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Internationale Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit in Hafenanlagen

Titre: Internationale Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit in Hafenanlagen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 42 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Schneide (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Terroranschläge von New York, Djerba, Bali, Madrid und London haben weltweit das Sicherheitsbedürfnis in den Vordergrund gerückt. Im Hinblick auf die Anschläge auf Schiffe (Achille Lauro 1985, USS Cole 2000, VLLC Limburg 2002)wird ebenso deutlich, dass auch die internationale Seeschifffahrt, einschließlich der Hafenanlagen, einer Verbesserung der Sicherheit bedurfte. Die möglichen Gefahren für Schiffe und Häfen stellen sich dar durch Anschläge auf eben diese, Missbrauch von Schiffen und / oder Containern zum Gebrauch als Bomben oder zum Schmuggel von Waffen und Menschen sowie Schiffsentführungen.
Jährlich werden 1.600 Millionen Tonnen Fracht auf dem Seeweg in die oder aus der Europäischen Union in andere Staaten ein- bzw. ausgeführt, der internationale Seeverkehr macht mehr als 90 % des Welthandels aus. Somit bietet er potentiellen Terroristen ein „reizvolles“ Ziel, da ein Anschlag auf die internationale Lieferkette den Verkehr zum Erliegen bringen und damit der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zugefügt werden würde.
Um die Risiken terroristischer Anschläge auf Hafen und Schiff möglichst gering zu halten, wurden – als Reaktion auf vergangene Geschehnisse – weltweit Sicherheitsinitiativen
und -konzepte entwickelt. Diejenigen, die die Sicherheit in Hafenanlagen betreffen, werden in dieser Seminararbeit dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Maßnahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation

2.1 SOLAS

2.2 International Ship and Port Facility Security Code (ISPS Code) zur Abwehr internationaler terroristischer Gefahren

2.2.1 Ziele des ISPS-Codes

2.2.2 Anwendungsbereich des ISPS-Codes

2.2.3 Maßnahmen zur Umsetzung des ISPS-Codes in Deutschland

2.2.3.1 Risikobewertung für die Hafenanlagen

2.2.3.2 Plan zur Gefahrenabwehr in der Hafenanlage

2.2.3.3 Beauftragte/r für die Gefahrenabwehr in der Hafenanlage

2.2.4 International Ship Security Certificate

2.2.5 ISPS-Code in Hamburg…

2.2.6 …am Beispiel der HHLA

2.3 Weitere Maßnahmen der IMO

3 Zollpolitik der EU

3.1 Zoll im Wandel vom Abgaben- zum Sicherheitskriterium

3.2 Zollsicherheitsprogramm der EU

3.3 Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter

3.3.1 Varianten des AEO-Zertifikats

3.3.2 Bewilligungsvoraussetzungen

3.3.3 Antragsstellung zum AEO

3.3.4 Vorteile des AEO-Status

4 Transatlantische Zusammenarbeit

4.1 Containersicherheitsinitiative

4.1.1 Kernelemente von CSI

4.1.2 Mindeststandards zur Teilnahme an CSI

4.2 24-Hour Advance Vessel Manifest Rule (24-Hour Rule)

4.3 Abkommen EG-USA

4.3.1 Umsetzung des Abkommens

5 Zoll- und Sicherheitsprogramme in Drittstaaten

5.1 USA

5.1.1 Customs-Trade Partnership against Terrorism (C-TPAT)

5.1.2 Free and Secure Trade Program (FAST)

5.2 Kanada

5.2.1 Partners in Protection

5.2.2 Customs Self Assessment Program (CSA)

5.2.3 Free and secure Trade (FAST)

5.3 Australien

5.3.1 Frontline

5.3.2 Accredited Client Programme

5.4 Neuseeland

5.4.1 Frontline

5.5 Sicherheitsinitiativen der Weltzollorganisation

5.5.1 Framework of Standards to Secure and Facilitate Global Trade

5.5.2 Revidierte Kyoto-Konvention

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die internationalen Sicherheitsanforderungen für Hafenanlagen, die als Reaktion auf globale terroristische Bedrohungen in der Seeschifffahrt eingeführt wurden, und analysiert deren Auswirkungen auf Zollprozesse sowie die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden und der Privatwirtschaft.

  • Umsetzung des ISPS-Codes in Hafenanlagen
  • Transformation der Zollpolitik vom Fiskal- zum Sicherheitsinstrument
  • Transatlantische Kooperation im Bereich der Containersicherheit (CSI)
  • Zoll- und Sicherheitsprogramme für Wirtschaftsbeteiligte (AEO, C-TPAT)
  • Rolle der Weltzollorganisation bei globalen Sicherheitsstandards

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Ziele des ISPS-Codes

Der internationale Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanla gen hat folgende Ziele:

1. „die Schaffung eines internationalen Rahmens für die Zusammenarbeit zwischen Vertragsregierungen, staatlichen Stellen und örtlichen Verwal tungen einerseits und der Schifffahrt und der Hafenwirtschaft andererseits bei der Aufdeckung von Sicherheitsrisiken und bei der Einleitung von Vor sorgemaßnahmen gegen sicherheitsrelevante Ereignisse, die im interna tionalen Handel eingesetzte Schiffe oder Hafenanlagen beeinträchtigen;

2. die Festlegung der jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten von Ver tragsregierungen, staatlichen Stellen und örtlichen Verwaltungen sowie der Schifffahrt und der Hafenwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr in der Schifffahrt;

3. die Sicherstellung des frühzeitigen und wirkungsvollen Sammelns und Austauschs sicherheitsbezogener Angaben;

4. die Bereitstellung einer Methode für Risikobewertungen im Hinblick auf die Aufstellung von Plänen und Verfahren zur Reaktion auf wechselnde Gefahrenstufen;

5. die Bildung von Vertrauen in das Vorhandensein angemessener und ver hältnismäßiger Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in der Schifffahrt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende terroristische Bedrohung für die internationale Seeschifffahrt und leitet die Relevanz von Sicherheitsinitiativen wie dem ISPS-Code ab.

2 Maßnahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation: Dieses Kapitel erläutert die Rolle der IMO und die Einführung des ISPS-Codes zur Gefahrenabwehr in Häfen und auf Schiffen, einschließlich praktischer Beispiele aus dem Hamburger Hafen.

3 Zollpolitik der EU: Das Kapitel beschreibt den historischen Wandel der Zollverwaltungen und erläutert moderne Instrumente wie das Zollsicherheitsprogramm und den Status des zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO).

4 Transatlantische Zusammenarbeit: Hier wird die Containersicherheitsinitiative (CSI) sowie das Abkommen zwischen der EG und den USA zur Verbesserung der Sicherheit in der transatlantischen Lieferkette analysiert.

5 Zoll- und Sicherheitsprogramme in Drittstaaten: Der Abschnitt gibt einen Überblick über internationale Ansätze zur Erhöhung der Sicherheit in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland sowie der Weltzollorganisation.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Sicherheitsmaßnahmen und die zukünftige Notwendigkeit einer globalen gegenseitigen Anerkennung von Standards.

Schlüsselwörter

ISPS-Code, Sicherheit, Hafenanlagen, Seeschifffahrt, Zoll, AEO, C-TPAT, Container Security Initiative, Lieferkette, Risikobewertung, Welthandel, Terrorismusabwehr, IMO, WCO, Sicherheitsstandards

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert internationale Sicherheitsauflagen und -programme in der Seeschifffahrt, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zur Sicherung von Häfen und Lieferketten entwickelt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der ISPS-Code für Hafenanlagen, die Neuausrichtung der Zollpolitik in der EU, transatlantische Sicherheitsinitiativen für Containertransporte und internationale Partnerschaftsprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Effektivität und Umsetzung der Sicherheitsinitiativen zu bewerten und den Spagat zwischen notwendiger Sicherheit und der Erleichterung des internationalen Handels zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse internationaler Vorschriften, offizieller Berichte von Zollbehörden sowie einer Untersuchung praktischer Umsetzungsbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der IMO-Regelwerke, die europäische Zollstrategie, die Zusammenarbeit mit den USA und einen Vergleich von Sicherheitsprogrammen in Drittstaaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören ISPS-Code, Containersicherheitsinitiative (CSI), AEO, Risikomanagement und internationale Lieferkettensicherheit.

Was macht den Hamburger Hafen als Beispiel für die ISPS-Umsetzung so relevant?

Hamburg dient als praktisches Fallbeispiel, da es als einer der größten Häfen Europas die ISPS-Bestimmungen erfolgreich implementiert und durch die Hafensicherheitskommission (HASIKO) eine beispielhafte Behördenkooperation etabliert hat.

Warum ist die „gegenseitige Anerkennung“ für Unternehmen so bedeutend?

Die gegenseitige Anerkennung von Sicherheitsstandards reduziert den administrativen Aufwand und doppelte Kontrollen bei Exporten, was den globalen Handel beschleunigt und Kosten senkt.

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Résumé des informations

Titre
Internationale Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit in Hafenanlagen
Université
University of Applied Sciences Worms
Cours
Außenwirtschaft und interntionale Verkehrswirtschaft
Note
1,3
Auteur
Julia Schneide (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
42
N° de catalogue
V122788
ISBN (ebook)
9783640276929
ISBN (Livre)
9783640283194
Langue
allemand
mots-clé
Internationale Auflagen Verbesserung Sicherheit Hafenanlagen Außenwirtschaft Verkehrswirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Schneide (Auteur), 2008, Internationale Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit in Hafenanlagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122788
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Extrait de  42  pages
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