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Employer Branding

Die Bedeutung von schwer quantifizierbaren Personalthemen am Beispiel der Arbeitgebermarkenbildung

Title: Employer Branding

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julia Braunschweig (Author)

Psychology - Miscellaneous
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In der Betriebswirtschaft stehen quantifizierbare Messgrößen als Grundlage für operative und
strategische Entscheidungen im Mittelpunkt. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich
quantitative Sachverhalte unmittelbar messen lassen und somit eine objektive
Entscheidungsgrundlage bieten.
Die Bedeutung qualitativer Aspekte hingegen kann erst durch eine Beurteilung messbar
gemacht werden, die im Vergleich zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen einen subjektiven
Charakter hat. Die Herausforderung, auf Basis qualitativer Daten zu Entscheidungen zu
kommen, ist im Personalbereich von besonderer Relevanz, da sich vor allem in diesem
Bereich deutliche Wettbewerbsvorteile durch die Betrachtung von schwer quantifizierbaren
Thematiken erzielen lassen. Denn „nicht alles, was zählbar ist, zählt. [Und] nicht alles, was
zählt, ist zählbar. “
Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, am Beispiel des Employer Brandings
aufzuzeigen, dass sich die Auseinandersetzung mit qualitativen Sachverhalten für
Unternehmen langfristig lohnt und daher nicht vernachlässigt werden sollte.
Den einführenden Erläuterungen zum Begriff Employer Branding und dessen Zielen folgt die
Betrachtung der Arbeitsmarktentwicklung. Aus der hierbei aufgezeigten Entwicklung ergibt
sich die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Employer Branding tiefgehend zu befassen.
Kapitel 3 widmet sich der Wirkungsweise des Employer Brandings. Dabei wird zunächst die
Bedeutung des Humankapitals für ein Unternehmen herausgestellt. Es folgen die
Notwendigkeit und der Ablauf einer Arbeitgeberpräferenzbildung als Antwort auf den
Arbeitskräftemangel. Anschließend werden die Parallelen zur Produktmarkenbildung und die
damit in Verbindung zu setzende Vorgehensweise bei der Implementierung einer
Arbeitgebermarke erläutert. In Kapitel 4 werden die erzielbaren Wettbewerbsvorteile für ein
Unternehmen anhand der Aspekte Mitarbeitergewinnung und -bindung dargestellt. Die
abschließende Betrachtung dient der Darstellung der Corporate Identity als notwendige
Voraussetzung für ein erfolgreiches Employer Branding.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Employer Brandings

2.1 Definition und Ziele des Employer Brandings

2.2 Arbeitskräftemangel: die Notwendigkeit des Employer Brandings

3. Wirkungsweise des Employer Brandings

4. Erzielbare Wettbewerbsvorteile durch Employer Branding

4.1 Mitarbeitergewinnung

4.2 Mitarbeiterbindung

5. Notwendigkeit einer Corporate Identity für das Employer Branding

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, am Beispiel des Employer Brandings aufzuzeigen, dass die strategische Auseinandersetzung mit qualitativen, schwer quantifizierbaren Personalthemen für den langfristigen Unternehmenserfolg unerlässlich ist und nicht vernachlässigt werden darf.

  • Theoretische Grundlagen und Definition des Employer Brandings
  • Analyse der Arbeitsmarktentwicklung und des Fachkräftemangels
  • Wirkungsweisen und strategische Implementierung der Arbeitgebermarkenbildung
  • Wettbewerbsvorteile durch effektive Mitarbeitergewinnung und -bindung
  • Die Rolle der Corporate Identity als Fundament für eine glaubwürdige Arbeitgebermarke

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Ziele des Employer Brandings

Die Deutsche Employer Branding Akademie versteht unter Employer Branding „die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Brandings ist immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie.“

Der Begriff Marke kommt ursprünglich aus dem Bereich des Konsumgütermarketings und bezeichnet laut Esch ein bestimmtes Vorstellungsbild in den Köpfen der Konsumenten, die eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion übernehmen und das Wahlverhalten prägen. Der Erfolg einer Marke hängt im Wesentlichen von ihrer Identität, Glaubwürdigkeit und Einzigartigkeit ab. Das Bild, dass eine Marke im Kopf der Konsumenten prägt, beeinflusst deren Kaufentscheidung. Auf ähnliche Weise wirkt eine Arbeitgebermarke. Sie „vermittelt […] eine Antwort auf die Frage, warum sich ein talentierter und qualifizierter Arbeitnehmer für ein bestimmtes Unternehmen als Arbeitgeber interessieren soll.“

Für die Unternehmensseite ergeben sich durch ein konsequentes und ganzheitliches Employer Branding positive Effekte auf verschiedene Unternehmensbereiche. So erhält das Unternehmen mehr und vor allem passende Bewerbungen. Es werden sich vorrangig Kandidaten bewerben, die für ähnliche Werte wie das Unternehmen stehen. Daraus ergibt sich neben dem bedeutenden Vorteil des minimierten Fehlbesetzungsrisikos und der daraus resultierenden Kostenreduzierung auch der Effekt, dass vakante Stellen schneller besetzt werden können.

Weiterhin zielt das Employer Branding auf vorhandene Mitarbeiter ab, die sich durch eine starke Arbeitgebermarke stärker mit ihrem Unternehmen identifizieren sollen. Dadurch wird ein verbessertes Betriebsklima, eine gesteigerte Leistungsbereitschaft und die Entwicklung der Mitarbeiter zu Botschaftern des Unternehmens und somit der Marke angestrebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Relevanz qualitativer Personalthemen und begründet, warum die Auseinandersetzung mit Employer Branding für den Unternehmenserfolg notwendig ist.

2. Grundlagen des Employer Brandings: Dieses Kapitel definiert den Begriff Employer Branding, erläutert dessen Ziele und beleuchtet den demografisch bedingten Arbeitskräftemangel als Treiber der Notwendigkeit.

3. Wirkungsweise des Employer Brandings: Hier wird die Bedeutung des Humankapitals hervorgehoben und der Prozess der Arbeitgeberpräferenzbildung sowie dessen Übertragbarkeit aus dem Marketing erläutert.

4. Erzielbare Wettbewerbsvorteile durch Employer Branding: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Employer Branding gezielt die Mitarbeitergewinnung unterstützt und die Mitarbeiterbindung langfristig stärkt, um Fluktuation zu senken.

5. Notwendigkeit einer Corporate Identity für das Employer Branding: Der Abschnitt verdeutlicht, warum eine widerspruchsfreie Unternehmensidentität die entscheidende Voraussetzung für eine glaubwürdige und wirksame Arbeitgebermarke ist.

6. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse gebündelt, die die strategische Bedeutung qualitativer Aspekte im Personalmanagement unterstreichen.

Schlüsselwörter

Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmanagement, Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Fachkräftemangel, Unternehmenserfolg, Corporate Identity, Humankapital, Employee Value Proposition, Arbeitgeberpräferenz, Wettbewerbsvorteile, Recruiting, Markenführung, Fluktuation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von schwer quantifizierbaren Personalthemen für den Unternehmenserfolg, unter besonderer Betrachtung des Employer Brandings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst Themen wie den Arbeitskräftemangel, die Markenbildung als Instrument im Personalbereich, die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sowie die Rolle der Corporate Identity.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Investition in qualitative Sachverhalte wie die Arbeitgebermarkenbildung für Unternehmen langfristig wertvoll ist und die Vernachlässigung dieser Themen Risiken birgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller empirischer Studien, Fachliteratur und theoretischer Konzepte eine fundierte Argumentation aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Notwendigkeit von Employer Branding, dessen Wirkungsweise, die spezifischen Vorteile bei der Personalgewinnung und -bindung sowie den Zusammenhang mit der Corporate Identity.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmanagement, Mitarbeiterbindung, Wettbewerbsvorteile und Corporate Identity.

Wie unterscheidet sich Employer Branding von klassischem Recruiting?

Während klassisches Recruiting oft auf passiven Stellenanzeigen basiert, zielt Employer Branding auf einen aktiven, markenstrategischen Ansatz ab, der ein konsistentes Arbeitgeberbild vermittelt.

Warum ist die Corporate Identity für das Employer Branding unverzichtbar?

Die Corporate Identity dient als Basis, um ein glaubwürdiges und einheitliches Bild nach außen und innen zu wahren und so Widersprüche zu vermeiden, die das Vertrauen potenzieller und aktueller Mitarbeiter gefährden könnten.

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Details

Title
Employer Branding
Subtitle
Die Bedeutung von schwer quantifizierbaren Personalthemen am Beispiel der Arbeitgebermarkenbildung
College
Nordakademie University
Grade
1,3
Author
Julia Braunschweig (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V124582
ISBN (eBook)
9783640297788
ISBN (Book)
9783640303137
Language
German
Tags
Employer Branding Thema Employer Branding
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Braunschweig (Author), 2009, Employer Branding, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124582
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