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Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufen. Kompensation des gesteigerten Stresserlebens?

Titel: Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufen. Kompensation des gesteigerten Stresserlebens?

Seminararbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, das Rauchverhalten in den Pflegeberufen genauer zu beleuchten und zu ergründen, ob das Rauchen eine reine Kompensationshandlung gegenüber dem arbeitsbedingten Stress darstellt. Es wird im Folgenden genauer darauf eingegangen, wie das Rauchen sowohl in der stationären Pflege, als auch der ambulanten Pflege verbreitet ist. Weiterhin wird auf die Ausprägung des Rauchverhaltens bei Auszubildenden eingegangen. Auf der Grundlage der gesammelten Daten soll ein Erklärungsversuch für das Rauchverhalten stattfinden, wobei näher darauf eingegangen werden soll, was genau das Bedürfnis nach der Zigarette hervorruft. Im Anschluss sollen alle erarbeiteten Stressoren und Hauptursachen des Rauchverhaltens von Pflegefachkräften und mögliche Kompensationsoptionen dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufe

2.1 Rauchverhalten bei Pflegenden in Krankenhäusern

2.2 Rauchverhalten bei Pflegenden in ambulanten Pflegediensten

2.3 Rauchverhalten bei Auszubildenden für Pflegeberufe

3 Rauchen als Stresskompensation – ein Erklärungsversuch

4 Probleme und Lösungen in der Pflege

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Rauchverhalten in pflegerischen Berufen, um zu ergründen, inwieweit der Konsum von Tabak als Kompensationshandlung für arbeitsbedingten Stress dient. Dabei wird insbesondere auf die Situation in stationären sowie ambulanten Umgebungen und in der Ausbildung eingegangen, um Lösungsansätze für die Gesundheitsförderung abzuleiten.

  • Analyse des Rauchverhaltens in verschiedenen Pflegesettings
  • Untersuchung von Stressfaktoren und deren Zusammenhang zum Tabakkonsum
  • Einfluss der Pflegeausbildung auf das Gesundheitsverhalten
  • Psychologische Erklärungsmodelle zur Stresskompensation
  • Diskussion von Präventionsmaßnahmen und gesundheitsfördernden Strategien

Auszug aus dem Buch

Rauchen als Stresskompensation – ein Erklärungsversuch

Stress stellt ein „individuelle Reaktion auf in der Umwelt der Person auftretende Stressoren“ (Rohwer 2021: 38) dar. Daraus lässt sich schließen, dass einheitliche Stressoren unterschiedliche Wirkungen an den Individuen haben können, je nachdem, welche Ressourcen die Person zur Stressbewältigung vorzuweisen hat (vgl. ebd.). Das Stressniveau wird individuell bewertet und behandelt (vgl. ebd.). Sind keine oder nur eine geringe Anzahl an stresskompensierenden Ressourcen vorhanden, kann der Stress eine „andauernde Exposition“ (ebd.) darstellen. Die Stressfolgen können sowohl somatisch, kognitiv oder emotional auftreten und dabei „kurz – oder langfristig wirken“ (ebd.: 39). Kurzfristige Verhaltensweisen können zum Beispiel die Steigerung von Blutdruck und Herzfrequenz sein, Angstgefühle, Ärger oder Ermüdung, welche widerum in Leistungsschwankungen münden können (vgl. ebd.). Langfristig kann Stress zu Magenproblemen, Depressiven Verstimmungen und Burnout bishin zu einem negativen Gesundheitsverhalten wie Rauchen oder einem gesteigerten Alkoholkonsum führen (vgl. ebd.).

Betrachtet man das Rauchen als Kompensationsmechanismus für das Stresserleben von Pflegenden genauer, fallen einige Co-Faktoren auf, welche ebenfalls zu gesteigerten Symptomen und Gefährdungen für den Körper führen können (vgl. Schwarzer 1992: 258). So geht Schwarzer (1992) auf mehrere Interaktionen des Rauchens mit weiteren gesundheitsschädlichen Faktoren ein, zum Beispiel dem Cholesterin (vgl. edb). So kann die Kombination aus starkem Rauchen und einem hohen Cholesterinwert das Risiko für einen Herzinfakt erheblich vergrößern (vgl. ebd.). Dies geschieht, da es zu einer geringeren Produktion des „guten“ Cholesterins, dem High Density Lipoprotein (HDL), kommt, welches Cholesterin zur Ausscheidung an die Leber transportiert (vgl. ebd.). Dies fördert eine stärkere Gerinnung und Verklumpung des Blutes und führt folglich eher zu Thrombosen und Embolien als bei Nichtrauchern(vgl. ebd.). Inwieweit ein Synergismus zwischen dem Rauchen und Stress allgemein besteht, ist noch nicht sehr stark erforscht (vg. ebd.). Bekannt ist jedoch, dass beide Faktoren die Herzfrequenz und den Blutdruck erhöhen (vgl. ebd.). Das Rauchen in Stresssituationen soll diese Symptome mehr als additiv verstärken, wobei das Rauchen häufig als Beruhigungshandlung angesehen wird (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problematik des Rauchens in Pflegeberufen vor und formuliert das Ziel, den Konsum als mögliche Stresskompensation zu untersuchen.

2 Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufe: In diesem Kapitel werden Studien zum Rauchverhalten in Krankenhäusern, ambulanten Diensten und der Ausbildung analysiert und verglichen.

2.1 Rauchverhalten bei Pflegenden in Krankenhäusern: Dieser Abschnitt beleuchtet die Raucherquoten und Ursachen im stationären Pflegekontext unter Berücksichtigung von Arbeitsbelastungen.

2.2 Rauchverhalten bei Pflegenden in ambulanten Pflegediensten: Hier wird das Stresserleben des ambulanten Personals und dessen Verbindung zum Tabakkonsum näher betrachtet.

2.3 Rauchverhalten bei Auszubildenden für Pflegeberufe: Dieser Unterpunkt untersucht das Gesundheitsverhalten von Pflegeschülern und deren Einstiegsalter in den Tabakkonsum.

3 Rauchen als Stresskompensation – ein Erklärungsversuch: Das Kapitel erklärt die psychologischen und biopsychologischen Mechanismen, warum Rauchen als Mittel zur Stressbewältigung wahrgenommen wird.

4 Probleme und Lösungen in der Pflege: Es werden multifaktorielle Stressoren der Pflege diskutiert und konkrete Lösungsstrategien für die Gesundheitsförderung aufgezeigt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Notwendigkeit von verbesserter Resilienz und systemischen Änderungen in der Pflege hervor.

Schlüsselwörter

Rauchverhalten, Pflegeberufe, Stresskompensation, Gesundheitsförderung, Stressbewältigung, Arbeitsbedingungen, Pflegeschüler, Nikotin, Gesundheitsverhalten, Prävention, Burnout-Risiko, psychische Belastung, Berufsstress, Gesundheitserhaltung, Stressmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Rauchverhalten von Pflegefachkräften und der Frage, ob dieses Verhalten als Reaktion auf arbeitsbedingten Stress zu verstehen ist.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Zu den zentralen Themen zählen die Analyse von Raucherquoten in verschiedenen Pflegesettings, psychologische Erklärungsmodelle zur Stressbewältigung und Ansätze zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Rauchverhalten in der Pflege zu beleuchten und zu hinterfragen, ob es eine reine Kompensationshandlung darstellt oder durch weitere Faktoren bedingt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung bestehender nationaler und internationaler Studien zu Gesundheitsverhalten und Stress in pflegerischen Berufen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Rauchverhaltens in verschiedenen Arbeitsfeldern, theoretische Erklärungen zur Stresskompensation sowie die Diskussion von Belastungsfaktoren und potenziellen Lösungsansätzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Rauchverhalten, Pflegende, Stresskompensation, Gesundheitsförderung sowie Arbeitsbelastung und Prävention.

Welche Rolle spielt die Ausbildung für das spätere Rauchverhalten?

Die Ausbildung ist entscheidend, um ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu entwickeln; Wissensdefizite und Vorbildfunktionen machen sie zu einem maßgeblichen Hebel für zukünftiges Gesundheitsverhalten.

Wie unterscheidet sich die Situation in der ambulanten von der stationären Pflege?

Obwohl Stress in beiden Bereichen präsent ist, zeigen ambulante Pflegende oft leicht abweichende Raucherquoten und sind zusätzlich durch Zeitdruck, Fahrten und spezifische Arbeitsplatzanforderungen belastet.

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Details

Titel
Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufen. Kompensation des gesteigerten Stresserlebens?
Hochschule
Technische Universität Dresden
Veranstaltung
Einführung in das Gesundheitssystem
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1255453
ISBN (PDF)
9783346692344
ISBN (Buch)
9783346692351
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Rauchverhalten Stresserleben Stress Gesundheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Ausprägung des Rauchverhaltens in Pflegeberufen. Kompensation des gesteigerten Stresserlebens?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1255453
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Leseprobe aus  18  Seiten
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