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Der Internationale Währungsfonds und die Vor- und Nachteile für Entwicklungsländer

Título: Der Internationale Währungsfonds und die Vor- und Nachteile für Entwicklungsländer

Trabajo de Seminario , 2008 , 24 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Ronny Scharschmidt (Autor)

Derecho - Derecho Civil - mercantil, de sociedades, comercial, de la competencia y económico
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Eine Szene des Films „Das Weltgericht von Bamako" zeigt eine fiktive Gerichtsverhandlung. Doch diese Szene ist mehr als nur eine Filmszene, zeigt sie doch die Diskrepanz, die zwischen den Zielen der Weltbank bzw. des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Auswirkung auf die Entwicklungsländer zu liegen scheint. Um die Vorgehensweise des Internationalen Währungsfonds in seiner Kreditvergabe zu verstehen, wird dieser als Institution vorgestellt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen dem IWF und den Entwicklungsländern beschrieben und die Auswirkungen auf die Entwicklungsländer untersucht. Und letztendlich betrachtet diese Arbeit auch, welche Veränderungen möglich sind und welche neuen Aufgaben dem IWF als „Lehre“ aus der aktuellen Finanzkrise möglicherweise übertragen werden können.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER IWF ALS INSTITUTION

2.1 DIE GESCHICHTE DES IWF

2.2 DIE ORGANE

2.3 DIE ZIELE UND AUFGABEN

2.4 HERKUNFT DER FINANZIELLEN MITTEL

2.5 MÖGLICHKEITEN DER MITGLIEDSLÄNDER

3 DIE AUSWIRKUNG AUF DIE ENTWICKLUNGSLÄNDER

3.1 URSACHEN FÜR DIE VERSCHULDUNG

3.2 GRUNDSATZ DES FÖRDERNS UND FORDERNS

3.3 KRITIK DER ENTWICKLUNGSLÄNDER

4 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kontext der globalen Finanzordnung, insbesondere mit Fokus auf die Auswirkungen seiner Kreditvergabepolitik auf Entwicklungsländer. Ziel ist es, die institutionelle Struktur des IWF zu beleuchten, die Wirksamkeit seiner Interventionsmechanismen kritisch zu hinterfragen und die Debatte über Reformnotwendigkeiten angesichts aktueller Finanzkrisen zu analysieren.

  • Institutioneller Aufbau und Entscheidungsmechanismen des IWF
  • Finanzierungsquellen und Quotenregelungen
  • Kreditfazilitäten und ihre Wirkungsweise in Entwicklungsländern
  • Kritische Analyse der Konditionalitäten und ihrer sozioökonomischen Folgen
  • Perspektiven und Reformansätze im internationalen Finanzsystem

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Organe

Der Hauptsitz des IWF ist, nach Artikel XIII, Abschnitt 1 des IWFÜ, in dem Mitgliedsland mit der höchsten Quote. Von Beginn an ist daher der Sitz in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D. C.. Die Anzahl der Mitglieder ist, wie in Abbildung 1 erkenntlich wird, seit der Gründung stetig gewachsen. Derzeit sind in dem Internationalen Währungsfonds 185 Staaten organisiert. Die Organe des Fonds sind ein Gouverneursrat, ein Exekutivdirektorium, ein geschäftsführender Direktor, Personal und, wenn im Gouverneursrat 85 Prozent aller Stimmen dafür stimmen, ein Rat auf Ministerebene, Art. XII, Abschn. 1 des IWFÜ.

Der Gouverneursrat (Board of Governors) Jedes Mitgliedsland entsendet in den Gouverneursrat einen Gouverneur und einen Stellvertreter. Wie diese bestimmt werden, unterliegt den Regularien des jeweiligen Staates, Art. II, Abschn. 2, a, Satz 2 IWFÜ. In der Regel werden hier die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten ausgewählt. Die Stimmen der Mitglieder werden anhand der Quote unterschiedlich gewichtet, Art. XII, Abschn. 5, a IWFÜ. Alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich dem Exekutivdirektorium oder dem geschäftsführendem Direktor zugewiesen sind, entfallen auf den Gouverneursrat, Art. XII, Abschn. 2, a, Satz 1 IWFÜ. Der Gouverneursrat tritt entweder nach von ihm anberaumten Sitzungen zusammen oder es werden Sitzungen durch das Exekutivdirektorium einberufen, Art. XII, Abschn. 2, c IWFÜ.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Problematik der IWF-Kreditvergabe an Entwicklungsländer anhand eines Filmbeispiels ein und definiert das Ziel der Arbeit sowie die zu behandelnden institutionellen Aspekte.

2 DER IWF ALS INSTITUTION: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entstehung, den organisatorischen Aufbau, die zentralen Ziele sowie die finanzielle Basis und die verschiedenen Kreditinstrumente des IWF.

3 DIE AUSWIRKUNG AUF DIE ENTWICKLUNGSLÄNDER: Hier werden die Ursachen der Verschuldung von Entwicklungsländern analysiert sowie die Konditionalitäten der Kreditvergabe („Fördern und Fordern“) und die damit verbundene Kritik seitens der betroffenen Staaten diskutiert.

4 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Rolle des IWF als Krisenhelfer zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Reformen sowie die zunehmende Konkurrenz durch alternative Finanzinstitutionen.

Schlüsselwörter

Internationaler Währungsfonds, IWF, Entwicklungsländer, Finanzkrise, Kreditvergabe, Verschuldung, Konditionalität, Weltbank, Sonderziehungsrechte, Reform, Währungsstabilität, Quoten, PRGF, Bretton-Woods-System, internationale Finanzarchitektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und analysiert kritisch die Vor- und Nachteile seiner Tätigkeit für Entwicklungsländer.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Themenfelder umfassen die institutionelle Struktur des IWF, die Mechanismen der Finanzierung und Kreditvergabe sowie die sozioökonomischen Auswirkungen der IWF-Programme auf verschuldete Entwicklungsländer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Arbeitsweise des IWF in seiner Kreditvergabe zu verstehen und die Diskrepanz zwischen den erklärten Zielen des Fonds und den tatsächlichen Auswirkungen auf Entwicklungsländer zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Dokumenten und Daten zu IWF-Kreditprogrammen und historischen Finanzkrisen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Institution IWF, eine Analyse der Ursachen für die Verschuldung von Entwicklungsländern sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Kreditbedingungen („Fördern und Fordern“).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind IWF, Entwicklungsländer, Kreditfazilitäten, Verschuldung, Konditionalität und Reform des Finanzsystems.

Wie werden die Quoten beim IWF festgelegt?

Die Quoten richten sich primär nach der Wirtschaftskraft eines Landes; sie bestimmen sowohl die Finanzierungsbeiträge als auch das Stimmgewicht bei Entscheidungen.

Welche Rolle spielt die „Bank des Südens“ im Kontext dieser Arbeit?

Sie wird als ein symbolträchtiges Konkurrenzprojekt zum IWF und der Weltbank beschrieben, das von südamerikanischen Staaten initiiert wurde, um der Abhängigkeit vom IWF zu entgehen.

Welchen Einfluss hat die aktuelle Finanzkrise auf den IWF?

Die Finanzkrise stellt den IWF vor neue Herausforderungen und führt zu Diskussionen über eine Reform der Aufgaben sowie eine mögliche Aufstockung der Finanzmittel durch aufstrebende Volkswirtschaften.

Was kritisiert die Organisation „Attac“ am IWF?

Attac kritisiert insbesondere die Stringenz der Kreditbedingungen, den Fokus auf einseitige wirtschaftliche Gesichtspunkte zulasten sozialer Leistungen sowie die politische Polarität, die den Industrieländern zu viel Einfluss auf Entwicklungsländer gewährt.

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Detalles

Título
Der Internationale Währungsfonds und die Vor- und Nachteile für Entwicklungsländer
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Curso
Internationales Wirtschaftsrecht
Calificación
1,0
Autor
Ronny Scharschmidt (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
24
No. de catálogo
V122190
ISBN (Ebook)
9783640270569
ISBN (Libro)
9783640270361
Idioma
Alemán
Etiqueta
IWF Internationaler Währungsfonds Entwicklungsländer Bretton-Woods Weltbank Island Finanzmarktkrise Wirtschaftskrise Verschuldung Sonderziehungsrechte SZR
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ronny Scharschmidt (Autor), 2008, Der Internationale Währungsfonds und die Vor- und Nachteile für Entwicklungsländer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122190
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