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Das 4CID-Modell: Blueprint für einen Lehrplan für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Title: Das 4CID-Modell: Blueprint für einen Lehrplan für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Term Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Christin R. Müller (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Gesundheitsförderung dient der Verbesserung und dem Erhalt der Gesundheit durch eine Verhaltensänderung auf Seiten der Individuen. Zwar ist das Wissen über gesundheitliche Zusammenhänge heute schon viel umfangreicher als noch vor 50 Jahren, doch oft resultiert daraus nicht das entsprechende Verhalten. Immer noch steht der Genuss vor gesunder Ernährung, Sport wird kaum getrieben, Stress wird einfach ignoriert und die Gefahren der Sexualität häufig zu spät erkannt. Zudem unterliegen viele Menschen einer Sucht nach Tabak, Alkohol, Medikamenten oder Drogen. Gesundheitsförderung ist ein Mittel diese Gefahren zu vermeiden, was zudem die Nachfolgekosten im Gesundheitswesen verringert. Diverse Vereine und Institute widmen sich der Gesundheitsförderung, indem sie Gesundheitsförderungsprogramme entwickeln und bekannt machen. Ein Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung sollte unter anderem solche Programme entwickeln, einsetzen und auch evaluieren können. (IfG Köln) Der große Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich ist anhand der vorhergehenden Ausführungen leicht nachvollziehbar.

Ziel dieser Arbeit ist es nun, einen Lehrplanentwurf für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung auf Grundlage des 4C/ID- Modells zu entwerfen. Der Berufsanfänger muss erlernen, wie Gesundheitsförderungsprogramme in verschiedenen Kontexten entwickelt, durchgeführt und bewertet werden. Zu Beginn der Arbeit werden die Hauptthesen des 4C/ID-Modells vorgestellt. Im Anschluss daran werden im praktischen Teil der Arbeit eine Fertigkeitshierarchie erstellt, verein- fachende Annahmen und Lernaufgaben formuliert sowie Beispiele von unterstützen- den Informationen und Just-in-Time (JIT) Informationen gegeben. Im theoretischen Teil der Arbeit werden einige lerntheoretische Überlegungen angestellt und didaktische Szenarien vorgestellt, die sich zur Integration des 4C/ID-Modells eignen. Abschließend werden Medien zur Unterstützung des Lehrplanentwurfs eingeführt. In einer Zusammenfassung wird ein kurzer Überblick über die Arbeit gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundannahmen zum 4C/ID-Modell

3. Anwendung des 4C/ID-Modells: Entwurf für einen Lehrplan

3.1 Erarbeitung einer Fertigkeitshierarchie

3.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen

3.3 Drei Lernaufgaben

3.4 Unterstützende Informationen und JIT-Informationen

4. Weitere Betrachtung des 4C/ID-Modells

4.1 Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte des Situierten Lernens

4.2 Didaktische Szenarien zur Integration des 4C/ID- Modells

4.3 Medien zur Unterstützung des Blueprints-Anwendungsbeispiele

5. Zusammenfassung und Fazit

6. Anhang

6.1 Abbildung vom 4C/ID-Modell

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen fundierten Lehrplanentwurf für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung zu entwickeln, der auf dem 4C/ID-Modell basiert, um den komplexen Anforderungen bei der Programmplanung und Evaluation gerecht zu werden.

  • Grundlagen und theoretische Einbettung des 4C/ID-Modells
  • Strukturierung komplexer Fertigkeiten durch eine Hierarchie
  • Gestaltung authentischer Lernaufgaben und Aufgabenklassen
  • Einsatz unterstützender Informationen und JIT-Informationen
  • Didaktische Szenarien und Medieneinsatz in der beruflichen Weiterbildung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Gesundheitsförderung dient der Verbesserung und dem Erhalt der Gesundheit durch eine Verhaltensänderung auf Seiten der Individuen. Zwar ist das Wissen über gesundheitliche Zusammenhänge heute schon viel umfangreicher als noch vor 50 Jahren, doch oft resultiert daraus nicht das entsprechende Verhalten. Immer noch steht der Genuss vor gesunder Ernährung, Sport wird kaum getrieben, Stress wird einfach ignoriert und die Gefahren der Sexualität häufig zu spät erkannt. Zudem unterliegen viele Menschen einer Sucht nach Tabak, Alkohol, Medikamenten oder Drogen. Gesundheitsförderung ist ein Mittel diese Gefahren zu vermeiden, was zudem die Nachfolgekosten im Gesundheitswesen verringert. Diverse Vereine und Institute widmen sich der Gesundheitsförderung, indem sie Gesundheitsförderungsprogramme entwickeln und bekannt machen. Ein Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung sollte unter anderem solche Programme entwickeln, einsetzen und auch evaluieren können. (IfG Köln) Der große Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich ist anhand der vorhergehenden Ausführungen leicht nachvollziehbar.

Ziel dieser Arbeit ist es nun, einen Lehrplanentwurf für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung auf Grundlage des 4C/ID- Modells zu entwerfen. Der Berufsanfänger muss erlernen, wie Gesundheitsförderungsprogramme in verschiedenen Kontexten entwickelt, durchgeführt und bewertet werden. Zu Beginn der Arbeit werden die Hauptthesen des 4C/ID- Modells vorgestellt. Im Anschluss daran werden im praktischen Teil der Arbeit eine Fertigkeitshierarchie erstellt, vereinfachende Annahmen und Lernaufgaben formuliert sowie Beispiele von unterstützenden Informationen und Just-in-Time (JIT) Informationen gegeben. Im theoretischen Teil der Arbeit werden einige lerntheoretische Überlegungen angestellt und didaktische Szenarien vorgestellt, die sich zur Integration des 4C/ID-Modells eignen. Abschließend werden Medien zur Unterstützung des Lehrplanentwurfs eingeführt. In einer Zusammenfassung wird ein kurzer Überblick über die Arbeit gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Gesundheitsförderung ein und definiert als Ziel die Erstellung eines Lehrplanentwurfs für Bildungswissenschaftler basierend auf dem 4C/ID-Modell.

2. Grundannahmen zum 4C/ID-Modell: Dieses Kapitel erläutert die kognitiven Grundlagen des Modells, insbesondere den Fokus auf die Vermeidung von Überlastung des Arbeitsspeichers durch die vier Kernkomponenten Lernaufgaben, unterstützende Informationen, JIT-Informationen und Üben von Teilaufgaben.

3. Anwendung des 4C/ID-Modells: Entwurf für einen Lehrplan: Hier erfolgt die praktische Anwendung des Modells, inklusive der Erstellung einer Fertigkeitshierarchie, der Definition von Aufgabenklassen, dem Entwurf dreier konkreter Lernaufgaben sowie der Gestaltung von Unterstützungsmedien.

4. Weitere Betrachtung des 4C/ID-Modells: Dieses Kapitel diskutiert lerntheoretische Hintergründe sowie didaktische Szenarien und Medieneinsatz, um das Modell erfolgreich in virtuelle Lehrkontexte zu integrieren.

5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Überblick über die Ergebnisse und einem Plädoyer für die stärkere Verbindung von Instruktionsdesign und allgemeiner Didaktik.

6. Anhang: Dieser Teil enthält eine schematische Abbildung des 4C/ID-Modells sowie das Literaturverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Gesundheitsförderung, Bildungswissenschaft, Lehrplanentwurf, Instruktionsdesign, Fertigkeitshierarchie, Lernaufgaben, Aufgabenklassen, JIT-Informationen, Cognitive Load Theory, Situiertes Lernen, Didaktik, Kompetenzentwicklung, Gesundheitserziehung, Medieneinsatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines Lehrplans für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitsförderung. Dabei wird das 4C/ID-Modell als instruktionsdesign-theoretischer Rahmen genutzt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der systematischen Strukturierung von Lehr-Lern-Prozessen für komplexe kognitive Fertigkeiten, der Integration von Theorie und Praxis sowie dem gezielten Einsatz von Medien.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, Berufsanfängern in der Gesundheitsförderung zu vermitteln, wie Programme professionell entwickelt, durchgeführt und evaluiert werden können, gestützt auf das 4C/ID-Modell.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet die methodische Vorgehensweise des Instruktionsdesigns (4C/ID-Modell), inklusive der Erstellung von Fertigkeitshierarchien, der Skalierung von Aufgabenklassen und der didaktischen Szenarioentwicklung.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Modellgrundlagen und deren konkrete Anwendung auf die Gesundheitsförderung, inklusive praktischer Beispiele für Lernaufgaben und Informationsmedien.

Was charakterisiert die in der Arbeit gewählten Schlüsselwörter?

Die Begriffe spannen den Bogen zwischen instruktionstheoretischen Modellen und der spezifischen Anwendung in der pädagogischen Praxis der Gesundheitserziehung.

Wie werden Lernaufgaben im 4C/ID-Modell differenziert?

Lernaufgaben werden innerhalb von Aufgabenklassen organisiert, wobei die Komplexität und der Unterstützungsgrad (Scaffolding) variiert werden, um vom Lösungsbeispiel bis hin zum konventionellen Problem eine Kompetenzsteigerung zu erreichen.

Welche Rolle spielt das "virtuelle Büro" im Lehrplanentwurf?

Das virtuelle Büro dient als primäre Lernumgebung, in der der Lernende authentische Arbeitsabläufe simulieren, auf Expertenwissen zugreifen und Rückmeldungen zur Qualität seiner Arbeit erhalten kann.

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Details

Title
Das 4CID-Modell: Blueprint für einen Lehrplan für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung
College
University of Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Grade
1.3
Author
Christin R. Müller (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V123257
ISBN (eBook)
9783640280308
ISBN (Book)
9783640283774
Language
German
Tags
Blueprint Lehrplan Bildungswissenschaftler Bereich Gesundheitserziehung Allgemeine Didaktik Mediendidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christin R. Müller (Author), 2009, Das 4CID-Modell: Blueprint für einen Lehrplan für Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123257
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