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John Rawls: Das Recht der Völker (Paragraph 1 – 3)

Zur Veranstaltung: Das Zusammenleben unterschiedlicher Völker. Eine philosophische Perspektive

Title: John Rawls: Das Recht der Völker (Paragraph 1 – 3)

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Svea Oberg (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Summary Excerpt Details

In John Rawls „Recht der Völker“ aus dem Jahre 2002 wird die Frage, inwiefern es möglich ist, dass Völker friedlich und gerecht zusammenleben können, thematisiert. John Rawls
entwickelt hierzu das Konzept eines „Vertrages der Gesellschaft der Völker“.
Rawls strebt im Gegensatz zu Kant somit einen Völkerbund und keinen Völkerstaat an.
Im Folgenden soll zunächst kurz auf die wichtigsten Aspekte der Einleitung eingegangen
werden.
Des Weiteren werde ich mich mit den ersten drei Paragraphen des Werkes befassen. Hierin formuliert Rawls die für eine gerechte Gesellschaft notwendigen Grundsätze, erläutert warum er ein Recht der Völker und nicht ein Recht der Staaten anstrebt und erklärt darüber hinaus sein Darstellungsmodell des Urzustandes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Vorwort

2.) Die Einleitung

3.) §1: Das Recht der Völker als eine realistische Utopie

A: Darstellung der Thesen und Aussagen

B: Diskussion

4.) §2: Warum Völker und nicht Staaten

A: Darstellung der Thesen und Aussagen

B: Diskussion

5.) §3: Zwei Urzustände

A: Darstellung der Thesen und Aussagen

B: Diskussion

6.) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch John Rawls' Konzept des „Rechts der Völker“ aus dem Jahr 2002 mit dem Fokus auf die theoretische Durchführbarkeit einer realistischen Utopie für ein friedliches Zusammenleben. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie die von Rawls postulierten Bedingungen für Völker als Akteure in der globalen Ordnung in der Praxis Bestand haben können.

  • Analyse des Konzepts der „realistischen Utopie“ bei John Rawls.
  • Unterscheidung zwischen Völkern und Staaten als Akteure der internationalen Beziehungen.
  • Erörterung des Modells des „Urzustandes“ zur Findung gerechter Grundsätze.
  • Kritische Diskussion der Praktikabilität von „vernünftigem Pluralismus“ und „Schleier des Nichtwissens“.

Auszug aus dem Buch

A: Darstellung der Thesen und Aussagen:

In Paragraph 1 legt John Rawls sein Modell eines gerechten demokratischen Verfassungsstaates dar. Er bezeichnet dieses Recht der Völker als eine realistische Utopie. Diese Utopie basiert allein auf dem Glauben daran „dass ein annehmbar gerechter demokratischer Verfassungsstaat als Mitglied einer annehmbaren gerechten Gesellschaft von Völkern existieren kann.“3

Im Folgenden wird zum einen angeführt wie solche Staaten und Gesellschaften aussehen müssen und zum anderen werden Bedingungen aufgeführt, die unabdingbar für die Erfüllung der realistischen Utopie sind.

Rawls legt einen „vernünftigen Pluralismus“4 als Notwendigkeit für einen derartigen Verfassungsstaat fest. Die Gesellschaft in der die realistische Utopie möglicherweise umgesetzt werden kann benötigt darüber hinaus die Existenz weiterer Aspekte, nämlich vernünftige Völker, ein vernünftiges Recht, Fairness und Kooperation.5

In Abschnitt 1.2. widmet sich Rawls den notwendigen Bedingungen zur Umsetzung der realistischen Utopie. Er legt an dieser Stelle sieben Grundsätze fest.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung von Rawls zum friedlichen Zusammenleben von Völkern ein und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2.) Die Einleitung: Hier wird der Begriff des Volkes definiert und Rawls' Klassifizierung in fünf Gruppen von Gesellschaften vorgestellt.

3.) §1: Das Recht der Völker als eine realistische Utopie: Es wird das Modell der realistischen Utopie erläutert und kritisch hinterfragt, ob ein solches Konzept trotz historischer Schrecken als erstrebenswert gilt.

4.) §2: Warum Völker und nicht Staaten: Dieses Kapitel erörtert die Gründe, warum Völker im Gegensatz zu Staaten als moralisch-politische Akteure für eine Friedensordnung besser geeignet sind.

5.) §3: Zwei Urzustände: Das Kapitel analysiert das theoretische Darstellungsmodell des Urzustandes, das mittels des „Schleiers des Nichtwissens“ zu rationalen Gerechtigkeitsgrundsätzen führen soll.

6.) Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Rawls' Modell zwar schlüssige Ansätze bietet, jedoch an der praktischen Umsetzung und den Annahmen zur Vernunft scheitert.

Schlüsselwörter

John Rawls, Recht der Völker, realistische Utopie, Urzustand, Schleier des Nichtwissens, vernünftiger Pluralismus, Völkerrecht, Gerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, Friedensordnung, politische Philosophie, internationale Beziehungen, Toleranz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und kritischen Diskussion des Werkes „Das Recht der Völker“ von John Rawls hinsichtlich der Möglichkeiten einer gerechten globalen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Definition von Völkern im Gegensatz zu Staaten, die Rolle der Vernunft in der Politik und die ethische Fundierung internationaler Beziehungen durch Gesellschaftsverträge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Rawls' Konstrukt der „realistischen Utopie“ eine theoretisch fundierte und praktisch umsetzbare Grundlage für ein friedliches, globales Zusammenleben bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophische Textanalyse, bei der die Thesen von Rawls expliziert und im Anschluss durch eine kritische Erörterung auf ihre logische Konsistenz und Praktikabilität geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei zentrale Paragraphen, die die „realistische Utopie“, die Unterscheidung zwischen Völkern und Staaten sowie das Modell der beiden Urzustände detailliert untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Autor John Rawls sind dies Begriffe wie realistische Utopie, Urzustand, Schleier des Nichtwissens und der vernünftige Pluralismus.

Was ist das zentrale Problem bei Rawls' Modell der „realistischen Utopie“?

Das Hauptproblem liegt laut Autorin in der Praktikabilität: Rawls unterstellt den Akteuren eine Form von Vernunft, ohne zu definieren, wie mit „unvernünftigen“ Elementen oder Interessenkonflikten in der Realität umgegangen werden soll.

Wie unterscheidet Rawls laut der Arbeit zwischen „Staat“ und „Volk“?

Staaten werden als Machtmaschinen zur Durchsetzung eigennütziger Interessen beschrieben, während Völker als moralisch-politische Akteure definiert werden, die eher zu Fairness und Kooperation fähig sind.

Warum wird der „Schleier des Nichtwissens“ kritisch hinterfragt?

Kritisiert wird, dass er als bloßes Darstellungsmodell zwar theoretisch überzeugt, aber als reales Instrument der Entscheidungsfindung in einer globalen, durch Interessen geprägten Welt nicht anwendbar ist.

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Details

Title
John Rawls: Das Recht der Völker (Paragraph 1 – 3)
Subtitle
Zur Veranstaltung: Das Zusammenleben unterschiedlicher Völker. Eine philosophische Perspektive
College
University of Constance
Grade
1,7
Author
Svea Oberg (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V127699
ISBN (eBook)
9783640351442
ISBN (Book)
9783640351091
Language
German
Tags
John Rawls Recht Völker Veranstaltung Zusammenleben Völker Eine Perspektive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svea Oberg (Author), 2008, John Rawls: Das Recht der Völker (Paragraph 1 – 3), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127699
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