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Anwendung von agilen Methoden im industriellen Umfeld

Title: Anwendung von agilen Methoden im industriellen Umfeld

Diploma Thesis , 2006 , 155 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Peter Killisperger (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Software wird meist anhand von Prozessen und Methoden entwickelt, die die Vorgehensweise und Praktiken bei der Entwicklung beschreiben.

In den letzten Jahren traten agile Methoden ins Rampenlicht der Software-Entwicklung. Ihr Hauptaugenmerk liegt im Gegensatz zu den traditionellen Methoden
- auf Menschen und deren Zusammenarbeit,
- auf der Entwicklung lauffähiger Software in kurzen Iterationen,
- auf der intensiven Zusammenarbeit zwischen Entwickler und Auftraggeber und
- auf der Fähigkeit auf Änderungen der Anforderungen kurzfristig zu reagieren.

Agile Methoden eignen sich vor allem für den Einsatz in kleinen unabhängigen Projekten, deren Umfeld keine Vorgaben bezüglich der Vorgehensweise im Projekt macht.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich agile Methoden in industriellen Projekten einsetzen lassen und welche Beschränkungen und Erweiterungen der Methoden dabei bedacht werden müssen. Industrielle Projekte zeichnen sich dabei aus durch viele Beteiligte, mehrere Entwicklungsstandorte, Abhängigkeiten zu anderen Systemen oder Projekten, sowie einer Organisationsstruktur und Kultur, die nicht ideal für die Anwendung agiler Methoden ist.

Die Grundlage für die Beantwortung der zugrunde liegenden Fragestellung ist die Einführung in die agile Entwicklung und die Beschreibung der Methoden Scrum und Extreme Programming. Darauf folgend erörtert der Autor, welche Problembereiche sich theoretisch beim Einsatz von agilen Methoden im industriellen Umfeld ergeben können und welche Lösungen sich dazu anbieten. Hauptbestandteil der Arbeit ist die Analyse von sechs Projekten aus dem industriellen Umfeld, die agile Methoden einsetzen. Interviews mit Projektbeteiligten zeigen auf, auf welche Probleme Projekte in der Praxis beim Einsatz agiler Methoden stoßen und wie sie diese zu lösen versuchen. Abschließend werden die theoretischen mit den praktischen Betrachtungen verglichen und allgemeingültige Schlüsse gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Wandel in der Software-Entwicklung

1.2 Motivation, Vorgehen und Aufbau der Arbeit

1.2.1 Limitationen agiler Methoden

1.2.2 Definition von Projekten im industriellen Umfeld

1.2.3 Vorgehen und Aufbau der Arbeit

1.3 Stand der Wissenschaft

1.3.1 Barry Boehm und Richard Turner

1.3.2 Philippe Kruchten

1.3.3 Jutta Eckstein

1.3.4 Fazit

2 Agile Software-Entwicklung

2.1 Traditionelle Software-Entwicklung

2.2 Entstehung der agilen Bewegung

2.3 Das agile Manifest

2.3.1 Einführung

2.3.2 Die vier agilen Werte

2.3.3 Die zwölf agilen Prinzipien

3 Methoden der agilen Software-Entwicklung

3.1 Extreme Programming – XP

3.1.1 Die vier Werte von XP

3.1.1.1 Kommunikation

3.1.1.2 Einfachheit

3.1.1.3 Feedback

3.1.1.4 Courage

3.1.1.5 Verzahnung der einzelnen Werte

3.1.2 Praktiken

3.1.2.1 Planungsspiel

3.1.2.2 Kleine Release

3.1.2.3 Systemmetapher

3.1.2.4 Einfaches Design

3.1.2.5 Tests

3.1.2.6 Refaktorisierung

3.1.2.7 Programmieren in Paaren

3.1.2.8 Gemeinsames Eigentum am Code

3.1.2.9 Kontinuierliche Code-Integration

3.1.2.10 40-Stunden-Woche

3.1.2.11 Kundenvertreter im Team

3.1.2.12 Programmierrichtlinien

3.2 Scrum

3.2.1 Praktiken

3.2.1.1 Product Backlog

3.2.1.2 Daily Scrum Meeting

3.2.1.3 Sprint Planning Meeting

3.2.1.4 Sprint

3.2.1.5 Sprint Review Meeting

4 Problembereiche agiler Methoden im industriellen Umfeld und deren Lösung

4.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

4.1.1 Unternehmensweite Vorgehensweise

4.1.2 Organisationsstruktur

4.1.2.1 Projektplanung und -steuerung

4.1.2.2 Werkzeuge und Tools

4.1.2.3 Qualitätssicherung und -kontrolle

4.1.3 Kulturunterschiede

4.1.4 Vertragsgestaltung

4.2 Initialisierung des Projektes und Aufbau der Teamstruktur

4.2.1 Entwicklung eines Basissystems

4.2.2 Aufbau der Teamstruktur

4.2.3 Einbeziehung örtlich getrennter Teams

4.3 Beteiligung des Kunden

4.3.1 Kein expliziter Kunde pro Team

4.3.2 Unterschiedliche Kundeninteressen

4.3.3 Örtliche Trennung von Team und Kunde

4.4 Koordination des Projektes

4.4.1 Länge der Release- und Iterationszyklen

4.4.2 Iterationsplanung

4.4.3 Regelmäßige Abstimmung

4.4.4 Gesamtkoordination im Projekt

4.4.5 Codeverantwortlichkeit

4.4.6 Integration

4.4.7 Abhängigkeiten zu anderen Projekten

4.5 Kommunikation der Beteiligten

4.5.1 Direkte Kommunikation

4.5.1.1 Besprechungen

4.5.1.2 Kommunikationsteam

4.5.1.3 Austausch von Teammitgliedern

4.5.2 Informelle Kommunikation

4.5.3 Kommunikationshilfsmittel

5 Analyse von Projekten

5.1 Projekt A

5.1.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.1.2 Kunde

5.1.3 Methodisches Vorgehen

5.1.4 Koordination und Kommunikation

5.1.5 Lessons Learned

5.2 Projekt B

5.2.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.2.2 Kunde

5.2.3 Methodisches Vorgehen

5.2.4 Kommunikation und Koordination

5.2.5 Lessons Learned

5.3 Projekt C

5.3.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.3.2 Kunde

5.3.3 Methodisches Vorgehen

5.3.4 Koordination und Kommunikation

5.3.5 Lessons Learned

5.4 Projekt D

5.4.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.4.2 Kunde

5.4.3 Methodisches Vorgehen

5.4.4 Kommunikation und Koordination

5.4.5 Lessons Learned

5.5 Projekt E

5.5.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.5.2 Kunde

5.5.3 Methodisches Vorgehen

5.5.4 Kommunikation und Koordination

5.5.5 Lessons Learned

5.6 Projekt F

5.6.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.6.2 Kunde

5.6.3 Methodisches Vorgehen

5.6.4 Kommunikation und Koordination

5.6.5 Lessons Learned

5.7 Fazit

5.7.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

5.7.2 Kunde

5.7.3 Methodisches Vorgehen

5.7.4 Kommunikation und Koordination

6 Theorie vs. Praxis

6.1 Organisatorisches Umfeld und Kultur

6.2 Initialisierung des Projektes und Aufbau der Teamstruktur

6.3 Beteiligung des Kunden

6.4 Koordination des Projektes

6.5 Kommunikation der Beteiligten

6.6 Fazit

7 Schlussbetrachtungen

7.1 Fazit

7.2 Zukünftiger Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit agiler Softwareentwicklungsmethoden, insbesondere Scrum und Extreme Programming (XP), in einem industriellen Umfeld. Das Hauptziel besteht darin, die spezifischen Herausforderungen, Beschränkungen und notwendigen Anpassungen aufzuzeigen, die sich ergeben, wenn agile Ansätze in industriellen Projekten eingesetzt werden, die sich durch Komplexität, verteilte Teams und starre Organisationsstrukturen auszeichnen.

  • Anwendung agiler Methoden in großen industriellen Softwareprojekten
  • Analyse von Problembereichen wie Organisationskultur und Projektkoordination
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Skalierung und Anpassung agiler Praktiken
  • Vergleich von theoretischen Konzepten mit praktischen Projekterfahrungen
  • Diskussion über Kundenbeteiligung und Kommunikation in verteilten Teams

Auszug aus dem Buch

1.1 Wandel in der Software-Entwicklung

Seit Jahren nimmt Software einen immer größer werdenden Teil unseres täglichen Lebens ein. Dies trifft nicht nur auf große Computersysteme zu, sondern selbst triviale technische Geräte werden heutzutage oft durch Software gesteuert oder kontrolliert. Die Entwicklung von Software geschieht meist anhand von Methoden, die das Vorgehen beschreiben. Bis zum heutigen Tag werden dazu in der Regel traditionelle Methoden, die oft auch „schwergewichtige“ Software-Entwicklungsmethoden genannt werden, eingesetzt. Diese starten mit dem Finden und ausgedehnten Dokumentieren der kompletten Anforderungen an das System, gefolgt von Design, Programmierung und Testen des zu entwickelnden Systems [Cohen03, 1].

Diese traditionellen Methoden versuchen den Entwicklungsprozess so zu definieren, dass er immer wieder auf die gleiche Art und Weise ausgeführt und somit Software von immer gleicher Qualität erzeugt werden kann. Die Anforderungen an das zu entwickelnde System werden bereits zu Beginn des Projektes festgelegt und die Software auf Grundlage dieser geplant und entwickelt. Dadurch sind Änderungen der Anforderungen, die erst spät in der Entwicklung bekannt werden, schwierig umzusetzen und verursachen nicht selten erheblichen Zusatzaufwand.

Aufgrund des sich schnell ändernden Marktes und vor allem bei Neuentwicklungen sind Kunden aber oft nicht in der Lage, Anforderungen bereits zu Beginn eines Projektes definitiv zu bestimmen. Außerdem gewinnen die Beteiligten erst im Laufe der Zeit Kenntnis und Verständnis des Problembereiches der Anwendung und können so die Relevanz der einzelnen Funktionen der Software besser einschätzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit, führt in die Problematik agiler Methoden im industriellen Kontext ein und definiert den methodischen Aufbau sowie den Stand der Wissenschaft.

2 Agile Software-Entwicklung: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der agilen Softwareentwicklung, grenzt diese von traditionellen Methoden ab und führt in das Agile Manifest sowie dessen Prinzipien ein.

3 Methoden der agilen Software-Entwicklung: Hier werden die populären agilen Methoden Extreme Programming (XP) und Scrum mit ihren jeweiligen Werten und Praktiken detailliert vorgestellt.

4 Problembereiche agiler Methoden im industriellen Umfeld und deren Lösung: Das Kapitel identifiziert fünf zentrale Problembereiche (Kultur, Initialisierung, Kundenbeteiligung, Koordination, Kommunikation) und erarbeitet Lösungsansätze.

5 Analyse von Projekten: In diesem Kapitel werden sechs industrielle Projekte praxisnah analysiert, um Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren beim Einsatz agiler Methoden zu identifizieren.

6 Theorie vs. Praxis: Hier werden die theoretischen Lösungsansätze aus Kapitel 4 mit den empirischen Ergebnissen aus den Fallstudien der Projekte verglichen.

7 Schlussbetrachtungen: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und formuliert den weiteren Forschungsbedarf auf diesem Gebiet.

Schlüsselwörter

Agile Methoden, Software-Entwicklung, Scrum, Extreme Programming, industrielle Projekte, Projektmanagement, Software-Architektur, Kundenbeteiligung, Prozessverbesserung, Teamstruktur, Skalierung, industrielle Organisation, Software-Qualität, Anforderungsmanagement, Change Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung agiler Softwareentwicklungsmethoden in einem industriellen Umfeld und analysiert, wie diese Methoden an die spezifischen Anforderungen großer, komplexer Projekte angepasst werden können.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die organisatorische Anpassung an agile Prozesse, die Initialisierung und Strukturierung von Teams, die Einbeziehung von Kunden, die Koordination großer Projekte sowie die Gestaltung effektiver Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie agile Vorgehensweisen in industriellen Projekten erfolgreich implementiert werden können, um von deren Flexibilität zu profitieren, ohne an den starren Strukturen großer Organisationen zu scheitern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine theoretische Analyse der Problemfelder durch und kombiniert diese mit einer empirischen Untersuchung in Form von Experteninterviews, um reale Projekterfahrungen auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Identifikationen von Problembereichen bei der Agilisierung industrieller Projekte vorgenommen als auch eine tiefgehende Analyse von sechs ausgewählten Industrieprojekten durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Typische Schlagworte sind Agile Software-Entwicklung, Scrum, Extreme Programming (XP), Industrielles Umfeld, Projektkoordination, Skalierung agiler Methoden und Software-Qualitätsmanagement.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von reiner Literaturrecherche?

Durch die Interviews mit Projektbeteiligten bietet das Dokument einen direkten Einblick in die Praxis und validiert theoretische Annahmen durch reale Erfolge und Misserfolge aus der industriellen Softwareentwicklung.

Gibt es eine Antwort darauf, ob agile Methoden für alle Projekte geeignet sind?

Die Arbeit macht deutlich, dass es keinen universellen Ansatz gibt, sondern dass eine Anpassung der Methoden an das spezifische Projektumfeld, die Unternehmenskultur und die technischen Abhängigkeiten zwingend erforderlich ist.

Excerpt out of 155 pages  - scroll top

Details

Title
Anwendung von agilen Methoden im industriellen Umfeld
College
University of Applied Sciences Augsburg  (Fachbereich Informatik)
Course
Diplomarbeit Wirtschaftsinformatik
Grade
1,3
Author
Peter Killisperger (Author)
Publication Year
2006
Pages
155
Catalog Number
V127297
ISBN (eBook)
9783640348374
ISBN (Book)
9783640347872
Language
German
Tags
Projekte Scrum XP Agil Software Entwicklung Groß Industriell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Killisperger (Author), 2006, Anwendung von agilen Methoden im industriellen Umfeld, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127297
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