Sponsoring im Allgemeinen und Sportsponsoring im Speziellen stellen einen Teil des Marketinginstrumentariums dar. Bei Sponsoring handelt es sich in erster Linie um einen Austausch von Leistungen und Gegenleistungen zwischen Sponsor und Gesponsertem. Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Relevanz einer systematischen Sponsoringplanung für Sponsoren und Gesponserte im Sport. Dabei wird der Stand der Fachliteratur in Bezug auf den Planungsprozess des Sponsoringmanagements näher beleuchtet.
Ziel der Arbeit ist es, die Notwendigkeit einer systematischen Herangehensweise im Sportmanagement aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.2 Definition und Bedeutung des Sponsoring
2 Einordnung von Sponsor und Gesponsertem in das Beziehungsgeflecht des Sponsoring
3 Sponsoringplanung aus Sicht des Sponsors
3.1 Strategische Sponsoringplanung
3.2 Operative Sponsoringplanung
4 Sponsoringplanung aus Sicht des Gesponserten
4.1 Analyse
4.2 Definition des Angebots
4.3 Akquise
4.4 Sponsor-Relationship-Management
5 Probleme im Sponsoring
5.1 Probleme bei der Durchführung von Sponsoringmaßnahmen
5.2 Negative Folgen von Sponsoring für den Sport
6 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Relevanz einer systematischen Sponsoringplanung im Sport. Dabei wird analysiert, wie Sponsoren und Gesponserte ihre jeweiligen Planungsprozesse gestalten, um den gegenseitigen Erfolg zu maximieren und die unterschiedlichen Interessenlagen in Einklang zu bringen.
- Systematische Sponsoringplanung aus Unternehmenssicht
- Analyse und Angebotsdefinition für Gesponserte
- Methoden der Sponsor-Akquise
- Sponsor-Relationship-Management
- Risiken und Probleme im Sportsponsoring
Auszug aus dem Buch
3.1 Sponsoring-Grundsätze
Um dem Ziel einer dauerhaften Wirkung des Sponsoring-Engagements Rechnung zu tragen, ist es von Vorteil, dem Planungsprozess einen langfristigen Orientierungsrahmen im Sinne einer Sponsoring-Philosophie zu Grunde zu legen. Mit Hilfe der sog. Sponsoring-Grundsätze schafft sich das Unternehmen also eine Leitlinie, um ein kontinuierliches Arbeiten in allen Sponsoringbereichen zu gewährleisten. Sponsoring-Grundsätze beziehen sich insbesondere auf das grundlegende Sponsoring-Verständnis seitens des Unternehmens und auf die Bedeutung, die dem Sponsoring in der Kommunikationspolitik zu Teil werden soll. Darauf aufbauend können unternehmensweite Regeln, wie z. B. allgemeine Verhaltensrichtlinien im Umgang mit Gesponserten, aufgestellt werden.
Die konkrete Ausgestaltung der Sponsoring-Grundsätze hängt sicherlich stark von den Vorstellungen und Absichten der Entscheidungsträger im Unternehmen ab. Jedoch wird man wesentliche strategische Gesichtspunkte des Sponsoring in der Marketing-Philosophie der meisten Unternehmen in ähnlicher Weise wieder finden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die praktische Relevanz einer systematischen Sponsoringplanung und definiert das Sponsoring als Austausch von Leistungen und Gegenleistungen.
2 Einordnung von Sponsor und Gesponsertem in das Beziehungsgeflecht des Sponsoring: Dieses Kapitel erläutert die Rollen der beteiligten Parteien sowie weiterer Akteure, wie Sponsoring-Agenturen und Medien, im Beziehungsgeflecht.
3 Sponsoringplanung aus Sicht des Sponsors: Hier wird der Prozess der strategischen und operativen Planung für Unternehmen dargestellt, inklusive der Zielgruppenbestimmung und Budgetierung.
4 Sponsoringplanung aus Sicht des Gesponserten: Das Kapitel behandelt die Perspektive der Vereine und Sportler, von der internen Analyse bis hin zum professionellen Sponsor-Relationship-Management.
5 Probleme im Sponsoring: Hier werden Risiken wie Sponsorenkonflikte, negativer Imagetransfer und die negativen gesellschaftlichen Folgen für den Sport diskutiert.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass Sponsoring zwar ein wichtiges Kommunikationsinstrument ist, aber einer professionellen Planung bedarf, um die Interessen beider Seiten zu wahren.
Schlüsselwörter
Sportsponsoring, Sponsoringplanung, Kommunikationspolitik, Marketing-Mix, Sponsor-Relationship-Management, Akquise, Markenimage, Zielgruppen, Sponsoringvertrag, Imagetransfer, Budgetierung, Sportmanagement, Sponsoring-Strategie, Leistungsanalyse, Sponsoring-Grundsätze.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der methodischen Durchführung einer systematischen Sponsoringplanung im Bereich des Sports.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die Planungsprozesse aus Sicht von Sponsoren und Gesponserten, rechtliche und strategische Aspekte sowie die Risikoanalyse bei Sponsoring-Engagements.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Planungsschritte für beide Parteien zu dokumentieren und aufzuzeigen, wie eine professionelle Planung die Erfolgschancen im Sponsoring erhöht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich etablierter Planungsmodelle des Sponsoring-Managements.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die operative und strategische Planung für Sponsoren sowie in die Vorbereitung, Akquise und Beziehungsführung für Sportvereine und Athleten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Sponsoringplanung, Kommunikation, Leistungsanalyse, Sponsoringvertrag, Imagetransfer und Sponsor-Relationship-Management.
Warum ist eine "Betriebsanalyse" für Gesponserte wichtig?
Sie dient als Basis, um die eigenen Stärken, die Reichweite und das Image objektiv zu bestimmen, bevor man sich bei potenziellen Sponsoren präsentiert.
Welche Rolle spielt die „Branchenexklusivität“ für Sponsoren?
Sie ist entscheidend, um interne Konkurrenz zu vermeiden und eine klare Positionierung sowie hohe Werbewirksamkeit für das Engagement zu sichern.
Was sind die größten Risiken im Sponsoring laut dieser Arbeit?
Zu den Risiken zählen Sponsorenkonflikte, sportlicher Misserfolg, Ausfall von Sponsoren (Dropouts) und ein möglicher negativer Imagetransfer.
- Arbeit zitieren
- Christian Hackel (Autor:in), 2006, Sponsoringplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126265