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Bilanzielle Behandlung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften

Título: Bilanzielle Behandlung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften

Trabajo de Seminario , 2008 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas große Austing (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die ständige Entwicklung neuartiger Finanzinstrumente ermöglicht Anlegern eine Vielzahl
von Handelsmöglichkeiten, allerdings werfen diese auch oft viele offene Fragen auf. Dies
können z.B. Problemstellungen bzgl. der steuerrechtlichen Behandlung sein oder aber Fragen
der bilanziellen Handhabung solcher Finanzprodukte. Diese Arbeit soll sich mit letzterer
Frage auseinandersetzen und wird dabei auf die bilanzielle Behandlung von Bondstripping
und Wertpapierpensionsgeschäften eingehen.
Die erste klassische stripfähige Anleihe in Deutschland wurde 1992 von der Kreditanstalt
für Wiederaufbau emittiert und seit Juli 1997 sind auch bestimmte Bundesanleihen zum
Bondstripping zugelassen.1 Gestrippte Anleihen entsprechen wirtschaftlich betrachtet Zero-
Bonds, deren bilanzielle Behandlung geregelt ist. Dennoch wirft die Bilanzierung von
Bondstripping einige Fragen auf, so dass der Bankenfachausschuss (BFA) des Instituts der
Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) 1998 eine Stellungnahme zur handelsrechtlichen
bilanziellen Behandlung des Bondstripping veröffentlicht hat. Hierauf wird in Kapitel
2 ausführlich eingegangen, ebenso wie auf die Bilanzierung nach IAS/IFRS. Dem vorangestellt
sind einige allgemeine Erläuterungen zum Bondstripping.
In den Kapiteln 3 und 4 folgt die bilanzielle Behandlung von Wertpapierpensionsgeschäften,
ebenfalls gegliedert nach handelsrechtlicher und internationaler Rechnungslegung. Im
Mittelpunkt dieser Ausführungen steht die Frage, welchem der Vertragspartner der Pensionsgegenstand
bilanziell zugeordnet wird, da die Veräußerung der verpensionierten Wertpapiere
aufgrund der Vertragsgestaltungsmöglichkeiten nicht automatisch auch zu einem
Abgang in der Bilanz des Pensionsgebers führt.
Auch hier wird zunächst auf die Merkmale des Pensionsgeschäfts eingegangen.
Abschließend erfolgen in der Schlussbetrachtung noch eine kurze Zusammenfassung der
wichtigsten Erkenntnisse, sowie eine Bewertung der dargestellten Bilanzierungsregeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bilanzielle Behandlung des Bondstripping

2.1 Grundlagen und Probleme des Bondstripping

2.2 Bondstripping – Bilanzierung nach HGB

2.3 Bondstripping – Bilanzierung nach IAS/IFRS

3. Bilanzierung von Wertpapierpensionsgeschäften

3.1 Grundlagen

3.2 Bilanzierung von Wertpapierpensionsgeschäften nach HGB

3.2.1 Echte Wertpapierpensionsgeschäfte

3.2.2 Unechte Wertpapierpensionsgeschäfte

3.3 Bilanzierung von Wertpapierpensionsgeschäften nach IAS 39

3.3.1 Echte Wertpapierpensionsgeschäfte

3.3.2 Unechte Wertpapierpensionsgeschäfte

4. Angabepflichten für Pensionsgeschäfte nach IFRS 7

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die handelsrechtliche und internationale bilanzielle Behandlung von Bondstripping sowie Wertpapierpensionsgeschäften. Dabei wird untersucht, wie diese Finanzinstrumente korrekt in der Bilanz erfasst werden und welche Herausforderungen sich bei der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums ergeben.

  • Grundlagen des Bondstrippings und dessen Bilanzierung nach HGB und IAS/IFRS
  • Differenzierung zwischen echten und unechten Wertpapierpensionsgeschäften
  • Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Pensionsgeschäften
  • Bilanzielle Ausbuchungs- und Bewertungsvorschriften nach IAS 39
  • Angabepflichten gemäß IFRS 7 für transferierte Vermögenswerte

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Unechte Wertpapierpensionsgeschäfte

Bei unechten Pensionsgeschäften gestaltet sich die Bilanzierung nach IAS 39 hingegen etwas komplexer als bei echten Pensionsgeschäften und auch ausführlicher als dies der Fall bei unechten Pensionsgeschäften im Handelsrecht ist. Der Pensionsnehmer hat nun das Recht, aber nicht die Pflicht zur Rückübertragung des Pensionsgegenstands. Dieses Recht verkörpert somit für den Pensionsnehmer eine Verkaufsoption, wobei der Pensionsgeber der Stillhalter ist.21 Die Übertragung der Chancen und Risiken aus dem Wertpapier (und somit die Frage nach dem Bilanzansatz nach der Übertragung) ist maßgeblich von der Ausübungswahrscheinlichkeit dieser Verkaufsoption abhängig. Hierzu wird zwischen drei Fällen unterschieden:

1. Verkaufsoptionen, die weit im Geld sind

2. Verkaufsoptionen, die weit aus dem Geld sind und

3. Verkaufsoptionen, die weder weit im Geld noch weit aus dem Geld sind.

Im ersten Fall liegt die Verkaufsoption weit im Geld, d.h. die Option hat einen positiven Wert, da der Marktwert des Vermögensgegenstands deutlich unter dem Betrag für die Rückübertragung liegt und es ist nicht davon auszugehen, dass die Option vor Fälligkeit aus dem Geld sein wird. Nach IAS 39.AG40(d) i.V.m. IAS 39.AG51(f) erfüllt die Übertragung in diesem Fall nicht die Bedingungen für eine Ausbuchung, weil alle wesentlichen Chancen und Risiken beim Pensionsgeber verbleiben, da die Ausübung der Rückgabeoption hier sehr wahrscheinlich ist. Der Vermögenswert ist also weiterhin beim Pensionsgeber zu bilanzieren.22

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Untersuchung von Finanzinstrumenten und definiert den Fokus auf die bilanzielle Behandlung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften.

2. Bilanzielle Behandlung des Bondstripping: Dieses Kapitel beschreibt das Verfahren des Bondstrippings, die damit verbundenen Bewertungsfragen und die Vorgehensweisen zur Buchwertverteilung nach HGB sowie die Handhabung nach IAS/IFRS.

3. Bilanzierung von Wertpapierpensionsgeschäften: Das Kapitel erläutert die Grundlagen von Pensionsgeschäften und analysiert die bilanzielle Behandlung für echte und unechte Geschäfte sowohl nach nationalen (HGB) als auch internationalen (IAS 39) Standards.

4. Angabepflichten für Pensionsgeschäfte nach IFRS 7: Hier werden die speziellen Offenlegungspflichten für transferierte finanzielle Vermögenswerte gemäß IFRS 7 zusammengefasst.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Bilanzierungsregeln und einem Fazit über den verbleibenden Interpretationsspielraum bei der Anwendung der Standards.

Schlüsselwörter

Bondstripping, Wertpapierpensionsgeschäft, HGB, IAS 39, IFRS 7, wirtschaftliches Eigentum, Zinsstrips, echtes Pensionsgeschäft, unechtes Pensionsgeschäft, Verkaufsoption, Bilanzierung, Finanzinstrumente, Fair Value, Anschaffungskosten, Continuing Involvement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanziellen Handhabung komplexer Finanzinstrumente, namentlich Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften, im Kontext deutscher und internationaler Rechnungslegungsvorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der korrekten bilanziellen Zuordnung von Vermögenswerten, der Bewertung von Strips sowie der Unterscheidung zwischen echten und unechten Pensionsgeschäften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, wie diese Finanzinstrumente korrekt zu bilanzieren sind und ob die Veräußerung oder Übertragung dieser Produkte zu einem Abgang in der Bilanz führen muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einer strukturierten Analyse der einschlägigen Rechnungslegungsstandards (HGB, IAS/IFRS) unter Einbeziehung von Fachpublikationen und Stellungnahmen des Instituts der Wirtschaftsprüfer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der Bilanzierung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften, differenziert nach handelsrechtlichen und internationalen Regelungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Bondstripping, Wertpapierpensionsgeschäft, wirtschaftliches Eigentum, IAS 39, HGB, Verkaufsoption und Continuing Involvement.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung beim echten und unechten Pensionsgeschäft?

Beim echten Pensionsgeschäft verbleiben Risiken und Chancen meist beim Pensionsgeber, während beim unechten Pensionsgeschäft die Bewertung und Bilanzierung maßgeblich von der Ausübungswahrscheinlichkeit der dem Pensionsnehmer eingeräumten Verkaufsoption abhängen.

Welchen Einfluss hat das IAS 39 auf die Behandlung von Pensionsgeschäften?

IAS 39 verlangt eine tiefgehende Prüfung, ob das übertragende Unternehmen weiterhin Chancen und Risiken trägt oder die Verfügungsmacht über das Wertpapier behält, um über eine Ausbuchung zu entscheiden.

Was bedeutet der Begriff "Continuing Involvement" in diesem Kontext?

Das Continuing Involvement beschreibt den Umfang, in dem ein Unternehmen weiterhin an den Risiken und Chancen eines übertragenen Vermögenswertes partizipiert, was dazu führen kann, dass der Vermögenswert weiterhin teilweise oder vollständig in der Bilanz ausgewiesen werden muss.

Warum gibt es bei der Bilanzierung von unechten Pensionsgeschäften einen gewissen Spielraum?

Begriffe wie "weit im Geld" oder "hinreichend werthaltig" sind interpretierbar, wodurch den Unternehmen ein Ermessensspielraum bei der bilanziellen Erfassung eingeräumt wird.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilanzielle Behandlung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften
Universidad
University of Osnabrück
Curso
Seminararbeit zur Veranstaltung „Financial Instruments“ im Wintersemester 2008/09
Calificación
1,7
Autor
Andreas große Austing (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
17
No. de catálogo
V124074
ISBN (Ebook)
9783640287512
ISBN (Libro)
9783640287604
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bondstripping Wertpapierpensionsgeschäfte IAS 39
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas große Austing (Autor), 2008, Bilanzielle Behandlung von Bondstripping und Wertpapierpensionsgeschäften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124074
Leer eBook
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Extracto de  17  Páginas
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