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Johannes Itten, Künstler und Lehrer am Bauhaus. Sein Schaffen und seine Arbeit als Pädagoge

Titre: Johannes Itten, Künstler und Lehrer am Bauhaus. Sein Schaffen und seine Arbeit als Pädagoge

Dossier / Travail , 2006 , 15 Pages , Note: unbenotet

Autor:in: Katharina Grafmüller (Auteur)

Art - Architecture / Histoire de l'architecture, Entretien des monuments
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In dieser Arbeit wird Johannes Itten – Künstler und Lehrer am Bauhaus – behandelt. Sein Schaffen und seine Arbeit als Pädagoge sollen hier beleuchtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Itten als Künstler

2.1 Ittens künstlerisch-pädagogische Sozialisation

2.2 Ittens mittlere Schaffensphase

2.3 Ittens späte Schaffensphase

3. Ittens Unterrichtstätigkeit

3.1 Ittens Vorkurs am Bauhaus

3.2 Die Berliner Itten-Schule

4. Ist Ittens Pädagogik heute noch aktuell?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wirken von Johannes Itten als Künstler und Pädagoge, wobei der Schwerpunkt auf seiner künstlerischen Entwicklung und seinen spezifischen Lehrmethoden am Bauhaus sowie an seiner eigenen Schule liegt. Ziel ist es, den Einfluss seiner Konzepte auf den heutigen Kunstunterricht kritisch zu hinterfragen und zu evaluieren, inwieweit seine Ansätze in der modernen Pädagogik noch relevant und sinnvoll einsetzbar sind.

  • Künstlerische Entwicklung und Sozialisation Johannes Ittens
  • Die Konzeption und Umsetzung des Vorkurses am Bauhaus
  • Methoden der Kunsterziehung (Gymnastik, Harmonisierung, Kontrastlehre)
  • Vergleich der Bauhaus-Pädagogik mit der Berliner Itten-Schule
  • Transfermöglichkeiten der Itten-Pädagogik in den heutigen Kunstunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Ittens Vorkurs am Bauhaus

Nach Ittens Meinung verfügt jeder Lernende über drei Vermögen, die ausgebildet werden können: Das Vermögen zu denken, zu fühlen und zu handeln. Weiter definierte Itten drei wesentliche Ziele seines Unterrichtes: Erstens die schöpferischen Kräfte und künstlerischen Begabungen des Lernenden frei zu machen, zweitens Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Strukturen zu sammeln um die Berufswahl zu erleichtern und drittens die Grundgesetze des bildnerischen Gestaltens kennen zu lernen. Dabei legte er Wert auf die Auseinandersetzung mit elementaren Gestaltungsproblemen, besonders aber aus Auseinandersetzung mit dem Selbst der Studenten, ihrem Ich. Seine Pädagogik sollte einen bewussten Gegensatz zu der akademischen Bildung darstellen.

Dennoch unterrichtete er in seinen Kursen mit Strenge und Genauigkeit und Oskar Schlemmer sprach ihm ein ausgesprochenes Führungstalent zu. Ein fundamentales Element von Ittens Kunst war, wie oben bereits angeführt, die Bewegung. Bewegung ist seiner Meinung nach das wichtigste Daseins- oder Lebensprinzip. Alles Lebendige offenbare sich in Formen, so sagt Itten, alle Form sei Bewegung und alle Bewegung Form.

Ittens pädagogische Konzeption war vor allem auf den ganzen Menschen ausgerichtet. Daher war es wichtig für ihn, dass seine Schüler sich ihrer eigenen Körperlichkeit und vor allem ihrer Körpermotorik bewusst wurden. Ihre Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit sollten geweckt werden. Zu diesem Zweck führte Itten gymnastische Übungen mit ihnen durch. Daran schlossen sich Harmonisierübungen an, wie etwa Atemübungen. Ein weiteres Mittel zur Harmonisierung waren seine rhythmischen Formübungen: Hierbei mussten die Studenten mit Kohle Linien auf Schmierpapier ziehen, für die sie zunächst ihre innere Energie sammeln sollten. Dabei entstanden gerade Striche, aber auch Kringel und Schnörkel. Zweck dieser Übung war die Lockerung der Studenten, sie sollten sich entkrampfen und von den akademischen Zwängen befreien, den Rhythmus als gestalterisches Urprinzip körperlich erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz von Ittens pädagogischen Ansätzen und formuliert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Itten als Künstler: Dieses Kapitel zeichnet den künstlerischen Werdegang Ittens nach, unterteilt in seine Sozialisationsphase, seine mittlere Phase und sein Spätwerk, wobei der Fokus auf dem Einfluss seiner Kunst auf seine Lehre liegt.

3. Ittens Unterrichtstätigkeit: Hier wird der Vorkurs am Bauhaus sowie die Ausbildung an der Berliner Itten-Schule detailliert analysiert, inklusive der pädagogischen Konzepte und praktischen Übungsmethoden.

4. Ist Ittens Pädagogik heute noch aktuell?: Dieses Kapitel diskutiert kritisch die Anwendbarkeit der Itten-Pädagogik in der heutigen Schulpraxis, insbesondere im Kunstunterricht der Grundschule und der Sekundarstufe I.

Schlüsselwörter

Johannes Itten, Bauhaus, Vorkurs, Kunstpädagogik, Farbkreis, Kontrastlehre, Ganzheitserziehung, Moderne Kunstschule, Form und Bewegung, Gestaltung, Ästhetik, Kunstunterricht, Gymnastikübungen, Weimar, Berlin

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wirken von Johannes Itten, einer prägenden Figur des Bauhauses, sowohl als Künstler als auch als Pädagoge und Begründer von Lehrmethoden in der Kunsterziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die künstlerische Entwicklung Ittens, die Struktur seines legendären Vorkurses am Bauhaus, die pädagogischen Konzepte der Berliner Itten-Schule sowie die Frage nach der Aktualität seiner Lehren für den heutigen Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu analysieren, wie Ittens pädagogische Konzepte entstanden sind und ob diese – trotz ihres historischen Ursprungs – wertvolle Impulse für einen ganzheitlichen Kunstunterricht in der heutigen Zeit bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit kunstpädagogischen Theorien sowie einer Reflexion über die eigene Erfahrung mit Ittens Methoden im Rahmen eines Seminars.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ittens künstlerischem Werdegang, eine detaillierte Beschreibung seiner Unterrichtspraxis (inklusive gymnastischer und rhythmischer Übungen) und eine abschließende Diskussion über die Übertragbarkeit seiner Ideen auf den schulischen Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Johannes Itten, Bauhaus, Vorkurs, Kunstpädagogik, Farbkreis, Kontrastlehre, Ganzheitserziehung, Ästhetik und Unterrichtspraxis.

Welche Rolle spielt die Bewegung bei Ittens Lehrmethoden?

Bewegung ist für Itten ein fundamentales Lebensprinzip. Er integrierte gezielt gymnastische Übungen, Atemübungen und rhythmische Formübungen in seinen Unterricht, um die Schüler körperlich zu lockern und eine ganzheitliche schöpferische Bereitschaft zu wecken.

Warum wird die Anwendung von Ittens Methoden in der Sekundarstufe I skeptisch gesehen?

Die Autorin weist darauf hin, dass Schüler in diesem Alter bei den speziellen Entspannungs- und Harmonisierungsübungen häufig mit Protest oder Albernheit reagieren, was die pädagogische Umsetzung dieser Ansätze in der Sekundarstufe I erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Johannes Itten, Künstler und Lehrer am Bauhaus. Sein Schaffen und seine Arbeit als Pädagoge
Université
University of Osnabrück
Note
unbenotet
Auteur
Katharina Grafmüller (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
15
N° de catalogue
V127594
ISBN (ebook)
9783640340347
ISBN (Livre)
9783668088429
Langue
allemand
mots-clé
Johannes Itten Künstler Lehrer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Grafmüller (Auteur), 2006, Johannes Itten, Künstler und Lehrer am Bauhaus. Sein Schaffen und seine Arbeit als Pädagoge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127594
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Extrait de  15  pages
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