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Die Catilinarische Verschwörung. Eine Staatskrise im ersten Jahrhundert vor Christus

Titre: Die Catilinarische Verschwörung. Eine Staatskrise im ersten Jahrhundert vor Christus

Exposé (Elaboration) , 2022 , 8 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Timothy Adam Sowka (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Jahre 63 vor Christus plante der Politiker Lucius Sergius Catilina eine der größten Verschwörungen der Antike: den Umsturz der römischen Republik. Dieses Ereignis, welches nicht nur die politische Welt Roms in Aufruhr versetzte, ist von einigen berühmten antiken Schriftstellern wie beispielsweise Sallust, Cassius Dio oder Plutarch in ihren Werken rezipiert worden. Die nachfolgende Arbeit soll die Vorgeschichte und Umstände des misslungenen Staatsstreichs erläutern. Sie soll den Verlauf sowie die einzelnen Phasen der Krise skizzieren. Darüber hinaus sollen die einzelnen Akteure und deren Rolle innerhalb der Verschwörung herausgearbeitet werden und gleichermaßen die Handlungsträger der Opposition. Besonderes Augenmerk soll auf der Bedeutung des römischen Senators und Redners Marcus Tullius Cicero innerhalb dieser Konspiration liegen, ebenso wie auf seinen Reden, welche für die Aufdeckung und Vereitelung maßgeblich waren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Die Catilinarische Verschwörung.

Was war die Catilinarische Verschwörung?

Die Vorgeschichte

Die Beteiligten

Die Verschwörung

Der Beginn

Die Enttarnung

Der Staatsfeind

Die Reden gegen Catilina

Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit widmet sich der Analyse der Catilinarischen Verschwörung im 1. Jahrhundert v. Chr. als bedeutende Staatskrise der späten Römischen Republik. Ziel ist es, die Ursachen, den Verlauf des gescheiterten Staatsstreichs sowie die zentrale Rolle des Senators und Redners Marcus Tullius Cicero in der Aufdeckung der Konspiration detailliert herauszuarbeiten.

  • Historischer Kontext der späten Römischen Republik
  • Die Ziele und die Motivation von Catilina
  • Aufdeckung der Verschwörung durch Cicero
  • Stilistische Analyse der Reden gegen Catilina
  • Nachhaltige politische Bedeutung des Ereignisses

Auszug aus dem Buch

Die Vorgeschichte

Um das Bestreben Catilinas nachvollziehen zu können, ist es nötig, sich mit der Vorgeschichte der Verschwörung zu befassen. Ein guter zeitlicher Einschnitt dafür bietet das Jahr 66 vor Christus. In diesem Jahr strebte Catilina nach dem Konsulat, konnte sich jedoch wegen eines noch laufenden Repetundenprozesses nicht zur Wahl stellen lassen. Bei diesem Prozess ging es um den Amtsmissbrauch Catilinas als Statthalter einer römischen Provinz. Das Kandidaturverbot führte dazu, dass Publius Autronius Paetus und Publius Cornelius Sulla zu Konsuln für das Jahr 65 vor Christus gewählt worden sind. Jene konnten ihr Amt jedoch nicht antreten, da beide von dem Sohn des in der Konsuln-Wahl unterlegenem Lucius Manlius Torquatus wegen Wahlbetrugs und Korruption angeklagt worden sind. Das Wahl-Fiasko führte nicht nur dazu, dass die beiden Angeklagten ihr Amt nicht antreten konnten, sondern auch, dass diese aus dem Senat ausgeschlossen wurden. Beide schlossen sich daraufhin Catilina und dessen verschwörerischen Plänen an. Schließlich wurden Lucius Aurelius Cotta und Lucius Manlius Torquatus ins Amt gewählt. Gegen Ende des Jahres sollen sich die abgewählten Konsuln mit Catilina bereits dazu verschworen haben, die Annullierung der ersten Wahl zu revidieren; seit Längerem ist die Theorie einer ersten catilinarischen Verschwörung jedoch umstritten.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Catilinarische Verschwörung: Einführung in das Ereignis und die historische Relevanz der Krise Roms im 1. Jahrhundert v. Chr.

Was war die Catilinarische Verschwörung?: Definition des historischen Sachverhalts und Umrissen der Forschungsabsicht.

Die Vorgeschichte: Erläuterung der politischen Ambitionen Catilinas und der vorangegangenen Wahlskandale.

Die Beteiligten: Identifikation der beteiligten Akteure und Gruppierungen innerhalb der Konspiration.

Die Verschwörung: Darstellung der geplanten Machtübernahme und der Maßnahmen der Verschwörer.

Der Beginn: Beschreibung der Vorbereitungen und der militärischen Strategien der Verschwörer.

Die Enttarnung: Analyse der Enthüllung der Mordpläne und der Reaktion des Senats.

Der Staatsfeind: Bericht über die Ausgrenzung Catilinas aus der Gesellschaft und sein letztendliches Scheitern.

Die Reden gegen Catilina: Rhetorische Analyse der berühmten Ciceronischen Reden gegen den Verschwörer.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ereignisse und deren langfristige Wirkung auf die römische Politik.

Schlüsselwörter

Catilina, Römische Republik, Konspiration, Marcus Tullius Cicero, Senat, Staatskrise, Konsulat, Wahlbetrug, Rhetorik, Politische Geschichte, Rom, Verschwörung, 63 vor Christus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Krise der späten Römischen Republik, die unter der sogenannten „Catilinarischen Verschwörung“ bekannt wurde, und untersucht die Hintergründe der politischen Umsturzversuche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die politische Motivation von Lucius Sergius Catilina, die Rolle der beteiligten Verschwörer sowie Ciceros rhetorischer Kampf gegen diese Bedrohung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Ablauf des gescheiterten Staatsstreichs chronologisch nachzuzeichnen und die Bedeutung von Ciceros Gegenmaßnahmen für den Erhalt der Republik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die Primärquellen (unter anderem Sallust) auswertet und eine rhetorisch-stilistische Analyse der Reden Ciceros vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorgeschichte, die operative Ebene der Verschwörung, die Enttarnung durch Cicero und die politische Behandlung der Verschwörer als Staatsfeinde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kritische Begriffe sind Catilina, Römische Republik, Marcus Tullius Cicero, Konspiration, Rhetorik und Senat.

Warum war das Jahr 66 v. Chr. für Catilina so entscheidend?

Durch einen laufenden Repetundenprozess wurde Catilina an der Kandidatur für das Konsulat gehindert, was ihn in die Opposition drängte und den Grundstein für sein verschwörerisches Handeln legte.

Inwieweit spielte die Rhetorik eine Rolle bei der Aufdeckung der Verschwörung?

Cicero setzte seine Reden gezielt ein, um die Verschwörer öffentlich zu demaskieren, Druck auf den Senat auszuüben und Catilina zur freiwilligen Flucht aus der Stadt zu bewegen.

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Résumé des informations

Titre
Die Catilinarische Verschwörung. Eine Staatskrise im ersten Jahrhundert vor Christus
Université
University of Bonn
Note
2,0
Auteur
Timothy Adam Sowka (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
8
N° de catalogue
V1225238
ISBN (PDF)
9783346655707
ISBN (Livre)
9783346655714
Langue
allemand
mots-clé
Cicero Catilina Verschwörung Republik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Timothy Adam Sowka (Auteur), 2022, Die Catilinarische Verschwörung. Eine Staatskrise im ersten Jahrhundert vor Christus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1225238
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Extrait de  8  pages
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