Die folgende religionspädagogische Abhandlung setzt sich mit der christlichen Präsenz in Social Media auseinander. Hierbei werden sowohl landes- als auch freikirchliche Angebote betrachtet. Die ausgewählten Beispiele, an denen die Betrachtung stattfindet, sind folgende: BASIS:KIRCHE, PRO - Das christliche Medienmagazin und Lisa Marie Repert, eine sogenannte "Christfluencerin".
Abschließend wird der Einsatz von landes- und freikirchlichen Social Media Angeboten im evangelischen Religionsunterricht diskutiert und ein möglicher Ansatz zur Umsetzung des Themas benannt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Ausgewählte Beispiele für christliche Präsenz auf Social Media
2.1 BASIS:KIRCHE
2.2 PRO – Das christliche Medienmagazin
2.3 „Christfluencer“ – Beispiel Lisa Marie Repert
3. Einsatz der Social Media Angebote im evangelischen Religionsunterricht
4. Resümee
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen christlicher Social-Media-Präsenz für den evangelischen Religionsunterricht. Dabei wird analysiert, wie landeskirchliche und freikirchliche Formate zur Erreichung junger Menschen beitragen und wie diese digitalen Angebote didaktisch im Unterricht eingebunden werden können.
- Analyse der digitalen Kommunikationsstrategien von Kirchen und christlichen Akteuren.
- Vorstellung von Praxisbeispielen: YouTube-Kanal BASIS:KIRCHE, Medienmagazin PRO und Christfluencer.
- Diskussion der medialen Reichweite und der Zielgruppenansprache.
- Curriculare Einordnung der digitalen Themen in die Kernlehrpläne für Sekundarstufe I und II.
- Didaktische Konzepte zur Förderung von Medienkompetenz und kritischem Urteilsvermögen.
Auszug aus dem Buch
2. Ausgewählte Beispiele für christliche Präsenz auf Social Media
Im folgenden Kapitel werden ausgewählte Beispiele für christliche Präsenz auf Social Media betrachtet. Hierzu wird zunächst ein landeskirchliches Angebot, der YouTube-Kanal „BASIS:KIRCHE“ der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH, in den Blick genommen. Im weiteren Verlauf wird „PRO – Das christliche Medienmagazin“ thematisiert, das von dem spendenfinanzierten und gemeinnützigen Verein „Christliche Medieninitiative pro e.V.“ betrieben wird. Als letztes Beispiel wird ein freikirchliches Angebot hinsichtlich christlicher Präsenz auf Social Media betrachtet. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte „Christfluencerin“, Lisa Marie Repert. Die eben erwähnten landes- und freikirchlichen Angebote werden im Rahmen der vorliegenden religionspädagogischen Abhandlung hinsichtlich ihrer handelnden Personen, der Reichweite, ihrer Zielgruppen und Motive beziehungsweise Ziele und Vorgehensweisen beleuchtet.
2.1 BASIS:KIRCHE
Zu Beginn wird mit dem YouTube-Kanal „BASIS:KIRCHE“ ein landeskirchliches Beispiel für christliche Präsenz auf Social Media vorgestellt. BASIS:KIRCHE ist das Projekt der „Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH“. Der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn) erreicht laut eigenen Angaben „Millionen Nutzer*innen über Online-Nachrichtenportale […], Fernsehsender […] und Social-Media Kanäle.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die hohe Relevanz sozialer Netzwerke für Jugendliche und Unternehmen und führt in das Forschungsfeld der christlichen digitalen Präsenz ein.
2. Ausgewählte Beispiele für christliche Präsenz auf Social Media: Dieses Kapitel stellt verschiedene Formate und Akteure vor, darunter den YouTube-Kanal BASIS:KIRCHE, das Medienmagazin PRO und die Arbeit der Christfluencerin Lisa Marie Repert.
2.1 BASIS:KIRCHE: Vorstellung des landeskirchlichen Projekts, das durch diverse Videoformate Menschen zwischen 20 und 45 Jahren ansprechen und christliche Lebenshilfe bieten will.
2.2 PRO – Das christliche Medienmagazin: Analyse der Arbeit der Christlichen Medieninitiative pro e.V., die kirchliche Themen in der Medienwelt prominenter positionieren will.
2.3 „Christfluencer“ – Beispiel Lisa Marie Repert: Untersuchung eines freikirchlichen Beispiels, das Lifestyle-Tipps mit bibeltreuen Inhalten verbindet und kontroverse gesellschaftliche Positionen vertritt.
3. Einsatz der Social Media Angebote im evangelischen Religionsunterricht: Erörterung der curricularen Möglichkeiten zur Integration von Social-Media-Inhalten in den Religionsunterricht der Sekundarstufen I und II.
4. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung, dass digitale Angebote für die zeitgemäße Arbeit der Kirche unabdingbar sind und die Medienkompetenz der Schüler fördern.
Schlüsselwörter
Evangelischer Religionsunterricht, Social Media, Christliche Medienpräsenz, BASIS:KIRCHE, Christfluencer, Digitale Transformation, Medienbildung, Kernlehrplan, Kirche, Internetkommunikation, Religionspädagogik, Lebensweltorientierung, Sekundarstufe, Medienkompetenz, Jugendkultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie die Evangelische Kirche und freikirchliche Akteure soziale Medien nutzen, um christliche Botschaften zu vermitteln, und wie diese Inhalte didaktisch im Schulunterricht nutzbar gemacht werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit fokussiert sich auf die digitale Strategie landeskirchlicher Einrichtungen, die Rolle christlich geprägter Medienmagazine sowie das Phänomen der sogenannten "Christfluencer" im Kontext der religiösen Kommunikation.
Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie aktuelle digitale Formate christlicher Präsenz in den Kernlehrplan des evangelischen Religionsunterrichts aufgenommen werden können, um dort Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptiv-analytische Methode, um bestehende Social-Media-Angebote vorzustellen und diese anschließend auf Basis der geltenden Kernlehrpläne für Nordrhein-Westfalen religionspädagogisch einzuordnen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Beispiele wie BASIS:KIRCHE, PRO und die Influencerin Lisa Marie Repert vorgestellt und deren Inhalte sowie deren Potenzial für den Unterricht bewertet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Religionspädagogik, Social Media, Digitale Transformation, Medienbildung und der Bereich Kirche im digitalen Raum.
Worin liegt der Unterschied zwischen dem landeskirchlichen Angebot BASIS:KIRCHE und der Christfluencerin Lisa Marie Repert?
Während BASIS:KIRCHE als institutionelles Projekt breit angelegte, vielfältige Formate für eine ältere Zielgruppe anbietet, arbeitet Lisa Marie Repert als Privatperson und Influencerin, die Lifestyle-Inhalte mit einer explizit erzkonservativen Auslegung verbindet.
Warum ist ein "kritischer Umgang" mit Social-Media-Inhalten im Unterricht laut der Autorin notwendig?
Die Autorin hebt hervor, dass einige christliche Internetformate nicht zeitgemäße, teilweise fragwürdige Ansichten (z.B. zur Homosexualität) verbreiten, weshalb eine Sensibilisierung und kritische Einordnung im Bildungskontext unerlässlich ist.
- Citation du texte
- Marén Harde (Auteur), 2022, Christliche Präsenz in Social Media. Landes- und freikirchliche Angebote und deren Einsatz im evangelischen Religionsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280804