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Die Novelle „El celoso extremeño“ (1613) von Miguel de Cervantes und das Haus als Charakterisierungsmedium

Título: Die Novelle „El celoso extremeño“ (1613) von Miguel de Cervantes und das Haus als Charakterisierungsmedium

Trabajo Escrito , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Bei der Lektüre der Novelle „El celoso extremeño“ (1613) von Miguel de Cervantes bedarf es keines Literaturstudiums, um zu erkennen, dass dem Haus eine immense Bedeutung zukommt. Auch Joaquín Casalduero betonte in seiner Abhandlung über die Novelle bereits: „En la novela el protagonista es la casa.“ Dies erscheint schon als Grund genug, um diesen Aspekt genauer unter psychoanalytischen Aspekten zu beleuchten.

Inwieweit kann es die Psychoanalyse leisten, über das Haus als Medium die Hausinsassen zu charakterisieren? Diskutiert werden soll nicht nur die generelle Anwendbarkeit der Freud’schen Theorie, sondern auch inwieweit treffend die Charakterzüge der Akteure insbesondere Carrizales‘ herausgearbeitet werden können. Im Folgenden soll zunächst auf die grundsätzlichen Züge der Psychoanalyse nach Freud eingegangen werden, um anschließend dialektisch die Parallelen zwischen dem Haus als Charakterisierungsmedium und der Freud’schen Theorie aufzuzeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Psychoanalyse nach Freud

2.1 Das Instanzenmodell

2.2 Die psychosexuellen Phasen

3. Das Haus als Charakterisierungsmedium

3.1 Carrizales

3.1.1 Einordnung Ich, Es und Über-Ich

3.2 Bedienstete

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Novelle „El celoso extremeño“ von Miguel de Cervantes aus einer psychoanalytischen Perspektive, mit dem primären Ziel, die allegorische Funktion des Hauses als Spiegel der menschlichen Psyche und als Charakterisierungsmittel für die darin lebenden Akteure zu analysieren.

  • Anwendung des Freud’schen Instanzenmodells (Ich, Es, Über-Ich) auf die literarischen Akteure.
  • Analyse der psychosexuellen Phasen im Kontext des Verhaltens von Carrizales und den Bediensteten.
  • Untersuchung des Hauses als abgeschlossener Raum der Eifersucht und Unterdrückung.
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit psychoanalytischer Theorien auf literarische Texte.
  • Auswirkung von Triebsteuerung und Autoaggression auf das Schicksal der Romanfiguren.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Einordnung Ich, Es und Über-Ich

Das Haus steht maßgeblich für das Sinnbild des Ichs des Carrizales‘, welches ebenso Teile des Es‘ nach der psychoanalytischen Theorie in sich trägt. Das Haus ist Schauplatz seiner extremen Eifersucht, welche in dem Einsperren der Insassen mündet: „[Él] cerró todas las ventanas que miraban a la calle, y diólas vista al cielo, y lo mismo hizo de todas las otras de casa.“

Das Haus steht als krasser Kontrast zu dem, was gesellschaftlich anerkannt ein Haus ausmachen sollte: Ort des Familiegründens, Geborgenheit, Liebe. Wortwörtlich gibt es Textstellen, die das Haus explizit mit „prisión“, „Convento sin espíritu“ und „sepultura“ gleichsetzen.

Im Haus befindlich sind nicht nur weibliche Sklavinnen („[…] compró, asimismo, cuatro esclavas blancas, herrólas en el rostro, y otras dos negras bozales.“), sondern ebenso auch weibliche Tiere, welches die Absurdität seiner Eifersucht auf die Spitze treibt: „A los ratones della jamás los persiguió gato, ni en ella se oyó ladrido de perro: todos eran del género femenino.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Novelle ein, begründet die Wahl der psychoanalytischen Methode und stellt die zentrale Fragestellung zur Rolle des Hauses als Charakterisierungsmedium vor.

2. Die Psychoanalyse nach Freud: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Instanzenmodells und der psychosexuellen Phasen nach Sigmund Freud.

3. Das Haus als Charakterisierungsmedium: Der Hauptteil analysiert die Akteure Carrizales und die Bediensteten unter Anwendung der zuvor erläuterten psychoanalytischen Konzepte im Kontext des Hauses.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Anwendbarkeit der Psychoanalyse auf die literarische Darstellung von Carrizales' psychischem Zustand.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Sigmund Freud, El celoso extremeño, Cervantes, Charakterisierungsmedium, Instanzenmodell, Ich, Es, Über-Ich, Eifersucht, Melancholie, Autoaggression, psychosexuelle Phasen, Literaturwissenschaft, Triebpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Novelle „El celoso extremeño“ von Miguel de Cervantes durch eine psychoanalytische Brille, wobei der Fokus auf dem Haus als allegorischem Raum liegt.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Im Zentrum stehen die psychische Verfassung des Protagonisten Carrizales, seine Eifersucht, die Unterdrückung seiner Ehefrau Leonora und die Situation der Bediensteten innerhalb des Hauses.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Haus als Medium genutzt wird, um die Charakterzüge der darin befindlichen Akteure im Sinne der Psychoanalyse zu charakterisieren.

Welche wissenschaftliche Methodik wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird die Theorie der Psychoanalyse nach Sigmund Freud herangezogen, insbesondere das Instanzenmodell und die Lehre der psychosexuellen Phasen.

Welche inhaltlichen Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Freuds Lehre sowie in die praktische Anwendung auf die Figur des Carrizales und die Bediensteten, wobei das Haus als Spiegel der Psyche fungiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am treffendsten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Freuds Instanzenmodell, Eifersucht, Allegorie, Triebtheorie und Cervantes' Novellistik charakterisiert.

Warum wird das Haus in der Novelle als „Gefängnis“ gedeutet?

Aufgrund der extremen Eifersucht von Carrizales werden alle Öffnungen nach außen verschlossen, wodurch der Ort seine ursprüngliche Funktion als Heim verliert und zu einer Stätte der Einsperrung wird.

Welche Rolle spielt die Figur Loaysa für die Psyche der Charaktere?

Loaysa fungiert als Katalysator, der die künstliche Ordnung des Carrizales durchbricht und die unterdrückten Triebe der Bewohner wieder an die Oberfläche bringt.

Zu welchem Schluss kommt der Autor bezüglich der Anwendbarkeit der Psychoanalyse?

Der Autor stellt kritisch fest, dass eine vollständige Übertragung schwierig bleibt, da literarische Figuren nicht zwangsläufig unbewusste Prozesse wie echte Patienten durchlaufen, erkennt jedoch zahlreiche plausible Parallelen.

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Detalles

Título
Die Novelle „El celoso extremeño“ (1613) von Miguel de Cervantes und das Haus als Charakterisierungsmedium
Universidad
University of Hannover
Calificación
1,6
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V1280367
ISBN (PDF)
9783346732149
ISBN (Libro)
9783346732156
Idioma
Alemán
Etiqueta
novelle miguel cervantes haus charakterisierungsmedium
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Die Novelle „El celoso extremeño“ (1613) von Miguel de Cervantes und das Haus als Charakterisierungsmedium, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280367
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