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Die Netzpolitik in China. Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien zum Machterhalt der chinesischen Regierung

Titre: Die Netzpolitik in China. Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien zum Machterhalt der chinesischen Regierung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2021 , 19 Pages , Note: 5.5

Autor:in: Alisha Zobrist (Auteur)

Médias / Communication - Médias et Politique, Communication politique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Netzpolitik in China zu analysieren und darauf einzugehen, inwiefern die Neuen Medien zu einem wichtigen Machtinstrument geworden sind, um die Bevölkerung und damit die Öffentlichkeit zu kontrollieren. Dafür werden folgende Fragen untersucht: Was verstehen wir unter dem Begriff der "Öffentlichkeit"? Wie lässt sich die Abhängigkeit der Öffentlichkeit vom Medienwandel erklären? Welche Kontrollmaßnahmen werden von der chinesischen Regierung im Internet angewendet, um die Bevölkerung und damit die Öffentlichkeit zu überwachen? Welches Potenzial bergen die neuen Medien, um die politische Agenda zu verfolgen und die Bürger*innen zu manipulieren?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ziele und Fragestellungen

2. Charakterisierung Öffentlichkeit

3. Zusammenhang Medienwandel und Öffentlichkeit

4. Das Internet als neue digitale Demokratie

5. Netzpolitik in China

5.1. Internetzensur in China

5.1.1. Regulierung durch Gesetze

5.1.2. Technische Werkzeuge

5.1.3. Nicht-technische Werkzeuge

5.2. Nutzung der neuen Medien zu Propagandazwecken

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Netzpolitik der Volksrepublik China und untersucht, inwiefern die neuen Informations- und Kommunikationsmedien als Instrumente des Machterhalts und der Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt werden.

  • Analyse der digitalen Zensurmechanismen in China
  • Untersuchung der Nutzung sozialer Medien zu Propagandazwecken
  • Diskussion des theoretischen Spannungsfelds zwischen Medienwandel und Öffentlichkeit
  • Bewertung der Rolle des Internets in einem autoritären Staatssystem
  • Reflektion über Möglichkeiten der Partizipation vs. staatlicher Überwachung

Auszug aus dem Buch

5.1.2. Technische Werkzeuge

Damit die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften garantiert werden kann, setzt die Regierung unterschiedliche Kontrollmassnahmen ein. Der Begriff «The Great Firewall of China» fasst zahlreiche technische Mittel zusammen und wird vorwiegend von ausländischen Journalist*innen verwendet. Es beschreibt die Ähnlichkeit der chinesischen Mauer, welche das Land vor Eindringlingen schützt und damit auch das Internet für die Bevölkerung zu einem sicheren Ort macht. Zum Beispiel das Blockieren von bestimmten Websites, indem der Zugang über IP-Adressen verhindert oder kontrolliert wird, das Filtern von unerwünschten Inhalten, wobei die eingegebene Adresse nicht weitergeleitet wird und das Protokollieren von sämtlichen Daten der Nutzer*innen, welche für eine Nachverfolgung effizient sein kann (Vgl. Postl 2013, S. 101). Die Vorgehensweisen sind allerdings mit hoher Rechenleistung verbunden was zur Folge hat, dass das chinesische Internet deutlich langsamer ist (Vgl. ebd., S. 103).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Rolle Chinas im globalen Kontext und die Relevanz der Medienkontrolle für den Machterhalt des Regimes.

1. Ziele und Fragestellungen: Definition des analytischen Rahmens und Formulierung der Leitfragen zur Untersuchung der Netzpolitik.

2. Charakterisierung Öffentlichkeit: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Öffentlichkeit und deren Abhängigkeit von medialen Diskursen.

3. Zusammenhang Medienwandel und Öffentlichkeit: Analyse der Transformation öffentlicher Räume durch neue digitale Medientechnologien.

4. Das Internet als neue digitale Demokratie: Kritische Gegenüberstellung des utopischen Demokratiepotenzials des Internets mit der realen Entwicklung.

5. Netzpolitik in China: Detaillierte Untersuchung der Zensurpraktiken, regulatorischer Maßnahmen und der aktiven Nutzung digitaler Kanäle zu Propagandazwecken durch die Regierung.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Zensurbemühungen und der Rolle der Partei bei der Kontrolle des virtuellen Raums.

Schlüsselwörter

Netzpolitik, China, Internetzensur, Great Firewall, Digitale Überwachung, Propaganda, Soziale Medien, Medienwandel, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunistische Partei, Politische Kontrolle, Web 2.0, Informationskontrolle, Machtinstrument, Demokratisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Netzpolitik der Volksrepublik China und erläutert, wie staatliche Akteure moderne Medien nutzen, um ihre Macht zu sichern und die Bevölkerung zu kontrollieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die staatliche Internetzensur, technische sowie rechtliche Kontrollmechanismen und die strategische Nutzung von sozialen Plattformen zur Verbreitung staatlicher Propaganda.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie China die Potenziale digitaler Medien zur demokratischen Partizipation in ein Instrument der staatlichen Überwachung und Manipulation umgewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Begriffe Öffentlichkeit und Medienwandel in Bezug auf aktuelle Fallbeispiele und Analysen der chinesischen Internetpolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die technischen Hürden (Great Firewall) als auch operative Instrumente wie Gesetze, Selbstzensur-Druck und gezielte Meinungslenkung in sozialen Netzwerken analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Netzpolitik, Internetzensur, Propagandazwecke, digitale Überwachung und Parteikontrolle charakterisieren.

Wie genau kontrolliert die chinesische Regierung die Internetnutzer?

Die Regierung nutzt eine Kombination aus technischer Filterung (IP-Blockaden), regulatorischen Gesetzen, der Überwachung durch die Internetpolizei und der Erzeugung eines psychologischen Drucks, der in Selbstzensur mündet.

Welchen Stellenwert haben soziale Medien für das chinesische Regime?

Soziale Medien werden nicht nur als Risiko betrachtet, sondern aktiv als Kanal genutzt, um die eigene politische Agenda voranzubringen, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen und Protestbewegungen diskreditieren zu helfen.

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Résumé des informations

Titre
Die Netzpolitik in China. Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien zum Machterhalt der chinesischen Regierung
Université
University of Basel
Note
5.5
Auteur
Alisha Zobrist (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
19
N° de catalogue
V1281554
ISBN (PDF)
9783346739674
ISBN (Livre)
9783346739681
Langue
allemand
mots-clé
Netzpolitik China Macht chinesische Regierung soziale Medien Zensur Demokratie Kontrolle Massnahmen Öffentlichkeit Politik Presse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alisha Zobrist (Auteur), 2021, Die Netzpolitik in China. Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien zum Machterhalt der chinesischen Regierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281554
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Extrait de  19  pages
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