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Escapes to the Demographical Gap – A New Challenge to Enterprises

Der Umgang mit quantitativem Arbeitskräftemangel anhand geschichtlicher Beispiele der Kriegsfolgen

Title: Escapes to the Demographical Gap  – A New Challenge to Enterprises

Term Paper , 2008 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Susann Fink (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Die demographische Veränderung die Deutschland in den nächsten Jahren oder sogar Jahrzehnten treffen wird, könnte dramatische Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur und den Arbeitsangebot mit sich bringen. Aber wieso verändert sich die demographische Struktur in Deutschland so extrem? Welche Ursachen könnte dieser Wandel haben?
Die vorliegende Seminararbeit untersucht den demographischen Wandel und beantwortet die grundlegenden Fragen: Gab es Gesellschaftliche Ereignisse die diesen Wandel ausgelöst haben? Wie nahmen diese Einfluss auf die kurz- und langfristige demographische Struktur der Nationen?
Jeder der an große Veränderungen der Gesellschaft oder Politik in den letzten 100 Jahren denkt, wird dabei an die beiden großen Weltkriege nicht vorbei kommen. Veränderten diese Kriege, die Europa und die Welt mehrere Jahre in Atem hielten, so dramatisch die demographische Struktur, dass es zu einer Veränderung des quantitativen Arbeitsangebotes kam? Um diese Frage zu beantworten, werden im Folgenden die Auswirkungen der beiden Kriege, der demografische Wandel, der durch sie verursacht wurde und die Entwicklungen in der Nachkriegszeit näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots nach dem Ersten Weltkrieg

2.1 Geschichtlicher Bezug

2.2 Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der Nachkriegszeit

3. Das Ende des Zweiten Weltkrieges

3.1 Geschichtliche Rahmenbedingungen am Ende des Zweiten Weltkrieges

3.2 Die wirtschaftliche Entwicklung nach 1945 in West und Ostdeutschland

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den Einfluss großer historischer Gesellschaftsereignisse – konkret der beiden Weltkriege – auf den demographischen Wandel und das quantitative Arbeitskräfteangebot in Deutschland, um Ursachen und Auswirkungen dieses Wandels auf die Beschäftigungsstruktur zu identifizieren.

  • Analyse der demographischen Veränderungen infolge der Weltkriege
  • Untersuchung der Arbeitsmarktentwicklung in der Weimarer Republik nach 1918
  • Betrachtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des Wiederaufbaus nach 1945
  • Evaluierung der Erwerbstätigenzahlen und der Qualifikationsstruktur
  • Vergleich der Beschäftigungssituation in West- und Ostdeutschland

Auszug aus dem Buch

2.1 Geschichtlicher Bezug

Der Versailler Vertrag und die Weimarer Verfassung bildeten 1919 den innen- und außenpolitischen Rahmen für die Neuordnung Deutschlands. Die Republik zeichnete sich durch zahlreiche Probleme, wie die Umstellung der Kriegs- auf die Friedenswirtschaft und die Wiedereingliederung der Kriegsrückkehrer in den Arbeitsmarkt, aus. Der Krieg hatte etwa 8 Millionen Tote gefordert. Infolge der Abwesenheit der Männer kam es zu einem Geburtenrückgang von insgesamt etwa 3 Millionen Menschen. Die Gebietsabtretungen (ca. 70.000 km², bzw. 13% der Gesamtfläche) führten zum Zusammenbruch der Binnenwirtschaftsbeziehungen und zogen viele Ausgewiesene und Flüchtlinge an. Der Staat benötigte erhebliche Finanzmittel, um die hohe Staatsverschuldung zu tilgen, die Vereinbarungen von Versailles zu erfüllen und einen neuen Sozialstaat aufzubauen. Zudem musste sich die junge Demokratie weiter verschulden, um die schwierige Anfangszeit zu überbücken. Inflation, Abwälzung der Einkommens- und Vermögensabgaben auf die Preise und ein kurzfristiger hoher Anstieg der Arbeitslosigkeit waren die Folge. Dennoch erholte sich die Wirtschaft zunehmend: Es kam zu einer Regeneration der Friedensproduktion bei einer beinahen Vollbeschäftigung. 1921 fiel die Arbeitslosigkeit unter drei Prozent- 1922 unter zwei Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die demographische Veränderung Deutschlands und die Forschungsfrage, ob große historische Ereignisse wie die Weltkriege einen massiven Wandel des quantitativen Arbeitsangebots bewirkt haben.

2. Die Entwicklung des Arbeitskräfteangebots nach dem Ersten Weltkrieg: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Weimarer Republik, insbesondere die Wiedereingliederung von Kriegsrückkehrern und die Auswirkungen von Gebietsverlusten sowie Inflation.

2.1 Geschichtlicher Bezug: Der Abschnitt konzentriert sich auf die politischen Rahmenbedingungen durch den Versailler Vertrag und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt.

2.2 Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der Nachkriegszeit: Hier werden statistische Daten der Volkszählung von 1925 analysiert, um die Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung und die Rolle der Frauenerwerbstätigkeit aufzuzeigen.

3. Das Ende des Zweiten Weltkrieges: Das Kapitel beschreibt den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft nach 1945, die Spaltung in Besatzungszonen und die damit verbundenen strukturellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

3.1 Geschichtliche Rahmenbedingungen am Ende des Zweiten Weltkrieges: Dieser Teil behandelt die politische Lage nach der Kapitulation 1945, den Neubeginn unter den Besatzungsmächten und die unterschiedliche Ausrichtung von West- und Ostzone.

3.2 Die wirtschaftliche Entwicklung nach 1945 in West und Ostdeutschland: Der Fokus liegt hier auf dem Bevölkerungszuwachs durch Flüchtlingsströme und der Veränderung der Alters- und Qualifikationsstruktur in den Nachkriegsjahren.

4. Ausblick: Der Ausblick fasst zusammen, dass das Arbeitskräfteangebot eher indirekt durch Kriegsfolgen und primär durch langfristigen Strukturwandel beeinflusst wurde, und betont die Bedeutung der optimalen Arbeitsmarktallokation.

Schlüsselwörter

Arbeitskräftemangel, Demographischer Wandel, Erwerbstätigkeit, Weltkriege, Nachkriegszeit, Beschäftigungsstruktur, Arbeitsmarkt, Weimarer Republik, Wirtschaftsgeschichte, Qualifikationsstruktur, Wiederaufbau, Bevölkerungsentwicklung, Frauenerwerbstätigkeit, Wirtschaftssektoren, Arbeitskräftepotential.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den historischen Einfluss der beiden Weltkriege auf die demographische Struktur und das quantitative Arbeitskräfteangebot in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Kriegen auf Arbeitsmarktkapazitäten, dem Wandel der Erwerbstätigkeit in der Nachkriegszeit und der wirtschaftlichen Rekonstruktion nach 1918 und 1945.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit große gesellschaftliche Ereignisse wie Kriege als Auslöser für demographische Wandlungsprozesse fungierten und wie diese die Arbeitsmarktstruktur veränderten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung zeitgenössischer statistischer Daten (Reichsstatistik) und wirtschaftshistorischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg (Weimarer Republik) und die unmittelbare Nachkriegszeit nach 1945, inklusive statistischer Tabellen zur Erwerbsstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Arbeitskräftemangel, Demographischer Wandel, Erwerbstätigkeit, Wiederaufbau und Strukturwandel definiert.

Wie wirkten sich die Kriegsverluste nach 1918 konkret auf die Erwerbsbevölkerung aus?

Neben den hohen Todeszahlen führte der Geburtenrückgang und die schwierige ökonomische Lage (Inflation, Gebietsverluste) zu einer notwendigen Umstellung der Produktion und einer veränderten Partizipation von Frauen am Arbeitsmarkt.

Warum wird im Dokument zwischen West- und Ostdeutschland nach 1945 unterschieden?

Aufgrund der Aufteilung in Besatzungszonen und der unterschiedlichen politischen Systeme (privatwirtschaftlicher Aufbau im Westen vs. Planwirtschaft im Osten) unterschieden sich die Prozesse der Arbeitsmarktentwicklung und -erfassung maßgeblich.

Welche Rolle spielt die Frauenerwerbstätigkeit in der Analyse?

Die Frauenerwerbstätigkeit wird als bedeutender Ausgleichsfaktor für den Mangel an männlichen Arbeitskräften in beiden Nachkriegsperioden hervorgehoben, unterliegt jedoch spezifischen sozialen und ökonomischen Einschränkungen.

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Details

Title
Escapes to the Demographical Gap – A New Challenge to Enterprises
Subtitle
Der Umgang mit quantitativem Arbeitskräftemangel anhand geschichtlicher Beispiele der Kriegsfolgen
College
Technical University of Chemnitz
Course
Hauptseminar: Vocationomics II
Grade
2,3
Author
Susann Fink (Author)
Publication Year
2008
Pages
17
Catalog Number
V127208
ISBN (eBook)
9783640332090
ISBN (Book)
9783640332106
Language
German
Tags
Demografie Geschichte Nachkriegszeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susann Fink (Author), 2008, Escapes to the Demographical Gap – A New Challenge to Enterprises, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127208
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