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Resortmanagement

Eine definitorische Aufarbeitung und Analyse politischer Rahmenbedingungen

Titre: Resortmanagement

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 36 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Sabine Vavra (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff Resort wird im Tourismus häufig verwendet. Bei einem Blick in die
Reisekataloge oder bei der Suche auf den Internetseiten von Tourismusanbietern findet sich
dieses Wort in der Beschreibung der Anlage oder sogar im Namenszug oftmals wieder (z. B.
La Blanche Resort, Hotel Esplanade Resort & Spa, NH Hoteles Resorts Mexico etc.). Ihm
haftet normalerweise das Image von Mehr an als einer einfachen Hotelanlage. Resort klingt
nach Unterbringung, verschiedenen Restaurants, nach Attraktionen und
Unterhaltungsmöglichkeiten, zahlreichen Angeboten und Einkaufsmöglichkeiten. Und er
erinnert dabei an die All-inclusive Anlagen in der Türkei, in Spanien oder Ägypten. Aus
diesem Grund wird er oftmals als Marketinginstrument in der Kommunikation verwendet. Mit
einer weltweit steigenden Anzahl an Touristen (WTO, 2007) und damit einem zunehmenden
Wettbewerb suchen Anbieter nach neuen Lösungen und Alleinstellungsmerkmalen. Durch das
häufige Einsetzen jedoch dient das Verwenden des Begriffs Resort heute kaum noch als
letzteres.
Nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie wird der Begriff irrtümlich bzw. sehr
unterschiedlich verwendet. Diese Arbeit versucht nun, die Literatur in Bezug auf den
Ausdruck Resort aufzuarbeiten, den Begriff von anderen abzugrenzen und mögliche
Klassifikationen und Formen von Resorts aufzuzeigen. Dies wird unterstützt durch einen
einleitenden historischen Überblick, der verständlich machen soll, wo die Ursprünge von
Resorts sind. Das Ziel ist es, einen Anhaltspunkt für eine mögliche strategische Ausrichtung
eines Resorts zu liefern, der je nach Marktsituation verschieden ist. Der letzte Teil befasst sich
mit dem Stakeholder Staat und seinem Einfluss auf die Resortentwicklung. Die Rolle der
öffentlichen Hand wurde in der Literatur in Bezug auf Destinationen ausführlich erläutert,
jedoch noch keine Übertragungen auf Resorts vorgenommen. Diese Lücke soll die Arbeit
ansatzweise schließen. Des Weiteren soll deutlich werden, ob und welchen Einfluss der Staat
durch sein Engagement haben kann und welche Aufgaben ihm dabei zufallen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Ursprünge und geschichtliche Entwicklung von Resorts

3 Definition des Begriffs Resort

3.1 Definition Resort

3.2 Begriffliche Abgrenzungen

3.2.1 Hotel

3.2.2 Destination

4 Klassifikationsmöglichkeiten von Resorts

4.1 Unterscheidung nach Themen

4.2 Unterscheidung nach geographischen Aspekten

4.3 Unterscheidung in corporate based und community based models

4.4 Hybride Formen: Destinationsresort, Resortdestination, Hotelresort

5 Zusammenfassender Überblick über die Literatur

6 Politische Rahmenbedingungen in Resorts

6.1 Staat als Stakeholder

6.2 Funktion und Einfluss des Staates auf die Resortentwicklung

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der definitorischen Aufarbeitung des Begriffs "Resort" im tourismuswissenschaftlichen Kontext, grenzt diesen von verwandten Konzepten wie Destination und Hotel ab und analysiert die Rolle des Staates als Stakeholder sowie seinen Einfluss auf die strategische Entwicklung von Resort-Regionen.

  • Wissenschaftliche Definition und Abgrenzung des Resort-Begriffs
  • Klassifizierung von Resorts nach Themen, Geographie und Geschäftsmodellen
  • Analyse der Bedeutung von integrierten Strukturen (Corporate vs. Community Based Models)
  • Untersuchung des Einflusses politischer Rahmenbedingungen auf Resort-Entwicklungen
  • Fallstudienorientierte Betrachtung der Region Katschberg

Auszug aus dem Buch

4.1 Unterscheidung nach Themen

Das wohl am häufigsten erwähnte Resort, das sowohl in der angelsächsischen als auch in der deutschsprachigen Literatur gleichermaßen Verwendung findet, ist das Ski Resort. In diesem Zusammenhang fallen mehrfach die Namen der nordamerikanischen Unternehmen Intrawest Corporation mit seinem bekanntesten Resort Whistler/Blackcomb, Vail Resorts Incorporated mit Beaver Creek und die American Skiing Company mit Mt. Snow und Sunday River (Gill/Williams, 2006, S. 28 und Bieger, 1999, S. 105). Whistler/Blackcomb z. B. ist als ein geplantes, künstlich geschaffenes Ski Resort entstanden. Zunächst sollte die Gemeinde mittels staatlicher Unterstützung ein Ski Resort selbstständig aufbauen. Doch erst durch das Intervenieren von und Ausbauen durch Intrawest, ist es das Resort geworden, in dem ein Teil der Wettkämpfe der olympischen Spiele 2010 stattfinden wird. Seit der Übernahme der Bergbahnen kontrolliert Intrawest noch einen Großteil der Vermietung kommerzieller Flächen (Allemann, 2007, S. 18). Die politischen Rahmenbedingungen für den Erfolg werden durch die Resort Municipality of Whistler garantiert, die in 6.2 näher vorgestellt wird. Um nun auch Märkte in den weniger kalten Jahreszeiten zu erschließen, überträgt Intrawest seine Kernkompetenz – das Aufbauen und Führen von Resorts – auf Golf Resorts, einem weiteren möglichem Thema (Bieger et al., 2003, S. 72). Golf Resorts sind wie Ski Resorts auf eine Sportart ausgerichtet. Vor Ort befinden sich mehrere Golfplätze, das Resort liegt meist direkt auf einem Golfplatz und es gibt Läden mit Golfausrüstungen. Die Gäste können spezielle Golfpakete buchen, mit dem ein Transfer zu weiter entfernt gelegenen Plätzen garantiert wird, das Greenfee und so manche Trainerstunde inklusive ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Einleitung in die Problematik der uneinheitlichen Begriffsverwendung von "Resort" im Tourismus und Darlegung des Forschungsziels.

2 Ursprünge und geschichtliche Entwicklung von Resorts: Historischer Abriss der Entstehung von Resorts von der Antike über die Spas und Seaside Resorts bis hin zu modernen Skiresorts.

3 Definition des Begriffs Resort: Theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen Definitionen und Abgrenzung gegenüber dem klassischen Hotel und einer Destination.

4 Klassifikationsmöglichkeiten von Resorts: Systematisierung der Resort-Arten nach thematischen, geographischen, strukturellen (Corporate/Community) und hybriden Kriterien.

5 Zusammenfassender Überblick über die Literatur: Synthese des aktuellen Forschungsstandes hinsichtlich Angebots- und Managementdimensionen.

6 Politische Rahmenbedingungen in Resorts: Analyse des Staates als Stakeholder und dessen Einfluss (Push-/Pull-Funktion) auf die Resortentwicklung anhand von Fallbeispielen.

7 Fazit und Ausblick: Kritische Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Resort, Tourismus, Destination, Hotel, Klassifikation, Destinationsmanagement, Stakeholder, Staat, Resortentwicklung, Skigebiet, Katschberg, Whistler, Tourismuspolitik, Businessmodell, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Einordnung des Resort-Begriffs im Tourismus, der Klassifizierung verschiedener Resorttypen und der Analyse der Rolle des Staates als entscheidender Akteur bei der Entwicklung solcher Tourismusregionen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der definitorischen Abgrenzung, der betriebswirtschaftlichen Klassifizierung von Resorts (z. B. Corporate vs. Community Based) sowie der Untersuchung politischer Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, eine theoretische Grundlage für die strategische Ausrichtung von Resorts zu liefern und die bisher in der Literatur vernachlässigte Rolle des Staates als Einflussfaktor auf die Resortentwicklung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, die durch theoretische Modelle (z. B. den Resort Life-Cycle) und Fallbeispiele aus der Praxis (Katschberg, Whistler) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der historischen Herleitung über die definitorische Abgrenzung und Typologisierung von Resorts bis hin zur detaillierten Analyse der Interaktion zwischen privaten Resortbetreibern und öffentlichen Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Resort, Tourismus, Destination, Stakeholder, Resort-Klassifikation und Tourismuspolitik.

Welchen Einfluss hat der Staat auf Resort-Entwicklungen?

Der Staat agiert oft als Rahmenbedingungssetzer. Er kann entweder eine aktive Rolle (Pull-Funktion) einnehmen oder, wenn das Resort als starkes privates System fungiert, in eine passive Rolle (Push-Funktion) gedrängt werden.

Wie unterscheidet sich die Region Katschberg von Whistler?

Während in Katschberg die öffentliche Hand historisch gewachsene Strukturen begleiten musste, wurde in Whistler durch die "Resort Municipality of Whistler" eigens ein auf das Resort fokussiertes Gemeindewesen geschaffen, um den Ablauf und die Infrastruktur gezielt zu steuern.

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Résumé des informations

Titre
Resortmanagement
Sous-titre
Eine definitorische Aufarbeitung und Analyse politischer Rahmenbedingungen
Université
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Auteur
Sabine Vavra (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
36
N° de catalogue
V122620
ISBN (ebook)
9783640275670
Langue
allemand
mots-clé
Resortmanagement Tourismus Resort Resorts Destination
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabine Vavra (Auteur), 2008, Resortmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122620
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Extrait de  36  pages
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