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Der Wert des Privaten in Sozialen Netzwerken

Título: Der Wert des Privaten in Sozialen Netzwerken

Ensayo , 2009 , 5 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Debora Domaß (Autor)

Medios / Comunicación - Ética en los medios
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In der letzen Zeit gab es - vor allem in der „Internetwelt“ - einen großen Medienrummel um den Datenschutz bei Sozialen Netzwerken. Vor allem das StudiVZ sorgte für einen großen Aufruhr, als es Ende 2007 bekannt gab, seine AGBs ändern zu wollen, um personalisierte Werbung möglich zu machen. Viele Nutzer hatten Angst um ihre privaten Daten und traten aus dem Netzwerk aus oder stellten ihr Profil auf „privat“. Privatheit der Daten wurde über Nacht zu einem Hauptthema der Nachrichten.

Auch die niederländische Philosophin Beate Rössler redet in ihrem Buch „Der Wert des Privaten“ über Privatheit – lassen sich ihre Thesen auf die Probleme der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken übertragen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rösslers Auffassung

3. Probleme der Sozialen Netzwerke

4. Aufgabe der Sozialen Netzwerke

5. Aufgabe des Nutzers

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen privater Autonomie und der Nutzung Sozialer Netzwerke unter Rückgriff auf die theoretischen Konzepte der Philosophin Beate Rössler, um Strategien für einen verantwortungsbewussten Umgang mit persönlichen Daten aufzuzeigen.

  • Philosophische Definition von Privatsphäre und Autonomie nach Beate Rössler
  • Datenschutzproblematiken durch kommerzielle Verwertung in Netzwerken
  • Verantwortung der Plattformbetreiber bei der Konfiguration von Privatsphäre-Einstellungen
  • Eigenverantwortung der Nutzer beim Teilen sensibler Informationen
  • Vereinbarkeit von Netzwerknutzung und dem Schutz privater Räume

Auszug aus dem Buch

Probleme der Sozialen Netzwerke

Was haben diese Begriffe nun mit den Problemen der Sozialen Netzwerke zu tun? Soziale Netzwerke sind Netzgemeinschaften im Internet, bei denen die Nutzer ihr eigenes „Profil“ erstellen und mit persönlichen Daten füllen können. Sie vernetzen dabei die Nutzer miteinander, die sich so zum Beispiel Nachrichten schicken, Profile anderer Nutzer betrachten und kommentieren sowie „Freunde“ hinzufügen können. Soziale Netzwerke gelten als eine typische Anwendung des „Web 2.0“ und haben innerhalb kürzester Zeit eine große Beliebtheit, besonders unter Jugendlichen, erlangt. Sie können hierbei mit ihren Freunden in Kontakt bleiben, alte Freunde wiederfinden und sogar neue Freunde kennenlernen. Dies funktioniert vor allem über die Angabe des realen Namens sowie ein Profilfoto. Die Nutzer können jedoch auch, je nach Netzwerk, die unterschiedlichsten Angaben in ihrem Profil machen, wie beispielsweise Lieblingsfilme, Hobbies, Politische Richtung etc. machen.

Den Betreibern der Sozialen Netzwerke kommen diese Angaben sehr entgegen: Sie finanzieren sich über personalisierte Werbung. Dabei werden die Angaben der Nutzer gesammelt, gespeichert und ausgewertet, um dann spezifisch auf den Nutzer zugeschnittene Werbung möglich zu machen. Dies macht insofern Sinn, als dass männliche Nutzer wahrscheinlich eher von einer Werbung für Rasierschaum als für Lippenstift angesprochen werden und vice versa. Somit kann Werbung gezielt eingesetzt werden, was weniger Kosten und höhere Einnahmen verursacht – für die Soziale Netzwerke sowie die Werbenden einen Gewinn.

Das Problem dabei ist, dass der Nutzer nicht weiß, welche seiner Daten auf welche Weise gespeichert und ausgewertet werden. Er hat keinen Überblick darüber, was mit seinen Daten geschieht. Des weitern hat er keinen Einfluss auf die Auswertung der Daten. Diese werden beispielsweise im StudiVZ bis zu sechs Monate gespeichert, einmal eingegeben bleiben also für lange Zeit vorhanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Relevanz des Datenschutzes in sozialen Netzwerken und führt in die philosophische Perspektive von Beate Rössler ein.

2. Rösslers Auffassung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Freiheit, Privatsphäre und Autonomie gemäß Rösslers Werk.

3. Probleme der Sozialen Netzwerke: Es wird analysiert, wie kommerzielle Interessen der Netzwerkbetreiber mit der Privatsphäre der Nutzer kollidieren.

4. Aufgabe der Sozialen Netzwerke: Dieses Kapitel behandelt die Verantwortung der Plattformen hinsichtlich technischer Schutzmaßnahmen und der Gestaltung von Voreinstellungen.

5. Aufgabe des Nutzers: Hier wird die Eigenverantwortung der Nutzer im Umgang mit den eigenen Daten und dem Schutz der persönlichen Autonomie beleuchtet.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Koexistenz von sozialen Netzwerken und Privatsphäre nur durch beidseitige Sensibilisierung möglich ist.

Schlüsselwörter

Privatsphäre, Soziale Netzwerke, Autonomie, Beate Rössler, Datenschutz, Web 2.0, Datensicherheit, Persönliche Daten, Internet, Selbstbestimmung, StudiVZ, Nutzerverantwortung, Personalisierte Werbung, Privater Raum, Digitale Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Spannung zwischen der Nutzung von sozialen Netzwerken und dem Bedürfnis nach Privatsphäre.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die philosophische Begriffsbestimmung von Privatsphäre, die kommerzielle Datennutzung und die Verantwortung von Anwendern und Betreibern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der Philosophie von Beate Rössler zu prüfen, ob sich die Nutzung sozialer Netzwerke mit dem Erhalt der persönlichen Autonomie vereinbaren lässt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine essayistische Auseinandersetzung, die theoretische philosophische Konzepte auf aktuelle medienpraktische Phänomene anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Interessenkonflikte zwischen Werbeplattformen und Nutzern sowie die jeweiligen Verantwortungsbereiche beider Parteien beim Schutz privater Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Privatsphäre, Autonomie, Datenschutz und Nutzerverantwortung geprägt.

Welche Rolle spielt die Philosophin Beate Rössler für die Argumentation?

Ihre Definitionen von Freiheit, Privatsphäre und Autonomie dienen als theoretisches Fundament, um die Handlungsweise von Nutzern und Netzwerken kritisch zu bewerten.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der sozialen Netzwerke hinsichtlich des Datenschutzes?

Die Netzwerke stehen in der Pflicht, sicherere Standards zu etablieren und den Nutzern transparentere Kontrolle über ihre Daten zu ermöglichen.

Kann ein Nutzer seine Autonomie in sozialen Netzwerken wahren?

Ja, die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Autonomie möglich bleibt, sofern der Nutzer sich der Bedeutung von Privatsphäre bewusst ist und seine Profilinhalte entsprechend kritisch hinterfragt.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich des "vergesslichen Internets"?

Da Daten lange gespeichert werden, betont die Arbeit die Notwendigkeit des bewussten Handelns, da das Internet Informationen nicht vergisst.

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Detalles

Título
Der Wert des Privaten in Sozialen Netzwerken
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
1,3
Autor
Debora Domaß (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
5
No. de catálogo
V126529
ISBN (Ebook)
9783640413881
ISBN (Libro)
9783640411597
Idioma
Alemán
Etiqueta
StudiVZ Web2.0 Soziale Netzwerke Privatheit Freiheit Autonomie Facebook Myspace
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Debora Domaß (Autor), 2009, Der Wert des Privaten in Sozialen Netzwerken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126529
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