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Bang ums Herz - Emotionen von Patienten bei akutem Herzinfarkt auf der Intensivstation unter besonderer Berücksichtigung von Angsterleben

Titre: Bang ums Herz - Emotionen von Patienten bei akutem Herzinfarkt auf der Intensivstation unter besonderer Berücksichtigung von Angsterleben

Mémoire (de fin d'études) , 2000 , 196 Pages , Note: gut

Autor:in: MScN Stefanie Monke (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der akute Herzinfarkt unterbricht den Alltag der erkrankten Personen.
Plötzlich finden sie sich auf einer Intensivstation wieder. In rasanter Eile
wird mit medizinischen Interventionen zur Behandlung der Vitalbedrohung
und zur Linderung der Beschwerden begonnen.
Heftige Angina-Pectoris-Schmerzen, verbunden mit dem Gefühl des
einschnürenden Herzens, einer Enge im Brustkorb und einer daraus
resultierenden Angst um Leib und Leben, bestimmen das Erleben vieler
Patienten. Die Erkrankung des Herzens und die daraus entstehende und
empfundene Bedrohung kann jedoch auf verschiedene Weise von den
Erkrankten erfahren werden. Dieses Angst-Schmerz-Syndrom steht nicht
immer im Vordergrund. Trotzdem konzentrieren sich medizinische und
pflegerische Behandlungsmaßnahmen und Medikamente auf die
Herzangst des Patienten.
Meine Erfahrung als Pflegekraft auf einer Intensivstation hat verdeutlicht,
dass das emotionale Befinden der Patienten und die Ängste in dieser Zeit
recht unterschiedlich sein können. Dies wird in der „Welt des Messens“ an
den Monitoren jedoch nicht angezeigt. „Die Welt, in der wir leben, ist nicht
die Welt, die wir messen“ (Schmitz zit. n. Siebolds 1997, S. 11).
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist, das emotionale Befinden und vor allem
das, worum die Patienten mit akutem Herzinfarkt in den Tagen der
Überwachung auf der Intensivstation ängstlich bangen, in Erfahrung zu
bringen. Das Herz ist nicht nur Sitz des Lebens, sondern auch der
Gefühle. Durch eine empirische Untersuchung soll die Wirklichkeit der
Patienten systematisch betrachtet und verstanden werden. Dazu wird eine
qualitative Forschungsmethode gewählt, die Erzählungen von Betroffenen
in den Vordergrund stellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG 5

2 LITERATURRECHERCHE 6

3 MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN ZUM AKUTEN HERZINFARKT 8

3.1 Der Herzinfarkt als eine Koronare Herzerkrankung 8

3.2 Der Herzinfarkt als Inbegriff der heutigen Zivilisationskrankheiten 9

3.3 Risikofaktoren 9

3.4 Klinisches Bild des akuten Herzinfarkts 11

3.5 Komplikationen und Behandlung 12

3.6 Das medizinische Selbstverständnis 14

4 EMOTIONEN UND ANGST 15

4.1 Emotionen 15

4.2 Das Phänomen Angst 19

5 DIE SYMBOLKRAFT DES HERZENS 28

5.1 Das Herz als Organ 29

5.2 Das Herz als Zentrum der Gefühle und Symbol der Leiblichkeit 30

5.3 Das Herz als mystisches und religiöses Symbol 31

5.4 Naturwissenschaftliche Herzbetrachtung 32

6 DIE LEBENSSITUATION DES HERZINFARKTERKRANKTEN 35

6.1 Biographie 35

6.2 Persönlichkeit 37

6.3 Stressbelastung 39

7 DAS ERLEBEN DES PATIENTEN UND DIE BEDEUTUNG DES HERZINFARKTS 41

8 DIE SITUATION INTENSIVSTATION 46

8.1 Umgebende Belastungsfaktoren 47

8.2 Patient sein auf der Intensivstation 48

8.3 Das Intensivstation-Syndrom und seine Bedeutung 50

8.4 Die Angst auf der Intensivstation 51

8.5 Die Welt der High-Tech-Medizin 55

8.6 Pflegerischer Umgang mit der Angst des Herzkranken 57

9 BEWÄLTIGUNG DER KRANKHEITSSITUATION 61

10 WISSENSCHAFTSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN 64

10.1 Forschungsmethodologische Überlegungen 66

10.2 Festlegung der Forschungsmethode 67

10.3 Festlegung der Datenauswertung 70

11 STATIONEN DES FORSCHUNGSPROJETS 73

11.1 Die Forschungsfrage und Zielsetzung 73

11.2 Planung des Forschungsprojekts 75

11.3 Durchführung des Forschungsprojekts 77

11.4 Datenerhebung 81

11.5 Auswertung und Analyse des Datenmaterials 92

12 FORSCHUNGSERGEBNISSE 95

12.1 Beschreibung und Interpretation der Forschungsergebnisse 95

12.2 Die Angst des Herzkranken 96

12.2.1. Angst um Leib und Leben 97

12.2.2. Angst vor dem Unheimlichen oder Unbekannten 102

12.2.3. Trennungs- und Verlustangst 110

12.3 Weitere Emotionen des Herzkranken 119

12.3.1. Sich sicher fühlen 120

12.3.2. Sich wohl fühlen 122

12.3.3. Unbekümmert sein 125

12.3.4. Zuversicht 127

13 ZUSAMMENFASSUNG 130

13.1 Kritische Würdigung der Forschungsarbeit 133

13.2 Empfehlungen 134

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, das emotionale Befinden von Patienten mit akutem Herzinfarkt während ihres Intensivstationsaufenthalts zu erfassen, insbesondere im Hinblick auf ihre Ängste und Sorgen. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die subjektive Bedeutung der Erkrankung für die Betroffenen sowie deren Bewältigungsstrategien in dieser Krisensituation zu beleuchten.

  • Emotionale Reaktionen und Angsterleben von Herzinfarktpatienten auf Intensivstationen.
  • Einfluss der medizinisch-technischen Umgebung (High-Tech-Medizin) auf das Patientenempfinden.
  • Bedeutung von sozialer Unterstützung durch Familie und Bezugspersonen.
  • Analyse von Bewältigungsstrategien (Coping) in der akuten Krankheitsphase.
  • Rolle des Pflegepersonals bei der Angstminderung und Beziehungsgestaltung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Herzinfarkt als eine Koronare Herzerkrankung

Der akute Herzinfarkt, medizinisch auch als Myokardinfarkt bezeichnet, gehört zu der Gruppe der koronaren oder auch ischämischen Herzerkrankungen.

Per Definition ist der Herzinfarkt eine „(...) ischämische Myokardnekrose, meist auf dem Boden einer koronaren Herzkrankheit mit hochgradiger Stenose einer Koronararterie“ (Herold 2000, S. 192). Das abgestorbene Myocardgewebe vernarbt und steht der Pumpfunktion des Herzens nicht mehr zur Verfügung; eine funktionelle Beeinträchtigung bleibt. Pathogenetisch betrachtet lösen sich fetthaltige Ablagerungen, auch Plaques genannt, von den Gefäßinnenwänden und bilden einen gefäßverschließenden Thrombus. Außerdem kann es, zusätzlich oder isoliert, zu einem Spasmus der Koronararterien und einer damit verbundenen Minderdurchblutung kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Autorin legt den Fokus auf das emotionale Erleben von Herzinfarktpatienten auf Intensivstationen und begründet die Wahl einer qualitativen Forschungsmethode.

2 LITERATURRECHERCHE: Hier wird die systematische Suche nach wissenschaftlicher Literatur zu den Kernbegriffen Herzinfarkt, Angst und Patientenerleben beschrieben.

3 MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN ZUM AKUTEN HERZINFARKT: Dieses Kapitel definiert den Myokardinfarkt, erläutert Risikofaktoren sowie das klinische Bild und die gängigen medizinischen Behandlungsansätze.

4 EMOTIONEN UND ANGST: Es erfolgt ein Überblick über die psychologische Emotionsforschung und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Angst.

5 DIE SYMBOLKRAFT DES HERZENS: Die Bedeutung des Herzens wird aus anatomischer, symbolischer, religiöser und naturwissenschaftlicher Sicht beleuchtet.

6 DIE LEBENSSITUATION DES HERZINFARKTERKRANKTEN: Die Autorin geht auf biographische Einflüsse, Persönlichkeitsstrukturen und Stressbelastungen der Betroffenen ein.

7 DAS ERLEBEN DES PATIENTEN UND DIE BEDEUTUNG DES HERZINFARKTS: Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Phasen der Krankheitserfahrung und die individuelle Bedeutung des Herzinfarkts.

8 DIE SITUATION INTENSIVSTATION: Hier werden die Belastungsfaktoren der Intensivstation, das Erleben der Patienten und der pflegerische Umgang mit deren Angst analysiert.

9 BEWÄLTIGUNG DER KRANKHEITSSITUATION: Die verschiedenen Formen und Strategien der Krankheitsbewältigung werden theoretisch fundiert dargestellt.

10 WISSENSCHAFTSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN: Die Arbeit begründet ihre Wahl für das interpretative Forschungsparadigma und die qualitative Methodik.

11 STATIONEN DES FORSCHUNGSPROJETS: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, von der Planung bis zur Datenerhebung und -auswertung.

12 FORSCHUNGSERGEBNISSE: Präsentation und Interpretation der gesammelten Daten, unterteilt in Ängste und weitere Emotionen der Patienten.

13 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse, kritische Würdigung der Untersuchung und Empfehlungen für die Pflegepraxis.

Schlüsselwörter

Herzinfarkt, Intensivstation, Angst, Patientenerleben, qualitative Forschung, Pflege, Krankheitsbewältigung, Emotionen, Angina Pectoris, Todesangst, Herzkatheter, Coping, Psychologie, Patientensicht, Krisenintervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht das subjektive Erleben von Patienten mit akutem Herzinfarkt während ihres Aufenthalts auf einer Intensivstation, wobei der Fokus auf emotionalen Zuständen, insbesondere Ängsten, liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen der lebensbedrohlichen Situation, der Einfluss der technisch orientierten Intensivpflege, die Bedeutung der sozialen Unterstützung sowie die individuellen Bewältigungsstrategien der Patienten.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Ängste und Emotionen der Patienten zu entwickeln, um daraus Empfehlungen für eine pflegerische Versorgung abzuleiten, die über die rein medizinisch-technische Überwachung hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit verwendet qualitative Forschungsmethoden, konkret das problemzentrierte Interview nach Witzel, um durch Erzählungen der Betroffenen deren subjektive Wirklichkeit zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Herzinfarkt, Angst und Herzsymbolik sowie den empirischen Teil, der das Vorgehen des Forschungsprojekts und die Analyse der gewonnenen Interviewdaten umfasst.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Intensivstationssyndrom, Angstbewältigung, phänomenologische Betrachtung, Patientenorientierung und psychosoziale Belastung im Krankenhaus.

Wie reagieren die Patienten auf die High-Tech-Umgebung?

Die Reaktionen sind ambivalent: Während einerseits das Gefühl der Sicherheit durch die Überwachung geschätzt wird, lösen das fremdartige technische Ambiente und die anonyme High-Tech-Medizin bei vielen Patienten Angst und Unbehagen aus.

Warum fühlen sich viele Patienten durch das Pflegepersonal entlastet?

Patienten empfinden die Präsenz und Zuwendung des Personals (z.B. „Händchen halten“ oder Erklärungen) als „Anker“, der ihnen in der isolierenden und fremden Situation der Intensivstation ein Gefühl von Geborgenheit und Menschlichkeit vermittelt.

Fin de l'extrait de 196 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Bang ums Herz - Emotionen von Patienten bei akutem Herzinfarkt auf der Intensivstation unter besonderer Berücksichtigung von Angsterleben
Université
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Note
gut
Auteur
MScN Stefanie Monke (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
196
N° de catalogue
V127944
ISBN (ebook)
9783640335664
ISBN (Livre)
9783640335213
Langue
allemand
mots-clé
Akuter Herzinfarkt Patientenerleben Intensivstation Angsterleben Krankheitsbewältigung Emotionen Intensivstation Intensivpflege Myokardinfarkt Coping
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MScN Stefanie Monke (Auteur), 2000, Bang ums Herz - Emotionen von Patienten bei akutem Herzinfarkt auf der Intensivstation unter besonderer Berücksichtigung von Angsterleben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127944
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Extrait de  196  pages
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