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„Schalom und Grüß Gott“? – Die NGO „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich

Pragmatische Analyse der Grundlinien, Aufgaben und potentieller Zukunftsszenarien der NGO und NPO in Österreich

Titre: „Schalom und Grüß Gott“? – Die NGO „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich

Essai Scientifique , 2009 , 17 Pages

Autor:in: Mag. Georg Schilling (Auteur)

Etudes Judaïques
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Résumé Extrait Résumé des informations

- Was bedeutet "Dialog" zwischen Christen und Juden in Ö?
- Wo findet er statt?
- Was ist der ö "Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit"?
- Wie ist besagter Ausschuss entstanden?
- Was sind seine Ziele?
- Was kann man Aussagen von "Bischof" Williamson konkret konstruktiv entgegenhalten?
- Wo kann man sich als aktiver Christ oder Jude im interreligiösen Diskurs sachlich einbringen?
- Wie geht es pro futuro in Ö weiter ev?
Diesen Fragen geht die folgende Arbeit unter Würdigung ua der Arbeit von König, Schubert, Trinks, Wahle, Rosenkranz uva wissenschaftlich und klar nach. Dabei wird neben der "Genesis" des Koordinierungsausschusses ua auch auf die Theodizee-Frage im Lichte von zB Auschwitz, Theresienstadt eingegangen. Wie kann ein "Gott", nach KÖNIGs Worten ua ein "allmächtiger" und "barmherziger" Gott dies zulassen?
- Fernerhin wird ein geschichtlicher Abriss wichtiger Perso(e)n(lichkeit)en des ö Koordinierungsausschusses vorgenommen.
- Sodann werden "Testimonials" und Mitglieder der Gegenwart in Ihren Funktionen in Gesellschaft und Glaubensgemeinschaft dargestellt.
- Des weiteren wird, wie bereits in einer der Eingangsfragen angedeutet, der Frage, nach der Möglichkeit eines konstruktiven Engangements in dieser hochinteressanten, inter-religösen NGO und NPO nachgegangen: kann man sich konstruktiv, partiell einbringen?
- Eine zentrale Frage dieser wissenschaftlichen, sachlichen und lebensnahen Analyse bildet die Frage:

wie kann man als - uU (hochgradig) enttäuschte Christin (als uU sehr frustrierter Christ), etwa im Kontext rund um Aussagen von "Bischof" Williamson sowie etwa um die "Geisteshaltung(en)" etwa von Pfarrer Wagner (in OÖ) sachlich, nüchtern und konstruktiv-progressiv seinem Bedürfnis einer röm.-kath. Kirche, wie sie etwa insbesondere durch die Persönlichkeit Franz (Kardinal) KÖNIGs vermittelt wurde, positiv einen Beitrag leisten?
- Ferner wird ua folgender Frage wissenschaftlich und lebensnahe nachgegangen: Wie kann man die Anliegen des II.Vatikanums fördern?
Wie kann man - etwa iRd des Koordinierungsausschusses - die Botschaft des Konzilsdokuments "Nostra Aetate" (auf sachlicher, lebensnaher Ebene) - musikalisch gesprochen - zum "Klingen" bringen?
- Des weiteren wird besonders auf die Bedeutung der Reduzierung von Informationsasymmetrien eingegangen, wobei ua auch auf die Verdienste etwa Prof. Kurt Rosenkranz' eingegangen wird.
- Schließlich wird versucht, konstruktiv (potentielle) Verbesserungsnuancen auszuloten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Gang der Untersuchung

1.3 Die „Genesis“ des Koordinierungsausschusses in Ö

1.3.1 Die Vereinsgründung durch Prof Dr Kurt SCHUBERT anno 1956

1.3.2 Die Gründung der Quartalszeitschrift „Dialog-Du Siach“ anno 1990

1.3.3 Die aktuellen Themen des Koordinierungsausschusses

1.3.4 Perso(e)n(lichkeiten) und „Testimonials“ der Organisation

1.3.5 „Beitreten, Mitmachen, Unterstützen“?

1.3.6 „Diversity“ – Chancen der Vielfalt in dieser NGO?

1.3.7 Ein Ausblick mit Kardinal Franz KÖNIG ?

1.4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Rolle des „Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich auseinander. Ziel ist es, die Entstehungsgeschichte und die gegenwärtigen Aufgaben der Organisation vor dem Hintergrund aktueller interreligiöser Herausforderungen zu beleuchten und mögliche Zukunftsszenarien für den christlich-jüdischen Dialog zu skizzieren.

  • Historische Entwicklung und Gründung des Koordinierungsausschusses
  • Die Bedeutung interreligiöser Diskurse in einer globalisierten Gesellschaft
  • Die Rolle von Persönlichkeiten und Testimonials für die NGO-Arbeit
  • Chancen von Diversity-Management im Kontext der christlich-jüdischen Verständigung
  • Gegenstrategien zu Antisemitismus und Verschwörungstheorien

Auszug aus dem Buch

1.3 Die „Genesis“ des Koordinierungsausschusses in Ö

Im Sommer 1956 wurde der Koordinierungsausschuss durch den (bibliophilen) Wissenschafter Prof Dr Kurt SCHUBERT - einem röm.-kath. Widerstandskämpfer, wie auch sein Vater ein Widerstandskämpfer war, gegründet, und zwar wurde SCHUBERT von Prälat RUDOLF – zufolge SCHUBERT - „aufgefordert, im Rahmen der österreichischen Pax Christi Bewegung eine Arbeitsgruppe “Christen und Juden“ zu gründen. Aus dieser entstand 1964/ 65 der “Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“. Zunächst war er eine „Sektion“ der internationalen röm.-kath. Friedensbewegung PAX CHRISTI, später konstituierte er sich, zufolge HIMMELBAUER auf Ermutigung von Kardinal Franz KÖNIG, als eigenständiger Verein (unter evangelischer und jüdischer Beteiligung).

Zu Zeiten von PAX CHRISTI ging es zufolge HIMMELBAUER ua um Folgendes: „„Neben den Bereichen Österreich-Italien, Nationalsozialisten-Christen („Die Tugend der Feindesliebe“), Minderheiten, Sozialisten-Christen sollte auch das „Judenproblem“ eine Rolle spielen, „denn es gibt in Österreich immer noch Hasskomplexe und gerade in dieser Richtung ist seit 1945 nichts geschehen.“ (Sitzungsprotokoll)“ Anno 1962 fand bereits eine Einigung betreffend den (jetzigen) Vereinsnamen statt. Ein erstes Ziel anno 1965 war es „ein Memorandum zur „Darstellung des Judentums in der Katechese“ zu erarbeiten.“ 1970 bereitet Sr.a. Dr.a Hedwig WAHLE mit Prof Dr. Kurt SCHUBERT, Msgr. Dr. Otto MAUER und der Historikerin Dr. Erika WEINZIERL – zufolge HIMELBAUER/TRINKS - „eine Erklärung vor, die von der Wiener Diözesansynode ohne Gegenstimme angenommen wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit des interreligiösen Diskurses als Kontrapunkt zu historisch gewachsenen Vorurteilen, Antisemitismus und aktuellen gesellschaftlichen Kontroversen.

1.1 Einführung: Dieser Abschnitt beschreibt die Relevanz des Themas angesichts aktueller antisemitischer Vorfälle und unterstreicht die Rolle des Koordinierungsausschusses als sachlicher Akteur.

1.2 Gang der Untersuchung: Hier wird der methodische Aufbau der Arbeit erläutert, welcher von der historischen Abriss-Analyse bis hin zu Zukunftsvisionen reicht.

1.3 Die „Genesis“ des Koordinierungsausschusses in Ö: Das Kapitel widmet sich der Entstehungsgeschichte des Vereins, beginnend bei dessen Wurzeln in der Pax Christi Bewegung bis zur Etablierung als eigenständige Institution.

1.3.1 Die Vereinsgründung durch Prof Dr Kurt SCHUBERT anno 1956: Dieser Teil beleuchtet die Rolle von Kurt Schubert und die frühen Impulse für eine organisierte christlich-jüdische Zusammenarbeit in Österreich.

1.3.2 Die Gründung der Quartalszeitschrift „Dialog-Du Siach“ anno 1990: Hier wird die Etablierung des Publikationsorgans als zentrales Medium des Dialogs und der Information dargestellt.

1.3.3 Die aktuellen Themen des Koordinierungsausschusses: Dieses Kapitel fasst die heutigen Arbeitsfelder zusammen, wie etwa die Feier der Karwoche ohne Abwertung des Judentums.

1.3.4 Perso(e)n(lichkeiten) und „Testimonials“ der Organisation: Hier werden die maßgeblichen Köpfe und Unterstützer vorgestellt, die die Arbeit des Vereins tragen.

1.3.5 „Beitreten, Mitmachen, Unterstützen“?: Dieser Abschnitt gibt praktische Informationen über die Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit und Mitgliedschaft im Verein.

1.3.6 „Diversity“ – Chancen der Vielfalt in dieser NGO?: Hier wird der Nutzen von Diversity-Management für die Arbeit der Organisation diskutiert.

1.3.7 Ein Ausblick mit Kardinal Franz KÖNIG ?: Das Kapitel reflektiert die visionären Ansätze von Kardinal König hinsichtlich des Dialogs der Religionen.

1.4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Rolle der NGO bei der Beseitigung von Desinformation und der Förderung des „Du“-Verständnisses zusammen.

Schlüsselwörter

Koordinierungsausschuss, christlich-jüdische Zusammenarbeit, Interreligiöser Dialog, Antisemitismus, Kurt Schubert, Kardinal Franz König, Nostra Aetate, Dialog-Du Siach, NGO, Zivilgesellschaft, Diversity Management, Judaistik, Ökumene, Friedensbewegung, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich als zivilgesellschaftliche Organisation, die sich gegen Antisemitismus und Vorurteile einsetzt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs, die Bedeutung von Bildungsarbeit, den Umgang mit religiösen Stereotypen und die Rolle von Persönlichkeiten wie Kurt Schubert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine pragmatische Analyse der Grundlinien und Aufgaben der Organisation sowie die Erarbeitung von Zukunftsszenarien unter Berücksichtigung moderner Diversity-Ansätze.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen und analytischen Aufarbeitung von Quellen, Sitzungsprotokollen und zeitgenössischen Diskursen sowie der Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese des Vereins, die Etablierung der Zeitschrift „Dialog-Du Siach“ und die aktuelle Bedeutung des interreligiösen Austauschs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie interreligiöser Dialog, christlich-jüdische Zusammenarbeit, Zivilgesellschaft und Aufklärung geprägt.

Welche Rolle spielt Kardinal Franz König in der Organisation?

Kardinal König wird als Mentor und wichtiger Träger der christlich-jüdischen Erneuerung gewürdigt, dessen Visionen bis heute das Selbstverständnis des Vereins prägen.

Warum ist die „Judaica-Bibliothek“ für den Verein bedeutsam?

Sie dient als wichtige Ressource zur fundierten Information über das Judentum und fördert das Verständnis für die gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Judentum.

Welche Funktion hat die Zeitschrift „Dialog-Du Siach“?

Sie fungiert als Informationsorgan, das den Dialog in lebendiger und progressiver Form fördert und die Arbeit der NGO für Interessierte zugänglich macht.

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Résumé des informations

Titre
„Schalom und Grüß Gott“? – Die NGO „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich
Sous-titre
Pragmatische Analyse der Grundlinien, Aufgaben und potentieller Zukunftsszenarien der NGO und NPO in Österreich
Université
University of Vienna
Cours
Diversity, Diskurs und Dialog in der Relation Judentum - Christentum in Österreich
Auteur
Mag. Georg Schilling (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V127104
ISBN (ebook)
9783640324194
ISBN (Livre)
9783640322060
Langue
allemand
mots-clé
Grüß Gott“ Zusammenarbeit“ Pragmatische Analyse Grundlinien Aufgaben Zukunftsszenarien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Georg Schilling (Auteur), 2009, „Schalom und Grüß Gott“? – Die NGO „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ in Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127104
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Extrait de  17  pages
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