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Speichermedien in den Etappen der Medienevolution

Title: Speichermedien in den Etappen der Medienevolution

Seminar Paper , 2005 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefanie Busch (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Mit dieser Hausarbeit wird versucht, den Werdegang von Sprache, Manuskripten, dem Printmedium Buch, dem Fernsehen sowie dem World Wide Web darzustellen und nachvollziehbar zu machen. Jedoch wird gleich zu Beginn darauf verwiesen, dass es sich bei der eben genannten Entwicklung nicht zwangsweise um einen linearen Verlauf handelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Buch vs. Notebook. Eine Einleitung

2. Das kulturelle Gedächtnis

3. Wandel der Speichermedien

3.1 Oralität

3.2 Literalität

3.2.1 Druck

3.2.2 Die Gutenberg-Galaxis

3.3 Elektronik

3.4 Informationstod im Informationszeitalter

3.5 Mediengeschichte als zyklische Wiederholung

Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht den historischen Wandel von Speichermedien und deren Einfluss auf das kulturelle Gedächtnis, wobei sie den Prozess von der mündlichen Überlieferung über den Buchdruck bis hin zur digitalen Elektronik analysiert und dabei die Frage nach der Koexistenz unterschiedlicher Medientypen thematisiert.

  • Die Funktion und Bedeutung des kulturellen Gedächtnisses
  • Transformationen von oralen zu literalen Gesellschaftsstrukturen
  • Die Auswirkungen des Buchdrucks auf Wissensmonopole und Bildung
  • Herausforderungen der Archivierung und der Erhalt digitaler sowie analoger Informationsträger
  • Parallelen und Zyklen in der Mediengeschichte (Medienevolution)

Auszug aus dem Buch

3.1 Oralität

Zu Beginn der Medienevolution waren die Gesellschaften rein mündlich organisiert. Das Wissen der einzelnen Stämme beruhte auf einem sich ständig währenden Kreislauf. Das, was für den Alltag und das Zusammenleben notwendig war, wurde auch tradiert. Alles andere hatte keinen Nutzen, wurde somit nicht als Tradition aufgefasst und letztendlich vergessen. Der Kreislauf des Wissens schließt sich dadurch, dass die Tradition alles das umfasste, was auch gebraucht wurde. Somit entsteht eine geschlossene Struktur mit drei Schwerpunkten: Zum einen wird durch das sich gegenseitige Stützen von Tradition und Wissen ein Gleichgewichtszustand wiederhergestellt, was als Homöostase bezeichnet wird. Der zweite Punkt umfasst die strukturelle Amnesie. Diese beinhaltet „das Vergessen kultureller Elemente die nicht gebraucht werden“, wodurch sich das Erinnern und das Vergessen miteinander verschränken. Die meiste Bedeutung für den Erhalt diese Struktur hat der Fakt, dass die Vergangenheit das so genannte „Urmodell“ liefert und alles was danach passiert auf dieses Urmodell zurückgeführt wird. Somit werden neue Erfahrungen mit alten gleichgesetzt und dem Modell angepasst. Dies festigt die Überlieferung und macht die Lebensformen beständiger.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Buch vs. Notebook. Eine Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Medienevolution ein und stellt die zentrale These auf, dass verschiedene Medientypen trotz technologischer Fortschritte oft parallel zueinander existieren können.

2. Das kulturelle Gedächtnis: Das Kapitel definiert den Begriff des kulturellen Gedächtnisses als kollektiven Wissensspeicher einer Gesellschaft, der durch Medien materialisiert und für nachfolgende Generationen zugänglich gemacht wird.

3. Wandel der Speichermedien: Dieser Abschnitt beschreibt den technologischen Übergang von der rein mündlichen Kultur zu schriftbasierten und schließlich elektronischen Systemen.

3.1 Oralität: Hier wird die mündlich organisierte Gesellschaft analysiert, die durch Wissenshomöostase, strukturelle Amnesie und das Bedürfnis nach einem Urmodell geprägt ist.

3.2 Literalität: Das Kapitel erläutert den Übergang zur Schriftkultur, in der visuelle Repräsentationen das kulturelle Gedächtnis auf dauerhaften Trägern manifestieren.

3.2.1 Druck: Diese Passage beleuchtet den Aufstieg des Buchdrucks und dessen Rolle bei der Demokratisierung des Wissens und der Auflösung traditioneller Monopole.

3.2.2 Die Gutenberg-Galaxis: Hier wird Marshall McLuhans Konzept der „Gutenberg-Galaxis“ im Kontext der Entstehung eines neuen Informationszeitalters diskutiert.

3.3 Elektronik: Der Autor thematisiert den Übergang zur elektronischen Speicherung und die damit verbundene Dynamisierung sowie Flüchtigkeit des Wissens im digitalen Zeitalter.

3.4 Informationstod im Informationszeitalter: Dieses Kapitel widmet sich der kritischen Frage der Archivierung und der begrenzten Lebensdauer physischer wie digitaler Datenträger angesichts des drohenden „Büchertods“.

3.5 Mediengeschichte als zyklische Wiederholung: Abschließend werden die Parallelen zwischen historischen Medienumbrüchen wie dem Buchdruck und der Etablierung des Internets als zyklische Prozesse dargestellt.

Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die notwendige Koexistenz verschiedener Medienformen, statt einer bloßen Verdrängung alter Technologien durch neue.

Schlüsselwörter

Medienevolution, kulturelles Gedächtnis, Oralität, Literalität, Buchdruck, Gutenberg-Galaxis, Elektronik, Speichermedien, Archivierung, Datenverfall, Massenmedium, Medientheorie, Wissensspeicherung, Kommunikation, Informationszeitalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung von Speichermedien und der Art und Weise, wie Gesellschaften ihr Wissen über die Zeit hinweg bewahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das kulturelle Gedächtnis, der Wandel von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit und Digitalität sowie die Problematik der dauerhaften Wissensarchivierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Werdegang der Medien zu illustrieren und aufzuzeigen, dass neue Medien alte meist ergänzen oder umfunktionieren, anstatt sie vollständig zu vernichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienhistorische und kulturwissenschaftliche Untersuchung, die auf der Auswertung theoretischer Fachliteratur und medientheoretischer Modelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Etappen der Medienevolution: Oralität, Literalität (inkl. Buchdruck), die Gutenberg-Galaxis und die Ära der Elektronik sowie die Problematik der Archivsicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Medienevolution, kulturelles Gedächtnis, Buchdruck, Gutenberg-Galaxis, Speichermedien und Archivierung sind die maßgeblichen Begriffe.

Welche Rolle spielt das „kulturelle Gedächtnis“ für den Autor?

Der Autor versteht es als essenziellen Rahmen, der eine Gesellschaft verbindet und durch die Materialisierung auf Datenträgern vor dem Vergessen schützt.

Warum warnt der Autor vor einem „Informationstod“?

Da viele Datenträger, insbesondere Papier und auch moderne digitale Speicher, eine begrenzte Lebensdauer haben, droht Wissen bei unzureichender Archivierung verloren zu gehen.

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Details

Title
Speichermedien in den Etappen der Medienevolution
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Institut für Deutsche Philologie)
Course
Proseminar: Medien und soziales Gedächtnis
Grade
2,0
Author
Stefanie Busch (Author)
Publication Year
2005
Pages
15
Catalog Number
V122708
ISBN (eBook)
9783640269761
ISBN (Book)
9783640268481
Language
German
Tags
Speichermedien Etappen Medienevolution Proseminar Medien Gedächtnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Busch (Author), 2005, Speichermedien in den Etappen der Medienevolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122708
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