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Implementierung eines Managementmodells für einen Fachbereich für dementiell erkrankte Menschen auf der Basis von KAIZEN

Konzept für einen dementiellen Fachbereich

Titre: Implementierung eines Managementmodells für einen Fachbereich für dementiell erkrankte Menschen auf der Basis von KAIZEN

Livre Spécialisé , 2009 , 52 Pages

Autor:in: Master of Arts und Dipl. Pflegewirtin (FH) Margarete Stöcker (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bis Mitte der 90er Jahre bestand für Betreiber von Alten- und Pflegeheimen nur selten Anlass, sich mit den Themen Marketing, Qualitätssicherung oder Managementsysteme auseinander zu setzen.
Mit dem Inkrafttreten der zweiten Stufe der Pflegeversicherung am 01. Juli 1996 mussten sich die Einrichtungen auf deutlich veränderte Rahmenbedingungen ein-stellen.
War zuvor die Entstehung einer Pflegeeinrichtung vom jeweiligen Bedarf der ent-sprechenden Kommune abhängig, führte die Änderung der Pflegeversicherung dazu, dass der Markt geöffnet und der Wettbewerb gefördert wurden. Zusätzliche Anbieter drängen nun auf einen zunehmend wettbewerbsorientierten Markt; aus einem Anbietermarkt wurde ein Nachfragemarkt. Dies fordert eine Sicherung des eigenen Standortes. Die Zielgruppe, entweder der Pflegebedürftige und/oder seine Angehörigen, sind bei der Auswahl einer entsprechenden Einrichtung wesentlich kritischer und mündiger geworden.
Eine besondere Herausforderung für Betreiber von Einrichtungen stellt sich in der Umsetzung, diesem neuen Markt qualitativ zu begegnen und gleichzeitig Wirtschaftlichkeit zu sichern.
Hierzu sind Managementkonzepte gefordert.
Ziel dieser Erarbeitung ist es, am Beispiel des Managementkonzeptes KAIZEN, konzeptionelle Überlegungen zur Spezialisierung eines Wohnbereiches für dementiell Erkrankte zu entwickeln.
Im ersten Bereich werden die veränderten Rahmenbedingungen, die eine Spezialisierung erforderlich machen, dargestellt.
Der Hauptteil beginnt mit einer Beschreibung des Krankheitsbildes sowie der Vorstellung von Interaktionsmodellen in der Begegnung mit Menschen mit Demenz, wobei der Schwerpunkt auf der Darstellung eines Konzeptes für einen Wohnbereich liegt. Weiterhin wird die Wohngestaltung, abgestimmt auf die Be-dürfnisse der erkrankten Menschen, beschrieben. Die pflegerische Konzeptionierung, die sich an dem prozessorientierten Pflegemodell des von Monika Krohwinkel modifizierten ABEDL©-Strukturmodells orientiert, wird an-hand der Beispiele „Kommunizieren“ und „Essen und Trinken können“ vor-gestellt.
Die Kernelemente des KAIZEN, wie dauerhafte Effekte in einem kontinuier-lichen Prozess unter Beteiligung aller Mitarbeiter mit dem Fokus auf den zu be-treuenden Menschen, werden in der Implementierung des Konzeptes für den Fachbereich beschrieben.
Im Anschluss findet ein Resümee über die Möglichkeiten der Umsetzung statt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Strukturelle Rahmenbedingungen für Alten- und Pflegeheime

2.1 Situation vor Inkrafttreten der Pflegeversicherung

2.2 Grundsätze der Pflegeversicherung

2.3 Aktuelle Situation

3 Spezialisierung eines Wohnbereiches für dementiell erkrankte Menschen

3.1 Krankheitsbild der Demenz

3.2 Interaktion mit dementiell Erkrankten

3.2.1 Validation nach Naomi Feil

3.2.2 Integrative Validation

3.2.3 Milieutherapie

3.2.4 Realitätsorientierungstraining

3.2.5 Biografiearbeit

3.3 Der Wohnbereich

3.3.1 Die Wohnküche

3.3.2 Das Pflegebad

3.3.3 Erlebnisecken / Themenecken

3.3.4 Snoezelnraum

3.3.5 Der beschützte Garten

4 Fördernde Prozesspflege als System

4.1 Kommunizieren können

4.2 Essen und Trinken

5 Managementkonzept KAIZEN

5.1 Kurzbeschreibung von KAIZEN

5.2 Aufgaben im Management bei KAIZEN

5.2.1 KAIZEN als Problemlösungsprozess

5.3 KAIZEN und die Mitarbeiter

5.4 KAIZEN und die Kunden

6 Implementierung des Konzeptes auf der Basis von KAIZEN

6.1 Einführung

6.2 Kontinuierliche Verbesserung

6.3 Die Aufgaben der Vorgesetzten

6.4 Mitarbeiterförderung im Wohnbereich

6.5 Dokumentation und Evaluation im Rahmen des Pflegeprozesses

6.5.1 Dementia Care Mapping

6.6 Bewohner

7 Zusammenfassung und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein konzeptionelles Modell für die Spezialisierung eines Wohnbereiches für dementiell erkrankte Menschen zu entwickeln. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie das Managementkonzept KAIZEN als Instrument zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung und Standortsicherung in diesen speziellen Pflegekontext integriert werden kann.

  • Analyse der veränderten strukturellen Rahmenbedingungen im Pflegebereich durch die Pflegeversicherung.
  • Darstellung fachspezifischer Betreuungsansätze wie Validation und Milieutherapie für Demenzkranke.
  • Erläuterung der "Fördernden Prozesspflege" nach Krohwinkel als pflegerische Basis.
  • Übertragung der KAIZEN-Managementprinzipien auf die stationäre Altenpflege und deren Implementierung.
  • Bedeutung der Mitarbeiterpartizipation und der Einbeziehung von Kundenbedürfnissen für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Integrative Validation

Von Nicole Richard wurde die „Integrativen Validation“ entwickelt. IVA geht davon aus, dass die Grundlage des Kontaktes darin besteht, ein vertrauensvolles Klima zu schaffen. Die Betroffenen äußern ihre Gefühlsbefindlichkeiten direkt und spürbar. Werden diese Antriebe und Gefühle von Menschen mit Demenz wahrgenommen und in kleinen Sätzen wertschätzend wiedergegeben, fühlen sich die Betroffenen verstanden.

Der Ansatz der IVA baut auf Erfahrungswissen von den Menschen auf. Die wahrgenommenen Gefühle und Antriebe gehen nicht mehr verloren. Durch die Methode der IVA wird dieses Wissen kommuniziert und allen beteiligten Menschen zugänglich gemacht.

„Die Grundmethodik besagt: „Wenn wir Antriebe und Gefühle von Menschen mit Demenz ernst- und wahrnehmen (Pkt. I.) und in kleinen Sätzen wertschätzend wiedergeben (individuell validieren im Pkt. II.), fühlen sie sich erfasst und verstanden. Wir sind das Echo, wir können den oftmals isolierten Äußerungsformen Demenzerkrankter eine Sprache geben. Die validierenden Sätze sind möglichst kurz und direkt. Wesentlich ist eine authentische Sprache. Es wird auf Fragen und Interpretationen verzichtet. So werden Stress und Angst reduziert. IVA nutzt die Kraft und Vertrautheit von allgemeinen Redeformen, Metaphern und Sprichwörtern (allgemein validieren im Punkt III.) Durch das Erkennen dieser Sätze kann der Erkrankte sich aktiv am Gespräch beteiligen und erfährt sich wieder in die Wir-Ebene aufgenommen („Wie sagt man......ohne Fleiß...“)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Wandel der Rahmenbedingungen in der Pflege und begründet das Ziel der Arbeit, ein KAIZEN-basiertes Modell für Demenz-Wohnbereiche zu entwickeln.

2 Strukturelle Rahmenbedingungen für Alten- und Pflegeheime: Hier wird der historische Wandel von der bedarfsorientierten Bedarfsdeckung hin zum wettbewerbsorientierten Pflegemarkt infolge der Pflegeversicherung analysiert.

3 Spezialisierung eines Wohnbereiches für dementiell erkrankte Menschen: Dieses Kapitel erläutert das Krankheitsbild Demenz und stellt therapeutische Ansätze sowie architektonische Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität vor.

4 Fördernde Prozesspflege als System: Es wird das Pflegemodell von Krohwinkel vorgestellt und aufgezeigt, wie dieses zur Strukturierung und Dokumentation der Pflegequalität beiträgt.

5 Managementkonzept KAIZEN: Dieses Kapitel definiert KAIZEN als umfassende Philosophie zur ständigen, schrittweisen Verbesserung und erläutert seine Anwendung im Dienstleistungssektor.

6 Implementierung des Konzeptes auf der Basis von KAIZEN: Der Fokus liegt hier auf der praktischen Einführung und Umsetzung von KAIZEN-Prinzipien, inklusive der Rolle der Vorgesetzten und der Mitarbeiterförderung.

7 Zusammenfassung und Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Übertragbarkeit industrieller Managementmodelle auf die professionelle Altenpflege ab.

Schlüsselwörter

KAIZEN, Demenz, Altenpflege, Fördernde Prozesspflege, Qualitätsmanagement, Kontinuierliche Verbesserung, Bewohnerorientierung, Integrative Validation, Pflegemarkt, Wohnbereich, Mitarbeiterpartizipation, Dementia Care Mapping, Prozesspflege, Standortsicherung, Pflegeversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ein spezieller Fachbereich für dementiell erkrankte Menschen durch das Managementmodell KAIZEN qualitativ weiterentwickelt und wirtschaftlich gesichert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den strukturellen Wandel in der Pflegebranche, moderne pflegerische Interaktionsmodelle wie die Validation, das ABEDL-Strukturierungsmodell sowie die Anwendung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung konzeptioneller Überlegungen zur Spezialisierung eines Wohnbereiches für Menschen mit Demenz unter Anwendung des KAIZEN-Managementsystems.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Pflegemodelle, gesetzlicher Rahmenbedingungen und Managementtheorien sowie deren konzeptioneller Übertragung in die pflegerische Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der Demenz-Spezialisierung, der theoretischen Fundierung der Fördernden Prozesspflege sowie der konkreten Implementierung der KAIZEN-Prinzipien im Pflegealltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie KAIZEN, Demenz, Prozesspflege, Qualitätsmanagement und Bewohnerorientierung charakterisiert.

Warum ist KAIZEN laut der Autorin für die Altenpflege geeignet?

KAIZEN ist geeignet, da es nicht auf kurzfristige Innovationen, sondern auf ständige, kleine Verbesserungen unter Einbeziehung aller Mitarbeiter und Kunden setzt, was ideal mit der Philosophie der beziehungsorientierten Prozesspflege korrespondiert.

Wie spielt das Dementia Care Mapping in diesen Kontext hinein?

DCM dient als Instrument zur Beobachtung und Erfassung des Wohlbefindens von Demenzkranken, um deren Bedürfnisse als Basis für den KAIZEN-Verbesserungsprozess nutzbar zu machen.

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Résumé des informations

Titre
Implementierung eines Managementmodells für einen Fachbereich für dementiell erkrankte Menschen auf der Basis von KAIZEN
Sous-titre
Konzept für einen dementiellen Fachbereich
Auteur
Master of Arts und Dipl. Pflegewirtin (FH) Margarete Stöcker (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
52
N° de catalogue
V128050
ISBN (ebook)
9783640341214
ISBN (Livre)
9783640337842
Langue
allemand
mots-clé
Implementierung Managementmodells Fachbereich Menschen Basis KAIZEN Konzept Fachbereich
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Citation du texte
Master of Arts und Dipl. Pflegewirtin (FH) Margarete Stöcker (Auteur), 2009, Implementierung eines Managementmodells für einen Fachbereich für dementiell erkrankte Menschen auf der Basis von KAIZEN, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128050
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