Vom 29.08. bis 26.09.2007 habe ich das für Lehramtsstudierende obligatorische
Orientierungspraktikum absolviert. Ich muss gestehen, dass ich vor Beginn des Praktikums
sehr aufgeregt war, da ich an meine alte Schule zurückkehren würde, die aber mittlerweile
keine staatliche Schule mehr ist.
Außerdem muss ich sagen, dass ich vor der Durchführung des Praktikums eher skeptisch war,
ob ein verhältnismäßig langer Zeitraum von vier Wochen zur Hospitation für angehende
Lehrer wirklich zweckmäßig sei. Es reizte mich, einen anderen Schultyp und somit auch
Schüler einer Altersklasse kennen zu lernen, da ich durch meine Wahl des Studiums zur
Gymnasiallehrerin wohl sonst nie zu gekommen wäre. Somit traf ich eine bewusste
Entscheidung für eine freie Schule.
Am Anfang meines Praktikums hatte ich eher gemischte Gefühle und unterschiedliche
Erwartungen, allerdings erhoffte ich mir vor allem Gewissheit in meinen Bestrebungen Lehrer
zu werden und freute mich darauf endlich mal an eine Schule zu gehen und den Schulalltag zu
erleben.
Inhaltsverzeichnis
- Praktikumsvorbereitung
- Persönliche Erwartungen
- Charakteristik der Freien Schule XX
- Struktur von Unterrichtsstunden
- Theoretische Grundlagen
- Praktische Umsetzung
- Umfassendes/ Ganzheitliches Lernen
- Theoretische Grundlagen
- Praktische Umsetzung
- Soziales Lernen
- Theoretische Grundlagen
- Praktische Umsetzung
- Lehrer- und Schülerverhalten
- Theoretische Grundlagen
- Praktische Umsetzung
- Schlussbemerkung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Praktikumsbericht beleuchtet das Orientierungspraktikum an der Freien Schule XX, das die Autorin im Herbst 2007 absolvierte. Der Bericht analysiert die Struktur von Unterrichtsstunden, die Umsetzung von Konzepten wie ganzheitlichem Lernen und sozialem Lernen sowie das Lehrer- und Schülerverhalten.
- Strukturierung von Unterrichtsstunden
- Umsetzung von ganzheitlichem Lernen
- Soziales Lernen in der Praxis
- Lehrer- und Schülerverhalten
- Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Praktikum
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel des Praktikumsberichts befasst sich mit der Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum. Die Autorin schildert ihre persönlichen Erwartungen und gibt einen Einblick in die Charakteristik der Freien Schule XX. Sie hebt die Besonderheiten der Schule hervor, wie die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern, die Integration der Schüler in den Schulalltag und die naturverbundene Umgebung.
Im zweiten Kapitel analysiert die Autorin die Struktur von Unterrichtsstunden. Sie erläutert die theoretischen Grundlagen der Stundengliederung und stellt die praktische Umsetzung in den Hospitationsstunden dar. Sie beobachtet, dass die meisten Lehrkräfte eine angemessene Strukturierung in ihrem Unterricht umsetzen, jedoch auch Abweichungen auftreten, die sich auf den Unterrichtsverlauf auswirken können.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Thema "Umfassendes/ Ganzheitliches Lernen". Die Autorin beschreibt die theoretischen Grundlagen des Konzepts und zeigt, wie es in der Praxis umgesetzt wird. Sie beobachtet, dass die Schule verschiedene Ansätze verfolgt, um das ganzheitliche Lernen zu fördern, wie z.B. die Integration von verschiedenen Lernformen und die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Schüler.
Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Thema "Soziales Lernen". Die Autorin erläutert die theoretischen Grundlagen des Konzepts und stellt die praktische Umsetzung in den Hospitationsstunden dar. Sie beobachtet, dass die Schule verschiedene Ansätze verfolgt, um das soziale Lernen zu fördern, wie z.B. die Förderung von Kooperation und Kommunikation sowie die Entwicklung von sozialen Kompetenzen.
Das fünfte Kapitel analysiert das Lehrer- und Schülerverhalten. Die Autorin beschreibt die theoretischen Grundlagen des Lehrer- und Schülerverhaltens und stellt die praktische Umsetzung in den Hospitationsstunden dar. Sie beobachtet, dass die Schule verschiedene Ansätze verfolgt, um ein positives Lernklima zu schaffen, wie z.B. die Förderung von respektvollem Umgang und die Unterstützung der Schüler in ihren individuellen Bedürfnissen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Orientierungspraktikum, die Freie Schule XX, Unterrichtsstruktur, ganzheitliches Lernen, soziales Lernen, Lehrer- und Schülerverhalten sowie die Erfahrungen und Erkenntnisse der Autorin.
Häufig gestellte Fragen
Was zeichnet eine „Freie Schule“ im Vergleich zu staatlichen Schulen aus?
Freie Schulen setzen oft auf alternative pädagogische Konzepte, eine engere Elternzusammenarbeit und Konzepte wie ganzheitliches und soziales Lernen in einer oft naturverbundenen Umgebung.
Was ist das Ziel eines Orientierungspraktikums für Lehramtsstudierende?
Es dient dazu, den Schulalltag aus der Lehrerperspektive kennenzulernen, die eigene Berufswahl zu reflektieren und verschiedene Schultypen und Altersklassen zu erleben.
Wie wird „Ganzheitliches Lernen“ in der Praxis umgesetzt?
Durch die Integration verschiedener Lernformen, die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und die Verknüpfung von kognitiven mit praktischen Inhalten.
Welche Bedeutung hat das soziale Lernen an freien Schulen?
Die Förderung von Kooperation, Kommunikation und sozialen Kompetenzen ist ein zentraler Bestandteil, um ein positives und respektvolles Lernklima zu schaffen.
Warum ist die Struktur von Unterrichtsstunden wichtig?
Eine klare Gliederung hilft dabei, den Lernprozess zu steuern; Abweichungen können den Unterrichtsfluss stören, aber auch Raum für spontane Lernmomente bieten.
- Quote paper
- Jeannette Nedoma (Author), 2007, Praktikumsbericht zum Orietierungspraktikum an der Freien Schule in XX, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126512