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Das Dayton-Friedensabkommen. Ein ungeliebter Frieden

Inwiefern wurde das Dayton-Friedensabkommen in die Realität umgesetzt?

Title: Das Dayton-Friedensabkommen. Ein ungeliebter Frieden

Seminar Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Lukas Panayi (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Was meine Vorgehensweise betrifft, werde ich erst einmal die Vorgeschichte und die Ausgangssituation für das Zustandekommen des Dayton-Abkommens darstellen. Das heißt, ich werde den Ablauf des Bosnischen Krieges, der zwischen 1992 und 1995 stattgefunden hat, kurz erläutern. Anschließend, werde ich die einzelnen Bestimmungen und Regelungen, die in den zahlreichen Annexes des Dayton-Abkommens enthalten sind, darstellen. Ausführlicher werden natürlich diejenigen Punkte ergänzt, die von großer Relevanz für das Nachgehen der Fragestellung sind. Diese kurze Darstellung soll es dem Leser leichter machen, meiner Argumentation zu folgen. In der Analyse werde ich sowohl auf Widersprüche in dem Vertrag eingehen, als auch auf konkrete Fälle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte

2.1. Der Bosnische Krieg

3. Das Dayton Abkommen

3.1. General Framework Agreement

3.2. Militärische Aspekte

3.3. Regionale Stabilisierung

3.4. Inter-Entity-Boundary

3.5. Wahlen

3.6. Verfassung

3.7. Arbitration

3.8. Menschenrechte

3.9. Flüchtlinge und Vertriebene

3.10. Kommission für die Erhaltung von nationalen Denkmälern

3.11. Öffentliche Unternehmen für Bosnien und Herzegowina

3.12. Zivile Aspekte

3.13. Internationale polizeiliche Einsatzgruppe

3.14. Abkommen für die Initialisierung des General Framework Agreement

4. Die Umsetzung: Analyse und Kritik

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, inwiefern das Dayton-Friedensabkommen in die Realität umgesetzt wurde, und bewertet den Erfolg der Implementierung sowie die Auswirkungen auf die Stabilität in Bosnien und Herzegowina.

  • Die historische Genese und Ursachen des Bosnienkrieges (1992-1995).
  • Die detaillierte inhaltliche Struktur des General Framework Agreement.
  • Die Analyse der praktischen Umsetzungsprobleme und politischer Widersprüche.
  • Die Rolle der USA und internationaler Akteure im Friedensprozess.

Auszug aus dem Buch

3. Das Dayton -Abkommen

Die Besprechungen zur Annäherung der beteiligten Parteien haben in Dayton am 21. November 1995 ihren Höhepunkt erreicht. Am Anfang dieser Besprechungen stand das sogenannte General Framework Agreement, das heißt, ein Abkommen der Allgemeinen Rahmenbedingungen zur Auflösung der Konflikte und der Herstellung des Friedens in Bosnien und Herzegowina. Das Abkommen wurde von der Republik Bosnien und Herzegowina, der Republik Kroatien und der Föderativen Republik Jugoslawien eröffnet. Präsent waren auch Repräsentanten der Nationen, die zu der Kontaktgruppe, die für diesen Zweck zusammengesetzt wurde, gehörten, das heißt, der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und Russlands und außerdem noch ein spezieller Vermittler der Europäischen Union. Den Bedingungen des Abkommens nach, sollte ein souveräner Staat, der aus der Bosnisch Serbischen Republik und der Bosnischen Föderation bestehen sollte, gebildet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und der Relevanz des Dayton-Abkommens für die US-Außenpolitik sowie die Forschungsfrage.

2. Vorgeschichte: Historische Einordnung der Ereignisse von 1992 bis 1995 und die Ursachen für den Bosnienkrieg.

3. Das Dayton Abkommen: Detaillierte Auflistung und Erläuterung der einzelnen Regelungen, Annexes und Bestimmungen des Abkommens.

4. Die Umsetzung: Analyse und Kritik: Kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Anwendung des Vertrages und den daraus resultierenden sozialen sowie politischen Problemen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Abkommens als ein beendeter Krieg bei gleichzeitig fragiler Friedensordnung.

Schlüsselwörter

Dayton-Abkommen, Bosnienkrieg, Friedenssicherung, US-Außenpolitik, ethnische Spannungen, General Framework Agreement, Republika Srpska, Föderation Bosnien, Stabilisierung, Menschenrechte, Minderheitenschutz, Implementierung, internationale Intervention, Balkanpolitik, zivile Aspekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Dayton-Friedensabkommen von 1995 und hinterfragt kritisch, inwieweit dieses komplexe Konstrukt tatsächlich erfolgreich in die bosnische Realität implementiert werden konnte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Vorgeschichte des Bosnienkrieges, der detaillierten Struktur des Abkommens selbst und einer anschließenden Analyse der politischen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, ob das Dayton-Abkommen die Situation für die beteiligten Bevölkerungsgruppen tatsächlich verbessert hat oder ob es als "ungeliebter Friede" lediglich den Konflikt verwaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, basierend auf Literaturstudien, Vertragstexten und historischen Ereignissen, um die Diskrepanz zwischen vertraglicher Planung und politischer Realität aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung und eine detaillierte Erläuterung der verschiedenen Annexes des Abkommens, gefolgt von einer kritischen Reflexion über die strukturellen Defizite.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Dayton-Abkommen, Bosnienkrieg, ethnische Segregation, internationale Friedenssicherung und politische Stabilität.

Warum wird das Abkommen als "ungeliebter Frieden" bezeichnet?

Der Begriff impliziert, dass der Friede nicht durch den internen Konsens der Bevölkerung gewachsen, sondern von außen durch internationale Akteure forciert wurde, was zu institutionellen Widersprüchen führt.

Welche Rolle spielen die USA im untersuchten Prozess?

Die USA werden als treibende Kraft bei der Entstehung des Abkommens identifiziert, wobei der Autor ihre Rolle als "intervenierender Akteur" kritisch hinterfragt.

Welche Schwächen des Abkommens werden hervorgehoben?

Die Arbeit kritisiert die komplizierte Staatskonstruktion, die ethnische Spannungen eher festschreibt als auflöst und die Bewegungsfreiheit der Bürger faktisch einschränkt.

Welches Fazit zieht der Autor zur langfristigen Stabilität?

Das Fazit betont, dass der Krieg zwar beendet wurde, der Friede jedoch hochgradig fragil bleibt und ohne die Präsenz internationaler Akteure kaum Bestand hätte.

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Details

Title
Das Dayton-Friedensabkommen. Ein ungeliebter Frieden
Subtitle
Inwiefern wurde das Dayton-Friedensabkommen in die Realität umgesetzt?
College
Free University of Berlin  (Otto-Suhr Institut)
Course
Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten seit Ende des Ost-West Konflikts
Grade
1,5
Author
Lukas Panayi (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V127583
ISBN (eBook)
9783640351909
ISBN (Book)
9783640351855
Language
German
Tags
Dayton-Friedensabkommen Ungeliebter Frieden Inwiefern Dayton-Friedensabkommen Realität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Panayi (Author), 2009, Das Dayton-Friedensabkommen. Ein ungeliebter Frieden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127583
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