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Chancengleichheit durch Weiterbildung

Wunschvorstellung oder Wirklichkeit

Título: Chancengleichheit durch Weiterbildung

Trabajo de Seminario , 2001 , 30 Páginas

Autor:in: lic.phil. I Patrick Lustenberger (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Zu den grösseren Herausforderungen, mit der sich der Staat und deren Bevölkerung in den
Industrieländern in den nächsten Jahrzehnten zu beschäftigen haben, sind die zunehmende
Globalisierung, der ständige Wandel der Arbeitsmärkte, die allgemeine Verbreitung der
Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemeine Strukturanpassungen, zudem die
immer höher werdenden Grundanforderungen in der Arbeitswelt und im täglichen Leben. Die
Welt entwickelt sich immer mehr hin zu einer Gesellschaft, deren Wissen die unerlässlichste
Basis zu deren Funktionieren bildet.
In diesem sich immer schneller wandelnden Umfeld, muss sich das meistens in der
Grundausbildung erworbene Wissen und Können immer wieder erneuern und kann deshalb
nur durch ständiges lebenslanges Lernen auf dem nötigen Stand gehalten werden. Die
Weiterbildung wird zu einem unerlässlichen Bestandteil in diesem Prozess. Die
Weiterbildung soll die Individuen dazu befähigen, den oben beschriebenen Tendenzen folgen
zu können.
Wenn demzufolge die Weiterbildung immer wichtiger wird, dann wird auch die Frage, wie
Weiterbildung verteilt wird und wer Zugang zu ihr hat, immer mehr zu einer Frage der
sozialen Gerechtigkeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fragestellung

3 Überblick in die Weiterbildungslandschaft

3.1 Zum Begriff Weiterbildung

3.1.1 Die zeitliche Entwicklung der Weiterbildung

3.2 Verschiedenen Weiterbildungstypen

3.2.1 Soziokulturelle Weiterbildung

3.2.2 Berufliche Weiterbildung

3.2.3 Der integrative Weiterbildungsansatz

4 Lebenslanges Lernen

4.1 Warum „lebenslanges Lernen“ ein Thema ist

4.2 Zum Begriff des „lebenslangen Lernens“

4.2.1 „éducation permanente“

4.2.2 „recurrent education“

4.2.3 „lifelong learning“

5 Chancengleichheit respektive Chancenungleichheit in der Weiterbildungsthematik

5.1 Begriff der Chancengleichheit

5.2 Chancengleichheit und Benachteiligung

5.3 Wandel der Qualifikation

5.4 Das alte Bildungssystem gerät ‚ins Wanken’

6 Praktischer Teil

6.1 Themenbereich „Weiterbildungsbeteiligung“

6.2 Themenbereich „Wahl der Weiterbildungskurse“

6.3 Themenbereich „Weiterbildung nach Bildungsstand“

6.4 Themenbereich „Beteiligung der Geschlechter an Weiterbildung“

6.5 Themenbereich „Veranstalter von Weiterbildung“

7 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern Weiterbildung bestehende soziale Ungleichheiten abbauen kann oder ob sie diese im Gegenteil sogar verstärkt. Im Fokus steht dabei die Analyse der Weiterbildungspraxis in der Schweiz vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte zur Chancengleichheit.

  • Soziale Ungleichheit im Bildungssystem
  • Das Konzept des lebenslangen Lernens
  • Beteiligungsmuster an Weiterbildungsangeboten
  • Rolle der Betriebe als Weiterbildungsveranstalter
  • Geschlechtsspezifische Benachteiligung in der Weiterbildung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Soziokulturelle Weiterbildung

„Die soziokulturelle Weiterbildung vereint Wissensinhalte politischer, kultureller, sozialer Art und ist - obwohl sich diese Trennung kaum lokalisieren lässt – nicht spezifisch auf den beruflichen Bereich ausgerichtet“ (Aebi 1995, S.22).

Im Umfeld des beschleunigten sozialen Wandels und der stetigen Zunahme der Komplexität ist die Aneignung solcher oben angesprochener Wissensinhalte äusserst notwendig. Zudem fördert die soziokulturelle Weiterbildung die Bildung einer eigenen Identität, die der individuellen und der kollektiven Orientierung in der Gesellschaft dient. Spezielle Weiterbildungsprogramme decken nebst den fachlichen Kenntnissen, kooperative und organisatorische Fähigkeiten und Führungsqualitäten, welche bewusst auf das individuelle Curriculum abgestimmt sind, gezielt ab (Müller 1999). Weiter leistet die soziokulturelle Weiterbildung einen wichtigen Beitrag zur Kommunikations- und Konfliktfähigkeit in unserer Gesellschaft.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die soziokulturelle Weiterbildung im positiven Sinne die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Integration beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen einer modernen Wissensgesellschaft und begründet die wachsende Bedeutung des lebenslangen Lernens als soziale Gerechtigkeitsfrage.

2 Fragestellung: Das Kapitel definiert das zentrale Forschungsinteresse: Vermag Weiterbildung soziale Ungleichheiten abzubauen oder verstärkt sie diese?

3 Überblick in die Weiterbildungslandschaft: Hier werden grundlegende Definitionen von Weiterbildung erarbeitet und in soziokulturelle sowie berufliche Bereiche differenziert, ergänzt durch einen integrativen Ansatz.

4 Lebenslanges Lernen: Das Kapitel erläutert die Notwendigkeit und Begriffsgeschichte des lebenslangen Lernens, wobei verschiedene internationale Konzepte analysiert werden.

5 Chancengleichheit respektive Chancenungleichheit in der Weiterbildungsthematik: Hier wird untersucht, wie soziale Selektionsmechanismen und unterschiedliche Voraussetzungen die Bildungschancen in der Weiterbildung beeinflussen.

6 Praktischer Teil: Anhand von Daten des Bundesamtes für Statistik wird die aktuelle Weiterbildungssituation in der Schweiz kritisch auf Ungleichheiten hin beleuchtet.

7 Schlussfolgerungen: Die Arbeit resümiert, dass Weiterbildung soziale Ungleichheiten eher zementiert als kompensiert und schlägt zur Verbesserung Ansätze wie Weiterbildungsgutscheine vor.

Schlüsselwörter

Weiterbildung, Chancengleichheit, Soziale Ungleichheit, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Bildungsstand, Arbeitsmarkt, Humankapital, Weiterbildungsbeteiligung, Soziokulturelle Weiterbildung, Berufliche Weiterbildung, Schweiz, Bildungsbenachteiligung, Sozialisation, Qualifikationswandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Verhältnis von Weiterbildung zu sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit in der Schweiz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind das lebenslange Lernen, die Differenzierung zwischen beruflicher und soziokultureller Weiterbildung sowie die strukturellen Hürden, die zu Chancenungleichheit führen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob Weiterbildung bestehende soziale Ungleichheiten reduziert oder diese in der Wissensgesellschaft eher verstärkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch bildungssoziologische Literatur und einer anschließenden Analyse von aktuellem statistischen Datenmaterial des Bundesamtes für Statistik.

Was wird im praktischen Teil behandelt?

Der praktische Teil untersucht konkret die Weiterbildungsbeteiligung in der Schweiz, unterteilt nach Themenbereichen, Bildungsstand, Geschlecht und Veranstaltertypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlagworte sind Weiterbildung, Chancengleichheit, soziale Ungleichheit, lebenslanges Lernen und Qualifikationswandel.

Warum wird die klassische Aufteilung in soziokulturelle und berufliche Weiterbildung als problematisch angesehen?

Der Autor argumentiert, dass die Grenzen zwischen beiden Bereichen unscharf sind und sich beide gegenseitig bedingen, weshalb ein integrativer Ansatz sinnvoller erscheint.

Welche Rolle spielen Betriebe bei der Verfestigung sozialer Ungleichheit?

Großbetriebe investieren vor allem in bereits qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte, was tendenziell die Schere zwischen gut und schlecht ausgebildeten Erwerbstätigen weiter öffnet.

Welchen konkreten Vorschlag macht der Autor für mehr Chancengleichheit?

Zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit wird die Einführung von Weiterbildungsgutscheinen vorgeschlagen, um auch bildungsschwächeren Gruppen den Zugang zu Bildungsangeboten zu erleichtern.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Chancengleichheit durch Weiterbildung
Subtítulo
Wunschvorstellung oder Wirklichkeit
Universidad
University of Zurich  (Soziologisches Institut)
Curso
Ausgewählte soziale Phänomene nach der Globalisierung
Autor
lic.phil. I Patrick Lustenberger (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
30
No. de catálogo
V122556
ISBN (Ebook)
9783640279012
ISBN (Libro)
9783656325628
Idioma
Alemán
Etiqueta
Chancengleichheit Weiterbildung Ausgewählte Phänomene Globalisierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
lic.phil. I Patrick Lustenberger (Autor), 2001, Chancengleichheit durch Weiterbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122556
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