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Theorien der Arbeitsmotivation

Titre: Theorien der Arbeitsmotivation

Dossier / Travail , 2002 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Joachim Siedle (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Was bewegt den Menschen dazu, zu arbeiten? Sicherlich – in aller Regel - erst einmal die Erfordernis, durch Einkommen eine Existenzgrundlage zu schaffen. Doch welche Faktoren bewegen die meisten Menschen dazu, sich darüber hinaus in der Berufswelt zu engagieren? Sei es durch Weiterbildungen, besonderen persönlichen Einsatz oder einfach nur mit der Einstellung, seine Arbeit ordentlich und effizient verrichten zu wollen. Damit stellt sich die Frage nach den grundsätzlichen Motiven, die Menschen zu besonderen Leistungen im Arbeitsleben bewegen.

In dieser Hausarbeit sollen die Ursachen und Hintergründe für den Grad der Arbeitsmotivation untersucht werden. Dazu werden verschiedene Theorien und Modelle vorgestellt und klassifiziert, wobei schon an dieser Stelle darauf hingewiesen sei, daß im Rahmen dieser Arbeit nur die bekanntesten Theorien in aller Kürze vorgestellt werden können.

Anhand dieser Motivationstheorien werden anschließend zwei typischen Szenarien analysiert und daraufhin untersucht, wie sich bestimmte Einflußfaktoren auf die Motivation eines Mitarbeiters auswirken.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Arbeitsmotivation – theoretische Ansätze

2.1 Motivation

2.2 Inhaltstheorien der Motivation

2.2.1 Bedürfnishierarchiemodell von Maslow (1954)

2.2.2 Zwei - Faktoren - Theorie von Herzberg u.a. (1959)

2.2.3 ERG – Modell nach Alderfer (1969)

2.2.4 X – Y Theorie von McGregor (1960)

2.3 Prozeßtheorien der Motivation

2.3.1 VIE – Theorien

2.3.2 Theorie der Leistungsmotivation

2.4 Beurteilung der vorgestellten Theorien

3. Fallbeispiele zur Arbeitsmotivation

3.1 Szenario 1

3.1.1 Situationsanalyse – Ist – Zustand

3.1.2 Anwendung der Theorien der Arbeitsmotivation

3.1.3 Schlußfolgerung

3.2 Szenario 2

3.2.1 Situationsanalyse – Ist – Zustand

3.2.2 Anwendung der Theorien der Arbeitsmotivation

3.2.3 Schlußfolgerung

4. Ergebnis der bisherigen Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmotivation, um deren Einflussfaktoren auf die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern zu identifizieren und mittels praktischer Fallbeispiele zu analysieren.

  • Vorstellung grundlegender Inhaltstheorien der Motivation
  • Analyse von Prozeßtheorien zur Motivation
  • Anwendung theoretischer Ansätze auf betriebliche Szenarien
  • Erarbeitung von Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit wissenschaftlicher Modelle

Auszug aus dem Buch

3.1 Szenario 1

Herr Funk, 27 Jahre alt, ist seit dem Abschluß seiner kaufmännischen Ausbildung, die er im gleichen Unternehmen mit Auszeichnung absolviert hat, in der Buchhaltung tätig. Er nimmt die Aufgaben des stellvertretenden Gruppenleiters wahr, wobei diese Position in der offiziellen Führungsstruktur nicht mehr existiert. Seine Gehaltseinstufung liegt deutlich unter der offiziellen Arbeitsplatzeinstufung, was daran liegt, daß er nach der Ausbildung mit einer (unternehmensüblichen) niedrigen Gehaltsgruppe übernommen wurde. Nach Aussagen seines Abteilungsleiters müsse er „...Geduld haben, ...“ weil die Gehaltsanpassung nur schrittweise über mehrere Jahre erfolgen könne.

Herr Funk nimmt dies in Kauf, weil er seine Arbeit sehr gerne macht, und er sich auch mit dem bestehenden Betriebsklima wohl fühlt.

Da sein Gruppenleiter in ein abteilungsübergreifendes EDV – Projekt stark eingebunden ist, übernimmt Herr Funk seit mehreren Wochen auch einen großen Teil seines Tagesgeschäfts. Er freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen und sieht in den zusätzlichen Aufgaben die Chance, seine Fachkenntnis und Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Einige Wochen später fällt ein Kollege längerfristig aus. Für Herrn Funk bedeutet dies eine zusätzliche Anstrengung, da er nun mit weiteren Aufgaben belastet ist. Er bewältigt das umfangreiche Arbeitsvolumen durch zusätzliche Überstunden und regelmäßige Samstagsarbeit.

In der Folgezeit passiert es immer öfters, daß sich Fehler in seine Arbeit einschleichen. Er wirkt unkonzentriert und zieht sich im Kollegenkreis immer weiter zurück. In der Hoffnung auf eine Verringerung des Arbeitvolumens sucht er das Gespräch mit seinem Abteilungsleiter. Aber auch bezüglich des Arbeitsvolumens wird er vertröstet, da es sich um einen vorübergehenden Engpaß handele. Herr Funk wird um Verständnis für die Situation gebeten und darauf verwiesen, daß die Arbeiten schließlich bisher auch zu bewältigen waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Thematik der Arbeitsmotivation und Beschreibung des methodischen Vorgehens der Arbeit.

2. Arbeitsmotivation – theoretische Ansätze: Detaillierte Darstellung verschiedener Inhalts- und Prozeßtheorien sowie deren kritische Würdigung.

3. Fallbeispiele zur Arbeitsmotivation: Praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf zwei konkrete berufliche Szenarien zur Lösungsfindung.

4. Ergebnis der bisherigen Betrachtung: Fazit zur Komplexität der Motivationsforschung und Empfehlung zur individuellen Auseinandersetzung mit der Thematik.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Inhaltstheorien, Prozeßtheorien, Maslow, Herzberg, Alderfer, McGregor, VIE-Theorien, Leistungsmotivation, Mitarbeiterführung, Betriebliche Praxis, Arbeitszufriedenheit, Anreizsysteme, Zielvereinbarung, Personalmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Hintergründen der menschlichen Motivation im Arbeitskontext und deren praktischer Anwendung in Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themenfelder umfassen klassische Inhaltstheorien (z.B. Maslow, Herzberg), Prozeßtheorien (z.B. VIE, Leistungsmotivation) sowie deren praktische Übertragung auf Fallbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die theoretischen Modelle zu verstehen, wie Arbeitsmotivation entsteht und welche Faktoren sie beeinflussen, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden Literaturanalysen verschiedener psychologischer und betriebssoziologischer Theorien durchgeführt und diese auf zwei realistische betriebliche Szenarien angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung verschiedener Motivationsansätze und deren anschließende Anwendung auf Fallbeispiele inklusive Situationsanalyse und Schlußfolgerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitsmotivation, Motivationsmodelle, Mitarbeiterführung, Arbeitszufriedenheit, Anreize und Leistungsbereitschaft.

Wie bewertet die Arbeit das Bedürfnismodell von Maslow?

Das Modell wird kritisch betrachtet, da die fünf Motivklassen aufgrund begrifflicher Unschärfen schwer operationalisierbar sind und die empirische Bestätigung sowie die strikte Hierarchie umstritten sind.

Welche Lösung schlägt die Arbeit für den Mitarbeiter im ersten Fallbeispiel vor?

Es wird eine Kombination aus Anerkennung der Leistungen, Anpassung der Entlohnung, Entlastung von zu hohen Arbeitsvolumina und klare Zielabsprachen empfohlen.

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Résumé des informations

Titre
Theorien der Arbeitsmotivation
Université
University of Applied Sciences Hamburg  (Betriebspsychologie)
Note
1,0
Auteur
Joachim Siedle (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
19
N° de catalogue
V12503
ISBN (ebook)
9783638183703
Langue
allemand
mots-clé
Motivation Betriebssoziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Joachim Siedle (Auteur), 2002, Theorien der Arbeitsmotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12503
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Extrait de  19  pages
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