Hier orientierte sich das Eingehen einer Geschäftsverbindung vielmehr an Kondition, Beratung und Seriosität des Finanzdienstleisters. Wie eine Studie von Ernst & Young unter 3000 Befragten ergeben hat, sind 93% der Befragten die Seriosität, 88% die günstige Kondition und weiter 88% die Beratung sehr wichtig bei der Wahl der Geschäftsbeziehung.(...)
Bei nur bei ca. 20% der Bevölkerung liegt eine reine Preisfokussierung vor. Dies hat TNS Infratest in einer repräsentativen Untersuchung herausgefunden. Diese Gruppe nimmt immer weiter ab. Vergrößert hat sich dahingegen die Gruppe der Kunden, die stark auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten. Außerdem ist immer noch eine klare Ausrichtung auf die Filialbank zu erkennen, da nur jeder Zehnte auf eine persönliche Beratung verzichten kann. Dies führt sogar dazu, dass ehemalige reine Online-Banken in Ballungszentren Geschäftsstellen eröffnen, um näher beim Kunden zu sein.(...)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung des Privatkundengeschäfts bis 2007

3. Strategien für die Zukunft

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wettbewerb zwischen Direktbanken und klassischen Filialbanken im deutschen Privatkundengeschäft, analysiert deren Einfluss auf Marktanteile sowie Ertragslagen und leitet daraus notwendige Strategien für Filialbanken ab, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Entwicklung und Marktanteilsgewinne der Direktbanken seit 2000.
  • Wettbewerbseffekte durch das Tagesgeldkonto und kurzfristige Kredite.
  • Herausforderungen für klassische Institute durch Preiskämpfe (Girokonten).
  • Notwendigkeit zielgruppenorientierter Vertriebsstrategien und ganzheitlicher Beratung.
  • Bedeutung von Erreichbarkeit und kundengerechten Öffnungszeiten.

Auszug aus dem Buch

2. Entwicklung des Privatkundengeschäfts bis 2007

Im Jahr 1965 wurde die heutige Ing-DiBa gegründet. Daher ist der Gedanke einer Direktbank keine Erfindung der jüngeren Vergangenheit, sondern in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden. Doch erst in jüngerer Vergangenheit kam es zu einem vermehrten Auftreten von Direktbanken im deutschen Privatkundengeschäft.

Während in früheren Zeiten der Kunde regelmäßig die gleiche Bankverbindung wie seine Eltern einging und an dieser in der Regel auch dauerhaft festgehalten wurde, kam es in jüngerer Zeit dazu, dass die Bankverbindung der Eltern nicht zwingend die Bankverbindung der Kinder wurde. Hier orientierte sich das Eingehen einer Geschäftsverbindung vielmehr an Kondition, Beratung und Seriosität des Finanzdienstleisters. Wie eine Studie von Ernst & Young unter 3000 Befragten ergeben hat, sind 93% der Befragten die Seriosität, 88% die günstige Kondition und weiter 88% die Beratung sehr wichtig bei der Wahl der Geschäftsbeziehung.

Während die Parameter Seriosität und Beratung durch den Kunden im Regelfall nur schwer nachprüfbar sind, ist die Kondition sehr einfach vergleichbar und überprüfbar. Dies wird durch die vermehrte Nutzung des Internets noch erheblich begünstigt, da hierdurch in kurzer Zeit eine Vielzahl von Angeboten miteinander verglichen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Begriffe Direktbank und Retail-Kundschaft und erläutert die zweigliedrige Struktur der Arbeit hinsichtlich der historischen Entwicklung und zukünftiger Perspektiven.

2. Entwicklung des Privatkundengeschäfts bis 2007: Das Kapitel beleuchtet das veränderte Kundenverhalten und den Aufstieg der Direktbanken durch attraktive Konditionen im Einlagen- und Kreditgeschäft.

3. Strategien für die Zukunft: Hier werden Handlungsoptionen für Filialbanken aufgezeigt, wie sie durch ganzheitliche Beratung und zielgruppengerechte Angebote ihre Marktposition behaupten können.

4. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Konsolidierung und hoher Beratungsqualität für klassische Banken.

Schlüsselwörter

Direktbanken, Filialbanken, Privatkundengeschäft, Retail Banking, Tagesgeldkonto, Einlagengeschäft, Wettbewerb, Konditionierung, Marktanteile, Zinsüberschuss, ganzheitlicher Beratungsansatz, Mass Customization, Baufinanzierung, Kundenbindung, Kundenerlebnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den intensiven Wettbewerb, der durch das Aufkommen und die Expansion von Direktbanken im deutschen Privatkundengeschäft für klassische Filialbanken entstanden ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Wandel des Kundenverhaltens, die Auswirkungen von Direktbanken auf das Einlagen- und Kreditgeschäft sowie strategische Antworten für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit klassischer Institute.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Direktbanken Marktanteile gewinnen konnten, und daraus Handlungsempfehlungen für klassische Banken abzuleiten, um künftig erfolgreich am Markt zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der aktuelle Zeitungsartikel, Berichte der Deutschen Bundesbank und betriebswirtschaftliche Fachstudien ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt zum einen die historische Entwicklung und die Erfolgsfaktoren der Direktbanken (wie Tagesgeldkonditionen) und zum anderen zukunftsgerichtete Strategien wie Mass Customization und zielgruppenorientierte Beratung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Direktbanken, Filialbanken, Retail Banking, Wettbewerbsstrategien und Kundenbindung geprägt.

Warum ist laut der Arbeit eine "ganzheitliche Beratung" so wichtig für Filialbanken?

Da der Preis ein austauschbares Kriterium ist, ermöglicht ein ganzheitlicher Beratungsansatz eine stärkere Kundenbindung und die Erarbeitung individueller Lösungen, was die Bank vom reinen Produktanbieter unterscheidet.

Welchen Einfluss hatten Direktbanken auf das Filialnetz der Großbanken?

Der gestiegene Wettbewerbsdruck durch Direktbanken hat dazu geführt, dass insbesondere private Großbanken seit 1990 ein Drittel ihrer Filialen geschlossen haben, um Kosten zu senken.

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Résumé des informations

Titre
Konkurrenz durch Direktbanken. Folgen für das Privatkundengeschäft der „klassischen“ Filialbanken
Cours
Bankbetriebswirt
Note
2
Auteur
Björn Evelt (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
15
N° de catalogue
V122172
ISBN (ebook)
9783640269211
Langue
allemand
mots-clé
Konkurrenz Direktbanken Folgen Privatkundengeschäft Filialbanken Bankbetriebswirt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Björn Evelt (Auteur), 2008, Konkurrenz durch Direktbanken. Folgen für das Privatkundengeschäft der „klassischen“ Filialbanken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122172
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Extrait de  15  pages
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