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Westernization oder Vermischung der Kulturen

Titre: Westernization oder Vermischung der Kulturen

Essai , 2009 , 7 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Katja Diedler (Auteur)

Sociologie - Culture, Technique, Nations
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Résumé Extrait Résumé des informations

Seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist die Globalisierung in aller
Munde. Vor allem in der Wirtschaft aber auch in anderen Bereichen spricht man von
Zusammenwachsen und einheitlich werden der Welt.
Nun stellt sich die Frage welchen Effekt die Globalisierung auf die Kulturen in den
einzelnen Ländern hat. In einem sind sich viele Soziologen einig, die Kulturen werden sich
immer ähnlicher. Im Sinne einer Globalisierung könnte man davon ausgehen, dass sie
sich gegenseitig durchmischen. Einige kritische Stimmen merken aber an, dass es sich
weniger um eine Durchmischung vieler verschiedener Kulturen handelt, als um eine
Verwestlichung der Kulturen außerhalb der westlichen Welt.
Dieser Frage möchte das vorliegende Essay einmal nachgehen und versuchen einige
Beiträge auf diesem Gebiet zusammenzufassen.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die eindimensionale Gesellschaft - Das Wesen der westlichen Kultur nach Marcuse

3. Die Verwestlichung der Welt

3. Die Globale Crossoverkultur

4. Kulturelle Globalisierung mit Einschränkungen

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Globalisierung auf nationale Kulturen und analysiert kritisch, ob es sich dabei um einen Prozess wechselseitiger Durchmischung oder um eine einseitige Verwestlichung handelt.

  • Analyse der westlichen Massenkultur und Konsumgesellschaft nach Herbert Marcuse.
  • Untersuchung der Theorie der "Verwestlichung der Welt" und des globalen Kultureinflusses.
  • Diskussion der "Globalen Crossoverkultur" als Gegenentwurf zur Standardisierung.
  • Betrachtung von Grenzen der kulturellen Globalisierung und der nationalen Identität.
  • Reflektion über die Machtverhältnisse im globalen kulturellen Austausch.

Auszug aus dem Buch

Die Verwestlichung der Welt

John Tomlinson greift in seinem Buch „Globalization and Culture“ eine Theorie des Soziologen Serge Latouche auf. Ihm zufolge muss man den „Westen an sich als kulturelles und nicht als geographisches Phänomen begreifen. Die westliche Zivilisation ist ein Konzept bestehend aus Urbanisierung und Bürgerschaft. Daneben existieren im Westen auch noch einige spezifische lokale kulturelle Ausprägungen. Nur ebnen sich diese kulturellen Unterschiede Latouche zufolge, aufgrund der Industrialisierung und der expandierenden Medientechnologie immer mehr ein.

Sowohl die Industrialisierung als auch die bahnbrechenden Erfindungen der Medientechnologie waren zunächst einmal westliche Phänomene. Auch die meisten multinationalen Konzerne wurden in Ländern gegründet die dem Westen zuzurechnen sind.

Durch die Globalisierung, ein Prozess in dem das Mächteverhältnis klar zu Gunsten des Westen geregelt ist, breiteten sich die Technologien und mit ihnen die Kultur über die ganze Erde aus. Einen Beitrag zur Verbreitung der westlichen Kultur haben vor allem Konzerne geleistet, welche die Menschheit rund um den Globus mit westlichen Konsumgütern versorgen, es gibt kaum ein Land in dem man sein Fast Food nicht bei McDonalds kaufen könnte, einen Kaffee bei Starbucks trinken kann oder sich die neuesten Videoclips bei MTV ansehen kann.

All dies trägt Latouche zu Folge dazu bei, dass die Welt immer westlicher wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert das globale Zusammenwachsen der Welt und führt in die zentrale Debatte ein, ob Globalisierung zu kultureller Durchmischung oder zur Verwestlichung führt.

2. Die eindimensionale Gesellschaft - Das Wesen der westlichen Kultur nach Marcuse: Dieses Kapitel erläutert Marcuses Konzept der Massenkultur, in der Konsum und mediale Präsenz als Mittel zur Herrschaftssicherung fungieren.

3. Die Verwestlichung der Welt: Hier wird anhand von John Tomlinsons Rezeption von Serge Latouche aufgezeigt, wie Industrialisierung und westliche Medientechnologien kulturelle Unterschiede zunehmend nivellieren.

3. Die Globale Crossoverkultur: Dieses Kapitel stellt Jan Nederveen Pietersees Sichtweise dar, die kulturelle Globalisierung nicht als Einbahnstraße sieht, sondern auf historische und moderne Wechselwirkungen verweist.

4. Kulturelle Globalisierung mit Einschränkungen: Stuart Halls Perspektive wird dargelegt, der betont, dass nationale Identitäten fortbestehen und globale Einflüsse sich regional unterschiedlich auswirken.

5. Schlussfolgerungen: Die Autorin fasst zusammen, dass trotz der Anerkennung einer westlichen Hegemonie globale Einflüsse oft in eine konsumorientierte Massenkultur integriert werden.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Verwestlichung, Kultur, Massenkultur, Konsumgesellschaft, Herbert Marcuse, Identität, Hegemonie, Crossoverkultur, Industrialisierung, Medientechnologie, Standardisierung, kultureller Austausch, Multinationale Konzerne, Migration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die fortschreitende Globalisierung zu einer echten kulturellen Vermischung weltweit führt oder ob primär eine Verwestlichung der Kulturen außerhalb des westlichen Kulturkreises stattfindet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Einfluss von Massenkultur und Konsum, die Rolle der modernen Medientechnologien, die Persistenz nationaler Identitäten und das Machtungleichgewicht im globalen Kulturaustausch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene soziologische Theorien zur kulturellen Globalisierung gegenüberzustellen und zu diskutieren, wie westliche Werte und Konsummuster weltweit verbreitet werden.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Ansätze von Herbert Marcuse zur Massenkultur, John Tomlinson und Serge Latouche zur Verwestlichung sowie Jan Nederveen Pieterse und Stuart Hall zur kulturellen Vielfalt und Identität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik der westlichen Konsumgesellschaft, die theoretische Verortung der weltweiten Verwestlichung und die kritische Auseinandersetzung mit der Homogenisierungsthese.

Welche Schlagworte charakterisieren das Essay?

Wichtige Begriffe sind Globalisierung, westliche Hegemonie, kulturelle Identität, Massenkultur und Konsumorientierung.

Welches Beispiel führt die Autorin für die Übernahme westlichen Konsumdenkens an?

Die Autorin erwähnt das Beispiel der Puppe "Fulla", die in Sanaa als lokale Variante der Barbie-Puppe mit schwarzem Schleier verkauft wird, was die Adaption westlicher Konsumgüter illustriert.

Wie werden Einflüsse fremder Kulturen im Westen laut der Autorin verarbeitet?

Die Autorin argumentiert, dass fremde kulturelle Einflüsse, wie beispielsweise Yoga oder Tai-Chi, in die westliche Gesellschaft gelangen, dort jedoch primär als Teil der konsumorientierten Massenkultur vereinnahmt werden.

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Résumé des informations

Titre
Westernization oder Vermischung der Kulturen
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Cours
Kultur und Kommunikation - Einführung
Note
2,7
Auteur
Katja Diedler (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
7
N° de catalogue
V124826
ISBN (ebook)
9783640299096
Langue
allemand
mots-clé
Westernization Vermischung Kulturen Kultur Kommunikation Einführung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katja Diedler (Auteur), 2009, Westernization oder Vermischung der Kulturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124826
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