"Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung noch hinter Moldawien", "Pisa-Auswertung zeichnet düsteres Bild in Deutschland" oder "Deutschland weit abgeschlagen" sind nur einige Überschriften, die die Sonderauswertung der Pisa Studie 2018 beschreiben. Alle drei Jahre finden die Studien des "Programme for International Student Assessment" (PISA) statt. Die Sonderauswertung der aktuellen Studie weist einen deutlichen Nachholbedarf im Bereich der Digitalisierung von Schulen sowie Schülerinnen und Schülern auf
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Die weiter vorherrschende Covid-19-Pandemie bestätigt die Ergebnisse der Studie und gibt Raum für viel Diskussion rund um die Digitalisierung und die Mediennutzung an deutschen Schulen. Doch wie genau änderte sich die Mediennutzung aufgrund des Pandemiegeschehens? Dieser Frage geht die vorliegende Arbeit auf den Grund und vergleicht dafür unter anderem Ergebnisse der Studien "Kindheit, Internet, Medien" aus den Jahren 2018 und 2020, eine Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung und eine der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Vergleich der Mediennutzung vor und während der Pandemie mündet in einen Überblick über Veränderungen und eine Diskussion mit folgendem Ausblick.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Mediennutzung an deutschen Schulen vor der Covid-19-Pandemie
3. Mediennutzung während der Pandemie
4. Diskussion
5. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit untersucht den Einfluss der Covid-19-Pandemie auf das Mediennutzungsverhalten an deutschen Schulen im Vergleich zum Zustand vor der Pandemie, basierend auf verschiedenen wissenschaftlichen Studien.
- Digitalisierung an deutschen Schulen
- Mediennutzung im Unterricht vor und während der Pandemie
- Herausforderungen des Fernunterrichts und Homeschoolings
- Medienkompetenz von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
- Zukunftsperspektiven für das digitale Schulsystem
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung noch hinter Moldawien“, „Pisa-Auswertung zeichnet düsteres Bild in Deutschland“ oder „Deutschland weit abgeschlagen“ sind nur einige Überschriften, die die Sonderauswertung der Pisa Studie 2018 beschreiben (Warnecke, 2020). Alle drei Jahre finden die Studien des „Programme for International Student Assessment“ (PISA) statt. Die Sonderauswertung der aktuellen Studie weist einen deutlichen Nachholbedarf im Bereich der Digitalisierung von Schulen sowie Schülerinnen und Schülern auf (Warnecke, 2020).
Die weiter vorherrschende Covid-19-Pandemie bestätigt die Ergebnisse der Studie und gibt Raum für viel Diskussion rund um die Digitalisierung und die Mediennutzung an deutschen Schulen. Doch wie genau änderte sich die Mediennutzung aufgrund des Pandemiegeschehens? Dieser Frage geht die vorliegende Arbeit auf den Grund und vergleicht dafür unter anderem Ergebnisse der Studien „Kindheit, Internet, Medien“ aus den Jahren 2018 und 2020, eine Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung und eine der Ludwig Maximilians-Universität München. Der Vergleich der Mediennutzung vor und während der Pandemie mündet in einen Überblick über Veränderungen und eine Diskussion mit folgendem Ausblick.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den bereits vor der Pandemie bestehenden Nachholbedarf bei der Digitalisierung an deutschen Schulen und führt die zentrale Fragestellung zur Veränderung der Mediennutzung durch die Corona-Pandemie ein.
2. Mediennutzung an deutschen Schulen vor der Covid-19-Pandemie: Dieses Kapitel stellt anhand von PISA-Daten und der Studie „Kindheit, Internet, Medien (2018)“ den Status quo der Medienausstattung sowie der Nutzung digitaler Geräte und der Medienkompetenz von Lehrkräften vor der Pandemie dar.
3. Mediennutzung während der Pandemie: Dieser Abschnitt analysiert die Veränderungen im Unterricht und in der Mediennutzung während der Pandemie, insbesondere durch Fernunterricht, unter Heranziehung aktueller Studien aus den Jahren 2020 und 2021.
4. Diskussion: Die Ergebnisse der verschiedenen Studien werden vergleichend diskutiert, um die signifikanten Veränderungen der Mediennutzung, die Rolle der Medienkompetenz und die Diskrepanzen in der Wahrnehmung zu verdeutlichen.
5. Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst verschiedene Forderungen und Ansätze zur zukünftigen Gestaltung des digitalen Lernens zusammen und bewertet die Pandemie als Chance für die Schulentwicklung.
Schlüsselwörter
Covid-19-Pandemie, Mediennutzung, deutsche Schulen, Digitalisierung, Fernunterricht, Homeschooling, Medienkompetenz, PISA-Studie, Lehrkräfte, digitale Bildung, Unterrichtsformen, digitale Infrastruktur, Lernplattformen, Schulentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Einfluss der Covid-19-Pandemie auf das Mediennutzungsverhalten an deutschen Schulen durch einen Vergleich vor und während des Pandemiegeschehens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen der Stand der Digitalisierung, die veränderte Mediennutzung im Fernunterricht, technische Ausstattung, die Medienkompetenz der Lehrkräfte sowie bildungspolitische Perspektiven.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, auf Basis existierender Studien darzulegen, wie sich die Mediennutzung im Schulalltag infolge der Pandemie verändert hat und welche Schwachstellen bzw. Entwicklungschancen dadurch sichtbar wurden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse, bei der aktuelle Studien zum Thema Digitalisierung und Mediennutzung (z.B. KIM-Studie, PISA, Untersuchungen von Lohr et al. und Mußmann et al.) ausgewertet und verglichen werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Situation vor der Pandemie (Kapitel 2), die Untersuchung der Auswirkungen des Pandemiegeschehens auf die Mediennutzung (Kapitel 3) sowie eine kritische Diskussion der Ergebnisse (Kapitel 4).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mediennutzung, Digitalisierung, Covid-19-Pandemie, Fernunterricht und Medienkompetenz charakterisieren.
Wie hat sich die Mediennutzung während der Pandemie laut den zitierten Studien verändert?
Es zeigt sich ein allgemeiner Anstieg der wöchentlichen Nutzung digitaler Medien, eine Verschiebung hin zu mehr Kommunikationstools und Software sowie eine Etablierung neuer Formate wie der Schulcloud.
Spiegeln die Studien unterschiedliche Sichtweisen auf die Medienkompetenz wider?
Ja, während Lernende die Kompetenz ihrer Lehrkräfte teilweise kritischer sehen, schätzen sich die Lehrkräfte selbst in ihrer Medienkompetenz als vergleichsweise hoch ein.
Welche Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur haben die Untersuchungen identifiziert?
Die Studien verdeutlichen Mängel bei der flächendeckenden technischen Ausstattung, dem Zugang zu WLAN sowie bei langfristigen digitalen Strategien an vielen Schulen.
- Citation du texte
- Nele Knauff (Auteur), 2022, Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Mediennutzung an deutschen Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1237491