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Die Erfahrung von Musik und Tanz als Mittel zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten bei hörgeschädigten Schülern

Title: Die Erfahrung von Musik und Tanz als Mittel zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten bei hörgeschädigten Schülern

Examination Thesis , 2006 , 121 Pages , Grade: 1

Autor:in: Franz Wegener (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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In dieser Arbeit werden Forschungsergebnisse vorgestellt, ob durch den Einsatz vibro-akustischer Hilfen für die Musikwahrnehmung im Tanztraining die motorische Lernfähigkeit und koordinative Leistungsfähigkeit von hörgeschädigten Schülern im Alter von 7 bis 10 Jahren verbessert werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Motorik

1.1 Psychologische Sicht auf die Motorik Hörgeschädigter

1.2 Physiologische Sicht auf die Motorik Hörgeschädigter

1.3 Ontogenetische Sicht auf die Motorik Hörgeschädigter

2 Lernen

3 Auditive Wahrnehmung

3.1 Physiologie der auditiven Wahrnehmung

3.2 Informationsverarbeitung der auditiven Wahrnehmung

3.2.1 Musikwahrnehmung

3.2.2 Ontogenese der auditiven und der Musikwahrnehmung

3.3 Das Gleichgewichtsorgan

3.4 Hörschädigungen

3.4.1 Arten von Hörschädigungen

3.4.2 Folgen von Hörschädigungen

3.4.3 Potentiale Hörgeschädigter

3.4.4 Kompensationsmöglichkeiten

3.4.5 Therapiemöglichkeiten

3.4.5.1 Musikwirkungen

3.4.5.2 Therapiemethoden mit Musik

3.4.5.3 Wirkungen von Bewegungen und Emotionen

3.4.5.4 Therapienmethoden mit Musik und Bewegung

3.4.5.5 Wirkungen von Vibrationen

3.4.5.6 Wirkungen von Vibrationen in Kombination mit Musik

3.4.5.7 Therapiemethoden unter Einsatz von Vibrationen und Musik

4 Empirische Untersuchung

4.1 Vorüberlegung

4.1.1 Ziel der Untersuchung

4.1.2 Fragestellungen und Hypothesen

4.1.3 Methoden

4.1.3.1 Rahmenbedingungen

4.1.3.1.1 Probanden

4.1.3.1.2 Der Audiva®-Hochtontrainer mit Knochenhörer

4.1.3.2 Die Musik

4.1.3.3 Organisatorischer Ablauf der Übungsstunden

4.1.3.4 Messungen

4.1.3.4.1 Messung der allgemeinen Gesamtkörperkoordination (KTK)

4.1.3.4.2 Messung der Tanzleistung

4.1.4 Störgrößen

4.2 Durchführung

4.2.1 Übungsstunden

4.2.2 Tests

4.2.2.1 Test der allgemeinen Körperkoordination (KTK)

4.2.2.2 Test der Tanzleistung

5 Auswertung

5.1 Statistische Analyse

5.1.1 Test der allgemeinen Körperkoordination - KTK

5.1.2 Test der Tanzleistung

5.2 Überprüfung der Hypothesen

5.3 Interpretation der Ergebnisse

5.4 Methodenkritik

6 Ertrag der Arbeit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob ein musikorientiertes motorisches Interventionskonzept die koordinativen Fähigkeiten und tänzerischen Fertigkeiten hörgeschädigter Schüler und Schülerinnen verbessern kann, wobei insbesondere der Einfluss von hochtonverstärkter Musik in Kombination mit Vibrationen im Vordergrund steht.

  • Physiologische und psychologische Grundlagen des motorischen Lernens bei Hörgeschädigten.
  • Die auditive Wahrnehmung und deren Beeinflussung durch Hörschädigungen.
  • Wirkungsweisen von Musik, Rhythmus und Vibrationen auf den menschlichen Organismus und die Motorik.
  • Durchführung einer empirischen Untersuchung an einem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte.
  • Statistische Auswertung koordinativer Leistungen sowie Tanzchoreographien unter Einbezug von Kontroll- und Experimentalgruppen.

Auszug aus dem Buch

3.4.5.1 Musikwirkungen

Wie in den Kapiteln 3.2.1 und 3.2.2 beschrieben, ist Menschen ein besonderes Interesse an Musik angeboren. Bewegungen und emotionales Erleben werden durch sie beeinflusst. Obwohl Musik teilweise als evolutionäres Artefakt ohne Referenz und Semantik beschrieben wurde (Pinker, 1997, zitiert nach Trehub, 2004), beweist ihre interkulturelle Allgegenwärtigkeit, ihre Bedeutung im alltäglichen Leben und ihr Einfluss auf die Emotionen von Zuhörern und Ausführenden (Sloboda/O’Neill, 2001, S. 415-429), dass Musik für das Menschsein notwendig ist. So mag Musik vielleicht selbst nicht semantisch analysier- und interpretierbar sein, sie vermittelt aber Gefühle und Erfahrungen und reguliert das Sozialverhalten, sowie die Sozialisation (Trehub, 2004). Musik ist die erste Kommunikationsform zwischen Mutter und Kind (siehe Kapitel 3.2.2). Später stimmen Gruppen von Menschen ihre Bewegungen durch Musik aufeinander ab, wie in Ritualtänzen, modernen Tänzen und beim Marschieren zu beobachten ist. Durch Musik kann eine relative physische und emotionale Synchronität vieler Menschen erreicht werden. Dies tritt häufig bei Rock-Konzerten, Fußballwettkämpfen und Protestkundgebungen auf. Zusammen mit koordiniertem musikorientierten Verhalten können koordinierte neurale Aktivitäten zu Flow-Erlebnissen führen. Das heißt, sie führen zu einem so intensiven Aufgehen in der Aktivität, dass alles andere in den Hintergrund tritt. (Csikszentmihalyi, 1990, S.11+150). Nach Robbins und Robbins (1980) steht in Musik direktem Zusammenhang mit Sprechen und Sprache, Kommunikation und Gedanken, dem körperlichen Ausdruck und einer große Zahl an Emotionen. Sie wirkt spannungslösend, eustressaufbauend, angstreduzierend (Mariauzouls/ Michael/Schiftan, 1999, S.248) und erhöht die Aufmerksamkeit (Mariauzouls, 2004, S.7). Damit ist sie geeignet, Lerneffekte zu intensivieren (Mariauzouls, 2004, S.7).

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die universelle Bedeutung von Musik für das Menschsein und stellt die Forschungsfrage, inwieweit Musik und motorische Interventionen die koordinativen Fähigkeiten hörgeschädigter Kinder fördern können.

1 Motorik: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen, physiologischen und ontogenetischen Grundlagen der menschlichen Motorik und deren Besonderheiten bei Vorliegen einer Hörschädigung.

2 Lernen: Es werden verschiedene Lernprozesse und Gedächtnisformen sowie deren Bedeutung für das motorische Lernen und die Auswirkungen einer Hörschädigung darauf dargestellt.

3 Auditive Wahrnehmung: Hier werden die physiologischen Grundlagen des Hörens, die Informationsverarbeitung sowie die Auswirkungen und Therapiemöglichkeiten bei Hörschädigungen, insbesondere unter Einbezug von Musik und Vibrationen, detailliert beschrieben.

4 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das Design, die Rahmenbedingungen, die Probanden sowie die methodische Durchführung der Studie zur Wirkung eines musikorientierten Interventionskonzepts.

5 Auswertung: Es werden die statistischen Ergebnisse der durchgeführten Tests (KTK und Tanzleistung) präsentiert, interpretiert und auf ihre Signifikanz hin überprüft.

6 Ertrag der Arbeit und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Wirksamkeit der gewählten Interventionsmethode und gibt Empfehlungen für weiterführende pädagogische Bemühungen.

Schlüsselwörter

Hörgeschädigte, Motorik, Musik, Vibrationen, Körperkoordination, Tanzleistung, Motorisches Lernen, KTK, Intervention, Rhythmuswahrnehmung, Gehörlose, Rehabilitation, Sensorik, Wahrnehmung, Bewegungstherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Effektivität eines musikorientierten motorischen Interventionskonzepts zur Förderung koordinativer Fähigkeiten und tänzerischer Fertigkeiten bei hörgeschädigten Schülern und Schülerinnen der zweiten Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die motorische Entwicklung von Hörgeschädigten, die auditive und vestibuläre Wahrnehmung, die therapeutische Wirkung von Musik und Vibrationen sowie die experimentelle Erfassung von koordinativen Leistungen.

Welches primäre Ziel oder welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob ein musikorientiertes Training, unterstützt durch Vibrationen und hochtonverstärkte Musik, die allgemeine koordinative Leistungsfähigkeit bei den untersuchten Kindern verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird ein Feldexperiment durchgeführt, das über zehn Stunden hinweg Daten mittels des Körperkoordinationstests für Kinder (KTK) sowie durch die Bewertung von Tanzchoreographien mittels Expertenbefragung erhebt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der die neurologischen und psychologischen Grundlagen von Bewegung, Lernen und Wahrnehmung beleuchtet, sowie einen empirischen Teil, der das Experiment und die statistische Auswertung dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hörschädigung, motorisches Lernen, Musik, Vibrationstherapie, Körperkoordination (KTK) und Tanzpädagogik definiert.

Welche Rolle spielen Vibrationen bei der Förderung der Kinder?

Vibrationen dienen als ergänzendes sensorisches Medium, um Musik für Hörgeschädigte ganzheitlich erfahrbar zu machen, indem sie den Hörnerv stimulieren und zusätzliche bewegungsstrukturierende Informationen liefern.

Welche Rolle spielt die "Audiva-Klangbox" oder der Audiva-Hochtontrainer?

Diese technischen Hilfsmittel werden genutzt, um hochtonverstärkte Musik direkt über den Schädelknochen zu übertragen und so das Resthören bei den Probanden effektiv anzusprechen und das motorische Lernen zu unterstützen.

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Details

Title
Die Erfahrung von Musik und Tanz als Mittel zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten bei hörgeschädigten Schülern
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
1
Author
Franz Wegener (Author)
Publication Year
2006
Pages
121
Catalog Number
V122623
ISBN (eBook)
9783640279180
ISBN (Book)
9783640283033
Language
German
Tags
Wirkung Interventionskonzeptes Ausprägung Fähigkeiten Fertigkeiten Schülern Schülerinnen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franz Wegener (Author), 2006, Die Erfahrung von Musik und Tanz als Mittel zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten bei hörgeschädigten Schülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122623
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