Diese Arbeit präsentiert ein fiktives Fallbeispiel für die Neugründung einer Franchise-Filiale. Dabei wird unter anderem ein Liquiditätsplan erstellt.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. GESCHÄFTSMODELL – ENTREPRENEURIAL DESIGN
2.1 DAS KLASSISCHE GESCHÄFTSMODELL
2.2 DAS GESCHÄFTSMODELL NACH AMIT UND ZOTT
2.3 DAS BUSINESS MODEL CANVAS NACH OSTERWALDER UND PIGNEUR
3. FINANZPLANUNG
3.1 KAPITALBEDARFSPLAN
3.2 FINANZIERUNGSPLAN
3.3 LIQUIDITÄTSPLAN
4. ZUSAMMENFASSUNG
5. PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Fallstudie analysiert die wirtschaftliche Umsetzbarkeit einer geplanten Neugründung einer Franchise-Café-Filiale. Ziel ist es, durch eine systematische betriebswirtschaftliche Prüfung und Finanzplanung zu beurteilen, ob der Schritt in die Selbstständigkeit für die Verfasserin finanziell und strategisch sinnvoll ist.
- Entwicklung eines geeigneten Geschäftsmodells mittels Entrepreneurial Design.
- Detaillierte Finanzplanung inkl. Kapitalbedarf, Finanzierungsquellen und Liquiditätsvorschau.
- Anwendung theoretischer Frameworks wie das Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur.
- Risikoanalyse unter Berücksichtigung von Markt- und Standortfaktoren.
- Bewertung der persönlichen Eignung und wirtschaftlichen Rentabilität.
Auszug aus dem Buch
2.3 Das Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur
Eine weitere Möglichkeit ein Geschaftsmodell zu beschreiben ist das Business Model Canvas. Es handelt sich um eine Erweiterung zum klassischen Geschäftsmodell. Zu diesem Modell gehören neun Segmente, die in Beziehung zueinander stehen (Freiling 2019, S.123). Zu Beginn widmen wir uns dem Kundensegment bei dem Lisa entscheiden muss, welche Kundengruppe bzw. Zielgruppe sie ansprechen möchte. Dabei liegt der Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden. Zur Auswahl stehen der Massen- und Nischenmarkt, das segmentierte und diversifizierte Kundengeschäftsmodell sowie die Multi-sided Platforms. In Lisas Fall liegt das Hauptaugenmerk auf dem Massenmarkt (Osterwalder/Pigneur 2011, S.25). Lisa sollte ihr Geschäft attraktiv für die Lauf- und Stammkundschaft gestalten, sodass sie ihr Produkt besser vertreiben kann und ihr Café profitabel bleibt. Sind die Kunden zufrieden kommen sie öfter vorbei und empfehlen möglicherweise das Café weiter. Die Zufriedenheit kann durch ein ansprechendes Ambiente, faire Preise und einer guten Qualität erhöht werden, was uns zum nächsten Baustein führt: dem Wertangebot.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Ausgangssituation ein, in der Lisa den Schritt in die Selbstständigkeit als Franchise-Nehmerin eines Café-Konzepts plant, und beschreibt die ersten Kostenfaktoren.
2. GESCHÄFTSMODELL – ENTREPRENEURIAL DESIGN: Hier werden theoretische Konzepte zur Geschäftsmodellgestaltung erläutert und auf Lisas spezifisches Gründungsvorhaben angewendet, insbesondere das Business Model Canvas.
3. FINANZPLANUNG: Dieses Kapitel enthält eine detaillierte Aufstellung des Kapitalbedarfs, der Finanzierungsmöglichkeiten sowie eine Prognose der Liquidität für die ersten Monate.
4. ZUSAMMENFASSUNG: Die Ergebnisse der vorangegangenen Kapitel werden rekapituliert, um die Umsetzbarkeit des Vorhabens auf Basis der Finanz- und Geschäftsmodellkonzepte festzuhalten.
5. PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG: Abschließend gibt die Verfasserin eine fundierte Einschätzung ab, ob der Gründungsschritt unter den gegebenen Risiko- und Kapitalbedingungen zum aktuellen Zeitpunkt empfohlen werden kann.
Schlüsselwörter
Franchise, Selbstständigkeit, Existenzgründung, Business Model Canvas, Finanzplanung, Kapitalbedarfsplan, Liquiditätsplan, Rentabilität, Unternehmertum, Entrepreneurial Design, Geschäftsidee, Gründungsberatung, Wirtschaftlichkeit, Café-Konzept, Investitionsrechnung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?
Die Studie untersucht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Erfolgsaussichten bei der Neugründung einer Franchise-Café-Filiale durch die Protagonistin Lisa.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die strategische Geschäftsmodellentwicklung, die detaillierte Finanzplanung sowie die persönliche Risikobewertung für Existenzgründer.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, ob die Gründung des Cafés unter Berücksichtigung der Kostenstruktur und Marktbedingungen ratsam ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Instrumente wie das Business Model Canvas sowie Finanzplanungswerkzeuge (Kapitalbedarfs-, Finanzierungs- und Liquiditätsplan) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Geschäftsmodelle und die konkrete Berechnung der finanziellen Anforderungen an eine Neugründung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Franchise-Gründung, Liquiditätssicherung und Entrepreneurial Design einordnen.
Welchen Stellenwert nimmt die Liquidität laut der Verfasserin ein?
Die Sicherung der Liquidität wird als übergeordnetes Ziel hervorgehoben, um Insolvenzrisiken in der frühen Gründungsphase zu vermeiden.
Warum wird Lisa die Gründung in der persönlichen Empfehlung nicht direkt nahegelegt?
Aufgrund des fehlenden Eigenkapitals und des relativ geringen zu erwartenden Unternehmergehalts im Verhältnis zum Risiko empfiehlt die Verfasserin ein Abwarten und Ansparen.
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- Sofia Keloglou (Autor), 2022, Neugründung einer Franchise-Filiale. Ein Fallbeispiel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1270152